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Vielfalt im Weltall

"Alien: Covenant" zeigt schwules Paar

Im nächsten Kinofilm der SciFi-Reihe lieben sich zwei Männer – unklar ist, wie lange sie wohl leben werden.


Im neuen "Alien"-Kinofilm dürfen sich erstmals auch schwule Raumfahrer in Lebensgefahr begeben
  • 24. Februar 2017, 10:37h 11 2 Min.

Auch die populäre Science-Fiction-Kinoreihe "Alien" bekommt nun Charaktere aus der queeren Community: In einem bei Youtube veröffentlichten Kurzfilm, der als Prolog zum im Mai erscheinenden neuen Kinofilm "Alien: Covenant" dient, küssen sich zwei Männer.

Gespielt werden sie nicht von den Cast-Mitgliedern James Franco oder dem offen schwulen Schauspieler Jussie Smollett, sondern von dem Australier Nathaniel Dean und dem Mexikaner Demián Bichir (bekannt aus der US-Version von "Die Brücke"). Der Fünf-Minuten-Film zeigt sie zunächst beim Armdrücken und dann beim Küssen: "Ich liebe Dich noch immer", sagt einer der beiden nach der Niederlage des anderen.

Der Prolog trägt den Titel "Last Supper", in Erinnerung an das biblische letzte Abendmahl. Er zeigt die Party der Raumschiff-Besatzung, bevor sie sich in den Kryoschlaf begibt, aus dem sie zu Beginn des Films erwacht. Titel und frühere "Alien"-Filme lassen erahnen, dass das Team danach schnell dezimiert werden dürfte.

Der Film unter der Regie von Ridley Scott soll am 18. Mai in die Kinos kommen.

Homo-Paar auch bei "24"

Derweil hat auch eine andere populäre US-Reihe nach viel zu langen Jahren ein schwules Paar eingeführt: In "24: Legacy", dem Nachfolger der Kiefer-Sutherland-Thriller-Reihe "24", spielt Dan Bucatinsky den Computer-Analysten Andy Shalowitz. In der am 13. Februar ausgestrahlten dritten Folge berichtete er seiner Kollegin Mariana, das seine Beziehung mit dem Feld-Agenten Tom Locke (Bailey Chase) beendet sei. Die Trennung führt zu einem verlegenen Dialog zwischen den beiden Männern.


Schwuler Computer-Analyst bei "24": Dan Bucatinsky spielt Andy Shalowitz

In Deutschland wird die Serie auf Sky 1 ausgestrahlt. In der Ur-Serie gab es mit Mandy, gespielt von Mia Kirshner, bereits eine bisexuelle Figur – die Terroristin und Auftragsmörderin tauchte aber nur gelegentlich in einzelnen Episoden der ersten, zweiten und vierten Staffel auf. (nb)

-w-

#1 EulenspiegelAnonym
  • 24.02.2017, 12:46h
  • Traditionell wäre ja, wenn sie als erstes dran glauben müssen - das hat eine lange Filmgeschichte.

    Ist genauso wie ein Paar das in einem Horrorfilm Sex hat - die glauben auch IMMER dran.
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#2 PatroklosEhemaliges Profil
  • 24.02.2017, 13:26h
  • ich hätte nicht gedacht, daß es noch einen weiteren Film aus der "Alien"-Reihe geben wird. So wie es aussieht, wird er auch ohne Sigourney Weaver, die ich mit dieser Filmreihe verbinde, ausgestrahlt und hoffe, daß das schwule Pärchen von der Besatzung als letztes übrigbleibt.
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#3 andreAnonym
  • 24.02.2017, 13:36h
  • Offenbar Sigourney Weaver nicht dabei. Gehört eigentlich dazu. Schade. Kann ich mir ohne die Frau schlecht vorstellen. Aber immerhin ist wieder "Nachbarn-Ärgern" angesagt, wenn ich die Hifi Anlage fast auf Anschlag bringe. Bei solchen Filmen immer.
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