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Österreich
Festgenommener Hitler-Imitator war Gay-Model
Der kürzlich im Braunau festgenommene Hitler-Imitator hat in der Vergangenheit auch als Model eines Schwulenmagazins gearbeitet – damals noch ohne Oberlippenbärtchen und mit blondierten Haaren.

Viereinhalb Jahre vor seiner Festnahme posierte Z. für ein Schwulenmagazin
- 17. Februar 2017, 13:01h 2 Min.
Harald Z. sorgte Anfang der Woche weltweit für Schlagzeilen, als er im Hitler-Kostüm durch Braunau, die oberösterreichische Geburtsstadt des Diktators, marschierte. Dabei machte er mit Touristen Selfies und imitierte den früheren Führer – bis am Montagabend die Handschellen klickten.
Nun berichten österreichische Medien, dass der 25-jährige "Harald Hitler" 2012 für das Schwulenmagazin "Gleichlaut" gemodelt hatte. Er sei zu dieser Zeit auch in einer Statistenrolle im österreichischen Kurzfilm "Homophobia" aufgetreten. Darin wird die Geschichte eines schwulen Wehrpflichtigen im österreichischen Bundesheer erzählt.
Z. befindet sich derzeit in Untersuchungshaft in der Bundeshauptstadt Wien. Ihm wird die Verherrlichung des nationalistischen Regimes vorgeworfen. Nach österreichischem Recht droht jedem eine bis zu zehnjährige Haftstrafe, der "öffentlich oder vor mehreren Leuten, in Druckwerken, verbreiteten Schriften oder bildlichen Darstellungen" zu einer Wiederbetätigung "auffordert, aneifert oder zu verleiten sucht" oder die NSDAP verherrlicht oder "sich auf andere […] Weise im nationalsozialistischen Sinn betätigt".
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Z. war ein "lustiger Kerl"
Laut Medienberichten soll Z. vor wenigen Monaten ins extrem rechte Milieu abgerutscht sein: Ein ehemaliger Kumpel erklärte im Magazin "Österreich", dass Z. in der Vergangenheit ein "lustiger Kerl" gewesen sei, den er nie als strammen Rechten empfunden hatte. "Er wollte immer berühmt werden. Ich vermute eine narzisstische Persönlichkeitsstörung."
Der Freund erklärte weiter, dass der Hitler-Darsteller nicht schwul gewesen sei. So habe er auch an der österreichischen TV-Kuppelshow "Messer, Gabel, Herz" teilgenommen und um das Herz von Modedesignerin Rebekka geworben – allerdings ohne Erfolg. Er habe sich gerne in der Schwulenszene bewegt, "weil er wusste, dass Schwule gute Kontakte in der Künstlerszene haben", so Z.s früherer Kumpel. Auch beim Wiener Life Ball sei er über den Catwalk stolziert.
Doch dann der Einschnitt: Z. habe, wie ein Grünenpolitiker herausfand, im Selbstverlag die Zeitschrift "Das Arbeitertum" herausgegeben, die NS-Ideologie verbreitete. Für die Publikation wurde unter anderem mit dem Goebbels-Zitat "Lernt das Volk verstehen, dann wird das Volk euch verstehen" geworben. Erstmals im Hitler-Kostüm soll Z. bei einem österreichischen Ableger der rechtsextremistischen Pegida-Bewegung aufgetreten sein.
Anfang diesen Jahres wollte er den Berichten zufolge von Wien nach München umziehen und legte einen Zwischenstopp in Braunau ein. Weil ihm dort das Geld ausging, soll er seine Reisekasse als Hitler-Imitator aufgebessert haben, indem er Touristen um Spenden bat. Nun sorgt die Republik Österreich für Kost und Logis. (cw)















derletzt hier auf queer.de eine inhaltliche variante dieses satzes gelesen.. man müsse vereinfachen damit die leser das komplizierte verstehen...
Nicht braunau, nicht rheygt-mönchengladbach..
nein irgendwo in hannover, mir deucht.