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Kommentare zu:
Union gegen Verbesserungen beim Schutz vor Diskriminierung


#1 SebiAnonym
  • 20.01.2017, 08:09h
  • Das vor gut 10 Jahren in der damaligen Großen Koalition von Union und SPD beschlossene AGG ist eine Farce und eine Perversion der Idee eines Anti-Diskriminierungs-Gesetzes, da es Diskriminierung explizit erlaubt.

    Denn kirchliche Arbeitgeber bekommen dank des AGG explizit das Recht zur Diskriminierung zugesprochen.

    Das betrifft nicht nur LGBTI, wie z.B. den Fall einer lesbischen Putzfrau in einem Kindergarten in katholische Trägerschaft, die gefeuert wurde, weil sie lesbisch ist. (queer.de berichtete)

    Sondern z.B. auch Fälle wie den von dem Chefarzt eines Düsseldorfer Krankenhauses in katholische Trägerschaft, der entlassen wurde, weil er sich scheiden ließ und neu heiratete.

    Und das interessante ist, dass solche Einrichtungen natürlich von der Allgemeinheit bezahlt werden und die Kirche nur ihren Namen gibt, dann aber bestimmen will, wie es da zugeht.

    Es ist weder verboten, lesbisch zu sein, noch sich scheiden zu lassen und neu zu heiraten. Aber die Kirche darf dennoch in solchen Fällen entlassen. Das ist ein Skandal und hat NICHTS mit Rechtsstaatlichkeit zu tun.

    Und das AGG erlaubt das explizit!!
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#2 JustusAnonym
  • 20.01.2017, 08:53h
  • "Union und FDP hätten ebenso wie Unternehmerverbände vor einer Klagewelle gewarnt, die dann nie eingetreten sei."

    War doch klar, dass das nicht passieren würde. Das war einfach nur die Ausrede von Homohassern, die nicht zugeben, dass es ihnen nur um Diskriminierung geht und die deshalb so tun, als ginge es ihnen nur ums wirtschaftliche Wohl. Und in einem kann man so noch gegen LGBTI hetzen und so tun, als würden sie dem wirtschaftlichen Wohl schaden, Arbeitsplätze vernichten, etc.
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#3 Patroklos
  • 20.01.2017, 10:28h
  • "Die Grünen fordern ganze 19 Punkte, darunter Ausnahmen für Religionsgemeinschaften auf den Bereich der Verkündung zu beschränken..."

    Volker Beck und seine Gleichstellungsentourage sollten besser die ABSCHAFFUNG der Ausnahmen für Religionsgemeinschaften fordern, alles andere ist inakzeptabel!
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#4 Tommy0607Profil
  • 20.01.2017, 11:18hEtzbach
  • Es ist schon eine Schande wie gewisse christliche Parteien die Gleichheit der Menschen " untergraben " wollen und es nur hinaus zögern.
    Wissen DIE eigentlich das eine Christlichkeit auch Menschlichkeit ist ?
    Ich glaube es nicht !
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#5 MarekAnonym
  • 20.01.2017, 11:22h
  • Antwort auf #2 von Justus
  • Die FDP behauptet ja bis heute, dass man Gesetze zum Schutz vor Diskriminierung der Wirtschaft schaden.

    Warum die deutsche Wirtschaft nur funktionieren kann, wenn sie diskriminieren darf kann sie bis heute nicht erklären.

    Und dass die Erfahrung sowohl in Deutschland als auch in anderen Staaten (wo der Schutz oft noch viel weiter geht) das genaue Gegenteil beweist, ignoriert die FDP ebenfalls. Wer interessiert sich schon für Fakten, wenn man so schön hetzen kann...
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#6 Paulus45Anonym
  • 20.01.2017, 13:41h
  • Antwort auf #5 von Marek
  • Bedauerlich das die CDU das Gesetz nicht verbessern will. Aber immerhin stellt sich die CDU hinter das AGG in seiner jetztigen Ausgestaltung und will es nicht abschaffen.

    Das AGG ist ein gutes Gesetz, aber es kann in bestimmten Einzelpunkten verbessert werden.
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#7 Muss - nicht kannAnonym
#8 Komisch find ichsAnonym
  • 20.01.2017, 14:44h
  • Komisch find ichs das es hiernur 7 Kommentare gibt während bei dem Artikel über den Imam es inzwischen 40 sind..

    Naja, AfD wirkt wohl auch bei den Schwulen.

    DER BÖSE ISLAM.....

    Ähm, die Mutter, die in Brasilien ihren Sohn ermordet hat war KEINE MUSLIMA!

    Noch etwas: Wer Nachrichten verfolgt hat sicher die Hetze eines Höcke mitbekommen. Die CDU will mit der AfD koalieren, euch ist klar was das heißt?
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#9 LaurentEhemaliges Profil
#10 OrthogonalfrontAnonym
  • 20.01.2017, 20:44h
  • Antwort auf #8 von Komisch find ichs
  • "Die CDU will mit der AfD koalieren"

    Wo ist denn die Info her? Mit Link bitte!

    Ansonsten schickt sich die CSU gerade an, die AfD rechts außen zu überholen. Die CDU sollte sich endlich der CSU entledigen und auch in Bayern als separate Partei auftreten. Diese Allianz der Unionen ist antiquiert und Seehofer und Merkel steuern in teils völlig unterschiedliche Richtungen. Zeit damit Schluss zu machen. Die CSU wird zusehends zu einer radikalen Partei, ähnlich den Republikanern in den USA.
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#11 Homonklin44Profil
  • 20.01.2017, 20:46hTauroa Point
  • Schon bezeichnend, dass man, wo es um ein Gesetz rund um Gleichbehandlung geht, die Ungleichheit im Eherecht nicht mal erwähnt.

    Über die Union wundert das nun nicht sonderlich, dass die mal wieder gegen Veränderungen sind, auch wenn diese vielleicht ergänzen könnten. Das ist und bleibt eine auf Rückstand programmierte Clique, und wenn die nichts verschlechtern können, dann wenigstens nichts ändern, es könnte ja verbessernd wirken.

    Nicht umsonst halten sich die am großen "C" fest, unter dessen Traditionen Diskriminierung eine Eigenschaft der nicht so sozialen Gesinnung ist.
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#12 RobinAnonym
  • 21.01.2017, 13:31h
  • Antwort auf #3 von Patroklos
  • Dir ist schon klar, dass die Grünen exakt das fordern, oder?

    Als einzige Ausnahme sehen sie den "verkünderischen" Bereich, also das Priesteramt, an. Weil dort ja z.B. auch Heteros keine Beziehung haben dürfen.

    Das mag zwar auch bescheuert sein, aber wenn jemand schon Priester werden will, ist er selbst schuld, wenn er sich dann so einer Diktatur unterwirft.

    Aber für ALLE anderen Bereiche, egal im kircheninternen Verwaltungsapparat, in deren "Wohlfahrts"-Organisationen oder bei Schulen, Krankenhäusern, etc. in kirchlicher Trägerschaft wollen sowohl Grüne als auch Linke jegliche Diskriminierung verbieten.
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#13 Patroklos
#14 schwarzerkater
  • 21.01.2017, 21:38h
  • ... mich langweilen diese scheindiskussionen, die im bundestag stattfinden. alle parteien sind schon im wahlkampfmodus. nun brauchen sie auch keine versprechungen machen, um die wähler zu ködern, versprechungen, die sie schon seit jahren als gesetzesvorlagen in bundestag und bundesrat hätten einbringen können.
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