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Missverständliche Twitter-Botschaft
Trump verlangt nach Schwänzen
Tweets vom US-Präsidenten haben das Potenzial, echte Krisen auszulösen. Manchmal sorgen seine Abkürzungen aber bloß für Verwirrung.

Kaum zu glauben: Donald Trump ist noch keine drei Wochen im Amt und stellt schon eigenartige Forderungen (Bild: Gage Skidmore / flickr)
- 9. Februar 2017, 10:15h 2 Min.
Am Mittwochabend wollte Donald Trump mit einem Tweet mal wieder für seinen Muslimbann werben, sendete aber eine doppeldeutige Nachricht aus:
/ realDonaldTrumpBig increase in traffic into our country from certain areas, while our people are far more vulnerable, as we wait for what should be EASY D!
— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) February 8, 2017
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In der Nachricht, die er auch über das offizielle Twitter-Konto des US-Präsidenten verbreitete, beklagte Trump wörtlich eine "große Zunahme" von einreisenden Personen aus "bestimmten Regionen", was die amerikanische Bevölkerung gefährde. Dabei warte das Land auf etwas, was ein "EASY D" sein sollte.
Dem Präsidenten, der sich wie alle anderen Twitter-Nutzer auch an das 140-Zeichen-Maximum halten muss, gingen hier wohl die Buchstaben aus. Der 70-Jährige meinte mit dem Tweet wohl "easy decision", also eine "leichte Entscheidung" für die Bundesrichter, sein Einreiseverbot für Menschen aus sieben Ländern zu bestätigen.
Das "Urban Dictionary" bietet aber eine andere Definition an. Demnach bedeutet "easy D": "Ein Schwanz (dick), der mühelos erreichbar ist". Als Beispielsatz verwendet das Wörterbuch: "Dieser Kerl Matthias will so sehr mit mir poppen, das ist 'easy D'".
Nun rätselt die Twitter-Welt wie verrückt, ob der Präsident wirklich auf Matthias' Schwanz wartet. Und gibt Tipps, wo er so etwas in seiner Umgebung finden kann:
/ Resistance2020A little later on he'll slip into his #robe for a little #Twitter sesh and maybe some #EasyD ðŸ˜Â'ðŸÂ¸ðŸ¤ #TRUMP #Bannon #Leather pic.twitter.com/153ZZIXo2S
— Bryan LeBlanc (@Resistance2020) February 9, 2017
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/ JonnyjmMate, I heard you can get some #EasyD on Grindr https://t.co/DQVMDcXQpD
— 'Town (@Jonnyjm) February 9, 2017
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/ mikd33.@realDonaldTrump #EasyD pic.twitter.com/fTJrmuWlRj
— Mike Denison (@mikd33) February 8, 2017
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Eine weitere beliebte Annahme: Es könnte sich um seinen Hip-Hop-Spitznamen handeln.
/ DannyAshokUrgh, Donald needs to stop with the shameless promoting of his new album. #EasyD pic.twitter.com/CuIJeHxcBq
— Danny Ashok (@DannyAshok) February 9, 2017
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/ AnonEMousseLee#EasyD in da house pic.twitter.com/adKQx24uNQ
— Anon E. Mousse-Lee (@AnonEMousseLee) February 9, 2017
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Eines hat Herr Trump aber wieder erreicht: In sozialen Netzwerken wird weniger über seine Politik gesprochen und mehr herumgealbert – über seine Entscheidungen, wie etwa die Ernennung von vielen homophoben Juristen zu Bundesrichtern oder evangelikalen Hardlinern zu Botschaftern oder anderen einflussreichen Positionen, gibt es viel weniger Aufregung, als eigentlich angebracht wäre. Auch das bereitet manchem Kopfzerbrechen.
/ gaywonkBoy do I hope these "easy D" jokes keep me warm during a nuclear winter.
— Carlos Maza (@gaywonk) February 8, 2017
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