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Einzelkommentar zu:
LGBTI kontrollieren das Deutschlandradio mit


#1 PeerAnonym
  • 22.01.2017, 13:06h
  • "Abgesandten der Bundesregierung sowie Repräsentanten gesellschaftlich relevanter Gruppen"

    Ich lehne dieses gesamte Konzept der Rundfunkräte ab.

    Egal, wieviele Vertreter "gesellschaftlich relevanter Gruppen" dort drin sind, es werden niemals alle vertreten sein können, weil das Gremium dann zu groß und handlungsunfähig würde. Und wer legt überhaupt fest, welche Gruppen "gesellschaftlich relevant" sind und welche nicht?

    Und am allerwenigsten verstehe ich, dass dort auch Kirchenvertreter und Politiker diverser Parteien sitzen. Gerade die öffentlich-rechtlichen Sender sollten wirklich komplett unabhängig sein von der Politik. Das ist nicht nur gesellschaftlich wichtig, sondern daraus beziehen die überhaupt erst ihre Rechtfertigung zum Eintreiben von GEZ-Gebühren, egal ob man deren Angebote nutzt oder nicht.

    Ich bin sehr für öffentlich-rechtlichen Rundfunk als Opposition zu privaten Medienunternehmen. Und dafür zahle ich auch gerne einen Obulus. Aber dann muss ich auch erwarten, dass der komplett unabhängig ist.

    Und dass das nicht nur ein theoretisches Problem ist, sondern tatsächlich ausgenutzt wird, sieht man immer wieder. Exemplarisch sei nur der ehemalige ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender erwähnt, der der CDU zu CDU-kritisch war und der deshalb entlassen wurde.

    Was hat das noch mit unabhängigen Medien zu tun??

    Klar, solange das System so ist, wie es ist, gehören dort auch LGBTI-Vertreter rein. Aber eigentlich gehören dort gar keine Lobbygruppen, keine Kirchenvertreter und keine Politiker rein. Eigentlich sollten gerade die öffentlich-rechtlichen Sender nur nach journalistischen Standards geführt werden.
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