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  • 19. Mai 2005 57 1 Min.

Warschau Der Bürgermeister von Warschau, Lech Kaczynski, hat im zweiten Jahr in Folge einen CSD in der Stadt verboten. Der konservative Bürgermeister, der sich inzwischen Hoffnungen auf das Präsidentenamt nach der Wahl im Oktober macht, sagte in einem Interview, er sei "gegen die Propagierung homosexueller Orientierung". Die geplante Demo am 11. Juni kollidiere zudem mit der Enthüllung eines Denkmals. Im letzten Jahr hatte Kaczynski die CSD-Parade aufgrund einer angekündigten Gegendemonstration (!) verboten. (nb)

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#1 TobioAnonym
  • 19.05.2005, 15:02h
  • Ich sage ja immer: die EU-Osterweiterung ist viel zu schnell gekommen! Erst hätte man dafür sorgen müssen, dass sichergestellt ist, dass Diskriminierung in der EU nicht möglich ist und dann hätte jeder weitere Kandidat überlegen können, ob er dazu bereit ist oder nicht. Und wenn Länder nicht dazu bereit gewesen wären, hätten sich auch nicht Mitglied werden können. (Bzw. wenn das Mitgliedsinteresse groß genug gewesen wäre, hätten sie ihre Diskriminierung abschaffen müssen.)

    Und jetzt ist nicht nur ein Land, dass Diskriminierung praktiziert Mitglied der EU und kann weiter diskriminieren, sondern es hat jetzt auch noch als EU-Mitglied Mitspracherecht und kann weitere Verbesserungen in der EU vermindern oder sogar ganz verhindern!

    Und die Politik will den gleichen Fehler nochmal machen und weitere Länder, die sich nicht gerade als homofreundlich kennzeichnen, in die EU aufnehmen! (Und dann fragen sich alle erstaunt, warum immer mehr Bürger die EU ablehnen.)
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#2 hardyAnonym
  • 19.05.2005, 15:51h
  • was kann man von dem katholischen Polen schon erwarten? Habe Freunde dort, die hier bei ihrem Besuch alles ausleben, aber in Polen "dafür" sind, daß alles katholisch seinen Weg geht.
    Lasst solche Länder doch nicht in die EU, die gehören noch ins Mittelalter und beten dafür, daß der Papst in den Himmel kommt.
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#3 MelinaAnonym
  • 19.05.2005, 16:27h
  • Offenbar war es wirklich ein Fehler Polen in die EU aufzunehmen - ein Land, dass das Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit massiv beschneidet, wenn es um Lesben und Schwule geht!

    Wenn die EU weiterhin bei der Erweiterung (Stichwort Türkei) wirtschaftliche Interessen über Menschenrechte, Bürgerrechte und Minderheitenschutz und Diskriminierungsschutz stellt, dürfen die Politiker sich nicht wundern, wenn die Bürger immer mehr das Vertrauen in Europa verlieren und irgendwann gar nicht mehr mitspielen! Die EU ist schon jetzt ihren Bürgern so fern, dass es schon extrem schädlich ist.
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