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Eurovision Song Contest 2017

Levina soll den Fluch des letzten Platzes brechen

Deutschland will im Frühjahr mit "Perfect Life" beim Eurovision Song Contest endlich wieder Punkte abräumen und die rote Laterne der Vorjahre abgeben. Englische Wettbüros zweifeln allerdings am Erfolg des Titels.


Levina wird am 13. Mai in der Ukraine Deutschland vertreten

  • 10. Februar 2017, 09:39h 32 3 Min.

Levina wird Deutschland beim 62. Eurovision Song Contest 2017 mit dem Titel "Perfect Life" am 13. Mai in Kiew vertreten. Die 25-Jährige hat beim rund dreistündigen Fernsehmarathon "Unser Song 2017", der am Donnerstagabend zur besten Sendezeit live aus Köln-Mülheim übertragen wurde, die Zuschauer überzeugt. Sie setzte sich gegen Axel Feige, Felicia Lu, Helene Nissen und Yosefin durch.

Bereits vor der letzten Abstimmung stand fest, dass sie ihr Ticket nach Kiew sicher hat. Im Finale mussten sich die Zuschauer dann nur noch zwischen den beiden ESC-Songs "Wildfire" und "Perfect Life" entscheiden – beide Titel wurden von internationalen Autoren eigens für den Wettbewerb geschrieben.

Direktlink | Am 13. Mai wird Levina der europäischen Öffentlichkeit drei Minuten lang etwas vom perfekten Leben erzählen
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Insgesamt wurden die Zuschauer in vier Abstimmungsrunden gebeten, per Anruf oder SMS für ihren Favoriten zu stimmen. In der ersten Runde waren alle fünf Kandidaten mit Coversongs angetreten, danach wurde ausgesiebt. Die verbliebenen Kandidaten trällerten schließlich "Wildfire" und "Perfect Life". Nach der ersten Runde waren Yosefin und Felicia Lu ausgeschieden, nach Runde zwei war dann auch für Helene Nissen der Traum vom ESC-Finale ausgeträumt.

Direktlink | "Wildfire" landete auf dem zweiten Rang
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Ex-ESC-Siegerin Lena sowie Tim Bendzko und Florian Silbereisen gaben als nicht stimmberechtigte Jury ihren Senf nach jedem Lied hinzu – und sorgten so dafür, dass die Sendung nicht zu früh zu Ende ging. Das Warten auf das Ende der Show lohnte sich: Vor Bekanntgabe des Siegertitels traten die früheren ESC-Gewinner Nicole, Ruslana und Conchita auf, letztere mit einem Cover von Lenas "Satellite".

Internationale Reaktionen

Nachdem die deutschen Vertreterinnen Ann Sophie und Jamie-Lee in den letzten beiden Jahren den jeweils letzten Rang belegt haben, wurden erstmalig auch die internationalen ESC-Fans in den deutschen Vorentscheid einbezogen. Über die Eurovision-App konnten sie ihren Favoriten wählen. Diese Stimmen sind zwar nicht in das offizielle Ergebnis eingeflossen, dienten während der Show aber als Meinungsbild – und auch sie sahen Levina vorne.

Um das Event für die internationalen Fans attraktiver zu machen, produzierte der NDR auch eine ins Englische simultanübersetzte Version des Vorentscheids. Die Lieder brauchte man ja nicht übersetzen: Mit Ausnahme von Pausenfüllern wie Tim Bendzko oder Nicole, die Udo Jürgens coverte, sangen alle brav auf Englisch.

Bei den internationalen Buchmachern ist bislang noch kein Levina-Effekt zu spüren: Nur wenige bieten bislang Wetten an, da die meisten Länder ihren Titel noch nicht bestimmt haben. Bei einer großen Londoner Online-Wettbörse werden Levina am Tag nach ihrem Sieg aber nur Außenseiterchancen eingeräumt: Wer einen Euro wettet, erhält bei einem deutschen Sieg 90 Euro zurück. Als Favoriten gelten Schweden und Russland, obwohl beide Länder noch nicht entschieden haben, wen sie nach Kiew senden werden. (cw)

Direktlink | Conchitas Lena-Cover war für viele das Highlight des Abends
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Eurovision Song Contest 2017

1. Halbfinale: 9. Mai, 21.00 Uhr
2. Halbfinale: 11. Mai., 21.00 Uhr
Finale: 13. Mai, 21.00 Uhr
Umfrage zum Artikel

» Wie wird Levina bei ESC 2017 abschneiden?
    Ergebnis der Umfrage vom 10.2.2017 bis 20.02.2017
-w-

#1 JuNiAnonym
  • 10.02.2017, 12:31h
  • Ich mag das Lied. Wäre froh, wenn sie damit zumindest im Mittelfeld landen würde. Sie kann ja nichts für die ganze Punktezuschieberei.
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#2 DieterBremen
  • 10.02.2017, 13:12hBremen
  • Was für ein desaströser Abend: Eine gelangweilte Moderateuse im schlimmen Kleid, fünf No-names (am schrecklichsten mit Abstand die Dauerabiturientin Helene), eine missmutige Jury, die Plattitüden absonderte, schließlich eine Siegerin die mit schlecht sitzendem Haar und eingelaufenem Second-Hand-Oberteil von ihrer Belanglosigkeit abzulenken versuchte. Was ihr leider nicht gelang: Mit einer ausdruckslosen Allerweltsstimme trug sie einen schludrig-schlecht komponierten Mainstream-Song vor. Meine Prognose: Letzter Platz, weit hinter Österreich. Ich fange schon mal mit dem Fremdschämen an!
    Was wieder einmal beweist: der NDR ist wie jedes Jahr mit diesem Format heillos überfordert. Schade um die vergeudete Zeit.
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#3 MichaelTh