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Kommentare zu:
Noch bis Ende der Sechzigerjahre wurden Schwule kastriert


#11 LaurentEhemaliges Profil
  • 25.01.2017, 16:34h
  • Antwort auf #10 von Yevgi
  • Der Gesetzesentwurf befindet sich nach wie vor in der Abstimmungsphase zwischen verschiedenen Ministerien.
    Es ist nicht unüblich, dass so etwas sehr lange dauert.
    Der SPD ist wegen der Verfahrensdauer kaum ein Vorwurf zu machen. Von Wahlkampfgetöse kann in diesem Fall keine Rede sein.
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#12 SebiAnonym
  • 25.01.2017, 18:14h
  • Antwort auf #11 von Laurent
  • Du glaubst doch wohl nicht ernsthaft, dass die Dauer der internen Beratungen nicht einkalkuliert wurde.

    Die SPD hatte schon vor der letzten Wahl (also vor über 3 Jahren) die Rehabilitierung und Entschädigung der §175-Opfer versprochen. Dann haben die erst mal 3 Jahre lang NICHTS getan. Und jetzt, ein paar Monate vor der nächsten Wahl gaukeln sie Umtriebigkeit vor.

    Wieso dieser Zeitplan? - Ganz klar: es ist von vornherein geplant, dass das nichts mehr vor der Wahl wird. Denn nur so kann man ja dann sagen: "Leider hat es zeitlich nicht mehr ganz geklappt. Wenn das jetzt zu Ende gebracht werden soll, müsst ihr uns wählen." Und nach der Wahl ist es dann wieder genauso vergessen wie nach der vorigen Wahl.

    Alles Taktik. Die offenbar aufgeht, weil ja Leute darauf reinfallen.
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#13 Gpeterjoachim
  • 25.01.2017, 18:53h
  • Ohne die Tatsache als solche zu bewerten handelte es sich um straffällig gewordene Menschen die freiwillig diesem Schritt zugestimmt haben.
    Grundsätzlich allerdings ist das unter heutigem Aspekt ein Eingriff der nicht mehr möglich ist - Gott sei Dank!
    Es ist ein wesentlicher Teil der Menschenwürde und die ist in Deutschland "unantastbar".
    Hoffen wir alle - und sorgen bei den anstehenden Wahlen dafür - dass wir unser Menschenrecht nicht an die AFD verschenken!
    Dann kommen diese schlimmen Zeiten schnell zurück!
    Der Hass gegen Minderheiten und Schwule ist vorhanden und die Toleranz ist fragil!
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#14 Pu244Anonym
  • 25.01.2017, 19:45h
  • Antwort auf #1 von TheDad
  • Scheinbar muß man hetero sein, damit einem auffällt dass du hier die Leute, welche kastriert wurden, weil sie einverständlichen (!!!) Sex mit mit meist über 18 Jährigen hatten, in einem Topf mit einem 4 fachen Kindermörder wirfst. Ich hätte das eher von diversen Schwulenhassern erwartet und weniger von einem User auf Queer.de.

    Der Begriff "pädosexueller Serienmörder" ist insoweit richtig, da sich die sexuellen Neigungen von Bartsch ausschließlich auf Kinder bezogen und er zum Zeitpunkt seiner letzten Tat bereits 20 Jahre war sowie kurz vor seinem Tod ganze 30.

    Generell finde ich es unter aller Sau, Leuten, die unsägliches Unrecht erlitten haben, einen sadistischen Serienmörder mit ins Boot zu setzen und ihr Schicksal mit seinem zu verknüpfen.
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#15 TheDadProfil
  • 25.01.2017, 19:50hHannover
  • Antwort auf #13 von Gpeterjoachim
  • ""Ohne die Tatsache als solche zu bewerten handelte es sich um straffällig gewordene Menschen die freiwillig diesem Schritt zugestimmt haben.
    Grundsätzlich allerdings ist das unter heutigem Aspekt ein Eingriff der nicht mehr möglich ist - Gott sei Dank!""..

    Beide Einschätzungen sind vollständig falsch !

    Die Opfer wurden zu Unrecht bestraft, die "Tat" war nichts anderes als andere Menschen auch tun :
    Lieben und Sex haben !

    Die Androhungen jemanden "bis zum Ende seines Lebens im Knast verrotten zu lassen" ist als Folter anzusehen, denn der Häftling hat absolut keine Handhabe gegen die Justizverwaltung..
    Wenn die ihn nicht entläßt, obwohl die Haftzeit abgelaufen ist, dann bleibt der Häftling in Haft..

    Es gibt hier weder so etwas wie eine "freiwillige Zustimmung" noch den "heutigen Aspekt", denn die chemische Kastration wird immer noch angewendet, obwohl längst nachgewiesen ist, daß diese einen als "Triebtäter" bezeichneten Menschen nicht davon abhalten kann, eine Gewalttat wie eine Vergewaltigung zu verüben..

    Die Opfer dieser Justiz-Erpressungen waren aber keine Vergewaltiger, sondern Menschen die sich mit anderen Menschen FREIWILLIG und EINVERNEHMLICH zur Ausübung ihrer Sexualität trafen !
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#16 LaurentEhemaliges Profil
  • 25.01.2017, 20:00h
  • Antwort auf #12 von Sebi
  • Im Gegensatz zur Eheöffnung war und ist ein ernsthafter Wille seitens der SPD vorhanden. Blockiert bzw. gebremst hatte insbesondere die Union. Lange umstritten war vor allem, ob eine rückwirkende Aufhebung von entsprechenden Urteilen verfassungsrechtlich zulässig war.
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#17 TheDadProfil
  • 25.01.2017, 21:00hHannover
  • Antwort auf #14 von Pu244
  • ""Scheinbar muß man hetero sein, damit einem auffällt dass du hier die Leute, welche kastriert wurden, weil sie einverständlichen (!!!) Sex mit mit meist über 18 Jährigen hatten, in einem Topf mit einem 4 fachen Kindermörder wirfst.""..

    Scheinbar muß man die Geschichte des Kindsmörders Bartsch nicht gelesen haben, um zu übersehen das der bei seinen Taten ein Jugendlicher war, der aus Verhältnissen stammte die man als "schwer missbraucht" bezeichnen muß, und der in der damaligen zeit gar keine Chance hatte eine "normale Sexualität" zu entwickeln..
    Im erstem Prozess wurde er trotzdem als Erwachsener bestraft..
    Erst Rolf Bossi setzte in einem Aufsehen erregendem Verfahren ein neues Verfahren durch..

    Alle Taten erfolgten als Verdeckungs-Taten aus der Angst heraus entdeckt zu werden, denn was Bartsch wußte war, daß seine Sexualität verfolgt wurde..

    Es geht hier auch nicht darum ihn irgendwie zu entlasten, sondern aufzuzeigen daß die Handlungsweisen des Staates keineswegs in den 60'ern wie im Artikel behauptet, beendet waren..
    Bartsch starb erst 1976 !

    ""Der Begriff "pädosexueller Serienmörder" ist insoweit richtig, da sich die sexuellen Neigungen von Bartsch ausschließlich auf Kinder bezogen und er zum Zeitpunkt seiner letzten Tat bereits 20 Jahre war sowie kurz vor seinem Tod ganze 30.""..

    Der Begriff, respektive die Bezeichnung ist Unsinn, da nicht geklärt ist ob sich Bartsch in einer straffreien Situation anders verhalten hätte..
    Eine wirkliche Entwicklung von Bartsch fand aber wegen der repressiven Situation gar nichts statt..

    Und genau dieser Zwang der noch als 30Jähriger auf ihn ausgeübt wurde, deckt sich mit der Aussage des Opfers in der Domian-Sendung..
    Die gleiche Methodik fand Anwendung..
    Wenn er je entlassen werden wollte mußte er sich dieser OP unterziehen..

    Am Ende haben auch Täter wie Jürgen Bartsch ein Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit, das man ihnen nicht mit dem Versprechen auf baldige Freiheit abkaufen darf..

    ""Generell finde ich es unter aller Sau, Leuten, die unsägliches Unrecht erlitten haben, einen sadistischen Serienmörder mit ins Boot zu setzen und ihr Schicksal mit seinem zu verknüpfen.""..

    Es geht hier aber nicht um Bartsch, es geht hier um das Menschenrecht und die Methodiken das Staates..

    Generell sind Menschenrechte nicht teilbar!
    Sie stehen allen Menschen zu !
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#18 TheDadProfil
  • 25.01.2017, 21:04hHannover
  • Antwort auf #16 von Laurent
  • ""Lange umstritten war vor allem, ob eine rückwirkende Aufhebung von entsprechenden Urteilen verfassungsrechtlich zulässig war.""..

    Das ist so nicht richtig, denn es war nicht umstritten..
    Zumindest nicht seit dem Rehabilitationsgesetz von 2002 in dem die Opfer aus der Zeit bis 1945 rehabilitiert wurden..

    Seit dieser Zeit war ebenfalls klar das auch die anderen Urteile aufgehoben werden müssen..
    Allein die UNION und die FDP haben sich seither immer geweigert..

    Denn das bedeutet für beide Parteien auch eigenes Versagen im Staat eingestehen zu müssen..
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#19 SebiAnonym
  • 25.01.2017, 21:17h
  • Antwort auf #13 von Gpeterjoachim
  • "Ohne die Tatsache als solche zu bewerten handelte es sich um straffällig gewordene Menschen die freiwillig diesem Schritt zugestimmt haben."

    Hast Du den Artikel nicht gelesen?

    Die wurden erpresst:
    entweder sie stimmten ihrer eigenen Kastration zu oder sie wären da niemals rausgekommen.

    Was soll daran freiwillig sein?

    Noch perverser geht ja wohl nicht. Das ist das ach so tolle Deutschland...
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#20 Patroklos

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