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Kommentare zu:
Trump will LGBTI-Diskriminierung doch nicht erlauben


#1 Patroklos
#2 AlexAnonym
  • 31.01.2017, 11:05h
  • Antwort auf #1 von Patroklos
  • Der Mann lügt gewohnheitsmäßig. Und selbst wenn Trump die Beibehaltung des Status quo beschließt, ist ihm das nicht als Verdienst anzurechnen. Es würde nur bedeuten, dass er vorerst nicht noch mehr Schaden anrichtet als ohnehin schon.

    Mit der anstehenden Besetzung des vakanten Richterpostens im Supreme Court wird er hingegen den Kampf um Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung von LGBT um Jahre zurückwerfen. Das sollte eigentlich klarmachen, dass er in Punkto LGBT keinerlei Glaubwürdigkeit besitzt.
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#3 BioradiatorEhemaliges Profil
  • 31.01.2017, 11:50h
  • Ich hoffe die Solidarität bleibt bestehen und die Community in den USA lässt sich nicht einlullen von vergifteten Zugeständnissen des twitternden Toupets an die eigene Klientel, so lange andere Gruppen unter seinem Schwundstufen-Faschismus zu leiden haben.

    LGBTIs werden verfolgt, Fünfjährige stundenlang unbetreut in Handschellen gelegt. Was haben diese beiden Phänomene in Trumps USA gemeinsam? Sie erwachsen aus religösen Konflikten. Egal welches Lager, egal welches Land, egal welche Epoche, die Ergebnis von Religion ist Terror, Terror und noch mal Terror. Für nichts.

    Terror wg. Rohstoffen, Terror wg. Annexionen, Terror wg. Märkten; nicht das solche Szenarien weniger verwerflich wären, doch geht es dabei um Greifbares, Verhandelbares, Rationales. Es gibt die Möglichkeit einer Hoffnung, Konflikte durch Diplomatie und Vernunft beizulegen. Irrationales bietet diese Möglichkeit nicht, der Verhandlungsgegenstand entzieht sich Beurteilung, Konsequenz und Logik, ist beliebig und willkürlich interpretierbar, eine Allzweckwaffe, die nur sich selbst dient; ein Virus.
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#4 Patroklos
#5 FinnAnonym
  • 31.01.2017, 12:28h
  • Da Diskriminierung einer Volkswirtschaft auch wirtschaftlich schadet, wäre er auch schön dumm, bereits bestehende Gesetze gegen Diskriminierung auch noch zurückzunehmen. Damit würde er der US-Wirtschaft (und letztlich auch seinem Business) schaden.

    Aber ob er wirklich so homofreundlich ist, wie er uns glauben lassen will, kann er an zwei weiteren Punkten beweisen:

    1. Der "First Amendment Defense Act", der ein Schlupfloch bietet, um doch noch mit dem Verweis auf Religion diskriminieren zu können, muss gestoppt werden.

    2. Die Regeln für Bundesbeamte müssen auf die gesamte Gesellschaft ausgedehnt werden. So werden im amerikanischen Bundes-Gleichbehandlungsgesetz zwar Rasse, Religion, etc. aufgezählt, aber nicht sexuelle Identität und sexuelle Orientierung. Obamas Versuche, das zu ändern, wurden stets von der republikanischen Mehrheit im Kongress verhindert. Das muss auch endlich geändert werden.

    Wenn man das schon nicht aus Menschlichkeit und Bewusstsein für Grundrechte macht, dann doch zumindest aus wirtschaftlichen Erwägungen.
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#6 markusbln11Anonym
  • 31.01.2017, 13:59h
  • Antwort auf #5 von Finn
  • Genau, das ist die botschaft. Vor allem bestehende rechtslücken, die anlass für diskiriminierung sind, müssen jetzt geschlossen werden.

    Wie eine LGBT-freundliche politik allerdings mit der bestehenden regierungsmannschaft umsetzbar sein soll, liegt im verborgenen. Nur das klare wort der LGBT-organisationen in den usa gestützt auf ein breites engagement der community werden garant für unsere rechte sein.

    Bereits die besetzung des vakanten richters zum höchsten gerichtshof markiert den nächsten prüfstein für die us-administration in hinblick auf die respektierung von LGBT-rechten. Und weitere werden folgen.
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#7 ursus
#8 GeorgFalkenhagenProfil
  • 31.01.2017, 14:24hBremen
  • Trump kuscht vor unserer (nicht mehr so ganz unsichtbaren) Macht? Absolut unglaubwürdig, dieser "Mann"!

    Ignorieren? Nein. Weitermachen? Selbstverständlich! Denn wir kämpfen eben nicht nur für "unsere" Rechte, sondern auch für alle anderen ungerecht Benachteiligten.

    Basta bzw. Amen!!!
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#9 ursus
#10 herve64Ehemaliges Profil
  • 31.01.2017, 18:08h
  • Und wo ist der Haken daran? Tut mir schon Leid, aber das sieht für mich eher so aus, als ob der Wolf Kreide gefressen hätte.
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#11 Tommy0607Profil
#12 puschelchenProfil
  • 31.01.2017, 19:41hirgendwo in nrw
  • "Als besonders wichtig wird die Nominierung von neuen Supreme-Court-Richtern angesehen."

    Der feine Herr schwadronierte die Tage in einem Interview bei einem "christlichen" Sender, dass "sich die Evangelikalen freuen werden"...
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#13 OrthogonalfrontAnonym
#14 TheDadProfil
#15 OrthogonalfrontAnonym
  • 31.01.2017, 22:34h
  • Antwort auf #14 von TheDad
  • Dieses "wir" klingt hier halt immer so, als meinte dies automatisch alle LGBTTIQ. So als gäbe es eine Pflicht für alle LGBTTIQ, sich für "alle Benachteiligten" einzusetzen, was auch immer das in der Praxis meinen mag. Wer zieht denn die Grenze dafür welche Benachteiligten das sein sollen? Oder anders gefragt: Kann es auch sich benachteiligt Fühlende geben, die dann doch wieder für einige Leute hier nicht zu diesen "allen" gehören? Zum Beispiel ein sich benachteiligt fühlender Hartz IV Empfänger auf dem gesellschaftlichen Abstellgleis, der sich politisch nicht vertreten fühlt und deswegen AfD wählt? Zählt der für euch zu diesen Benachteiligten für die man sich einzusetzen habe oder nicht?
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#16 TheDadProfil
  • 01.02.2017, 10:46hHannover
  • Antwort auf #15 von Orthogonalfront
  • ""Dieses "wir" klingt hier halt immer so, als meinte dies automatisch alle LGBTTIQ. So als gäbe es eine Pflicht für alle LGBTTIQ, sich für "alle Benachteiligten" einzusetzen, was auch immer das in der Praxis meinen mag.""..

    Theoretisch ist das auch so..
    In der Praxis war es aber noch nie so, daß sich auch wirklich alle LGBTTIQ* schon allein untereinander die volle Solidarität zugestanden haben, und schon gar nicht gegenüber anderen Benachteiligten der Gesellschaft dafür eingetreten sind..

    Aus der Erfahrung heraus das sich z.B die Bürgerrechtsbewegung der Schwarzen in den USA auch für die Schwulen&Lesben engagiert haben, müßte man aber erkennen, das die gezeigte Solidarität auch von anderen Betroffenen gegenüber den LGBTTIQ* gezeigt worden ist, was in der Konsequenz dazu führen müßte, das sich verschiedene Bürgerrechtsbewegungen mindestens gegenseitig vernetzen, und dort wo es Sinn macht zusammenarbeiten..

    "Lukas45" hat diese Thematik ja vehement für das Engagement des LSVD ausgeschlossen, und hier eingefordert sich auf die "Kern-Themen" zu konzentrieren..

    Das scheint so eine Art von innerer Opposition gegenüber anderen Minderheiten zu sein, der sich in egoistischen "wir zuerst" oder "ist mir egal"-Äußerungen entlädt..

    ""Wer zieht denn die Grenze dafür welche Benachteiligten das sein sollen?""..

    Hübsche Frage, die sich gar nicht stellt..
    Diskriminierungen sind SÄMTLICH abzulehnen..
    Da gibt es keine Grenzen die irgendwer zu ziehen, oder auch nur zu formulieren hätte..
    Das haben wir hier schon mehr als ausführlich diskutiert, und Dein Versuch diesen Unsinn hier erneut unterschwellig einzubringen, wird nichts bringen, denn die Argumente dazu liegen alle nachlesbar auf dem Tisch..
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