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Kommentare zu:
Dortmund: Umstrittene Wahl-Debatte des Schwulenreferats abgebrochen


#1 NiedergemeiertAnonym
  • 02.02.2017, 23:00h
  • Wer AfDer-Nazis einlädt, bekommt eben Nazis geboten. #Resist #Antifa #GegenRechts
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#2 w-t-fAnonym
  • 03.02.2017, 00:25h
  • Erst versteckt sich das ASR hinter einer angeblichen Verordnung der Uni um die AfD einzuladen und dann tauchen sogar zwei dutzend eingefleischte Neonazis auf und sie wollen denen auch noch Platz im Hörsaal verschaffen. Wie verstrahlt kann man sein? Was wollen die mit Nazis diskutieren? Ob die Farbe des Wimpels beim nächsten KZ-"Besuch" pink statt rosa sein darf?
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#3 PeerAnonym
  • 03.02.2017, 07:03h
  • Das Schwulenreferat Dortmund sollte sich was schämen, andere Besucher aufzufordern, ihre Plätze für Rechte freizumachen.

    Sind wir schon so weit, dass die mehr Recht auf Einlass haben als andere...

    Im übrigen sollte man Hass kein Podium bieten! Das hat mit "Meinungsbildung" nichts zu tun.
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#4 astagastAnonym
  • 03.02.2017, 08:05h
  • Wenn man die (auf Staatskosten gebaute) Uni für eine politische Veranstaltung nutzen möchte, dann muss man sich an die Regeln halten, die für politische Veranstaltungen gelten. Und da gilt das Neutralitätsgebot. Wem das nicht passt, der kann gern das Kongresszentrum mieten.

    Bezeichnend finde ich aber die Aussage, dass man mit Nazis nicht diskutieren könne. Man hat es ja noch nicht einmal versucht.

    Ist das die Strategie, wie man Nazis davon überzeugt, dass sie eine falsche Einstellung haben? Ich glaube, so treibt man denen die Wankelmütigen geradezu in die offenen Arme: Wir gegen Die!

    Ich erinnere, dass vor 30 Jahren nicht wenige der Ansicht waren, Schwule haben keine Rechte zu haben. Hat man diese mit Ausgrenzung vom Gegenteil überzeugt oder durch beharrliches Erklären?
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#5 OrthogonalfrontAnonym
  • 03.02.2017, 08:09h
  • Das was dieses "Schwulenreferat" da abgezogen hat, ist ein Paradebeispiel für falsch verstandene Meinungsfreiheit. Es gibt keine Pflicht der Verfolgten ihre Verfolger zu hofieren!
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#6 TheDadProfil
  • 03.02.2017, 08:14hHannover
  • Antwort auf #4 von astagast
  • ""Bezeichnend finde ich aber die Aussage, dass man mit Nazis nicht diskutieren könne. Man hat es ja noch nicht einmal versucht.""..

    Man muß mit Nazis nicht diskutieren !

    ""Nach einem Gespräch des Referats mit der Polizei und dem Sicherheitspersonal der Uni wurde später die Entscheidung getroffen, die Neonazis in den Saal zu lassen,""..

    Man muß solche Leute nicht einmal in den Saal lassen..
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#7 AlexAnonym
  • 03.02.2017, 08:44h
  • Versucht das mal positiv zu sehen:
    Das haben die Nazis sehr gut gemacht. Ihre Anwesenheit alleine hat schon genügt, dass der Afd-Typ nicht sprechen konnte. Für eine Meinungsbildung war es nach der Aktion auch gar nicht mehr nötig, dass er noch was dazu sagt. Die nächste Veranstaltung kann man zwar nicht mehr in der Uni unter Neutralitätsgebot abhalten, aber dann braucht man den beim nächsten Mal auch nicht mehr einzuladen.
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#8 priamos11Profil
#9 Rosa SoliAnonym
#10 gesterndabeiAnonym
  • 03.02.2017, 09:29h
  • Antwort auf #4 von astagast
  • Hallo astagast,

    ich weiss ja nicht, wo Du gestern abend warst. Ich jedenfalls war gestern abend dabei bei der geplanten Abendveranstaltung an der Dortmunder TU.

    Ich stand im Vorraum in deren unmittelbaren Nähe und fragte mehrmals einzelne von ihnen, die mich anstarrten, ob sie mir etwas zu sagen hätten oder ob sie Fragen hätten. Außer sehr aggressivem Mackergehabe und Blicke, die sehr hasserfüllt auf mich wirkten, erhielt ich keine Reaktion.
    Zudem kam es zu körperlicher Gewalt von - was ich gesehen habe - zwei männlichen Nazis gegen Studierende im Foyer.
    Die Aggression ging klar von den Nazis aus. Zum Diskutieren waren sie nicht gekommen.

    Erst letzte Woche haben Dortmunder Nazis Lehrende und Studierende der TU bedroht.

    Wenn Du jetzt behauptest, es hätte keine Versuche gegeben, mit den Nazis vor Ort zu sprechen, dann ist das nicht richtig.

    Ich frage mich, wieso Du Dinge behauptest, die nicht stimmen?
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#11 Patroklos
  • 03.02.2017, 09:33h
  • Dortmund macht mal wieder Negativschlagzeilen als berüchtige Neonazihochburg. Das führte auch dazu, daß die Partei "Die Rechte" in den Stadtrat einziehen konnte. Es muß deshalb noch sehr viel getan werden, damit die wieder aus dem Rathaus verschwinden! In zwei Jahren sind in NRW die nächsten Kommunalwahlen und da gilt es, das Kreuzchen an der richtigen Stelle zu machen.
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#12 AntifantAnonym
  • 03.02.2017, 11:12h
  • Antwort auf #4 von astagast
  • Warum mit Neonazis die am Autobahn Rastplatz auf Jagd nach Schwulen gehen oder auf Demos die Wiedereinführung des §175 fordern? Denkst du, die gehen dahin, hören sich an was alle zusagen haben und denken dann:"Oh, ich hab das eigentlich immer falsch gesehen, jetzt werde ich grünen Wähler und setz mich für die Ehe für alle ein." Warum mit einem Afdler diskutieren, für den LGBTIQ nur Bürger zweiter Klasse sind, die Pervers sind und die Kinder gefährden. Wir reden hier von einer Partei, die sich einen Umgang mit LGBTIQ wie in Russland wünscht. Schlimmer noch, es handelte sich um einen Vertreter der JA, die selber sehr weit in der Rechtsextremen Ecke steht.
    In den letzten Jahren hat man immer wieder versucht die AfD und andere Nazis in öffentlichen Diskussionsrunden bloß zustellen. Nie klappt es, die Afd stellt eine wirre These auf, alle reden dagegen und am Ende war die AfD die einzige mit inhaltlichen Aussagen. Sie fühlten sich bestärkt und in den Umfragen bekamen sie immer mehr Stimmen. Mit denen kann man nicht Argumentieren, weil sie selber nicht nach den Regeln spielen. Während alle versuchen vernünftig zu Argumentieren stellen die Rechtspopulisten wirre Thesen auf und lachen sich ins Fäustchen weil sie die Runde aufgemischt haben. Rechten darf man keine Bühne bieten.
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#13 AnderswoAnonym
#14 BioradiatorEhemaliges Profil
  • 03.02.2017, 11:38h
  • Antwort auf #4 von astagast
  • "Bezeichnend finde ich aber die Aussage, dass man mit Nazis nicht diskutieren könne. Man hat es ja noch nicht einmal versucht."

    Neee, natürlich nicht. Noch nie hat jemand versucht mit Nazis zu diskutieren. ^^

    Dass mit Nazis kein Diskurs möglich ist, dürfte wohl eine der am besten bewiesenen Theorien der letzten hundert Jahre sein, 80 Millionen Opfer sind hier nur ein Ergebnis.

    "Ich erinnere, dass vor 30 Jahren nicht wenige der Ansicht waren, Schwule haben keine Rechte zu haben. Hat man diese mit Ausgrenzung vom Gegenteil überzeugt oder durch beharrliches Erklären?"

    Du kannst die bürgerliche Masse nicht mit einer Gruppe Krimineller vergleichen. Ehe Du einem Nazi etwas erklären kannst, bringst Du Steinen schwimmen bei.
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#15 BioradiatorEhemaliges Profil
  • 03.02.2017, 11:48h
  • "Nach jetzigen Kenntnissen kam es bei den Auseinandersetzungen zu keinen Straftaten"

    Danke, liebe Polizei. Wenn Nazis Menschen körperlich bedrohen und verletzen, wie auf den Videos deutlich zu sehen, ist das im Land des rosa Winkels natürlich keine Straftat. Die NSDAP herrschte 12 Jahre, der Postfaschismus inzwischen 72 Jahre.

    Ein externer Veranstaltungsort hätte das Referat von der nachvollziehbaren Zwangslage befreit, Nazis auf das Podium zu bitten.
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#16 BioradiatorEhemaliges Profil
#17 EulenspiegelAnonym
  • 03.02.2017, 11:55h
  • Antwort auf #10 von gesterndabei
  • Wenn die Agressiv waren, warum kann man dann das Hausrecht nicht ausüben und die rauswerfen? Polizei war ja wohl schon da.

    Man muß zwar politisch neutral auf dem Podium sein da es ein öffentliches Gebäude ist, aber aggressive Zuschauer kann man trotzdem entfernen.

    Kein Recht auf pöbeln + mehr!
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#18 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 03.02.2017, 13:05h
  • sollte das nicht eine veranstaltung für studenten sein? was machen denn die (rechten) mit ihrem abgebrochenen hauptschulabschluss bei so einer podiumsdisskussion? meist sprechen die diskussionsteilnehmer doch in ganzen sätzen... ;-)
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#19 TheDadProfil
#20 Tommy0607Profil
  • 03.02.2017, 14:01hEtzbach
  • Es ist schon komisch wie Rechtspopulisten immer in Schutz genommen werden .
    Komisch ist auch , was dort NeoNazis mit der Afd eingeladen waren ; hat die Afd nicht mal gesagt sie "arbeitet" mit solchen nicht zusammen ?
    Komisch ist auch , dass die Konservative CDU die Schuld an Linke gibt ; die überhaupt nichts getan haben .
    Soll man DENEN einverstanden sein ?
    Dann Mahlzeit!
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#21 Homonklin44Profil
  • 03.02.2017, 15:56hTauroa Point
  • Das mit der Toleranz der Intoleranten sehe ich auch höchst kritisch. Wir sehen ja schon, welche Probleme sich da ergeben, wenn man versucht, nur mit Religiösen über wirkliche Belange wie naturbedingte Alterismen zu diskutieren, Mit Neonazis oder blau verschleierten Ersatz-Nazis wird das nahezu unmöglich. Es wäre fast so, als würde man zu einer Gesprächsrunde für KZ-Überlebende die Aufseher der ehemaligen Camps einladen.

    Politik ist nun nochmal was anderes, da gibt es unterschiedliche Haltungen, die eben auch gern miteinander kollidieren. Aber wenn man die Füchse in den Hühnerstall lässt und sich daran stört, wenn die Hühner protestieren, muss man schon arg naiv sein.

    Der weit verbreitete deutsche Eintritt für die Rechte der Rechten wundert mich jetzt nicht mehr so sehr. Das erlebt man hier bald als hofierende Geste. Da halten doch wohl die Gesinnungs-Erben an ihrem Erbe fest...

    Die Sitzblockade ist genial ;o)))) Und symbolisch -keine Rast den Gesinnungs-Erben und Neunazifizierten!
    Wehret den (wieder)Anfängen - und das habt ihr gut gemacht!
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#22 stromboliProfil
  • 04.02.2017, 09:37hberlin
  • Antwort auf #20 von Tommy0607
  • ja komisch ist so manches hier in diesem unseren landen...
    Da laden meinungsforschende homostudies ihre zukünftigen gefängniswärter zum erfahrungsaustausch auf grund sich abzeichnender , demoskopischer veränderungen in der wählermeinung...
    Selten so geweint!
    Aber wer über die "alternativen schwulenastas und deren abkömmlinge weis, weis wo diese enden.

    Kein wunder diese entwicklung schwuler selbstentsorgung, wenn mittlerweile andernorts die frage gestellt wird , was denn nun "rechts" sei".
    Impliziert dies ja auch die infragestellung eben jenes ( noch!) schmuddelbegriffes und seine historische sowie heutige zuordnung.

    Man "minimalisiert das sichtbare, "hinterfragt" scheinheilig ob kirchen rechts stehen (können-taten..) , ob neoliberal nur ein aus dem ruder laufendes kapitalistische syntom ist, dass wiederum den rechtsruck begünstigt. Oder ob im neoliberalismus ein postfaschistisches ausbeutungskonzept verborgen ist, das nur durch die scheindemokratische gewaltenteilung legitimiert scheint.
    Keiner hinterfragt das ausmaß der unterwanderung unserer gesellschaftstrukturen durch wirtschaft und lobbyismus.

    Oder schröcklich schröcklich, jetzt wo der heilige martin die zügel ergreift, fragt man doch nicht, ob spd nicht auch schon rechtslastig ist.
    Wenn aber nur der reiter ausgewechselt und nicht das roß, was haben wir zu erwarten.
    Vergessen: der schulz hat die ttip/ceta verhandliungen entscheidend verteidigt.. jene verträge , die zukünftig der wirtschaft ein sonderrecht über die interessen einzelner personen-staaten wirtschaftsgebiete einräumt.
    Das ist das konkrodat mit der wirtschaft.. meine damen &herren.
    Und was das bedeutet, kennen wir homos aus dem kirchenrechtlichen sonderfall!
    Mal über die politisch -wirtschaftlichen "billardbanden" denken .. sehn, wo dinge gleichen ausmaßes und stoßrichtung fuß fassen.

    Aber man fragt angesichts solch eindeutiger hinweise doch lieber erst mal nach, was denn da vor den eigenen augen abliefe...
    So ohne eigenposition, immer mitte sein wollend, reden/denken wir uns um kopf und kragen!
    Das "hinterfragen klingt witzig, ist aber gerade in der angesagten entscheidungsenthaltung nur hilflos!

    www.queer.de/detail.php?article_id=28145&antwort_zeigen=
    ja#cc440642


    Man will einfach ums verrecken ( auch dem eigenen!) nicht an die ursachen, die wurzeln gehen, sind doch so viele scheinbare lustgewinnbringende facetten der leistungsgesellschaft zu entdecken, wenn erst mal die hierachie der leistungspyramide ins politische poesiealbum abgelegt ist...
    Deutschlands "elite" und die zukünftigen dazugehörig sein wollenden...
    Armutszeugnisse der sich selbstbespiegelnden raffgier
    oder egoismus at first.

    www.queer.de/detail.php?article_id=28118&kommeinzel=4404
    22


    Sicher: Zwei unabhängig von verschiedenen geschriebene beiträge, sicher die das selbe dilema der wahrnehmung ausdrücken:
    solange etwas dem eigenen interesse dient, wird es als "leistung" ausgegeben.
    Steht dem ein anspruch entgegen, wird dieser als erst durch "leistung erzwingend als möglich wahrgenommen--
    Berühmter sinnspruch gefällig: "fördern durch fordern"!

    Und man diene ja dem gemeinswohl , wenn man leistung erbringt...
    So wird aus dem selbsterklärten dienst an der gemeinschaft letzendlich sogar ein gemeinsames freudenserlebnis herausgepresst.
    Dankbar man das schulterklopfen der bundesspitzen am jahresende vernimmt, wenn mal wieder festgestellt wird : wir sind die besten... weltmeister.
    Da kann auch die lidl-kassiererin sich sagen, dass ihre arbeit volkswirtschaftlich unverzichtbar ist.. ; auch wenn es ihr nur eine mindestrente einbringt.

    Man fragt nicht nach dem "recht" das da eingefordert wird. Leistung erbringen zu müssen ist in die wiege gelegt.. lol.
    Fragt nicht nach dem real erarbeiteten gewinn, der offensichtlich doch nicht in die eigenen taschen fließt; wie sonst die berühmten 5% allesbesitzenden auf dieser welt.
    Man fragt nicht nach dem volkswirtschaftlichen sinn der hergestellten dinge.. Nicht nach ihren realnutzen, ihrer haltedauer, ihre entsorgungskosten.
    So besehen werden billonen an wertschöpfung in den sand gesetzt, bei 200-500 millionen binnenkosten für erneuerte binnenstrukuren für hinzukommende, wird gejammert..
    Geht mir vom portemonnaie ab... kürzt den "sozialstandart".

    Und wenn dann durchschnittslöhner und billiglohn-mindestlöhner nach 8 + anfahrtswegen9-10stunden arbeitstag erfreut darüber nachdenken, was ihnen ihre arbeit doch an freude und anerkennung gebracht hat, wird sich z.b.-frau vieleicht fragen, warum ihr lohnertrag 1/3 unter dem durchschnitt des männlichen leistungsträgers liegt.
    So beglückt sich dem angetrauten zuwendend, die beine breit macht um das eheverpflichtungsritual häuslicher prostitution als nebenbeschäftigung weiter zu führen..
    Irgendwie müssen wir alle über die runden kommen.
    Gut, alle versichert, alle rentenmäßig abgesichert.
    Auch der staat hat ja gegen diesen deal nichts einztuwenden.. im gegenteil.. förderung über förderung.
    So, nur so bekommt man die leute in die richtige ausgangslage für "fragen und selbstgegebene antworten.
    Warum aber überhaupt stellt man noch fragen, wenn man sich der antworten doch schon im voraus sicher scheint.
    Macht man das, weil man sich selbst hören will..

    Ehe; geil!
    Vieleicht stirbt gar der partner und man trägt die früchte seiner häuslichen arbeit in form der witwenrente.. bessert dann die grundsicherung im alter auf.
    Macht aber auch nicht reicher.
    Weil da schon an der nächsten ecke dank mindestlohn und teilzeit-leiharbeit die armutsrente lauert..
    Die rente , die man verdient hat, wenn man sein ganzes leben den mund gehalten, den kopf gesenkt und getan hat was da die restlichen "leistungsträger so einem alles abfordernd eingetrichtert haben.

    Und wird doch mal aufgemuckt.. auch mit der falschen ausrichtung hin zum radikal-egoismus ala neolioberaler wirtschaftsfaschismus, sinniert man darüber, ob es legitim-politisch opportun sei, dem eine linke politik entgegen zu setzen...
    Wie nachdenklich .
    Oligarchie.. autokratie, turbokapital... nennts wie ihrs wollt, es ist immer das selbe mit anderen verkleidungen.. eben des kaisers neue/alte kleider.

    Muckt dann doch wer auf, wirft dies die philosopisch/ethische frage nach dem "extrem auf.
    Hui, da wabbern die ideologieblasen vor erregung.

    Wie weit darf man denken, wie weit gehen, im ringen um selbstbestimmung?
    Ist rechtes gedankengut gemeingut oder muss hier die wut über die entmündigung ernstgenommen , aber die richtung der wut rigoros bekämpft werden.

    Das ist dann immer sehr bedeutsam anzuhören, wird doch das gegensätzliche scheinbar gewogen und zugunsten einer konfliktentschärfenden "reform" in ruhige gewässer für die leistungselite gelenkt.
    Und die wasserträger dieser leistungsideologie ohne inhalt und substanz, dudeln dann das wahllied der fdp-afd als ohrenwurm ins net.
    "wenn ich nach erfolgreicher tätigkeit heim zu den meinen komme , lacht mir das glück als bestätigung meiner leistungsanstrrengungen entgegen.

    Das ist familienfernsehen der 50ziger jaher.. "vater ist der beste... "mutter die allerbeste"

    Insofern... der "asta" ist sein spiegelbid rückwärts gewandter verniedlichungsbemühungen und kindlicher vereinigungswünsche..
    bitte , bitte keine konflikte in meinem leistungsorientierten spielzimmer..
    Man will doch dir früchte einfahren, die man auf der erfolgsleiter beim runtertreten auf den die nächst untere stufe stehende sich angeeignet hat, um abendlich im liegestuhl sich am eigenen glücksgefühl zu berauschen.

    Und ums klar zu sagen: man hätte die veranstalter samt den nazis wenn schon nicht aufs maul, so doch aus dem saal schmeißen sollen.
    Es ist der saal der studentenschaft, nicht seiner "gewählten arschgeigen"!
    All den widerständigen im saal meinen aufrichtigen dank für ihren mut und ihre standfestigkeit!
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#23 More is moreAnonym
  • 04.02.2017, 15:42h
  • Antwort auf #22 von stromboli
  • Und dann wird gleich noch mehr Hetze dieser Demagogen verbreitet.

    Die Neofaschisten, die überall Hass und Gewalt verbreiten, und ihre bürgerlichen Steigbügelhalter verkaufen sich als angebliche Verteidiger von "Demokratie" und "Freiheit". Das ist ein ebenso absurder wie schlechter Witz. Schon die ersten paar Tage des Trump-Terrors zeigen aktuell, was damit gemeint ist - da angebliche "Lehren" aus der deutschen Geschichte ja hierzulande nur noch für hohle Sonntagsreden gut sind.

    Daher immer wieder:

    Rassismus, Homophobie und Faschismus sind keine "Meinung", sondern ein Verbrechen!

    Und mit jeder auch nur ansatzweise ernstgemeinten Demokratie unvereinbar.

    Oder wird bald wieder ganz offen "Toleranz" für Antisemitismus gefordert, natürlich auch im Namen eines "demokratischen Diskurses"?

    Und wehe, die Opfer dieser "Meinung" lassen sich nicht noch selbst auf solche "demokratischen Diskurse" über ihre Entrechtung und faktische Auslöschung - siehe nicht zuletzt die ständigen Angriffe auf Leib und Leben von LGBT-Jugendlichen durch rechte und ultrarechte Allianzen - ein und "verhandeln" ganz "demokratisch" über ihr Untermenschendasein.

    Erst die Bühnen und Plattformen für solche rassistische, homophobe und menschenfeindliche Hass- und Gewaltverbreitung, die den rechten bis neofaschistischen Aggressoren von interessierten Kreisen, allen voran den Konzern- und Elitenmedien seit Jahren immer dreister und schamloser geboten werden, haben sie (schon wieder) in die Machtposition gebracht, gesellschaftlich unterdrückte Gruppen breitenwirksam anzufeinden, einzuschüchtern, mundtot zu machen, zu Zielscheiben zu erklären und zu terrorisieren und in diesem Rahmen alle, die für Demokratie, Freiheit und soziale Gleichheit aufstehen, allen Ernstes als "Extremisten" zu diffamieren.
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#24 stromboliProfil
#25 OrthogonalfrontAnonym
  • 04.02.2017, 17:35h
  • Antwort auf #24 von stromboli
  • Ich frage mich, wie die überhaupt damit durchkommen. Die Meinungsfreiheit ist in diesem Land zu genau 0% gefährdet. Sie braucht keine selbsternannten "Verteidiger". Schon gar keine solchen, die die Meinungsfreiheit SOFORT abschaffen würden, sollten sie jemals (wieder) an die Macht kommen.
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#26 SchoonmakerProfil
  • 04.02.2017, 19:19hDoetinchem
  • Ach, die JU? Das sind doch die deren Vertreter schon mal der JF ein Interview geben oder auch gerne mal bei AfD Demos mit machen...

    Und die erzählen was von "Linksextremisten"?

    Na, da weiß man wo es herkommt..
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#27 TheDadProfil
#28 OrthogonalfrontAnonym
#29 TheDadProfil
  • 05.02.2017, 12:37hHannover
  • Antwort auf #28 von Orthogonalfront
  • Um deinen Satz von oben auf Dich anzuwenden, Andere als ich auch nicht, denn Du siehst die Meinungsfreiheit offenbar nicht als "ständig gefährdet" an, weil sich neuerdings Rechtsradikale und Faschisten wieder berufen finden "alternative Fakten" zu postulieren, und in den Diskussionen "postfaktisch" und damit beinahe naiv auf ihrer Ansicht des "so ist die gesellschaft, aber so hat sie nicht zu sein" beharren..

    Eine echte Gefährdung der Meinungsfreiheit, so wie sie im GG formuliert ist bestünde aber nur dann, wenn die Bundesregierung á la Putin oder Erdogan verschiedene Presse-Organe als "staats-gefährdend" deklariert, Razzien durchführen läßt um "belastendes material" aufzufinden; das gab es hier in der BRD zuletzt bei der Spiegel-Affäre"; und dann diese Zeitungen verbieten lassen würde, denn die Meinungsfreiheit auch des einzelnen Bürgers richtet sich immer nur gegen den Staat, der ihm dann garantiert für getätigte Äußerungen gegen diesen nicht mit Sanktionen überzogen wird, sie gilt aber eben nicht gegenüber anderen Bürgern, um diese dann zu beleidigen oder darin zurechtzuweisen, sie hätten aus verschiedenen Gründen weniger Rechte als andere Bürger, so wie es hier verschiedentlich schon geäußert wurde..
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#30 OrthogonalfrontAnonym
#31 TheDadProfil
#32 stromboliProfil

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