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Einzelkommentar zu:
Philadelphia geht gegen Rassismus in der queeren Szene vor


#7 Homonklin44Profil
  • 24.01.2017, 17:34hTauroa Point
  • Vermutlich steckt da so etwas wie eine psychologische Problemverlagerung dahinter, das selbst Erfahrene nach außen abstreifen zu wollen, indem man andere so behandelt, wie man selbst schlecht behandelt wurde.
    In der Tat also heruntertreten, um selbst oben zu bleiben, auch wenn's nur Einbildung ist.

    Nirgendwo wird man so in passabel / nicht passabel abgeurteilt wie unter Schwulen. Es scheint so, als hätten für etliche die Regeln der Partnerpräferenz auch über den Bekanntenkreis hinweg und alle sozialen Kontakte Gültigkeit.

    Diskriminierung, weil man nicht zur richtigen Gruppe gehört, zum Beispiel etwas von einem fetisch erwähnt, oder es vorzieht, nicht geouted zu leben, oder bisexuell interessiert zu sein ect ist relativ üblich.

    Das scheint die Schwachstelle der Minderheiten zu sein. Je kleiner die Gruppe, umso krasser gestalten sich die Bedingungen für Angehörige.

    Diskriminierung aufgrund von Hautfarben und ethnologischer Herkunft aber hängt mit einem viel größeren Wahn zusammen -- dem von der Qualität eines Menschen und seiner Charakters anhand phänotypischer Merkmale. Dieser Wahn scheint selbst unter denen, die wegen ihrer Orientierung und Geschlechtsidentität Diskriminierung erfahren, grade ebenso weiter betrieben zu werden, wie in der Allgemeinheit.

    Das kann nur die Bereitschaft dazu aushebeln, unvoreingenommen auf einander zuzugehen.

    @Jaghudar: Wenn die mich vor einem Hamburger Club wegen südländischem Aussehen als "abartig" bezeichnen, hätte ich drauf bestanden, den Geschäftsführer zu sprechen, oder eine Anzeige wegen Beleidigung aufgegeben.
    Sowas geht ja wohl gar nicht!

    An das mit den komischen Haartracht und Kleidungsregeln hier in D konnte ich mich auch schlecht gewöhnen. So verstehe ich nicht, warum schlanke Männer in ähnlicher Kleidung eingelassen werden, Dicke aber nicht.

    Das ist hier alles etwas eigenartig, kompliziert, unter welchen genauen Umständen man am Clubgeschehen teilnehmen darf. Ein Freund wurde früher sogar als DJ abgewiesen, obwohl er an dem Abend dort auflegen sollte. Osteuropäischer Akzent. Darum feiert man lieber zuhause und hört Musik von der Anlage.
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