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Women's March
Madonna zu Donald Trump: "Suck a dick!"
Hunderttausende demonstrierten am Samstag gegen den neuen US-Präsidenten. In Washington rief Popstar Madonna zur "Revolution der Liebe" auf.

Popstar Madonna sorgte beim Women's March in der US-Hauptstadt Washington für Stimmung (Bild: CNN)
- 22. Januar 2017, 07:11h 2 Min.
Weltweit sind am Samstag rund eine Million Menschen dem Vorbild des "Women's March on Washington" gefolgt und haben in über 600 Orten gegen den neuen US-Präsidenten Donald Trump demonstriert. Allein in der US-Hauptstadt versammelten sich rund eine halbe Million Menschen, um ein Zeichen gegen Sexismus, Rassismus und Homophobie zu setzen – es war eine der größten Demonstrationen in den USA seit vielen Jahren.
Als Überraschungsgast trat Madonna bei der Kundgebung der Frauen in Washington auf und warnte in einer kämpferischen wie launischen Rede davor, "dieses neue Zeitalter der Tyrannei zu akzeptieren". Nicht nur Frauenrechte, alle Minderheiten seien in Gefahr.
Sie habe nach der Wahl Trumps zunächst daran gedacht, das Weiße Haus in die Luft zu sprengen, meinte die Pop-Diva, dies sei jedoch keine Lösung. Dem Hass müsse man mit einer "Revolution der Liebe" begegnen, die jetzt beginne. Sie zeigte sich sicher: "Das Gute wird am Ende gewinnen."
Mit "Express Yourself" und "Human Nature" sang Madonna anschließend zwei ihrer Lieder. Beim letzteren ließ sie das Publikum "I'm not your bitch" rufen und änderte den Text in "Donald Trump, suck a dick!" – die Menge reagierte begeistert.
Viele Demonstranten trugen pinkfarbene "Pussyhats" – eine Anspielung auf sexistische Äußerungen Trumps. Unterstützt wurde der Protest auch von anderen Prominenten wie Hollywood-Star Scarlett Johansson und Regisseur Michael Moore ("Bowling for Columbine").
Trump war am Freitag als 45. US-Präsident vereidigt worden. Seine nationalistische Antrittsrede sorgte weltweit für Besorgnis (queer.de berichtete). Auch Vize-Präsident Mike Pence wird wegen erzkonservativer, darunter homofeindlicher, Ansichten kritisiert. (cw)
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Damit unsere schwarz-rote Bundesregierung endlich das umsetzt, was dem demokratischen Gleichheitsgrundsatz entspricht und was 80% der Bürger wollen: die Diskriminierung beenden und volle Gleichstellung von LGBTI.
Und wenn die Union schon nicht will und auf der falschen Seite der Geschichte stehen will, sollte wenigstens die SPD ihr Wahlversprechen halten. Dafür braucht sie auch nicht die Zustimmung der Union.