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Einzelkommentar zu:
Schweiz erlaubt keuschen Schwulen die Blutspende


#14 TheDadProfil
  • 01.02.2017, 10:31hHannover
  • Antwort auf #12 von Pu244
  • ""Wobei es ein Unterschied ist wieviele auffallen (das sind die 100)und wieviele am Ende durchkommen. Nach bisherigen Erkenntnissen sind eben diese 6 verseuchten Konserven durchgekommen.""..

    Was sich dann, wie "ursus" schon anmerkte, auf Zahlen bezieht, die VOR 2009 erhoben sind..

    Von einer echten "Risiko-Bewertung" die sich auf eine aktuelle Fakten-Lage berufen kann, muß man hier also nicht ausgehen..

    ""Wenn man das anhand der 100 erkannten positiven Spenden pro Jahr hochrechnet, dann ist reines "Hetero-" und "Lesbenblut" mit 1:10Mio extrem sicher,""..

    Äh ?
    Nimmt man die zahlen Zuhilfe die "ursus" genannt hat, stammen je 2 Infektionen dann von durch MSM und Hetero-Kontakte zustande gekommen sind..

    Ich bezweifle hier dann erneut, das man damit "hetero-blut" als "besonders sicher" oder auch nur als "sicherer" bezeichnen darf, bloß weil man davon ausgehen muß, das MSM-Kontakte zu mehr HIV-Infektionen führten..

    Das Denk-Problem ist hier immer noch die Zusammenfassung der Peer-Group MSM, denn Teile dieser Gruppe bezeichenen sich trotz der MSM-Kontakte immer noch als Heteros..

    Was alles nichts daran ändert das zwischenzeitlich die Möglichkeiten zur Testung von Blut-Produkten deutlich verbessert, und auch deutlich billiger wurden, und damit eine Veränderung der Praxis einhergehen muß, der über den Ausschluß von MSM-Männern an der Spende immer noch verweigert wird..

    Es ist nicht zielführend von MSM-Männern eine "ein-jährige Abstinenz" einzufordern, die man von Heteros nicht einfordert !
    Das bleibt diskriminierende Praxis, und muß verändert werden..

    ""Es ist halt eben eine schizophrene Situation, angesichts der 400 Badetoten pro Jahr, sollte man (bei gleichen Maßstäben) eine strenge Schwimmwestenpflicht beim Baden einführen.""..

    Hübsches Beispiel, ebenso wie die Verkehrstoten..
    Mit Statistik läßt sich ja auch viel beweisen..

    Gegen ertrinken kann man zunächst schwimmen lernen, was in vielen Schulen bundesweit aus "Kostengründen" oder mangels Möglichkeiten wegen fehlender Hallenbäder nicht mehr angeboten wird..
    Das deckt sich also nicht wirklich mit dem Gebrauch des Kondoms oder der PrEP, wenn die Prävention gar nicht zur Verfügung steht..

    Bei Verkehrstoten liegt der Fall noch prekärer, denn dem Vernehmen nach sind zwischenzeitlich von den über 400 bei Verkehrsunfällen getöteten Radfahren fast 50 % über 60 Jahre alt, und nutzten ein Elektro-Fahrrad, das sie offensichtlich Brems-Technisch nicht beherrschten, und trugen keinen Helm..
    Hier gibt es Prävention, die aber nicht genutzt wird..
    Dem begegnet man dann aber nicht, indem man das Elektro-Radfahren für über 60-Jährige verbietet..
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