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Einzelkommentar zu:
Brandenburg: 80.000 Euro für ein Konzept gegen Homophobie


#3 JadugharProfil
  • 02.02.2017, 16:01hHamburg
  • Die Ursachen der Homophobie sind meines Erachtens völlig klar und liegen in den Lehren abrahmistischer Religionen, wo gleichgeschlechtlicher Verkehr unter den Männern die Todesstrafe gefordert wird und als schwere Sünde betrachtet wird. In vorhergehenden Kulturen oder in Kulturen, die nicht von abrahamistischen Religionen beinflußt waren, existierte kaum Homophobie. Es gab manchmal andere Zwänge wie Heiratszwang seitens der Eltern oder Gesellschaft, um Kinder- und Enkelkinderproduktionen zu fördern, die ebenfalls Homophobie auslösten. Über solche Erwartungshaltung und Zwänge von seitens der Eltern muß auch aufgeklärt werden.
    Ich kenne einen unfruchtbaren Halbchinesen, dessen chinesische Mutter ihn unter Zwang und Streß setzt, endlich mal Enkelkinder zu produzieren.

    Angesichts von religiösen irrationalen Todesdrohungen, Höllenfeuer etc. , wird Homophobie herangezüchtet, die Probleme mit der eigen Sexualität haben, welche durch die Homophobie Anderer mitverursacht wird.

    Für ein Konzept gegen Homophobie bedeutet das, daß Religion in den Privatbereich verbannt werden muß, und in den Schulen vollständige Aufklärung bezüglich Sexualität und negative religiösen Einstellungen betrieben wird.

    Einen Kompromisß zu finden, der Religionsförderung und gleichzeitig Homophobieabbau betrifft, wird es wohl nicht geben. Den Menschen muß klar gemacht werden, daß die Intimssphäre besonderen Schutz genießen soll und muß, wo andere nichts zu bestimmen haben. Wenn die Kinder in der Schule Empathie lernen, wo sie sich in die Lage eines Diskriminierten versetzen sollen, wäre bei vorhandener und geschulter Empathie Homophobie und Rassismus nicht möglich, wenn man dadurch bewußt wird, was diese Diskriminierungen bedeuten würden, wenn man sie am eigenen Leib erfährt.
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