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Kommentare zu:
Saunabrand in Berlin: Zwei Tote identifiziert


#1 wiking77
  • 07.02.2017, 14:37h
  • wenigstens beim Abfassen des Facebook-Beitrages hätten sie sich ein bisschen mehr Mühe geben können.
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#2 BlondblueAnonym
  • 07.02.2017, 15:22h
  • Der Tagesspiegel berichtet, dass der Saunaclub illegal betrieben worden sei. Das Bezirksamt hätte laut grünem Stadtradt nichts von den seit Jahren andauernden Umbauarbeiten gewußt.
    Wenn das tatsächlich so ist, dann haben der ehemalige und jetzige Betreiber aber Einiges zu erklären. Auch sollen Leute dort gewohnt haben, schreibt der Tagesspiegel.
    Das wirft ein ganz komisches Licht auf dieses tragische Ereignis und wird wenn alles schief geht zur Schließung der Sauna führen. Dann hätte Berlin nur noch einen Schwitztempel für heiße Junx und Männer, was den Stadtvätern sehr entgegen kommen dürfte. Denn die haben ja auch schon unter Wowereit schon mächtig "sterile Aufräumarbeiten" durchgeführt. Ich bin gespannt, was wir da noch zu lesen bekommen.
    Viel Schlimmer wäre das aber für die Hinterbliebenen und Angehörigen. Illegale Baumaßnahmen, keine fachgerechte Abnahme und und nun ein Brand mit zu beklagenden Toten.
    Man kann sich auch vorstellen, wie eine bstimmte Partei, die mit A beginnt und D endet diese neuen Erkenntnisse kommentiert (ich hör es schon...Kriminalität im rot-grün-versifften Schwulenkiez)
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#3 LaurentEhemaliges Profil
  • 07.02.2017, 17:52h
  • Also wie vermutet.

    Es ist wie so oft:

    Was nützen die besten Vorschriften, wenn sich kaum einer dran hält und deren Einhaltung nicht kontrolliert wird.
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#4 wiking77
  • 07.02.2017, 18:57h
  • das ist ja eine Dimension... Dass sich in Saunen Stricher herumtreiben ... naja war so, ist so, wird immer so sein. Aber dass die dort wohnen(!) grenzt ja fast schon an Zuhälterei des Sauna-Betreibers.
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#5 TheDadProfil
#6 wiking77
#7 Ich-Anonym
#8 TheDadProfil
  • 07.02.2017, 20:16hHannover
  • Antwort auf #6 von wiking77
  • ""Mir scheint sie lediglich aus Deiner notorischen Rechthaberei heraus gestellt zu sein.""..

    Nachdenken nicht erwünscht ?

    Angestellte die bei ihrem Arbeitgeber wohnen "grenzt" bei Dir an "Zuhälterei"..

    Ein ganzer Stadtteil im Besitz des Arbeitgebers in dem dann nur angestellte mit ihren Familien wohnen dürfen, ist dann offensichtlich die maximal-profitabelste Idee, die man je haben konnte..

    Die Krupps haben in diesen Stadtteilen dann auch noch Kolonialwaren-Händler installiert, um neben der Miete auch noch die Kosten für die Verpflegung in den Konzern zurückzuführen..

    Gab es übrigens nicht nur bei Krupp, sondern auch bei anderen Konzernen wie Zeiss, Scholl-Glas, bei Thyssen, der Deutschen Bundespost und der Deutschen Bundesbahn, der Bundeswehr, dem Bundeswasserwirtschaftsamt, dem Zoll, der Bundestagsverwaltung für die Angestellten in Bonn, der AG-Weser-Werft und dem Bremer Vulkan, dem Stahlwerk Salzgitter-Stahl, der Continental-AG, HANOMAG und etlichen Versicherungen..
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#9 SpreequellAnonym
  • 07.02.2017, 21:08h
  • Ich habe im Dezember die Sauna besucht und mich hat es eh gewundert wie die Baubehörde diese dunkle und verschachtelte Bude so abgenommen hat, nun liesst man es gab wohl gar keine Bauabnahme .Schlimm auch das es nicht mal unten ein Rauchverbot gab! Das dort viele Stricher waren wusste mittlerweile jeder. Ich hoffe zum Gedenken an die Toten das dort nie wieder eine Sauna eröffnet wird. Ich denke aber durch neueste Bauvorschriften wird ein Wiederaufbau dann eh unbezahlbar sein und der Vermieter wird hoffentlich ebenfalls dankend drauf verzichten.
    Die jetzigen Inhaber können sich warm anziehen wenn es zum Prozess kommt!
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#10 Patroklos
  • 07.02.2017, 21:19h
  • Das sind wirklich haarsträubende Neuigkeiten und wie schon ein User erklärte: da haben die Betreiber einiges zu erklären!
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#11 martnkAnonym
#12 lahnAnonym
  • 08.02.2017, 01:21h
  • Bitte jetzt keine irgendwie gearteten Verschwöriungstheorien.

    Das 3 Menschen gestorben sind, das ist tragisch genug.
    Das es dadurch nur noch 1 schwule Sauna in Berlin gibt, ja, das steht auf einem anderen Blatt.
    Aber diese temporäre Situation müssen wir jetzt verkraften.
    Es gibt ja schon wieder die wildesten Gerüchte
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#13 RüdiAnonym
#14 Homonklin44Profil
  • 08.02.2017, 03:49hTauroa Point
  • Eine recht seltsame Geschichte, die da immer weitere Fragen stellt.

    Lässt einen mehrfach überdenken, welche Gefahren man als Gast an solchen Orten eingeht
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#15 tomtomAnonym
  • 08.02.2017, 07:15h
  • Traurig, dass in Deutschland-wahrscheinlich überall aufder Welt, erst was schlimmes passieren muss bevor man sich über Sicherheit gedanken macht. Sicheherheit sollte an erster Stelle stehen, bei vielen ist sie, die Erste die eingespart wird.
    Mit "Sicherheit" lässt sich eben nur schlecht Umsatz machen.
    Gut dass hier auch das Wort "DARKROOM-LABYRINTH" gefallen ist.
    Ich war nur einmal in München und hätte mich fast verlaufen- hab mir schon Gedanken gemacht was wohl passiert wenn hier einer zusammen klappt-im Drogen/Alkohol-Rausch durch dreht oder eben Feuer ausbricht....
    Hab es für mich als "überzogenen Gedanken" abgetan....
    Wobei das nur bedingt etwas mit dem Brand zu tun hat.
    Mein Beileid den Angehörigen
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#16 wiking77
  • 08.02.2017, 11:01h
  • Antwort auf #11 von martnk
  • ist das melderechtlich o. K. wenn Saunen übernachtungsmöglichkeiten in Fick-Kabinen bieten? Müsste dann nicht in jeder Kabine ein Rauchmelde installiert werden. War die Sauna Mitglied im Hotelier- und Gaststättenverband? Was sagt das Einwohnermeldeamt bzw. Ordnungsamt dazu? Ausserdem ist es nicht o. K. , dass solche Kämmerchen zweckentfremdet werden.

    In Wien in einer berühmten Sauna ist extra ein Hinweis, dass es nicht erlaubt ist in der Sauna quasi zu schlafen bzw. zu übernachten.
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#17 schlafgängerAnonym
#18 stromboliProfil
  • 08.02.2017, 12:04hberlin
  • Antwort auf #17 von schlafgänger
  • imho...
    Saunen sind ja nicht nur für den ansässigen ein wichtiger treffpunkt, sondern auch für reisende.
    Besonders, wenn man auf durchreise ist und notwendigkeit des ruhens mit der notwendigkeit der treibabfuhr verbindet.

    Ich hab früher auf reisen gern saunen benutzt , um dort in ruhe den tag ausklingen zu lassen und dabei leute kennenzulernen.
    Ficken incl. !

    Und saunen sind zudem billiger als die meisten hotelzimmer.
    Man kann ohne lange vorplanung sich einlogen, hat manchmal sogar eine gewissen komfort...

    Und natürlich tut man ja was für die gesundheit.

    Das wohnungslose "jugendliche" männer im escortgewerbe ebenfalls diese möglichkeit der zusammenlegung von arbeit und schlafstatt suchen, muss ja nicht das schlimmste sein.
    Wenn, dann sollten wir uns lieber fragen, wie in unserer unmittelbaren umgebung es wohnungslose mitschwuppen geben kann.. hier in unserem arbeiter und lohnparadies.
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#19 wiking77
#20 andreAnonym
#21 wiking77
  • 08.02.2017, 17:16h
  • offenbar waren die Betreiber nicht geneignet so eine Einrichtung zu betreiben bzw. zu führen. Nichtbeachten von Brandschutzbestimmungen bzw. Nichteinhalten von Brandschutz -. geht nu mal garnicht. Moralisch, möglicherweise nicht juristisch - sind die Betreiber dieser Saune absolut Mitschuld an dem Tod dieser Menschen. Da nutzt ihr Appell zum Schweigen gar nix.
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#22 martinkAnonym
  • 08.02.2017, 19:34h
  • Antwort auf #16 von wiking77
  • Wie nennen Sie das, wenn ein ganz normaler Besucher nachts die Sauna aufsucht und während des Saunabesuchs (wo auch immer, in einer privaten Ruhekabine oder auf einer frei zugänglichen Liege) ein Schläfchen abhält?
    Wie soll das Personal darauf reagieren? - ihn wecken?
    Wo ist da die praktikable Abgrenzung zwischen "Übernachten" und "während der Nachtsauna einen Ruheschlaf einlegen"?
    Mit solchen "Verboten" kommt man doch lediglich seiner Hinweispflicht nach...
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#23 martinkAnonym
  • 08.02.2017, 19:43h
  • Antwort auf #21 von wiking77
  • Grundsätzlich einverstanden, mit folgender Einschränkung (die ja aus den amtlichen Stellungnahmen hervorgeht): spezielle Brandschutzbestimmungen gab es ja bis heute für Darkrooms offenbar gar nicht, weshalb diese jetzt schnellstens erlassen werden müssen (z.B. Brandmelder, Brandwarnanlage, ausreichende stromnetzunabhängige Notbeleuchtung und Wegweisung zu den (mehreren vorhandenen und funktionstüchtigen) Notausgängen.
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#24 Homonklin44Profil
  • 08.02.2017, 20:15hTauroa Point
  • Antwort auf #18 von stromboli
  • Dass welche da übernachten, ist von dem, was mir erzählt wird, relativ gängig. Da ist nichts gegen einzuwenden, wenn die Sicherheitsgrundlagen erfüllt sind. Wenigstens ein Schild da ist, wie "Benutzung auf eigene Gefahr" oder sowas. Feuerlöscher/Melder aktuell sind, Notausgänge erkennbar, zugänglich. Verwinkelte Gänge, über sowas ärgern sich Feuerwehrleute und Notretter.

    wohnungslose und Obdachlose gibt es unter uns aus eben denselben vielfältigen Gründen, wie sie Heteros ereilen können. Sie haben keine extra Lobby. Das Märchen vom überdurchnittlich gut verdienenden Schwulen erreicht diese Gruppe nicht. Ein junger Wohnungsloser schafft es vielleicht noch, genug Mitgefühl hervorzubringen, um bei Jemand unterzuschlüpfen, aber mit 35, 40 oder älter ist der Herzerweichungsbonus weg. Dann bleibt halt das Obdachlosenasyl oder die Sozialhilfe, und meistens wartest Du da länger als nur ein Jahr, in dem Du selbstverständlich auch draußen bleibst.
    ( Oder im Asyl freiwillig weg läufst, wenn sie das letzte bisschen Habe auch noch geklaut haben )

    Ich weiß nicht, ob man übliche Obdachlose als Gäste in die Gay-Sauna vvorlässt. Wahrscheinlich nur die, welche noch halbwegs sauber und psychisch beisammen sind. Das Leben auf der Straße lässt im Schnelldurchlauf altern. Psychisch geht man vor die Hunde, wenn man nicht eisern selbstdiszipliniert ist. Von den Mitmenschen wird man oft nicht freundlich behandelt. Eher schon, wie ein ausgespuckter Obstkern.
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#25 FlexiAnonym
  • 08.02.2017, 22:39h
  • Antwort auf #23 von martink
  • Jetzt mal ein wenig Insiderwissen:
    Auch in Darkrooms gibt es Brandschutzvorschriften. Notbeleuchtung, Brandmelder, Rauchabzüge und/oder Sprenkler und auch dort sind Fluchtwege und deren Länge einzuhalten. Aber leider sind diese Brandschutzvorschriften wohl nicht überall derart umgesetzt worden. Dies ist dann wiederum Schuld des Betreibers (Unwissenheit?) und aber des zuständigen Amtes (keine Kontrolle?). Mehr möchte ich zu diesem tragischen Unglück nicht sagen
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#26 stromboliProfil
  • 10.02.2017, 08:51hberlin
  • Antwort auf #24 von Homonklin44
  • dank dir für dein nachdenken und über den tellerrand der < uns gehts doch gut > homotagespolitik hinausdenkens...

    Es ist nunmal so, dass ein grossteil der jugendlichen stricher tatsächlich nur unter sozial randständigen bedingungen ihr leben "halb auf der strasse" verbringen.
    Unterkunft mal beim freier gegen "körperliche bezahlung".
    Mal in "wohngemeinschaften" ( häufigst osteuropäische gruppen) mit anderen strassenkids , organisiert von zuhältern.
    Oder eben in den großstädten die traurigen gestalten in den kneipen, die schon mal für ein warmes essen mitgehen.

    Und wenn hinter die äusserlichkeit der ghettokleidung geblickt, dahinter das abgetragene nach wochenlangem wäschemangel richende wahrgenommen wird, ist der hochglanzputz unserer homoleistungsgesellschaft schnell auf dem boden der wirklichkeiten zurück gekommen.

    Dann sieht man auch die zunehmende verarmung in der sozialen mitte.
    Sieht, wie man sich mit konzepten der angebotenen sozialen solidarität ( cafe ulrichs z.b. berlin) über wasser hält ohne gleich zu monatsanfang nach einem besuch der angesagten hotspots auf das monatsende warten zu müssen um wieder mal spass haben zu dürfen.

    Der "homohipster" als aushängeschild leistungsbewusster schwuppen macht zwar viel von sich her, ist aber letztendlich auch nur fassade ...
    Gut, ab und zu hinter die selbe zu gucken...
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#27 TommAnonym
  • 10.02.2017, 09:38h
  • Es ist noch keine Woche vergangen - da wird hier und in diversen anderen Foren schon wild darüber spekuliert, wem die Schuld an diesem tragischen "Unglücksfall" vom 03.02. in der Steam-Works Sauna zuzurechnen ist. Sogar von "Insiderwissen" ist hier die Rede ...

    Eine gesetzliche "Rauchmelderpflicht" (§49 BauO Bln zu § 48) explizit für Neu - und Umbauten gibt es in Berlin erst seit dem 01.01.2017 !! Verantwortlich für den Einbau ist der "Vermieter" !! In privat genutzten Räumen besteht diese Pflicht sogar "erst" bis zum 31.12.2020 !!

    Sollte es wie von der Feuerwehr Berlin vermutet, und in den Medien so berichtet wegen eines "technischen Defekts" in einer Zwischendecke zu diesem furchtbaren Unglücksfall gekommen sein, glaube ich nicht, das dieser bei einer ordnungsgemässen Begehung durch das Ordnungsamt Berlin oder die Feuerwehr Berlin hätte im Vorfeld so entdeckt werden können !?

    Das es in der weitläufigen Steam-Works Sauna im UG kein "Rauchverbot" gab, trotz der verwinkelten Bauweise, kann ich im "nachhinein" nicht verstehen, und wird für mich auch immer ein grosses Rätsel bleiben !!

    Ich würde mir wünschen, das zukünftig etwas gründlicher und weniger geschäftsorientiert laut darüber nachgedacht wird, wie man generell ein derartiges Unglück vermeiden kann !!
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#28 SvenWeddAnonym
  • 10.02.2017, 20:03h
  • Es wusste doch jeder, dass dieser Laden keine normale Sauna war, sondern ein Männer -Puff mit Strichern aus Osteuropa und Lateinamerika ! Prostitution und sexuelle Ausbeutung sind ein verdrängtes Problem der Community
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#29 TheDadProfil

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