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60.000 Euro Förderung
Hamburg unterstützt LGBTI-Flüchtlinge
Die Hansestadt reagiert auf die gestiegene Nachfrage von homosexuellen und trangeschlechtlichen Geflüchteten, die in den Unterkünften verbaler und körperlicher Gewalt ausgesetzt seien.

Im Hamburger Rathaus wurden Mittel zur Unterstützung von LGBTI-Flüchtlingen bewilligt (Bild: Nigel's Europe & beyond / flickr)
- 3. März 2017, 11:29h 1 Min.
Die Hamburgische Bürgerschaft hat am Mittwoch auf Antrag der Regierungsfraktionen von SPD und Grünen beschlossen, die Arbeit mit LGBTI-Geflüchteten beim Magnus-Hirschfeld-Centrum und beim Lesbenverein Intervention e.V. mit insgesamt 60.000 Euro in den Jahren 2017 und 2018 zu fördern.
Das Magnus-Hirschfeld-Zentrum berichtet, dass bereits seit 2015 vermehrt homosexuelle und transgeschlechtliche Geflüchtete in der Einrichtung Beratung und Unterstützung suchten. Dadurch habe sich das Gesamtberatungsaufkommen massiv erhöht. Im Jahr 2016 entfielen knapp die Hälfte aller Beratungskontakte (700 von insgesamt 1500) der Schwulenberatung auf das Thema "Flucht und LGBTI".
Eines der zentralen Beratungsanliegen sei von Anfang an die geschützte Unterbringung gewesen, so das Zentrum. Viele LGBTI-Flüchtlinge berichteten von Bedrohungen und verbalen und körperlichen Übergriffen in Erst- und Folgeunterkünften. Ungeoutete Geflüchtete würden zudem häufig in großer Isolation und der ständigen Angst vor "Enttarnung" und deren Folgen leben.
"Damit der Übergang in eine eigene Wohnung gut gelingt, braucht es erfahrungsgemäß eine vertrauensvolle, auf die Zielgruppe abgestimmte Begleitung, Unterstützung und Vermittlung", erklärte Steve Behrmann, der Leiter der Beratungsstelle. "Mit den Mitteln aus dem Integrationsfonds können wir diese Aufgabe nun angehen." (pm/dk)
Links zum Thema:
» Homepage Magnus-Hirschfeld-Centrum
» Homepage Intervention e.V.















Gut und schön.
Aber wieso muss man überhaupt viel Geld aus Steuermitteln nehmen, um LGBTI-Flüchtlinge besonders zu schützen und spezielle Schutzräume für sie zu machen.
Eigentlich sollte es genau umgekehrt sein:
wenn ein Flüchtling andere Flüchtlinge mobbt oder sogar gewalttätig wird (egal ob sich das gegen LGBTI oder gegen wen auch immer richtet), sollte er aus der Einrichtung rausfliegen und nicht das Opfer.
Man muss solchen Homohassern von vornherein klarmachen, dass ihr Verhalten hier nicht akzeptiert und nicht geduldet wird.
Stattdessen signalisiert man ihnen, dass ihr Verhalten nicht nur akzeptiert wird (weil es für sie folgenlos ist), sondern auch noch, dass sie im Recht sind (weil ihr Opfer entfernt wird).