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Kommentare zu:
Noch bis Ende der Sechzigerjahre wurden Schwule kastriert


#42 orchiAnonym
  • 26.12.2017, 09:55h
  • Antwort auf #1 von TheDad
  • Jürgen Bartsch wollte selbst die Kastration aber er wollte auch das er dies nicht überlebt. Denn er währe nicht Lebendig mehr aus dem Knast gekommen und so zog er sich diese op mit den folgen aus und davon.

    Der Gesetzgeber sollte sich was eine Kastration ob Mann/Frau betreffend heraus halten und dies jedem einzelnen Mechschen überlassen sowie den Operatören die solche eingriffe aus und durch führen.
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#41 RalfAnonym
  • 06.02.2017, 19:36h
  • Leider fehlt im Artikel - wie beim Bericht in der Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten - die Webseite, auf der diese Informationen zum ersten Mal einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden: www.der-liebe-wegen.org sowie die Projektträger: Rosa Hilfe Freiburg e. V. und Weissenburg e. V., Stuttgart.
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#40 TheDadProfil
  • 28.01.2017, 22:40hHannover
  • Antwort auf #39 von Laurent
  • """sämtliche" durch "erhebliche" ersetzt: einverstanden.""..

    Nöö..
    Geh mal auf die Suche nach den Geldern, die dann nicht in den Taschen der Republik landen..

    Du wirst keine finden..

    Selbst die Taschengelder die an die Flüchtlinge gezahlt werden unterliegen an der Supermarktkasse der gleichen Mehrwertsteuer, und damit fließt dann sofort ein Fünftel dieser Summe zurück an den "Geldgeber"..

    Der Rest landet dann in den Kassen derjenigen, die Dienstleistungen wie Telefonverträge und Internetverbindungen anbieten, oder eben das Essen herstellen, was für die 80% Rest-Einkommen" erstanden werden kann..

    Ein kleiner Blick in die Kategorie "Geldumlauf" ist hier auch erhellend, denn durch wie viele Hände fließt ein Euro maximal, bis er durch die Steuern "aufgebraucht, also vollständig an den Staat zurückgeflossen ist ?
    Kleiner Tipp..
    Es sind mehr als 15 Taschen..
    Erst dann wandet das verbliebene 2-Cent-Stück ins Sparschwein..
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#39 LaurentEhemaliges Profil
#38 TheDadProfil
  • 28.01.2017, 14:58hHannover
  • Antwort auf #37 von Laurent
  • ""Aufhorchen ließ vor allem folgender Satz:""..

    Was läßt daran "aufhorchen" ?

    Das sämtliche Gelder die für die Flüchtlinge ausgegeben werden in die Taschen von Hilfsorganisationen und hier insbesondere in die Kassen von Städten in Gemeinden flossen, Arbeitsplätze entstanden sind, die Baubranche davon profitiert, die Caritas und die Diakonie Gelder einsammelten, weil sie "Betreuung" organisieren, dürfte doch nun wirklich kein "Geheimnis" mehr sein..
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#37 LaurentEhemaliges Profil
  • 27.01.2017, 09:36h
  • Antwort auf #33 von Just do it
  • Ich kann dir da nicht wirklich widersprechen.
    Ob das jetzt 100.000 mehr oder weniger waren, dürfte nicht entscheidend sein.
    Den Satz "Weil die von ihr geführte Regierung das wollte" würde ich ändern in "Weil sie das wollte" und erinnere an den von Merkel als Rechtfertigung ins Spiel gebrachten "humanitären Imperativ."

    Es ging hier zunächst ja um die von "Sebi", #12, behauptete Untätigkeit der SPD, was ich so nicht stehen lassen wollte und mit #16 auf die Blockade insbesondere der Union hinwies.
    Ob hinter allem tatsächlich eine "schwarz-braun-christliche Ideologie" und eine "Menschenfeindlichkeit gegenüber Schwulen und sexuell Abweichenden" steht, mag in Teilen zutreffen. Die Alten und Hardliner in der Partei werden allerdings weniger.

    PS:
    Soeben in den Nachrichten:
    Die Bundesregierung hat zur Bewältigung der Flüchtlingskrise 2016 knapp 22 Mrd. Euro ausgegeben.
    Aufhorchen ließ vor allem folgender Satz:
    "Es handelt sich um ein riesiges Konjunkturprogramm für die deutsche Wirtschaft."
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#36 TheDadProfil
  • 27.01.2017, 08:43hHannover
  • Antwort auf #34 von Bösmenschenfresser
  • ""Tja, und dann gibts Schwule, die die "A"fD wählen und somit Leute, die genau solche Zustände wieder haben wollen.""..

    Es gibt nicht nur Schwule die die wählen..
    Da sind auch Lesben dabei, und sicher auch Bisexuelle, Transgender/Transidente/Transexuelle, Queere und Intersexuelle Menschen..

    Weit schlimmer noch sind aber die LGBTTIQ*-Menschen, die dort Mitglied sind, und an der eigenen Entrechtung und der Beibehaltung der eigenen Rechtlosigkeit mitarbeiten..
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#35 TheDadProfil
  • 27.01.2017, 08:39hHannover
  • Antwort auf #33 von Just do it
  • ""Als die CDU-geführte Bundesregierung unter Angela Merkel 1 Millionen Flüchtlinge nach Deutschland einreisen lassen wollte und dann auch einreisen lies,""..

    Diese Zahl ist immer noch FALSCH !
    Nachweislich !

    ""Flüchtlinge, die sich zu dieser Zeit in sicheren europäischen Drittländern wie Griechenland oder Ungarn aufhielten, war es ihr auch möglich, das zu realisieren.""..

    Mal davon abgesehen das aufgrund der EU-Regelungen des Dublin-Abkommens weder Griechenland noch Ungarn dazu verpflichtet sind, sämtliche Flüchtlinge für die anderen EU-Länder "mit aufzunehmen"..

    Griechenland ist mit der Situation nicht nur finanziell völlig überfordert, sondern auch administrativ..
    man kann aber auch von Griechenland dann nicht erwarten die Kosten für die Asylverfahren zu stemmen, und die Menschen manchmal mehr als ein Jahr zu versorgen, damit sie dann in andere Länder reisen können..

    Analoges gilt dann auch für Ungarn, das aufgrund der Regierung nun wirklich alles andere als ein "sicherer Staat" für Flüchtlinge ist..

    Zum Rest des Kommentars..
    ""Die von Angela Merkel geführte Bundesregierung gibt es seit 2005. ""..

    Exakt..
    Genau so ist es..
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#34 BösmenschenfresserAnonym
  • 27.01.2017, 05:52h
  • Tja, und dann gibts Schwule, die die "A"fD wählen und somit Leute, die genau solche Zustände wieder haben wollen.
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#33 Just do itAnonym
  • 26.01.2017, 23:42h
  • Antwort auf #31 von Laurent
  • Als die CDU-geführte Bundesregierung unter Angela Merkel 1 Millionen Flüchtlinge nach Deutschland einreisen lassen wollte und dann auch einreisen lies, Flüchtlinge, die sich zu dieser Zeit in sicheren europäischen Drittländern wie Griechenland oder Ungarn aufhielten, war es ihr auch möglich, das zu realisieren. Es war ihr sogar möglich als Regierungschefin diese Einreisen zu realisieren gegen die Rechtslage, die kein Asylrecht vorsah bei Einreise aus sicheren Drittstaaten. Weil die von ihr geführte Regierung es wollte.

    Die von Angela Merkel geführte Bundesregierung gibt es seit 2005. Natürlich hätte diese Regierung eine Rehabilitation und Entschädigung der Justizopfer und Opfer von Folter durch Kastration durchsetzen können, wenn sie eine solche Entschädigung denn gewollt hätte.

    Aber im Gegensatz zur Einreise der oben genannten Flüchtlinge hat diese Regierung eine solche Rehabilitierung und Entschädigung nicht gewollt, weil ihre Angehörigen selber in der Tradition und dem Denken einer einer schwarz-braun-christilichen Ideologie steht und sich freiwillig entscheidet auch in Zukunft ihre Menscheinfeindlichkeit gegenüber Schwulen und sexuell abweichenden zu leben und in politisches Handeln und Nichthandeln umzusetzen.

    Alles andere ist bestenfalls dümmliches Geschwätz, schlimmstenfalls gezielte Verharmlosung des Unrechts aus eben dieser nazi-christlichen Ideologie
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#32 Just do itAnonym
#31 LaurentEhemaliges Profil
  • 26.01.2017, 16:25h
  • Antwort auf #29 von Sebi
  • zu 1:
    Das Gutachten des Staatsrechtlers Prof. Dr. Burgi stammt vom 10.5.2016 und brachte erst damit endgültige Klarheit und die für Bundestag und Bundesrat erforderliche Rechtssicherheit, weiter tätig werden zu können.

    zu 2:
    Da es für die Leser/User immer interessant bzw. anschaulicher ist, wenn in Kommentare persönliche Erfahrungen mit einfließen, möchte ich dies, nicht zuletzt auch im Hinblick auf deine "Hartnäckigkeit", die ich ja auch nicht schlecht finde, hiermit im Rahmen des Vertretbaren kurz tun:
    Ende der 80er Jahre machte ich meine ersten ministeriellen Erfahrungen, nachdem ich zuvor die damals übliche Ausbildung und Tätigkeit in der Landesverwaltung absolviert bzw. ausgeübt hatte.
    Wenn man sich mit der Zeit auch mehr oder weniger an bürokratische Abläufe gewöhnt bzw. sich damit abfindet, so mussten dann doch nicht nur eine, sondern gleich mehrere Schippen draufgelegt werden, was die bürokratischen Abläufe betrifft.

    Wie bereits unter #11 erwähnt, ist es nicht unüblich, dass die Abstimmungsphase zwischen verschiedenen Ministerien sehr lange dauern kann.
    Diese Abstimmungphase dauert u.a. umso länger, je größer die Differenzen in der Sache, je unterschiedlicher die parteipolitischen Standpunkte, je größer die Zahl der eingebundenen Ministerien, je größer evtl. "Animositäten" zwischen einzelnen Häusern sind.

    Abstimmung bedeutet also: Eine Stellungnahme jagt die andere. Bisweilen landen Briefe weit unten im Poststapel/-eingang. Es ist sozusagen ein Hin und Her zwischen den einzelnen Häusern. Man kann sich gut vorstellen: Das kann sich über einige Monate hinziehen, bis ein Benehmen/eine Übereinkunft zwischen allen Beteiligten hergestellt ist.
    Beim vorliegenden Thema "Rehabilitierung" kamen sozusagen sämtliche Hemmnisse zusammen.

    Bei vielen Themen besteht schon parteiübergreifend Einigkeit, so dass es mitunter auch sehr schnell gehen kann.
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#30 stromboliProfil
#29 SebiAnonym
  • 26.01.2017, 10:30h
  • Antwort auf #22 von Laurent
  • 1.
    Es ist schon seit vielen Jahren klar, dass eine Rehabilitierung verfassungskonform ist. Es waren stets nur ach so kompetente Politiker von Union, SPD und FDP, die stur das Gegenteil behaupteten.

    2.
    Selbst wenn es erst durch das Gutachten Anfang 2016 klar gewesen wäre, ist das jetzt auch schon über 1 Jahr her. Wieso dauert das immer noch so lange? Schon auffallend, dass andere Gesetze sehr viel schneller gehen. Nur bei diesem Thema dauert (trotz Gutachten) alles angeblich sehr lange... Das kapiert doch mittlerweile jeder, was da wirklich hintersteckt.
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#28 JadugharProfil
  • 26.01.2017, 01:32hHamburg
  • Wenn ich ich an diese Zeit zurückerinnere, so war es damals allgemein normal in den Ansichten der Ärzte, Homosexuelle chirurgisch zu heilen und es wurde damit geworben. Dazu gehörten Kastrationen, und stereotaktische Eingriffe in das Gehirn, wo Teile davon weggebrannt wurden. Auch Elektroschocks waren modern. Die Opfer waren dann in den letzten Fällen dann sehr schwer körperlich geschädigt!
    Psychologen degradierten uns hinunter und bezeichneten uns als infantile zurückgebliebene Kinder, die man medikamentös behandeln muß!
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#27 salihalexanderwolterAnonym
  • 26.01.2017, 00:19h
  • Der Bericht bestätigt ebenso entsetzliche wie bekannte Fakten - allerdings gab es die Kastrationen nicht nur "bis Ende der Sechzigerjahre", sondern auch noch in den 1970er Jahren. S. dazu Zitate aus Heinz-Jürgen Voß' 2013 eschienenem Band "Biologie & Homosexualität. Theorie und Anwendung im gesellschaftlichen Kontext" (Unrast Verlag): "Lediglich die rechtliche Möglichkeit der Zwangskastration wurde deutschlandweit durch die Alliierten abgeschafft. Solche Zwangskastrationen blieben in der BRD rechtlich möglich, da das `Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses´(Erbgesundheitsgesetz) weiterhin galt [...] Erst 1974 wurde das Gesetz vom Bundestag außer Kraft gesetzt." (S. 32). Und: "Bis 1976 - nun unter theoretischer Bezugnahme insbesondere auf Günter Dörners Arbeiten [...] - wurden in der BRD mindestens 604 als `psychisch krank´ eingeordnete Menschen mittels der Gehirnchirurgie `behandelt´, darunter 75 `mit abnormem Sexualverhalten´ (74 Männer, eine Frau), von denen 47 in Gefängnissen bzw. anderweitig zwangsuntergebracht waren [...] Roeder [ein seinerzeit einflussreicher Befürworter solcher `stereotaktischen´ Operationen] "versprach sich von diesen Eingriffen, dass mit ihnen die Kastration von Sexualstraftätern, die bis in die 1970er Jahre noch häufig stattfand abgelöst werden könnte" (S. 45).
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#26 Homonklin44Profil
  • 25.01.2017, 23:41hTauroa Point
  • Ich schätze die hier bekannt gewordenen Fälle hatten noch das Glück, dass die Dokumente irgendwo versackt waren.

    Ich möchte nicht schätzen müssen, wie viele solche Fälle, auch anderswo, heute unbekannt bleiben, weil man die Akten verschwinden lassen hat, oder dabei ist, das zu tun, während vorbe herum vom Willen zum Aufarbeiten die Rede ist.

    Die Weitererhaltung von faschistischen Tendenzen und der kackbraunen Restideologie hat nun auch ihr verborgenes System. So mag man beim Umgang mit diversen Kleinparteien und rechtsextremen Pilzen, die hier und da durch die Oberfläche wachsen, gerne meinen.

    Man kann hoffen, dass noch anderswo Nachweisbares versunken schlummern könnte, das aufzeigt, wie lange die Glutnester der grässlichen Nazi-Nachgeburtsideologie noch weiter brannten und weiter agierten...agieren mögen. Bis heute hin noch, nur blau übermalen bis religiotisch dekoriert.

    Hier von "freiwilliger" Kastration zu sprechen, ist beschämend.
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#25 sanonymAnonym
  • 25.01.2017, 23:21h
  • Ich finde es sehr gut, dass Ihr über solche Fälle berichtet. Es ist wichtig, dass Geschichte aufgearbeitet wird und die Opfer bestenfalls entschädigt und rehabilitiert, bzw. als Opfer anerkannt werden.
    Ich hätte mich allerdings auch sehr gefreut, wenn in dem Artikel erwähnt worden wäre, dass Kastrationen in der BRD für Trans*Menschen, die Ihr richtiges Geschlecht auch auf ihrer Geburtsurkunde erreichen wollten, so gesetzlich registriert sein oder eine Ehe/Lebenspartnerschaft eingehen wollten, sich bis 2011 per Gesetz kastrieren lassen mussten. Für Frauen bedeutete das in der Regel die Pflicht zur Neovagina, für Männer mindestens eine Ovario-Hysterektomie.
    Ich habe lange Trans*-Beratung gemacht, ich weiß das die Zwangs-OPs sehr viele traumatisiert haben, ihre Sexulaität ruinierten oder sie gänzlich von ihrem Weg zu sich selbst abhielten, bzw. sie sich irgendwann widerwillig dem Gesetz beugten.
    Das Gesetz ist bis heute nur ausgesetzt und nicht erneuert worden. Und ausgesetzt wurde es auch nur auf Verlangen des europäischen Gerichtshofs, nicht weil die Bundesregierung sich für Trans*-Belange interessiert hätte.
    Dabei fordern Trans*-Aktivist*innen seit den 80ern, dass es erneuert werden muss.
    Ich hätte mich daher sehr gefreut, wenn eine Verknüpfung des histroischen Grauens bezüglich der Inhaftierung und Pathologisierung homosexueller Männer auf die heutige Zeit gegeben hätte. Und dass Kastration immer noch ein aktuells Thema ist, wenn auch mit anderen Opfern. Trans*menschen sind sehr wenige, haben keine große Lobby und sind bis heute stark von Diskriminierung und Stigmatisierung betroffen, daher ist es wichtig, dass wir sie innerhalb der LGBTIQ Szene nie vergessen und unterstützen.
    In Schweden wird derzeit über eine Entschädigung der Trans*-Menschen, die sich kastrieren lassen mussten verhandelt. In Deutschland wird seit Jahren nur ein Gesetz ausgesetzt und fortan ignoriert.
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#24 TheDadProfil
  • 25.01.2017, 22:30hHannover
  • Antwort auf #22 von Laurent
  • ""Soweit mir in Erinnerung, war das dann erst durch ein Gutachten Anfang des Jahres 2016 geklärt.""..

    Soweit mir bekannt haben bereits die Rechtsgutachten aus dem Jahr 2001 und 2002 zur Rehabilitation der §-175-Opfer der Jahre bis 1945 und der Fahnenflüchtigen der Wehrmacht die Aussage getroffen, daß es keinerlei Bedenken gegen eine Aufhebung von Urteilen gäbe, selbst wenn es sich um eine gesetzliche Änderung handelte, die ein Gesetz erlassen in der BRD beträfe, denn der Staat und seine Rechtsauffassungen müssen sich verändern, und sich dann auch gegebenenfalls anpassen..

    Und schon seit Beginn der Diskussion spätestens 2013 hier um die Rehabilitation wurde immer wieder bestätigt, daß es keinerlei Bedenken geben könnte..
    Das beträfe dann auch die mögliche Aufhebung der Verurteilungen nach dem Kuppellei-Paragraphen, denn die Zugrunde liegende Rechtsauffassung des "Sittengesetzes" unterliegt einer ständigen Veränderung..
    Das "Sittengesetz" ist nämlich nicht schriftlich formuliert, sondern faßt das "allgemeine sittliche Empfinden der bevölkerung" zusammen, in die auch die jeweilige Auffassung des Richters einfließt..
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#23 daVinci6667
  • 25.01.2017, 22:12h
  • Ich bin entsetzt.

    Bis Ende der 60 er wurden in Deutschland also Männer kastriert nur weil sie schwul waren. Es ist unfassbar und zutiefst verstörend.

    Zum Vergleich: Im benachbarten Frankreich wurde Homosexualität bereits 1791 legalisiert.

    Die Deutschen wollten sehr, sehr lange partout nicht von anderen lernen und dachten sie wären eine Herrenrasse. Dieses Faschisten-Denken war mit dem Ende des 2. Weltkrieges noch längst nicht weg. Ansonsten hätte man jegliches Nazi-"Recht" 1945 ausgemerzt.

    Der erst in den Neunzigern komplett abgeschaffte 175er ist NAZI-UNRECHT und keiner will das hören. Ebenso wie die zwangsentmannten Opfer niemand hören wollte. Dabei haben sie laut und deutlich gesprochen! Da ist nichts neu, nur passt es nicht zum sauberen Deckmäntelchen dass sich dieser Staat übergestülpt hat. Darunter ists nach wie vor kackebraun, ansonsten hätte jeder dieser Männer längst eine Millionenabfindung erhalten.

    Für einmal würde ich mir hier nämlich US-Amerikanische Entschädigungssummen wünschen. Das bringt ihnen leider ihre Männlichkeit nicht zurück und ihre traurige, traumatische und verstörende Biografie wird dadurch kaum besser, sie könnten dafür aber wenigstens ihre letzte Lebenszeit ohne finanzielle Sorgen verbringen. Diese Männer und ihr Schicksal dürfen niemals vergessen werden!
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#22 LaurentEhemaliges Profil
  • 25.01.2017, 21:52h
  • Antwort auf #18 von TheDad
  • Hm, ich hatte bei tagesschau.de Folgendes gelesen:

    >Wie umstritten das Thema zwischen Schwarz und Rot ist, zeigte auch eine Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen vom Frühjahr 2015:

    "Zwar nehme die Bundesregierung die Aufarbeitung dieses schweren Unrechts außerordentlich ernst. Ob eine rückwirkende Aufhebung der Urteile verfassungsrechtlich zulässig wäre, sei jedoch äußerst umstritten. Die mit Blick auf die Verfassungsprinzipien der Gewaltenteilung und der Rechtsstaatlichkeit geäußerten Bedenken seien erheblich. Die entsprechenden Prüfungen dauerten an, es sei jedoch nicht absehbar, wann und mit welchem Ergebnis sie abgeschlossen würden."<

    Soweit mir in Erinnerung, war das dann erst durch ein Gutachten Anfang des Jahres 2016 geklärt.
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#21 TheDadProfil
#20 Patroklos
#19 SebiAnonym
  • 25.01.2017, 21:17h
  • Antwort auf #13 von Gpeterjoachim
  • "Ohne die Tatsache als solche zu bewerten handelte es sich um straffällig gewordene Menschen die freiwillig diesem Schritt zugestimmt haben."

    Hast Du den Artikel nicht gelesen?

    Die wurden erpresst:
    entweder sie stimmten ihrer eigenen Kastration zu oder sie wären da niemals rausgekommen.

    Was soll daran freiwillig sein?

    Noch perverser geht ja wohl nicht. Das ist das ach so tolle Deutschland...
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#18 TheDadProfil
  • 25.01.2017, 21:04hHannover
  • Antwort auf #16 von Laurent
  • ""Lange umstritten war vor allem, ob eine rückwirkende Aufhebung von entsprechenden Urteilen verfassungsrechtlich zulässig war.""..

    Das ist so nicht richtig, denn es war nicht umstritten..
    Zumindest nicht seit dem Rehabilitationsgesetz von 2002 in dem die Opfer aus der Zeit bis 1945 rehabilitiert wurden..

    Seit dieser Zeit war ebenfalls klar das auch die anderen Urteile aufgehoben werden müssen..
    Allein die UNION und die FDP haben sich seither immer geweigert..

    Denn das bedeutet für beide Parteien auch eigenes Versagen im Staat eingestehen zu müssen..
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#17 TheDadProfil
  • 25.01.2017, 21:00hHannover
  • Antwort auf #14 von Pu244
  • ""Scheinbar muß man hetero sein, damit einem auffällt dass du hier die Leute, welche kastriert wurden, weil sie einverständlichen (!!!) Sex mit mit meist über 18 Jährigen hatten, in einem Topf mit einem 4 fachen Kindermörder wirfst.""..

    Scheinbar muß man die Geschichte des Kindsmörders Bartsch nicht gelesen haben, um zu übersehen das der bei seinen Taten ein Jugendlicher war, der aus Verhältnissen stammte die man als "schwer missbraucht" bezeichnen muß, und der in der damaligen zeit gar keine Chance hatte eine "normale Sexualität" zu entwickeln..
    Im erstem Prozess wurde er trotzdem als Erwachsener bestraft..
    Erst Rolf Bossi setzte in einem Aufsehen erregendem Verfahren ein neues Verfahren durch..

    Alle Taten erfolgten als Verdeckungs-Taten aus der Angst heraus entdeckt zu werden, denn was Bartsch wußte war, daß seine Sexualität verfolgt wurde..

    Es geht hier auch nicht darum ihn irgendwie zu entlasten, sondern aufzuzeigen daß die Handlungsweisen des Staates keineswegs in den 60'ern wie im Artikel behauptet, beendet waren..
    Bartsch starb erst 1976 !

    ""Der Begriff "pädosexueller Serienmörder" ist insoweit richtig, da sich die sexuellen Neigungen von Bartsch ausschließlich auf Kinder bezogen und er zum Zeitpunkt seiner letzten Tat bereits 20 Jahre war sowie kurz vor seinem Tod ganze 30.""..

    Der Begriff, respektive die Bezeichnung ist Unsinn, da nicht geklärt ist ob sich Bartsch in einer straffreien Situation anders verhalten hätte..
    Eine wirkliche Entwicklung von Bartsch fand aber wegen der repressiven Situation gar nichts statt..

    Und genau dieser Zwang der noch als 30Jähriger auf ihn ausgeübt wurde, deckt sich mit der Aussage des Opfers in der Domian-Sendung..
    Die gleiche Methodik fand Anwendung..
    Wenn er je entlassen werden wollte mußte er sich dieser OP unterziehen..

    Am Ende haben auch Täter wie Jürgen Bartsch ein Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit, das man ihnen nicht mit dem Versprechen auf baldige Freiheit abkaufen darf..

    ""Generell finde ich es unter aller Sau, Leuten, die unsägliches Unrecht erlitten haben, einen sadistischen Serienmörder mit ins Boot zu setzen und ihr Schicksal mit seinem zu verknüpfen.""..

    Es geht hier aber nicht um Bartsch, es geht hier um das Menschenrecht und die Methodiken das Staates..

    Generell sind Menschenrechte nicht teilbar!
    Sie stehen allen Menschen zu !
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#16 LaurentEhemaliges Profil
  • 25.01.2017, 20:00h
  • Antwort auf #12 von Sebi
  • Im Gegensatz zur Eheöffnung war und ist ein ernsthafter Wille seitens der SPD vorhanden. Blockiert bzw. gebremst hatte insbesondere die Union. Lange umstritten war vor allem, ob eine rückwirkende Aufhebung von entsprechenden Urteilen verfassungsrechtlich zulässig war.
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#15 TheDadProfil
  • 25.01.2017, 19:50hHannover
  • Antwort auf #13 von Gpeterjoachim
  • ""Ohne die Tatsache als solche zu bewerten handelte es sich um straffällig gewordene Menschen die freiwillig diesem Schritt zugestimmt haben.
    Grundsätzlich allerdings ist das unter heutigem Aspekt ein Eingriff der nicht mehr möglich ist - Gott sei Dank!""..

    Beide Einschätzungen sind vollständig falsch !

    Die Opfer wurden zu Unrecht bestraft, die "Tat" war nichts anderes als andere Menschen auch tun :
    Lieben und Sex haben !

    Die Androhungen jemanden "bis zum Ende seines Lebens im Knast verrotten zu lassen" ist als Folter anzusehen, denn der Häftling hat absolut keine Handhabe gegen die Justizverwaltung..
    Wenn die ihn nicht entläßt, obwohl die Haftzeit abgelaufen ist, dann bleibt der Häftling in Haft..

    Es gibt hier weder so etwas wie eine "freiwillige Zustimmung" noch den "heutigen Aspekt", denn die chemische Kastration wird immer noch angewendet, obwohl längst nachgewiesen ist, daß diese einen als "Triebtäter" bezeichneten Menschen nicht davon abhalten kann, eine Gewalttat wie eine Vergewaltigung zu verüben..

    Die Opfer dieser Justiz-Erpressungen waren aber keine Vergewaltiger, sondern Menschen die sich mit anderen Menschen FREIWILLIG und EINVERNEHMLICH zur Ausübung ihrer Sexualität trafen !
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#14 Pu244Anonym
  • 25.01.2017, 19:45h
  • Antwort auf #1 von TheDad
  • Scheinbar muß man hetero sein, damit einem auffällt dass du hier die Leute, welche kastriert wurden, weil sie einverständlichen (!!!) Sex mit mit meist über 18 Jährigen hatten, in einem Topf mit einem 4 fachen Kindermörder wirfst. Ich hätte das eher von diversen Schwulenhassern erwartet und weniger von einem User auf Queer.de.

    Der Begriff "pädosexueller Serienmörder" ist insoweit richtig, da sich die sexuellen Neigungen von Bartsch ausschließlich auf Kinder bezogen und er zum Zeitpunkt seiner letzten Tat bereits 20 Jahre war sowie kurz vor seinem Tod ganze 30.

    Generell finde ich es unter aller Sau, Leuten, die unsägliches Unrecht erlitten haben, einen sadistischen Serienmörder mit ins Boot zu setzen und ihr Schicksal mit seinem zu verknüpfen.
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#13 Gpeterjoachim
  • 25.01.2017, 18:53h
  • Ohne die Tatsache als solche zu bewerten handelte es sich um straffällig gewordene Menschen die freiwillig diesem Schritt zugestimmt haben.
    Grundsätzlich allerdings ist das unter heutigem Aspekt ein Eingriff der nicht mehr möglich ist - Gott sei Dank!
    Es ist ein wesentlicher Teil der Menschenwürde und die ist in Deutschland "unantastbar".
    Hoffen wir alle - und sorgen bei den anstehenden Wahlen dafür - dass wir unser Menschenrecht nicht an die AFD verschenken!
    Dann kommen diese schlimmen Zeiten schnell zurück!
    Der Hass gegen Minderheiten und Schwule ist vorhanden und die Toleranz ist fragil!
  • Antworten » | Direktlink »
#12 SebiAnonym
  • 25.01.2017, 18:14h
  • Antwort auf #11 von Laurent
  • Du glaubst doch wohl nicht ernsthaft, dass die Dauer der internen Beratungen nicht einkalkuliert wurde.

    Die SPD hatte schon vor der letzten Wahl (also vor über 3 Jahren) die Rehabilitierung und Entschädigung der §175-Opfer versprochen. Dann haben die erst mal 3 Jahre lang NICHTS getan. Und jetzt, ein paar Monate vor der nächsten Wahl gaukeln sie Umtriebigkeit vor.

    Wieso dieser Zeitplan? - Ganz klar: es ist von vornherein geplant, dass das nichts mehr vor der Wahl wird. Denn nur so kann man ja dann sagen: "Leider hat es zeitlich nicht mehr ganz geklappt. Wenn das jetzt zu Ende gebracht werden soll, müsst ihr uns wählen." Und nach der Wahl ist es dann wieder genauso vergessen wie nach der vorigen Wahl.

    Alles Taktik. Die offenbar aufgeht, weil ja Leute darauf reinfallen.
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#11 LaurentEhemaliges Profil
  • 25.01.2017, 16:34h
  • Antwort auf #10 von Yevgi
  • Der Gesetzesentwurf befindet sich nach wie vor in der Abstimmungsphase zwischen verschiedenen Ministerien.
    Es ist nicht unüblich, dass so etwas sehr lange dauert.
    Der SPD ist wegen der Verfahrensdauer kaum ein Vorwurf zu machen. Von Wahlkampfgetöse kann in diesem Fall keine Rede sein.
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#10 YevgiAnonym
  • 25.01.2017, 15:38h
  • Ich fürchte eh, dass die Rehabilitierung gar nicht kommen wird, sondern dass deren Ankündigung wieder mal nur Wahlkampfgetöse der SPD ist.

    So machen die SPD'ler das doch immer:
    ein paar Monate vor Wahlen, fangen die mit dem Versprechen an, weil immer wieder ein paar Leute darauf reinfallen. Aber die wirkliche Umsetzung ist von Anfang an nicht geplant.

    Wer hat uns verraten? - Sozialdemokraten!
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#9 EmpfehlungAnonym
  • 25.01.2017, 15:27h
  • Antwort auf #7 von Gerrit
  • Das ist volle Absicht der schwarz-roten Bundesregierung:

    Die wissen ganz genau um die wirtschaftliche Not vieler §175-Opfer und wollen sie deshalb mit Almosen abspeisen. Die wollen Deutschland mit unverschämt niedrigen Zahlungen von seiner Schuld freikaufen, weil sie wissen, dass viele Opfer nicht mehr warten können und deshalb jedes noch so niedrige Angebot annehmen.

    Und nebenher kann man den Opfern mit der Entschädigung gleich nochmal ins Gesicht spucken und zeigen, wo sie immer noch stehen.

    Deswegen kann ich nur jedem Opfer empfehlen, nach der Rehabilitierung auch auf Ausgleich entgangener Löhne und Rentenzahlungen (inkl. Zinsen und Zinseszinsen) zu klagen und Schmerzensgeld für körperliche und seelische Schäden einzuklagen.

    Das steht den Opfern zu!! Das ist deren Recht!!

    Alleine schon der Selbstachtung wegen und um zu zeigen, dass man sich nicht mit ein paar Almosen abspeisen lässt und dann auch noch dankbar den Bückling macht, sondern dass man sich wehrt!!
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#8 stromboliProfil
  • 25.01.2017, 15:06hberlin
  • Antwort auf #6 von Jadughar
  • ja schön wärs.. strafe für die handelnden und manipulierenden verursacher..
    Leider, alle geschützt vor dem "gesetz".
    Und wenn schuldig im rechtlichen sinne.. "leider verjährt".

    Diese juristischen, medizinischen täter unmenschlicher verbrechen, haben sich ihren "rechtsstaat geschaffen.
    So sie auch heute noch in abgewandelter form recht nach ihren gusto sprechen können, und ärztliche "hilfe" ja dem wohl des "kranken" diene.

    Selbst in der dimension des entsetzlichen wie in dem bericht der Ulrike Meinhof über jürgen bartsch lesbar, scheint die kontinuität des faschistischen denken und handelns der behörden und verwahrer alle zeit überdauernd durch.
    Faschismus ist eben nicht erst eine erfindung der nazis , sondern ein überbegriff für alles unmenschliche, dass menschen anderen menschen antun können/wollen!

    Die kastration heute ist nicht mehr eine operative, sie wird in form der chemischen behandlung erforscht und vorangetrieben.
    Und sie wird in der selben weise ( operativ wie chemisch!) auch bei als triebtätern bezeichneten päderasten angewendet oder als alternative fürs lebenslange wegsperren offen angeboten.
    Unter dem beifall der "öffentlichen meinung!
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#7 GerritAnonym
  • 25.01.2017, 14:54h
  • --------------------------------------------
    Auswirkungen auf Debatte um Entschädigung?

    Heiko Maas (SPD) [...], der eine individuelle Entschädigung von 3.000 Euro pro Urteil und je 1.500 Euro pro Jahr Freiheitsentzug vorsieht.

    Unberücksichtigt bleiben Schaden aufgrund eines Ermittlungs- oder Strafverfahrens, in Beruf und Rente durch den häufigen Verlust des Arbeitsplatzes sowie durch medizinische Eingriffe.
    ---------------------------------------------

    Das kann so nicht weitergehen.

    Nicht nur, dass die von Heiko Maas geplanten Entschädigungsgelder ein schlechter Witz sind und nur ein Zehntel dessen betragen, was heterosexuelle Justizopfer bekommen.

    Sondern der Schaden durch körperliche und/oder seelische Folter und Verstümmelungen wird auch kein bisschen wiedergutgemacht.

    Ebenso wie die jahrzehntelangen Verdienstausfälle und damit verbundenen Rentenausfälle, die mit einer Veurteilung verbunden waren/sind, weil die Opfer stigmatisiert waren und keinen vernünftigen Job mehr gefunden haben.
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#6 JadugharProfil
  • 25.01.2017, 14:06hHamburg
  • Man sollte die Verantwortlichen wegen Erpressung, Nötigung und schwerer Körperverletzung zur Rechenschaft ziehen und hart bestrafen und die Opfer angemessen entschädigen. Die Ärzte , Juristen, Geistliche und verantwortlichen Politiker müssten für den Rest ihres Lebens für solche Taten büßen!
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#5 LinusAnonym
  • 25.01.2017, 13:21h
  • >> "Mir wurde angedroht, dass man mich erst entlässt, wenn ich mich kastrieren lasse" <<

    Das ist Rechtsstaat auf deutsch...

    Staatliche Erpressung und staatliche Verstümmelung "im Namen des Volkes".

    Und es geht ja bis heute weiter:
    oder was meint ihr, wieso unsere schwarz-rote Bundesregierung sich weigert, die Gehirnwäsche-Therapien religiöser Fanatiker nicht zu verbieten, obwohl deren Gefärhlichkeit für Leib und Leben bewiesen ist...

    Heute macht sich der Staat halt nicht mehr selbst die Hände schmutzig, schaut aber tatenlos zu, wenn andere das tun.
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#4 Janana
#3 SebiAnonym
  • 25.01.2017, 11:07h
  • Das Land des rosa Winkels ist noch perverser als gedacht....

    Auch noch Jahrzehnte nach Ende des Dritten Reichs herrschten in der Bundesrepublik Deutschland die Zustände des Dritten Reichs. Und teilweise ist das sogar HEUTE noch so.
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#2 wer schützt unsAnonym
  • 25.01.2017, 10:57h
  • Wer schützt uns vor diesem Staat, wer schützt uns vor der CDU wenn der Wind mal wieder rauher wird? So rauh hoffentlich nie wieder aber dennoch...
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#1 TheDadProfil
  • 25.01.2017, 10:56hHannover
  • Wer ernsthaft denkt die Nazi-Tradition der Kastration hätte mit der Strafrechtsreform von 1969 ihr Ende gefunden, wird sich über kurz oder lang durch Auffinden von Krankenhaus-Akten eines Besseren belehren lassen müssen..

    Diese Praxis, die ihren "Höhepunkt" in der Geschichte Jürgen Bartsch fand, gehörte zum Standard-Repertoire der deutschen Justiz, und hier muß man sagen einer deutschen Unrechts-Jusitz, die Häftlinge denen die Sicherungsverwahrung drohte mit Folter gefügig machte..
    Bartsch starb 1976, und die für ihn verwendete Bezeichnung des ""pädosexuellen Serienmörders"" geht wegen der Jugendlichkeit des täters Bartsch vollständig an der Thematik vorbei..

    de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Bartsch

    Da muß nicht nur Entschädigung und Rehabilitation erfolgen, hier müssen auch die Täter in der Justiz Dingfest gemacht werden..
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