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Kommentare zu:
Kommt mit Martin Schulz der "Ruck" in der Queer-Politik?


#46 TheDadProfil
  • 03.02.2017, 08:24hHannover
  • Antwort auf #44 von Patroklos
  • ""Das ist wie wahre Genugtuung!""..

    Geht Dir dabei einer ab ?

    Um die Kanzlerin abzulösen braucht die SPD derzeit 30 % UND die Grünen UND die Linke für Rot/Rot/Grün..

    Ansonsten müssen Grüne und Linke beide je mindestens 13 % erreichen, um Martin Schulz mit 26 % dann zum Kanzler zu machen, der über die schwächste eigene Basis verfügte..
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#45 TheDadProfil
#44 Patroklos
#43 OrthogonalfrontAnonym
#42 POSTFAKTISCHAnonym
  • 01.02.2017, 12:22h
  • Ihr müsst mir jetzt einfach mal vertrauen und die "Inhalte" vergessen.

    Die SPD ist halt die soziale Kraft in diesem Land.

    Vergesst 15 Jahre SPD-Regierung seit 1998 mit einer beispiellosen Rechtsverschiebung der Politik:

    Agenda 2010, Sozialkahlschlag, Krisenabwälzung auf die arbeitende Bevölkerung zur Reichtumsmehrung des obersten Prozents, Spardiktate und Verelendung für die Lohnabhängigen in ganz Europa mit einer geballten Ladung Nationalismus und Chauvinismus (das übliche "Spalte und herrsche"!), Millionen Kinder in Hartz-IV-Armut, Rekord-Waffenexporte und Terrorverbreitung in aller Welt, immer mehr Militarisierung und Krieg ("Verwantwortung ind er Welt"!), Staatsaufrüstung, Demokratieabbau und Überwachung - nicht zu vergessen: eine Mauer um die Festung Europa, um die weltweiten Folgen dieser Politik von uns fernzuhalten, sowie kräftiges Mitmischen bei der Stimmungsmache gegen Geflüchtete und Massenabschiebungen...
    Das ist eben alternativlos!

    Ebenso wie die Petrys, Höckes usw., die diese rechte Politik jetzt einfach weiter auf die Spitze treiben und sich damit noch als "Anti-Establishment" inszenieren.

    Ich habe jetzt einfach euren Vertrauensvorschuss.

    Die SPD ist die soziale Kraft in diesem Land.

    Sie ist das Bollwerk der Demokratie.

    Oder noch mehr Petrys, Höckes und Trumps in die Parlamente und in Regierungen!
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#41 TheDadProfil
  • 01.02.2017, 10:56hHannover
  • Antwort auf #38 von Orthogonalfront
  • ""Und ja, meiner Erfahrung nach ist es eher weniger gut, sehr Linken dankbar sein zu müssen, weil die einem das bis in alle Ewigkeit nachtragen um immer weiter Zugeständnisse aus einem herauszupressen.""..

    Wo sollen diese Erfahrungen gemacht worden sein ?
    An eine "linke Diktatur" in Niedersachsen kann ich mich grad irgendwie gar nicht erinnern..

    Wenn sich politische Menschen für die Gleichberechtigung einsetzen, und diese vor allem durchsetzen, gibt es auch keine ""weiter(en) Zugeständnisse"" die einem irgendwie "herausgepresst" werden könnten, denn eine über gleiche Rechte hinausgehende Form von Privilegien gibt es schlicht und einfach nicht..

    Was Du hier also einforderst, sind erneut nur Privilegien für Dich, die automatisch zu Benachteiligungen für Andere führen..
    Das bleibt Unsinn..

    ""Außerdem, warum kommst du jetzt plötzlich mit einem Vergleich mit anderen Ländern, wo du dir das in einem gewissen anderen Themenzusammenhang (Islams Effekt auf Gesellschaften) doch immer so vehement verbittest?""..

    Den Vergleich mit anderen Ländern hast Du hier angeboten, und ich habe mich hier nur darauf eingelassen um Dir vor Augen zu führen, daß dieser Versuch mangels anführbaren Beispielen nicht funktioniert..
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#40 Patroklos
#39 SebiAnonym
#38 OrthogonalfrontAnonym
  • 01.02.2017, 07:07h
  • Antwort auf #31 von TheDad
  • "In "wo" ?
    Man kann das Land auch ruhig ausschreiben.."

    Automatische Rechtschreib"korrektur"...

    Und ja, meiner Erfahrung nach ist es eher weniger gut, sehr Linken dankbar sein zu müssen, weil die einem das bis in alle Ewigkeit nachtragen um immer weiter Zugeständnisse aus einem herauszupressen.

    Außerdem, warum kommst du jetzt plötzlich mit einem Vergleich mit anderen Ländern, wo du dir das in einem gewissen anderen Themenzusammenhang (Islams Effekt auf Gesellschaften) doch immer so vehement verbittest?
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#37 schwarzerkater
  • 01.02.2017, 00:48h
  • schulz und die spd könnten, so sie denn wollten, sofort diese große koalition verlassen und noch gut 5-6 monate eine rot-rot-grüne politik machen. alle drei parteien blenden für diese monate ihre knackpunkte aus und arbeiten ihre gemeinsamen positionen ab.
    ich vermute stark, schulz will auf eine ampel-koalition zusteuern (spd-fpd-grüne) ... gähn
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#36 TheDadProfil
  • 31.01.2017, 22:07hHannover
  • Antwort auf #33 von Patroklos
  • ""Natürlich ist es Schnee von gestern und ich würde mich schämen, so nachtragend zu sein!""..

    Du solltest Dich zunächst schämen historische Entwicklungen außer Acht lassen zu wollen, denn das führt dann zur Wiederholung der Geschichte !

    Macht aber erneut Deinen politischen Dilettantismus deutlich..
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#35 TheDadProfil
  • 31.01.2017, 22:04hHannover
  • Antwort auf #34 von Gertrude Stein
  • ""Eine Mehrheit ist eine Mehrheit ist eine Mehrheit!""..

    Nöö..

    Und bezogen auf den Satz von "Raffael" geht es nicht um die Mehrheit an sich, sondern um die Bezeichnung der Gruppe, die diese bildet, und die dann eben nicht zu "75%" aus den Mitgliedern, sondern au denjenigen besteht, die sich an der Urwahl beteiligt haben..

    Und damit ist dann die Mehrheit nicht 75 % groß, sondern faktisch nur 45 % der gesamten Mitglieder..

    Das bleibt etwas völlig anderes..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#34 Gertrude SteinAnonym
#33 Patroklos
#32 TheDadProfil
  • 31.01.2017, 19:57hHannover
  • Antwort auf #26 von Raffael
  • ""- bei der Urabstimmung haben über 75% der SPD-Mitglieder""..

    ..der etwas mehr als 60 % der SPD-Mitglieder, die be idieser Urabstimmung ihre Stimme abgegeben haben !

    Das ist mithin das gleiche "strukturelle Problem" was auch die Wahlberechtigen Bürger*innen bei Kommunal-, Landtags- und Bundestagswahlen haben..

    Es interessieren sich zu wenige dafür, wer sie im Bundestag vertritt, und damit auch die Regierung bildet..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#31 TheDadProfil
  • 31.01.2017, 19:51hHannover
  • Antwort auf #22 von Orthogonalfront
  • ""Schade, dass es in Deutsch keine vernünftige Partei der Mitte gibt,""..

    In "wo" ?
    Man kann das Land auch ruhig ausschreiben..

    Nenn doch mal ein Land wo es eine ""Partei der Mitte"" gäbe, die die Gleichstellung der LGBTTIQ* und die Gleichberechtigung der Bürger vorangetrieben hätte ?

    Mir fällt nämlich gerade so gar keines ein, in dem dann nicht die Sozialdemokraten, die man in anderen europäischen Ländern Sozialisten zu nennen pflegt, beteiligt waren..

    Auch die Sozialisten unter Hollande in Frankreich sind Sozialdemokraten..

    "So sind wir letztendlich leider doch auf ein extrem linkes Bündnis angewiesen, damit es mit unseren Rechten voran geht.""..

    Ausgehend von der tatsächlichen Positionierung der SPD und den Grünen halte ich selbst Rot/Rot/Grün nicht für ein solches ""extrem linkes Bündnis"", sondern dann tatsächlich für die Mitte der politischen Landschaft unter den Parteien die wir derzeit in der Republik haben, denn eine "radikale Linke" als Partei steht wegen der Auflösung der SED, und dem immer noch aktuellem Verbot der KPD gar nicht zur Verfügung..

    Und das missfällt Dir ?
    Weil es Dir irgendwie Sorge bereitet einem linkem Präsidenten oder linkem Regierungs-Chef*in "zu Dank" verpflichtet zu sein, weil sie sich bezüglich der Bürgerrechte für Alle dann demokratischer verhalten, als andere politische Menschen anderer politischer Ströme ?

    Und die Gründe warum das wohl offensichtlich so ist, und auch tatsächlich wohl schon immer so war, das Linke Politiker*innen schon immer viel näher an den Demokratischen Errungenschaften dran waren, als die anderen Politiker, führen dann zu keinem Zweifel an der eigenem politischen Einstellung "der Mitte", in der Du dich so gerne vorortest ?

    Kuck an..

    Die Analyse stimmt allerdings..
    Gegenüber Steinmeier, Steinbrück und Gabriel macht Martin Schulz die SPD wählbar, oder wählbarer..
    Aber auch wenn Martin Schulz am Sonntag Abend bei Anne Will um einen "Vertrauens-Vorschuß" gebeten hat, oder für ihn geworben hat..
    Von mir kann er ihn wegen der Ergebnisse der Regierungs-Beteiligungen 2005 bis 2009 und 2013 bis 2017, und vor allem wegen der Oppositions-Arbeit in der Legislatur 2009 bis 2013 nicht erhalten, denn diese Ergebnisse sind für mich persönlich immer noch inakzeptabel..
    Daher werde ich den Einen oder den Anderen möglichen Koalitions-Partner von Rot/Rot/Grün wählen, um eine möglichst ausgeglichene Koalition zu erzielen..
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#30 FinnAnonym
  • 31.01.2017, 12:23h
  • Antwort auf #14 von TheDad
  • """"""""""""""
    Martin Schulz hat in der Rede im Willy-Brandt-Haus tatsächlich LGBT-Rechte, respektive die gleichstellung angesprochen..
    Allerdings nur in einem Nebensatz..
    """""""""""""""

    Und daran erkennt man, welchen geringen Stellenwert das Thema auch für Martin Schulz hat.

    Wenn es sich gerade ergibt und der Koalitionspartner drauf besteht, wird die SPD das nicht blockieren und das gerne als ihren Erfolg verkaufen.

    Aber wenn es Widerstand gibt, wird die SPD das Thema genauso bereitwillig aufgeben und sich nicht sonderlich dafür einsetzen.

    Die altebekannte Beliebigkeit, wie wir sie von der SPD kennen: Inhalte spielen keine Rolle, es geht nur um die Macht - um jeden Preis.
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#29 FinnAnonym
  • 31.01.2017, 12:19h
  • Antwort auf #28 von Patroklos
  • Jaja, Fakten sind für Dich immer langweilig.

    Das ist übrigens keineswegs "Schnee von gestern".

    Denn durch den Einzug der AfD in den nächsten Bundestag wird es wahrscheinlich sehr lange keine Mehrheit mehr für LGBTI-Fortschritte geben.

    Dieser "Schnee von gestern" wird also noch auf Jahre hinaus unsere Diskriminierung zementieren.

    Was die SPD abzieht, ist also nicht "Schnee von gestern" sondern hochaktuell und noch für Jahre für jeden einzelnen von uns relevant.
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#28 Patroklos
#27 stephan
  • 31.01.2017, 11:11h
  • Antwort auf #25 von JarJar
  • So sehe ich es auch! In dieser Legislaturperiode hat die SPD meine Stimme 2013 bekommen um das Wahlversprechen "100% Gleichstellung - Nur mit uns!" durchzusetzen. Sie war dazu in den Koalitionsverhandlungen nicht fähig und dennoch haben leider 3/4 der SPD-Mitglieder für den Koalitionsvertrag und damit für den Verrat an einer Minderheit gestimmt, gegenüber der die SPD im Wort war. (Dieser Wortbruch war für mich Anlass zum Austritt aus der SPD!)

    Es gibt noch immer eine Bundestagsmehrheit für die Eheöffnung und bevor die SPD auch nur eine winzige Chance auf meine Stimme 2017 hat (ich hoffe, das gilt für viele LGBTIQs), muss sie erst einmal das Versprechen von 2013 umsetzen! Es ist lächerlich von der SPD, uns auf diese bescheuerte Art von Wahl zu Wahl vertrösten zu wollen. Und es wäre sehr dumm von uns, wenn wir das mit uns machen ließen.

    Niemand hat die Garantie darauf, dass eine andere Partei sich glaubwürdiger für unsere Rechte einsetzen wird, aber wer uns einmal so dreist angelogen hat, hat unser Vertrauen nicht verdient ... trotz Martin Schulz, den ich persönlich für integer halte!
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#26 RaffaelAnonym
  • 31.01.2017, 09:40h
  • Diejenigen, die meinen, unter Martin Schulz würde alles besser, seien an zwei Dinge erinnert:

    - bei der Urabstimmung haben über 75% der SPD-Mitglieder für den Bruch der Wahlversprechen und für den homo- und transphoben Koalitionsvertrag gestimmt. Das ist also ein strukturelles Problem dieser Partei, dass denen unsere Rechte ganz einfach egal sind.

    - auch Martin Schulz hat damals diesen Koalitionsvertrag befürwortet.
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#25 JarJarProfil
  • 31.01.2017, 09:18hKiel
  • Ich wähle die nicht, ich erinnere nur an "100% Gleichstellung nur mit uns" da sollte klar sein dass die vor der Wahl Bauernfängerei machen und danach wieder was die wollen. SPD für mich keine Alternative mehr, die müssen erstmal zeigen dass hinter ihren Worten auch Taten stecken und nach der letzten Wahl haben die bei mir ihr Vertrauensbonus komplett verspielt.
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#24 stephan
  • 31.01.2017, 08:38h
  • Noch sehe ich nicht, dass ich - nach dem Verrat des Wahlkampfversprechens "100% Gleichstellung - Nur mit uns!" jemals wieder auf die SPD verlassen könnte - auch nicht unter der Führung von Martin Schulz! Anständigkeit hieße, jetzt die Bundestagsmehrheit zu nutzen und das Versprechen der Eheöffnung zu erfüllen!
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#23 LinusAnonym
  • 30.01.2017, 23:19h
  • Natürlich wird auch Martin Schulz uns vor der Wahl das blaue vom Himmel versprechen.

    Oder glaubt irgendwer, der würde vor der Wahl sagen "Also die LGBTI-Gleichstellung ist uns nicht so wichtig. Das werden wir notfalls wieder opfern."

    Jeder Kandidat redet von sozialer Gerechtigkeit, gutem Gesundheitssystem, bezahlbarem Wohnraum, Bürgerrechten, etc. Denn alles andere wäre das Todesurteil für eine Partei.

    Aber die Frage ist immer, was die darunter verstehen, wie die das umsetzen wollen und wie sehr sie im Zweifel für etwas kämpfen.

    Im Ankündigen sind alle Parteien ganz groß. Aber gerade die SPD zeigt immer wieder, was davon nach Wahlen übrig bleibt...
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#22 OrthogonalfrontAnonym
  • 30.01.2017, 23:06h
  • Antwort auf #14 von TheDad
  • "Solche Macho-Formulierungen muß er sich noch dringend abgewöhnen.."

    Sehe ich auch so. Dennoch ist die SPD mit Schulz nun wenigstens im Prinzip endlich wieder wählbar. Ich halte zwar insgesamt nicht überragend viel von Rot-Dunkelrot-Grün, aber besser als GroKo wäre das für LGBTTIQ-Rechte auf jeden Fall. Schade, dass es in Deutsch keine vernünftige Partei der Mitte gibt, die sich für LGBTTIQ-Rechte einsetzt. So sind wir letztendlich leider doch auf ein extrem linkes Bündnis angewiesen, damit es mit unseren Rechten voran geht. Aber wie so häufig in der Politik, muss man halt einfach Prioritäten setzen.
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#21 YannickAnonym
  • 30.01.2017, 23:00h
  • Statt Merkels Marionette also jetzt Junckers Marionette. Der auch kein Problem haben wird, Merkels Marionette zu werden.

    Same procedure... bei der SPD.
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#20 Patroklos
#19 Homonklin44Profil
  • 30.01.2017, 22:51hTauroa Point
  • Mir kommt Martin Schulz zwar als Mensch sympathisch rüber, aber die Art und Weise, wie seine Partei mit Queer-Interessen bisher umging, ist neben anderen Bereichen, in denen meine Interessen von dieser Partei nicht vertreten werden, nur eine Facette, wie man Leute vergrämt bekommt.

    Verschissen haben die schon eher, zu Schröder's Zeiten, als sie "Armut per Gesetz" veranlassten, und die Teilung der Gesellschaft in unterschiedliche Menschen-Wertklassen. Damit haben sie sich seinerzeit als Vertreter antisozialer Interessen geouted.

    Dass neue Führungsgesichter und Versprechungen im Zeichen des Wahlkampfs super euphorische Testraketen auf die Hoffnungen der Menschen los senden, ist auch klar.
    Man muss das mit nüchternem Kopf betrachten.
    Den Kampf gegen die AfD-Gesinnung und die Anhänger der Postfakten finde ich ungemein wichtig, aber dagegen stellen sich auch die halbwegs sozialen Parteien.
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#18 ZuhörerAnonym
  • 30.01.2017, 21:54h
  • Antwort auf #16 von Brotlos
  • Vor allem hat er nichts dergleichen gesagt.
    Ganz im Gegenteil.
    Die Wörter "Schwule, Lesben, Trans* und Inter" kamen ihm nicht einmal über die Lippen. Schon gar nicht wurde die von der "S"PD seit Jahren ermöglichte, gezielte staatliche Entrechtung und Diskriminierung erwähnt (einschließlich daraus resultierender und dadurch befeuerter, ganz alltäglicher Gewalt) die - wie die gesamte menschenfeindliche, rechte Politik der Agenda-"S"PD in den letzten zwei Jahrzehnten mit der Folge immer extremerer sozialer Ungleichheit und angeblicher "Alternativlosigkeit" zu Sozialkahlschlag, Entsolidarisierung und immer weiter fortschreitender Brutalisierung der Gesellschaft im Inneren wie nach außen, im Interesse der Top 1% - den neuen Faschisten erst den Weg geebnet hat.

    Und selbst wenn es ihm über die Lippen gekommen wäre (und das wäre zumindest ein bedeutendes rhetorisches Signal gegen die herrschende Praxis und Methodik der öffentlichen Unsichtbarmachung und Auslöschung von LGBTI-Menschen durch Politik und Medien, hierzulande so dreist, aggressiv und leider auch unwidersprochen wie in kaum einer anderen sog. westlichen Demokratie) - wie glaubwürdig wären solche Worte nach den angeblichen "100% Gleichstellung" vom letzten Mal und Mehrheitsverhältnissen, die diese schon sofort nach der Wahl 2013 ermöglicht hätten?

    Es existieren immer noch, hier und heute, Mehrheiten im Bundestag, um bedeutende soziale Fortschritte im Interesse der großen Mehrheit der arbeitenden Bevölerung sowie aller Unterdrückten und Diskriminierten umzusetzen und die Politik der Rechtsverschiebung der letzten 15-20 Jahre klar und deutlich zu beenden. Wer das jetzt nicht tut und das Stimmvieh einmal mehr auf "nach der Wahl" vertröstet, bestätigt nur, dass die "S"PD selbst treibende Kraft der von der herrschenden Klasse und ihren Eliten betriebene Rechtsverschiebung ist und bleibt.

    In diesen Zeiten eines immer tiefer in der Krise versinkenden globalen Kapitalismus gilt:
    Trumpistan ist überall. Gerade auch hierzulande
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#17 seb1983
#16 BrotlosAnonym
  • 30.01.2017, 19:37h
  • Erschreckend wie viele laut der Umfrage daran glauben, dass die SPD die Ehe für alle öffnet.

    Wacht auf! Es ist Wahlkampf! Da versprechen die Parteien ALLES.

    Wer schlau ist, der guckt nüchtern auf das, was eine Partei versprochen hat und dann auf das, was diese Partei in Regierungsverantwortung durchgesetzt hat. Und bei der SPD kann man konstatieren, dass sie 100 % versprochen hat, aber 0 % durchgesetzt hat. Wenn etwas durchgesetzt wurde, dann vom Bundesverfassungsgericht, und dann ist der Gesetzgeber ohnehin zur Umsetzung verpflichtet. Die SPD hat jedoch in ihrem Wahlprogramm von 2013 explizit ausgeschlossen, was sie dann jedoch nach der Wahl 2013 bis 2017 getan hat:

    "Die Gleichstellung von eingetragenen
    Lebenspartnerschaften allein mittels Gerichtsurteilen ist für uns keine politische
    Option." - SPD-Bundestagswahlprogamm 2013

    Tja...

    Wer glaubt, dass mit Schulz alles anders wird bei der SPD, der ist ganz schön naiv.

    Nie wieder werd ich mein Kreuz bei der SPD machen.

    Im Übrigen hält die SPD auch an den Sanktionen von Hartz-IV-Empfängern fest. Die Sanktionen drücken diejenigen, die am Existenzminimum leben, UNTER das Existenzminimum. Dieses Sanktionssystem war die Idee der SOZIALdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Hartz-IV ist so menschenverachtend, kein Wunder, dass die SPD schon lange keine Volkspartei ist. Denn auch Arbeitslose gehören zum Volk und haben eine Menschenwürde und ein Recht auf ein Existenzminimum.

    Die SPD hat uns nach Strich und Faden angelogen und ist in Wahrheit eine asoziale Partei, die lediglich dauernd von "sozial" redet, aber das Gegenteil praktiziert. Lasst euch nicht verarschen.
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#15 saltgay_nlProfil
  • 30.01.2017, 19:13hZutphen
  • Für SPD-Wähler und Mitglieder mag Martin Schulz als neuer Heiland daher kommen. Aber wer erinnert sich noch daran, was Martin Schulz sagte, als die Wallonen ihre Zustimmung zu TTIP verweigerten? Er wollte TTIP ebenso durchboxen wie Sigmar Gabriel.

    Mit ihm wird sich nichts aber auch gar nichts an dem Kurs der SPD ändern. Die SPD ist die Klientelpartei der Angestellten im öffentlichen Dienst. Die wollen ihr Häuschen im Grünen abbezahlen und ihre Kinder eine gute Karriere machen lassen. Sie leben noch in den Siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Ihr Stimmenanteil entspricht exakt den Umfrageergebnissen einer Partei zwischen 18-20%.

    Die SPD ist zusammen mit den Grünen durch die Agenda 2010 zum Volksverräter geworden. Die Pappkameraden Schröder, Clement und Müntefering haben die sozialdemokratische Substanz schamlos ausgehöhlt. Stattdessen machte sich ihre Absahnermentalität breit und füllt das Vakuum nun aus.

    Diese Partei hat den "point of no return" erreicht. Ihre linken Mitglieder sind als WASG zur "Linken" abgewandert und die harmlose Klientel, die übrig geblieben ist, die richtet sich halt in Koalitionen ein. Interessant wird es erst wieder, wenn es weder für schwarz-grün noch für eine CDU/CSU/AfD-Koalition reicht. Dann könnte die FDP oder die SPD zusammen mit der CDU/CSU/AfD eine neue "Harzburger Front" als "Super-GAU" bilden.
    CDU/CSU/Grüne/SPD wäre dann nur der GAU - aber mit der AfD wird sich sicher etwas für die Schwulen- und Lesbenbewegung ändern. Sie werden kriminalisiert und nach Putinscher Art vielleicht im Knast landen. Unter schwarz-grün-hellrot bliebe alles beim guten bewährten Alten. Ein Aufatmen ginge durch das Volk nicht nur bei den Bewohnern des Calenberger Landes im Landkreis Hannover.
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#14 TheDadProfil
  • 30.01.2017, 19:05hHannover
  • Martin Schulz hat in der Rede im Willy-Brandt-Haus tatsächlich LGBT-Rechte, respektive die gleichstellung angesprochen..
    Allerdings nur in einem Nebensatz..

    Abends bei Anne Will allerdings verstieg er sich zu der Formulierung
    "wenn dort unsere frauen angegriffen werden",
    und nahm damit Bezug auf die Vorgänge am Silvester-Abend 2015 in Köln..

    Diese Formulierung ist allerdings ebenso übergriffig wie es die Täter an diesem Abend waren, denn sie missachtet die Frauen als Individuum, die ausschließlich sich selbst gehören, und nicht "die unseren" sind..
    Zusätzlich verwurschtelt eine solche Formulierung die Angriffe zu Angriffen die ausschließlich auf "deutsche Frauen" stattgefunden hätten, was sicher nicht stimmt, und sie verschweigt wieder einmal Männer als Opfer, die es nachweislich ebenso gab..

    Solche Macho-Formulierungen muß er sich noch dringend abgewöhnen..
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#13 AlexAnonym
  • 30.01.2017, 18:30h
  • Man wird schon links wählen müssen, um die SPD dazu zu bringen, auch linke Politik umzusetzen. Ob es unter Kanzler Schulz zu weiteren 4 Jahren Stillstand in der Gleichstellungsfrage kommt, ist nicht vorhersagbar. Unter weiteren 4 Jahren Merkel ist Stillstand hingegen absolut garantiert.
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#12 HomerAnonym
  • 30.01.2017, 18:25h
  • Der Ruck mit Martin Schulz? Im Moment ringen die CDU/CSU, SPD und die Grünen um den rechten Rand. Die Grünen in BaWü haben Mittel für LGBT-Projekte gestrichen und werden in ihrem Ton immer konservativer um den rechten Rand zu befriedigen. Die SPD in in den letzten Koalitionsverhandlung die Gleichstellung der Ehe als erstes über Board geworfen um mitregieren zu dürfen.
    Die Menschen sind enttäuscht und wenden sich statt an Parteien mit Konzepten und Idealen wie den Linken oder den Piraten an die AFD obwohl diese weder neue Ideen noch Konzepte vorzuweisen hat.

    Wenn die SPD eine Koalition bilden muss, landen LGBT-Rechte als erstes in der Verhandlungsmasse  mit oder ohne Martin Schulz.
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#11 PeerAnonym
  • 30.01.2017, 17:40h
  • Antwort auf #10 von Peer
  • "Martin Schulz muss jetzt zeigen, ob er auf der Seite von Liebe, Vielfalt und Freiheit steht oder auf der Seite von Hass und Unterdrückung."

    Und zwar VOR der nächsten Wahl. Denn was von Wahlversprechen der SPD zu halten ist, wissen wir jetzt zu Genüge.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#10 PeerAnonym
  • 30.01.2017, 17:33h
  • Jetzt muss die SPD Farbe bekennen. Wenn sie sich auch unter Martin Schulz nicht ändert, wird sie sich gar nicht mehr ändern.

    Martin Schulz muss jetzt zeigen, ob er auf der Seite von Liebe, Vielfalt und Freiheit steht oder auf der Seite von Hass und Unterdrückung.
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#9 Carsten ACAnonym
  • 30.01.2017, 17:23h
  • Antwort auf #5 von Niedergemeiert
  • "Mit einer CDU geführten Regierung ist #Ehefueralle nicht machbar"

    Wie schön, dass die Zustimmung der CDU/CSU gar nicht nötig ist.

    Denn wie bereits gesagt, erlaubt Art. 38 GG der SPD (und jedem einzelnen Abgeordneten) unabhängig von der Union abzustimmen - sie müssen es sogar laut Art. 38 GG.

    Wenn die SPD das macht, ist die Mehrheit sicher - die Stimmen der CDU/CSU werden dafür gar nicht benötigt.

    Im nächsten Bundestag wird es dank AfD und Wiedereinzug der FDP (die dann eh wieder Merkels Pudel spielt) wohl keine Mehrheit mehr für die Gleichstellun geben. Wenn die SPD es also diese Legislaturperiode nicht mehr macht, wird es auch seeehr lange nicht kommen.

    Wenn die SPD es diese Legislaturperiode versaut, haben sie es für Jahre hinaus versaut. Das würden wir der SPD niemals verzeihen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#8 FinnAnonym
  • 30.01.2017, 17:16h
  • Die altbekannte SPD-Taktik:
    rechtzeitig vor der Wahl kommt neues Personal, dass Besserung verspricht - aber erst nach der Wahl.

    Immer wieder fallen einige Leute darauf rein und wählen dann wieder die SPD, weil sie auf Besserung hoffen. Aber nach der Wahl geht es dann wieder genauso weiter wie vorher...

    So macht die SPD das immer und solange noch genug Leute darauf reinfallen, wird sich das auch nicht ändern...
  • Antworten » | Direktlink »
#7 MarekAnonym
  • 30.01.2017, 17:13h
  • Jetzt muss Martin Schulz zeigen, ob er auf der Seite von Demokratie, Rechtsstaat und Grundrechten steht oder ob er lieber irgendwelche populistischen Bauchgefühle von Frau Merkel unterstützen will.
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#6 Rosa SoliAnonym
  • 30.01.2017, 17:13h
  • Martin Schulz ist mir jedenfalls wesentlich sympathischer als Sigmar Gabriel. Auch seinen Lebensweg finde ich bemerkenswert. Dass er als Alkoholiker mal ganz unten in der Gosse lag und sich dann zurück ins Leben gekämpft hat, nötigt mir Respekt ab. Ich fürchte aber, dass er sich inhaltlich nicht groß von der Politik eines Sigmar Gabriel unterscheidet. Er war als Europapolitiker einfach nur weit genug weg, um nicht mit den sozialdemokratischen Sündenfällen der letzten Jahre identifiziert zu werden. Hoffnung gibt mir, dass Europa immer schon LGBT-freundlicher war als unsere nationale Politik. Vielleicht bringt Schulz davon etwas in den Berliner Politikbetrieb ein.
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#5 NiedergemeiertAnonym
  • 30.01.2017, 17:09h
  • Mit einer CDU geführten Regierung ist #Ehefueralle nicht machbar, die Linke werden es nicht schaffen, stärker als die AfDer-Neonazis zu sein, und die Grünen brauchen die SPD als Koalitionspartner, um ihre Bürgerrechtspolitik durchzusetzen. Es bleibt die SPD als Sammelbecken für einen emanzipatorisch-linken und sozial-liberalen politischen Widerstand gegen den Rechtsruck. Martin Schulz ist sehr gut geeignet, eine sozial-progressive Mehrheit auf bundespolitischer Ebene zu erkämpfen.
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#4 Carsten ACAnonym
  • 30.01.2017, 17:06h
  • Die SPD hatte vor der letzten Wahl 100 Prozent Gleichstellung versprochen.

    Und das wollen laut repräsentativen Umfragen auch über 80 Prozent der Bürger, also des eigentlichen Souveräns in einer Demokratie.

    Laut dem deutschen Grundgesetz (Art. 38) sind Abgeordnete in ihrem Verhalten absolut frei und nur ihrem eigenen Gewissen unterworfen - sie dürfen nicht auf Aufträge oder Weisungen anderer hören.

    Wenn die SPD also nicht die Parlementsmehrheit für Eheöffnung und Volladoption nutzt, verhält sie sich entweder Grundgesetz-widrig oder sie handelt aus Überzeugung homophob.
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#3 LaurentEhemaliges Profil
#2 Julian SAnonym
  • 30.01.2017, 16:49h
  • Ich begegne jedem Menschen erst mal völlig vorurteilsfrei. Und ich hoffe, dass die SPD endlich einsieht, wohin sie ihr Bruch zentraler Wahlversprechen gebracht hat.

    Die SPD muss endlich kapieren, dass die Unions-Wähler bereits ihre Partei haben und nicht plötzlich die SPD wählen, weil sie diesen Homohass unterstützt.

    Die SPD-Wähler haben die SPD auch wegen des Versprechens der vollen Gleichstellung von LGBTI gewählt. Martin Schulz muss sich jetzt entscheiden, ob er lieber wieder die SPD-Wähler zurück haben will oder ob er den Unions-Wählern nach dem Mund redet, die aber längst ihre Partei haben.

    Und diese Entscheidung muss JETZT fallen und noch VOR der nächsten Wahl umgesetzt sein. Mit Vertröstungen lassen wir uns nicht mehr abspeisen. Wer unser Vertrauen zurück will, darf nicht mehr nur labern, sondern muss endlich handeln!
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#1 RobinAnonym
  • 30.01.2017, 15:57h
  • Es bringt überhaupt nichts, nur die Köpfe auszutauschen, wenn nicht auch die Inhalte sich ändern.

    Die SPD hat vor der letzten Wahl "100% Gleichstellung" (inkl. Eheöffnung und Volladoption) versprochen. Daran wird sie sich messen lassen müssen. Und daran wird sich auch Martin Schulz messen lassen müssen.

    Martin Schulz und die SPD haben jetzt noch 8 Monate Zeit, ihr Versprechen zu halten. Da die Zustimmung der Union nicht nötig ist und es auch ohne Union eine Mehrheit im Bundestag gäbe, ist das sehr zeitnah machbar.

    Passiert das nicht, wissen wir was von den Wahlversprechen der SPD zu halten ist und dass auch Martin Schulz keinen Deut besser als sein Vorgänger ist.
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