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Einzelkommentar zu:
Philadelphia geht gegen Rassismus in der queeren Szene vor


#5 JadugharProfil
  • 24.01.2017, 13:31hHamburg
  • Antwort auf #2 von olfwob
  • In der ach so toleranten Stadt Hamburg ist mir oft der Zutritt zu einigen schwulen Einrichtungen verwehrt worden, da ich als reinrassiger Deutscher wie ein Pakistani aussehe (bräunliche Haut, rußschwarze Haare , braune Augen und schwarzer Vollbart). Doch sind diese Einrichtungen in der Minderheit. Zum Glück gibt es auch in Hamburg auch viele schwule Einrichtungen, wo südländisch aussehende Gäste sehr willkommen sind. Die mich ablehnenden Einrichtungen haben mich als abartig beschrieben oder sagten mir, es sei eine geschlossene Gesellschaft, was nicht stimmte. Das ist sehr erstaunlich, da Homophobie und Rassismus die gleichen Ursachen haben und gleiche Reaktionen hervorrufen. Da LGBTI oft dadurch schikaniert werden, müsste man erwarten, daß sie als Betroffene durch solche Handlungsweisen sensibler reagieren würden. Aber auch sonst werde ich angepöpelt und als Muslim beschimpft, obwohl ich Atheist bin und man mich früher katholisch zwangsgetauft hatte. Andrerseits gibt es auch blonde und blauäugige Pakistanis, die in Deutschland wegen ihres Aussehens nicht auffallen. Als ich einmal in der S-Bahn angepöpelt wurde, mußte mein persischer Freund sehr lachen, da die Pöpelei nicht ihm galt, sondern mir und er wußte, daß ich Deutscher bin.
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