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Kommentare zu:
Saunabrand in Berlin: Zwei Tote identifiziert


#21 wiking77
  • 08.02.2017, 17:16h
  • offenbar waren die Betreiber nicht geneignet so eine Einrichtung zu betreiben bzw. zu führen. Nichtbeachten von Brandschutzbestimmungen bzw. Nichteinhalten von Brandschutz -. geht nu mal garnicht. Moralisch, möglicherweise nicht juristisch - sind die Betreiber dieser Saune absolut Mitschuld an dem Tod dieser Menschen. Da nutzt ihr Appell zum Schweigen gar nix.
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#22 martinkAnonym
  • 08.02.2017, 19:34h
  • Antwort auf #16 von wiking77
  • Wie nennen Sie das, wenn ein ganz normaler Besucher nachts die Sauna aufsucht und während des Saunabesuchs (wo auch immer, in einer privaten Ruhekabine oder auf einer frei zugänglichen Liege) ein Schläfchen abhält?
    Wie soll das Personal darauf reagieren? - ihn wecken?
    Wo ist da die praktikable Abgrenzung zwischen "Übernachten" und "während der Nachtsauna einen Ruheschlaf einlegen"?
    Mit solchen "Verboten" kommt man doch lediglich seiner Hinweispflicht nach...
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#23 martinkAnonym
  • 08.02.2017, 19:43h
  • Antwort auf #21 von wiking77
  • Grundsätzlich einverstanden, mit folgender Einschränkung (die ja aus den amtlichen Stellungnahmen hervorgeht): spezielle Brandschutzbestimmungen gab es ja bis heute für Darkrooms offenbar gar nicht, weshalb diese jetzt schnellstens erlassen werden müssen (z.B. Brandmelder, Brandwarnanlage, ausreichende stromnetzunabhängige Notbeleuchtung und Wegweisung zu den (mehreren vorhandenen und funktionstüchtigen) Notausgängen.
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#24 Homonklin44Profil
  • 08.02.2017, 20:15hTauroa Point
  • Antwort auf #18 von stromboli
  • Dass welche da übernachten, ist von dem, was mir erzählt wird, relativ gängig. Da ist nichts gegen einzuwenden, wenn die Sicherheitsgrundlagen erfüllt sind. Wenigstens ein Schild da ist, wie "Benutzung auf eigene Gefahr" oder sowas. Feuerlöscher/Melder aktuell sind, Notausgänge erkennbar, zugänglich. Verwinkelte Gänge, über sowas ärgern sich Feuerwehrleute und Notretter.

    wohnungslose und Obdachlose gibt es unter uns aus eben denselben vielfältigen Gründen, wie sie Heteros ereilen können. Sie haben keine extra Lobby. Das Märchen vom überdurchnittlich gut verdienenden Schwulen erreicht diese Gruppe nicht. Ein junger Wohnungsloser schafft es vielleicht noch, genug Mitgefühl hervorzubringen, um bei Jemand unterzuschlüpfen, aber mit 35, 40 oder älter ist der Herzerweichungsbonus weg. Dann bleibt halt das Obdachlosenasyl oder die Sozialhilfe, und meistens wartest Du da länger als nur ein Jahr, in dem Du selbstverständlich auch draußen bleibst.
    ( Oder im Asyl freiwillig weg läufst, wenn sie das letzte bisschen Habe auch noch geklaut haben )

    Ich weiß nicht, ob man übliche Obdachlose als Gäste in die Gay-Sauna vvorlässt. Wahrscheinlich nur die, welche noch halbwegs sauber und psychisch beisammen sind. Das Leben auf der Straße lässt im Schnelldurchlauf altern. Psychisch geht man vor die Hunde, wenn man nicht eisern selbstdiszipliniert ist. Von den Mitmenschen wird man oft nicht freundlich behandelt. Eher schon, wie ein ausgespuckter Obstkern.
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#25 FlexiAnonym
  • 08.02.2017, 22:39h
  • Antwort auf #23 von martink
  • Jetzt mal ein wenig Insiderwissen:
    Auch in Darkrooms gibt es Brandschutzvorschriften. Notbeleuchtung, Brandmelder, Rauchabzüge und/oder Sprenkler und auch dort sind Fluchtwege und deren Länge einzuhalten. Aber leider sind diese Brandschutzvorschriften wohl nicht überall derart umgesetzt worden. Dies ist dann wiederum Schuld des Betreibers (Unwissenheit?) und aber des zuständigen Amtes (keine Kontrolle?). Mehr möchte ich zu diesem tragischen Unglück nicht sagen
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#26 stromboliProfil
  • 10.02.2017, 08:51hberlin
  • Antwort auf #24 von Homonklin44
  • dank dir für dein nachdenken und über den tellerrand der < uns gehts doch gut > homotagespolitik hinausdenkens...

    Es ist nunmal so, dass ein grossteil der jugendlichen stricher tatsächlich nur unter sozial randständigen bedingungen ihr leben "halb auf der strasse" verbringen.
    Unterkunft mal beim freier gegen "körperliche bezahlung".
    Mal in "wohngemeinschaften" ( häufigst osteuropäische gruppen) mit anderen strassenkids , organisiert von zuhältern.
    Oder eben in den großstädten die traurigen gestalten in den kneipen, die schon mal für ein warmes essen mitgehen.

    Und wenn hinter die äusserlichkeit der ghettokleidung geblickt, dahinter das abgetragene nach wochenlangem wäschemangel richende wahrgenommen wird, ist der hochglanzputz unserer homoleistungsgesellschaft schnell auf dem boden der wirklichkeiten zurück gekommen.

    Dann sieht man auch die zunehmende verarmung in der sozialen mitte.
    Sieht, wie man sich mit konzepten der angebotenen sozialen solidarität ( cafe ulrichs z.b. berlin) über wasser hält ohne gleich zu monatsanfang nach einem besuch der angesagten hotspots auf das monatsende warten zu müssen um wieder mal spass haben zu dürfen.

    Der "homohipster" als aushängeschild leistungsbewusster schwuppen macht zwar viel von sich her, ist aber letztendlich auch nur fassade ...
    Gut, ab und zu hinter die selbe zu gucken...
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#27 TommAnonym
  • 10.02.2017, 09:38h
  • Es ist noch keine Woche vergangen - da wird hier und in diversen anderen Foren schon wild darüber spekuliert, wem die Schuld an diesem tragischen "Unglücksfall" vom 03.02. in der Steam-Works Sauna zuzurechnen ist. Sogar von "Insiderwissen" ist hier die Rede ...

    Eine gesetzliche "Rauchmelderpflicht" (§49 BauO Bln zu § 48) explizit für Neu - und Umbauten gibt es in Berlin erst seit dem 01.01.2017 !! Verantwortlich für den Einbau ist der "Vermieter" !! In privat genutzten Räumen besteht diese Pflicht sogar "erst" bis zum 31.12.2020 !!

    Sollte es wie von der Feuerwehr Berlin vermutet, und in den Medien so berichtet wegen eines "technischen Defekts" in einer Zwischendecke zu diesem furchtbaren Unglücksfall gekommen sein, glaube ich nicht, das dieser bei einer ordnungsgemässen Begehung durch das Ordnungsamt Berlin oder die Feuerwehr Berlin hätte im Vorfeld so entdeckt werden können !?

    Das es in der weitläufigen Steam-Works Sauna im UG kein "Rauchverbot" gab, trotz der verwinkelten Bauweise, kann ich im "nachhinein" nicht verstehen, und wird für mich auch immer ein grosses Rätsel bleiben !!

    Ich würde mir wünschen, das zukünftig etwas gründlicher und weniger geschäftsorientiert laut darüber nachgedacht wird, wie man generell ein derartiges Unglück vermeiden kann !!
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#28 SvenWeddAnonym
  • 10.02.2017, 20:03h
  • Es wusste doch jeder, dass dieser Laden keine normale Sauna war, sondern ein Männer -Puff mit Strichern aus Osteuropa und Lateinamerika ! Prostitution und sexuelle Ausbeutung sind ein verdrängtes Problem der Community
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#29 TheDadProfil

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