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- 13. Mai 2005 1 Min.
Paris Am kommenden Dienstag wird erstmals international ein Tag gegen Homophobie ausgerichtet - allerdings nicht in Deutschland. Den 17. Mai hat der internationale Schwulen- und Lesbenverband ILGA ausgewählt, in Erinnerung an den 17. Mai 1990, als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschlossen hat, Homosexualität nicht mehr als Krankheit zu bezeichnen. Anders als beim Christopher Street Day stünde nicht der Spaß im Vordergrund, zudem habe man einen einheitlichen Termin gefunden, so der in Brüssel beheimatete Verband. Es sei "schwer vermittelbar", einen weiteren Tag für die Unterstützung Homosexueller einzuführen, sagte hingegen Alexander Zinn vom Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) der AFP. Es sei "nicht immer notwendig", einzelne Aktionstage für jedes Problem auszurufen. Vermutlich ist aber auch das Datum ein Problem, galt der 17. Mai in Anspielung auf den ehemaligen Strafrechtsparagrafen 175 ironisch als Feiertag der Schwulen. Weltweit finden hingegen - teilweise staatlich - Veranstaltungen am nächsten Dienstag statt, unter anderem in Frankreich, Belgien und Libanon. In Paris ist unter anderem eine Demonstration vor der senegalesischen Botschaft geplant, weil in dem westafrikanischen Land Homosexualität als Sittenwidrigkeit noch immer strafrechtlich verfolgt wird. (nb)
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» ILGA













Wenn Deutschland also ein Land des Humanismus sein will, sollte es endlich offen für Sex mit Kindern, Sex mit Gleischgeschlechtlichen und Sex mit Tieren werden.
Denn so wie es aussieht, wird politisch auch der Sex mit Tieren bald zu den Menschenrechten gehören, wie der Sex mit Gleichgeschlechtlichen. Bei dem ein und anderem staatlich finanzierten humanistischen Verband, wird Sex mit Kindern ebenfalls als Menschenrecht angesehen.