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Kommentare zu:
Deutsche Bischöfe halten am Ehe-Verbot für Schwule und Lesben fest


#1 PfoteAnonym
  • 06.03.2017, 17:45h
  • Eine eingetragene lesbische Partnerschaft kann mit einem Mann von außen durchaus ein Kind hervorbringen.

    Das wird bei vielen Heteroehen auch so praktiziert.
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#2 retKonAnonym
  • 06.03.2017, 17:48h
  • Vielleicht sollte man den Hütern des Aberglaubens mal klarmachen, dass wir formell die Trennung von Kirche und Staat in Deutschland haben und sie sich ihre Kommentare zu säkulären Angelegenheiten vor allem in Bezug auf Verfassung und Zivilehe sparen können. Es ist echt eine Zumutung, was wir uns als Bevölkerungsgruppe bieten lassen müssen.
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#3 GärtnerAnonym
  • 06.03.2017, 17:52h
  • So, so, einer, der sein monatliches Salär fürs Nichtstun aus allgemeinen Steuergeldern einsackt, argumentiert dummdreist mit einer Verfassung, die er und seine Pressionsgruppe mit Füßen treten.

    Wie macht man diesen Brandstiftern deutlich, dass sie bei weltlichen Angelegenheiten die Klappe zu halten haben?

    Sicher nicht so wie der erbärmliche LSVD, der diesen Rädelsführer zu Kaffee und Kuchen eingeladen und ihm eine Bühne für seine Lügen geboten hat.
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#4 GärtnerAnonym
  • 06.03.2017, 18:01h
  • Antwort auf #2 von retKon
  • Wir müssen uns das ja nicht bieten lassen. Wir müssen uns allerdings fundiert dagegen organisieren - was wohl auch heißt, den Waschlappen vom LSVD die angebliche Sprachrohrfunktion zu entziehen, da sie offenbar gegen unsere Interessen arbeiten.

    Oder wir führen ein Wandel innerhalb des LSVD herbei und vergraulen Kollaborateure wie Tinnitus 1945 aus den Reihen. Wer für die Kirche ist, soll seine Heimat in der Religiotentruppe HuK suchen und von dort aus "argumentieren", aber nicht als Teil des LSVD.
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#5 kuesschen11Profil
  • 06.03.2017, 18:04hFrankfurt
  • Der Katholizismus hält hartnäckig und maßgeblich am Ehe-Verbot für LGBTTIQs fest und will am liebsten auch noch die deutsche Rechtsprechung beeinflussen. Es ist unfassbar, wie stark die Freiheit und Würde des Menschen von dieser Religion angegriffen wird.

    Herr Bischof Koch: Ihre Schäfchen der katholischen Glaubensgemeinschaft haben größtenteils die Sakramente schon längst in die Tonne geschmissen und das Bundesverfassungsgericht braucht keine Verfassungsänderung. Wie weit will Deutschland in Sachen Ehe-Öffnung noch zurückfallen, frage ich mich.

    Die Katholische Kirche sollte sich mit ihrer faschistoiden Einstellung in der Familienpolitik doch endlich mal zurückhalten.
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#6 MarcAnonym
  • 06.03.2017, 18:18h
  • Volker Beck hat das ja treffend kommentiert. War irgendetwas zu hören von jenen grünen 'Hoffnungsträgern', zu deren Gunsten die NRW-Grünen Beck haben über die Klinge springen lassen?
    Nein?
    Hm. Sowas aber auch...
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#7 FredinbkkProfil
  • 06.03.2017, 18:23hBangkok
  • sollte nicht schon laengst das zoelibataere Priesteramt verboten sein ..

    das traegt doch nicht zum Fortbestand der Menschheit bei

    sollte der Cloun in seinem Karnevalsfummel sich nicht besser um den Missbrauch von kindern "WELTWEIT"

    durch seine Sektenkollegen kuemmern ,
    was geht den die Zivilehe ueberhaupt an...das ist nicht sein Bier...

    Ich bekomme Brechreiz wenn ich die Typen von der verlogenen,bigoten Schauspielertruppe sehe...
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#8 Paulus47Anonym
  • 06.03.2017, 19:18h
  • Dann sollten die katholischen Bischöfe, von denen viele selbst schwule "Klemmschwestern" sind, von den evangelischen Landeskirchen Rheinland, Baden, Norddeutschland, Hessen-Nassau oder Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz lernen, wo regulär kirchliche Trauungen für gleichgeschlechtliche Paare erlaubt wurden. So wie auch bei den Quäkern, der anglikanischen Kirche in den Vereinigten Staaten, der Anglican Church of Canada, der United Church of Christ, der United Church of Canada, der Presbyterian Church (USA), der Vereinigten Protestantischen Kirche in Frankreich, der Vereinigten Protestantischen Kirche in Belgien, der lutherischen Isländischen Kirche, der lutherischen Norwegischen Kirche oder auch der lutherischen Dänischen Kirche.

    Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe an christlichen Kirchen, die dies theologisch und ethisch anders bewerten, als die Kirchenvertreter der Katholischen Kirche. Und der Witz dabei ist, viele der katholischen Kleriker in der Vergangenheit und in der Gegenwart sind selbst schwul.
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#9 RobinAnonym
  • 06.03.2017, 19:45h
  • "Deutsche Bischöfe halten am Ehe-Verbot für Schwule und Lesben fest"

    Das kann dieser scheinheilige, menschenverachtende, demokratiefeindliche Konzern ja gerne tun. Nur ist es für die staatliche Ehe völlig unerheblich.

    Im übrigen sollte die Kinderschänder-Sekte keine Urteile über andere fällen, sondern lieber mal ganz schnell ganz still sein.
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#10 FinnAnonym
  • 06.03.2017, 19:54h
  • >>>>> Die katholische Kirche hat "verfassungsrechtliche Bedenken" für die Öffnung der Zivil-Ehe <<<<<

    Die Kirche hat ja auch so viel Ahnung von Demokratie und Wissenschaft.

    Im übrigen herrscht in einer Demokratie die Trennung von Staat und Kirche.

    Gegen Hassprediger hilft nur eines:
    KIRCHENAUSTRITT

    www.kirchenaustritt.de/
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#11 SaterländerAnonym
  • 06.03.2017, 19:59h
  • Antwort auf #8 von Paulus47
  • Ach Gerda, dass die Schwulenschlächter selbst homophile Neigungen haben mögen, ist kein Witz, sondern bigott.

    Dass Religioten die Klappe zu halten haben, wenn es um säkulare Angelegenheiten wie die Ehe geht, verleugnest du natürlich, weil dir Hassprediger ähnlicher sind als klar denkende Menschen ohne eingebildete Freunde.
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#12 stephan
  • 06.03.2017, 20:01h
  • Der Vorstand der Kinder-F...-Sekte hat wieder was zu melden? Wir können nicht dafür, dass die Herren in ihren bunten Kostümen keinen sinnvollen Beruf ergriffen und nur Theologie studiert haben, eine Kunst, die die Gesellschaft so dringend braucht wie Astrologie und Wahrsagerei. Deshalb sollten sie sich aber bitte auch nicht bei jedem Thema kompetent fühlen, denn nichts zu wissen, ist keine Grundlage dafür, bei jedem Thema etwas zu sagen!
    Also: Klappe halten! ... Widerlich, diese Eunuchen für das 'Himmelreich'!
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#13 Alternative RealitätAnonym
  • 06.03.2017, 20:04h
  • Ich würde gern eine andere Überschrift lesen:

    Deutsche schwule Parlamentarier halten am öffentlichen Redeverbot für sogenannte "Bischöfe" fest. - Die Religionsfreien haben verfassungsrechtliche Bedenken für die Öffnung der Redefreiheit für religiöse Amtsinhaber.
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#14 Katholiban-WatchAnonym
  • 06.03.2017, 20:15h
  • "Die katholische Bischofskonferenz will sich angesichts neuer Forderungen nach der Ehe-Öffnung weiterhin dafür einsetzen, dass Schwulen und Lesben der Zugang zur Zivil-Ehe untersagt bleiben müsse. Das stellte der Berliner Erzbischof Heiner Koch am Montag fest"

    Lieber Bischof Koch, es hießt ZIVIL-EHE und NICHT "KIRCHLICHE EHE"!!!!
    Mit welcher Dreistigkeit will die RKK auch NICHT-Katholiken vorschreiben, wie sie zu heiraten haben?!
    Läßt sich der RKK dann im Umkehrschluss vom Staat vorschreiben, wie sie ihre kirchlichen Riten zu halten hat?!
    Seit wann schert sich die RKK um "verfassungsrechtliche Bedenken"??!
    Hält sie sich beim Arbeitsrecht auch an die Verfassung?!
    Und als letztes: WIE trägt Herr Bischof und seine Stellvertreter denn zum Nachwuchs bei, wenn das doch so wichtig ist?!
    Packt euch erstmal an die eigene Nase!
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#15 DietmarAnonym
  • 06.03.2017, 20:37h
  • kein Wunder das immer mehr Menschen aus der Kirche austreten bei der mittelalterlichen Einstellung ! Außerdem sollten die ganzen Kardinäle und Bischöfe sich mal an die eigene Nase fassen..... siehe Missbrauch an Kinder und ihren Haushältern und auch der Veruntreuung von Kirchengeldern! scheinheilich!!!!!!!
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#17 TheDadProfil
  • 06.03.2017, 21:21hHannover
  • """Die deutschen Bischöfe sprechen sich gegen eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Partnerschaften aus. Sie teilen die verfassungsrechtlichen Bedenken, die gegen eine einfachgesetzliche Einführung einer 'Ehe für alle' vorgetragen werden", erklärte Koch gegenüber der katholischen Zeitung "Die Tagespost".""..

    Den gleichen Unsinn haben die schon bei der Einführung der ELP behauptet, und auch schon bei der Einführung der Zivil-Ehe in Preußen, weil damit dann auch den jüdischen Mitbürgern die Ehe erlaubt war..

    Ich habe verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Äußerungen von Klerikern zu Rechtlichen Fragen innerhalb des Staates..
    Das geht die nämlich überhaupt nichts an..
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#18 TheDadProfil
  • 06.03.2017, 21:27hHannover
  • Antwort auf #8 von Paulus47
  • ""wo regulär kirchliche Trauungen für gleichgeschlechtliche Paare erlaubt wurden.""..

    In KEINER der von Dir angeführten ""evangelischen Landeskirchen"" ist von
    ""regulär(n) kirchliche(n) Trauungen für gleichgeschlechtliche Paare""
    die Rede !

    Dort wird überall nur ein "Segnungsgottesdienst" angeboten !

    Mal immer schön bei der Wahrheit bleiben !
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#19 stephan
  • 06.03.2017, 22:33h
  • Antwort auf #17 von TheDad
  • "Ich habe verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Äußerungen von Klerikern zu Rechtlichen Fragen innerhalb des Staates..
    Das geht die nämlich überhaupt nichts an.."

    Nachdem ich nicht mehr mit mit grün oder rot zustimmen oder ablehnen kann, muss ich es anders tun:

    Applaus!!!
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#20 stephan
  • 06.03.2017, 22:53h
  • Koch: Nur Heteros sichern "Zukunft der Gesellschaft"

    Ach du Koch-Clown: Probier es einfach einmal aus! Der Zeugungsakt ist nicht der schwierigste und entbehrungsreichste Teil der 'Nachwuchsförderung'! (Das können durchgeknallte Eunuchen für das Himmelreich nicht wissen!) An den anderen Dingen, die notwendig sind, um Menschen in ein selbstverantwortetes Leben zu führen, beteiligen sich sich weitaus mehr Menschen als Gebärerin und Zeuger - und es würden sich noch mehr beteiligen, wenn man sie denn ließe!

    Wenn man es natürlich als Lebensaufgabe ansieht, mit einem mäßig-lustigem Kostüm und einem schöne (Mitra genannten) Hut auf dem Kopf durch die Gegend zu rennen, dann hat man von dem wirklichen Leben natürlich keine Ahnung ... aber dann soll man gefälligst auch die Klappe halten!
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#21 panzernashorn
  • 06.03.2017, 23:05h
  • Antwort auf #19 von stephan
  • @stephan:
    Diesem Applaus schließe ich mich vollumfänglich an (und lobe diese Form der farbenlosen Stellungnahme).

    Er trifft den Nenner des Ganzen.

    "Schuster, bleibt bei denen Leisten."

    >> also: Pfaffe, bleib bei deinem Wahn, aber verschone den Rest der Welt damit.

    Auch wenn ich mich zum x-ten Male wiederhole, so betone ich ausdrücklich: ab in die Psychiatrie, am besten in die geschlossene Abteilung, mit diesem ganzen religiotischen Schwachsinn samt seiner fanatischen Anhänger.

    Lasst die Menschen endlich friedlich leben und schafft diese Geißel der Menschheit, die sich Religion nennt, ab.

    PS: die fehlende Bewertungsmöglichkeit vermisse ich nach wie vor sehr und rate der Redaktion nach wie vor, darüber endlich nachzudenken, diese wieder einzuführen; die abstimmungslose Abschaffung derselben empfinde ich als anmaßende Zensur.

    Dennoch grüße ich sehr freundlich, wenn auch enttäuscht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#22 Patroklos
#23 Homonklin44Profil
  • 07.03.2017, 01:44hTauroa Point
  • ""Koch betonte auch, dass sich die eingetragenen Partnerschaften, wie sie derzeit in Deutschland möglich seien, von der Eheschließung unterscheiden, "weil die eingetragene Lebenspartnerschaft aus sich heraus keine Kinder hervorbringen" könne. Er verwies auf das päpstliche Dokument "Amoris Laetitia", in dem festgehalten sei, "dass Partnerschaften von Personen gleichen Geschlechts nicht einfach mit der Ehe gleichgestellt werden können, weil ihnen die Weitergabe des Lebens verschlossen ist, die die Zukunft der Gesellschaft sichert". ""

    Das kann er ja gebetsmühlenartig wiederholen, aber seine päpstliche Schrift ist da auch nicht so ganz auf dem Laufenden, was etwa die Fortpflanzugsbiologie angeht. oder die Möglichkeit bisexueller Männer.Er vergisst, dass es Möglichkeiten gibt, Kinder auch anders als direkt sexuell zu zeugen, und er vergisst die nahe Zukunft, in der Kinder vermutlich nicht nur durch den mitochondrialen Satz allein aus 3 oder mehr Partien von Menschen entstehen können.

    Dann kann man ihm nur noch vorerzählen, wie viele Heterosexuelle seine Ehe-Definition ausgrenzt, wenn diese Weitergabe des Lebens auch für die Zivil-Ehe Bedingung wäre. Menschen mit Erbdefekten dürften keine Ehe abschließen. Menschen mit Behinderung wären zu einem Teil davon ausgeschlossen. Menschen die keine Kinder zeugen können, wären vom Eheverbot betroffen. Pflege- und Adoptiv-Eltern. Ältere Paare jenseits des gebärfähigen Alters, und schließlich Menschen, die keine Kinder haben möchten!

    Aber so weit reicht es geistig bei Koch nicht hin, um sich das einmal auf der Zunge vorzustellen!

    Vielleicht ist der auch sauer, weil viele LGBTIQ-Personen und andere seinen faschistoiden Kirchenmumpitz ablehnen, und ihn immer wieder darauf verweisen, wie seine Kirche mit Kindern, die ihm so bedeutsam sind, wirklich umgehen und umgegangen sind.
    Auch dieser Blickwinkel bleibt in seinen Reden stets ausgespart, als solle er möglichst nicht in Erscheinung geraten.

    Vielleicht möchte er seine überflüssigen Empfehlungen in Zukunft doch besser innerhalb seiner Community vortragen, und nicht von sich und seinem ausgesucht kleinen Horizont auf den anderer schließen.

    Eine Therapie für besonders Wahn nahe Ausprägungen und etwas Update in Sachen Weltwirklichkeit könnten Koch und vielen anderen seiner Gesinnungsgenossen auch nicht schaden.
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#24 JadugharProfil
  • 07.03.2017, 02:07hHamburg
  • Herr Koch und der gesamte katholische Klerus sollte mal intensiv Biologie und Zoologie studieren, sofern sie Aussagen machen wie das Homosexualität die Gesellschaft mangels Nachkommenschaft beeinträchtig wird. In der Natur dient Homosexualität ausgerechnet dem Arterhalt, um verwaiste Nachkommen zu adoptieren. Homosexuelle Tiere bauen keine Scheinnester, sondern Notfallnester! Homosexuelle Tiere sind oft als Ersatzeltern zuständig, weil sie gewöhnlicherweise von elternlichen Pflichten zunächst befreit sind.
    Aus diesen biologischen Gründen der Arterhaltung, wodurch Homosexualität sogar zwingend wird, ist es auch notwendig, daß auch bei den Menschen jede Form der Adoptionen rechtlich zugestanden werden muß, weil man sonst biologische und natürliche Gesetze mißachtet! Da homosexuelle Lebewesen wie ihre heterosexuellen Artgenossen Ehen schließen, gegebenfalls verwaiste Jungen ihrer Verwandschaft adoptieren, ist es auch für Menschen notwendig, derartige Ehe- und Familienbeziehungen zu schützen, wie es die heterosexuellen Paare als selbstverständlich gilt, diese Rechte zum Schutz der Ehe und Familie für sich zu nutzen.

    Aber wie es mal so ist, ist der Klerus, was Natur und Natürlichkeit betrifft, extrem weit davon entfernt, so daß der Klerus sich im Grunde genommen krankhaft verhält und der Gesellschaft stets geschadet hat!
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#25 AlexAnonym
  • 07.03.2017, 07:21h
  • Tatsächlich? Die katholische Kirche sollte sich bei Ihren Bedenken mal lieber an die eigene Nase fassen, Hochmut ist doch immer noch eine Sünde?

    Verfassungsrechtlich hat die katholische Kirche in der Öffentlichkeit nichts zu sagen, weil sie als Körperschaft des Öffentlichen Rechts Teil des Staates ist und ihr bzw. ihren Vertretern damit eben keine Grundrechte zustehen. Es gibt die Ausnahme der Religionsfreiheit für die Kirchen, damit sie überhaupt ihre Funktion wahrnehmen können, aber 1. ist diese Ausnahme verfassungsrechtlich ist diese Ausnahme mehr als fragwürdig und 2. beinhaltet die Religionsfreiheit nicht die Teilnahme an in der Öffentlichkeit geführten Diskursen - das, was bei uns in der Gesellschaft diskutiert wird, geht die Kirche sowas von gar nichts an. Nicht zu vergessen, die verfassungsrechtlich auch durchaus sehr unsaubere Ausnahme von der Gleichbehandlungspflicht der Geschlechter.

    Hier wäre wohl eher demokratische Demut angebracht - und das In-Gang-Setzen der Herauslösung aus der staatlichen Organisationsform, denn dann können die Bischhöfe sich ganz legal und verfassungsrechtlich unbedenklich in der Öffentlichkeit so produzieren, wie sie es jetzt schon verfassungswidrig tun.
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#26 stromboliProfil
  • 07.03.2017, 07:52hberlin
  • es ist dringend zeit, über die verfassungsrechtlichen bedenken bezüglich der "religionsfreiheit" nachzudenken!
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#27 JoonasAnonym
  • 07.03.2017, 10:55h
  • "weil die eingetragene Lebenspartnerschaft aus sich heraus keine Kinder hervorbringen"

    Will er denn auch heterosexuellen Paaren, die keine Kinder bekommen wollen oder können oder zu alt dafür sind die Ehe verbieten?

    Und was ist mit gleichgeschlechtlichen Paaren, die Kinder haben? Dürfen die dann wohl heiraten?

    Und wieso hängen Rechte nur davon ab, ob man zum Arterhalt beiträgt? Sollen demnächst auch wieder Mutterkreuze an besonders gebärfreudige Damen verliehen werden?

    Und wenn ihm das alles so wichtig ist, wieso zeugt er dann keine Kinder? (Okay, ist vermutlich auch besser so...)
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#28 stromboliProfil
#29 stromboliProfil
#30 Tommy0607Profil
  • 07.03.2017, 11:50hEtzbach
  • Einige Christen sowie andere Religionen verstehen Gottes Wort auch nicht richtig . Denn vor Gott sind ALLE Menschen gleich . Kein Mensch ist besser oder schlechter .
    Nebenbei : Religionen haben sich aus der Politik heraus zu halten :
    Denn das hat Prophet Jesus auch mal gesagt !
    Wenn schon , dann sollen sich auch Christen an Gottes Wort halten und Gottes Worte nicht "verdrehen " .
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#32 KlarsprechAnonym
#33 lucdfProfil
  • 07.03.2017, 12:30hköln
  • Verfassungsrechtliche Bedenken? Seit wann kümmern sich die Kirchen um die Verfassung? Wenn es ihnen gerade in den Kram passt? Das ist ein Hohn!
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#34 Patroklos
#35 OrthogonalfrontAnonym
  • 07.03.2017, 14:25h
  • Die RKK ist in diesem Zusammenhang eine große Bedrohung, da sie es einfach nicht lassen kann, die ZIVIL-Ehe definieren zu wollen.

    Vorschlag an die RKK: Ihr kümmert euch nur noch um eure eigene, von euren eigenen Hexenmeistern geschlossenen spirituellen Ehen, denn nur die geht euch was an. Die ZIVIL-Ehe hingegen ist für ALLE da und da hier nun mal Religionsfreiheit gilt, hat eurer Wort da keinerlei Gewicht.

    Zumindest sollte es so sein. Leider tragen RKK-Gläubige eure Ansichten bis in die Politik. Das ist die religiöse Gefahr von Innen.
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#36 ArgonautinAnonym
  • 07.03.2017, 21:30h
  • Antwort auf #4 von Gärtner
  • Auch mir als Agnostikerin ist klar, dass Glaube und Kirche nicht im Mindesten identisch sind.
    Der eine ist eine persönliche Angelegenheit, die eventuell aus einer tief empfundenen Sinnsuche herrühren mag, dem Wunsch nach einem Beschützer, einer Beschützerin, oder weiteren Gründen.
    Die andere ist eine Organisation, die sich unter anderem des Glaubens (so es DEN Glauben überhaupt gibt) bedient (und nicht nur das) um ihre Ziele durchzusetzen, zu erzwingen bzw. scheinbar zu untermauern.
    Es gibt unzählige alte und junge Beispiele in denen diese Organisation den (von ihnen mitverfassten) Glaubensgrundsätzen widerspricht. Dazu zählen interessanter Weise auch einige der Äußerungen von Herrn Heiner Koch hier: In wie weit ihm das bewusst ist, mag dahingestellt sein.
    Zur Erinnerung sei ihm gesagt:
    "Jeder Mensch ist vor Gott gleich."
    Die (immer wieder gerne zitierten) 10 Gebote werden durch gleichgeschlechtliche Ehen nirgendwo verletzt. Das Grundgesetz zu zitieren, bei allen Dingen, die sich die (angeblich) gemeinnützige Organisation herausnimmt, hier in Europa und auch weltweit (bis hin zum öffentlichen Aufruf von Bischöfen Homophobie zu leben) - es ist die selbe Organisation mit der selben Regierung in Rom!! - ist schon mutig.
    "18.03.2016 In Malawi kämpft die Kirche dafür, Homosexuelle weiter staatlich verfolgen zu lassen. Unterdessen beklagen LGBT-Aktivisten gewalttätige Übergriffe auf mutmaßliche Schwule und Lesben."

    www.queer.de/detail.php?article_id=25798

    Genehme Gutachten zu nennen und auch noch so viel ungenehme Gutachten totzuschweigen ... ähm ja ... auf ihre eigenen (auch die LSBTIIQ)-Kirchenmitglier nicht zu hören

    ""Gottes Liebe macht keine Unterschiede""

    www.queer.de/detail.php?article_id=25142

    "Sieben von zehn Katholiken für Segnung von Homo-Paaren
    19.08.2015 Während Bischöfe gegen die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben Stimmung machen, findet das katholische Fußvolk in Deutschland gleichgeschlechtliche Paare gar nicht so bedrohlich."

    www.queer.de/detail.php?article_id=24430

    usw. usf.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#37 Gpeterjoachim
  • 07.03.2017, 22:06h
  • Warum diese zum Teil "Hass-/ häss-lichen Kommentare?
    Wer in einer solchen Form und Art schreibt macht jede Möglichkeit einer sachlich und vernünftigen Diskussion unmöglich!
    Gerade Schwule sollten wissen und verstehen, dass Hass und Gewalt sich immer auch gegen sie/uns richten.
    Ich bin immer wieder positiv überrascht wieviele Schwule sich zum Christlichen Glauben bekennen - was daran gibt anderen/jemandem das Recht mit Hasstiraden darüber herzuziehen?
    Wir erwarten Toleranz und sollten uns deshalb besonders auch Tolerant zeigen und sein!
    Jede Gemeinschaft hat und bietet die Chance für Gemeinsame Ansichten und Ziele zu stehen und zu werben - nutzen wir das!
  • Antworten » | Direktlink »
#38 OrthogonalfrontAnonym
#39 sanscapote
  • 08.03.2017, 07:53h
  • Antwort auf #37 von Gpeterjoachim
  • Ich halte Toleranz fuer ein Schimpfwort derjenigen, die einer Mehrheit angehoeren gegenueber denjenigen, denen sie den Zugang zu den Verguenstigungen der Masse verbieten.
    Die Massenmenschen grenzen sich mit ihrer "Toleranz" von den Menschen 2. Klasse ab. Viele Schwule und Lesben fuehlen sich in der Majoritaet der Heten wie Menschen zweiter Klasse.
    Dabei wird das Wort Toleranz zum Beweis fuer die Unfaehigkeit der Akzeptanz.
    Ich verlange, dass ich in meiner Identitaet akzeptiert werde, aber nicht toleriert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#40 stromboliProfil

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