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Kommentare zu:
Deutsche Bischöfe halten am Ehe-Verbot für Schwule und Lesben fest


#21 panzernashorn
  • 06.03.2017, 23:05h
  • Antwort auf #19 von stephan
  • @stephan:
    Diesem Applaus schließe ich mich vollumfänglich an (und lobe diese Form der farbenlosen Stellungnahme).

    Er trifft den Nenner des Ganzen.

    "Schuster, bleibt bei denen Leisten."

    >> also: Pfaffe, bleib bei deinem Wahn, aber verschone den Rest der Welt damit.

    Auch wenn ich mich zum x-ten Male wiederhole, so betone ich ausdrücklich: ab in die Psychiatrie, am besten in die geschlossene Abteilung, mit diesem ganzen religiotischen Schwachsinn samt seiner fanatischen Anhänger.

    Lasst die Menschen endlich friedlich leben und schafft diese Geißel der Menschheit, die sich Religion nennt, ab.

    PS: die fehlende Bewertungsmöglichkeit vermisse ich nach wie vor sehr und rate der Redaktion nach wie vor, darüber endlich nachzudenken, diese wieder einzuführen; die abstimmungslose Abschaffung derselben empfinde ich als anmaßende Zensur.

    Dennoch grüße ich sehr freundlich, wenn auch enttäuscht.
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#22 Patroklos
#23 Homonklin44Profil
  • 07.03.2017, 01:44hTauroa Point
  • ""Koch betonte auch, dass sich die eingetragenen Partnerschaften, wie sie derzeit in Deutschland möglich seien, von der Eheschließung unterscheiden, "weil die eingetragene Lebenspartnerschaft aus sich heraus keine Kinder hervorbringen" könne. Er verwies auf das päpstliche Dokument "Amoris Laetitia", in dem festgehalten sei, "dass Partnerschaften von Personen gleichen Geschlechts nicht einfach mit der Ehe gleichgestellt werden können, weil ihnen die Weitergabe des Lebens verschlossen ist, die die Zukunft der Gesellschaft sichert". ""

    Das kann er ja gebetsmühlenartig wiederholen, aber seine päpstliche Schrift ist da auch nicht so ganz auf dem Laufenden, was etwa die Fortpflanzugsbiologie angeht. oder die Möglichkeit bisexueller Männer.Er vergisst, dass es Möglichkeiten gibt, Kinder auch anders als direkt sexuell zu zeugen, und er vergisst die nahe Zukunft, in der Kinder vermutlich nicht nur durch den mitochondrialen Satz allein aus 3 oder mehr Partien von Menschen entstehen können.

    Dann kann man ihm nur noch vorerzählen, wie viele Heterosexuelle seine Ehe-Definition ausgrenzt, wenn diese Weitergabe des Lebens auch für die Zivil-Ehe Bedingung wäre. Menschen mit Erbdefekten dürften keine Ehe abschließen. Menschen mit Behinderung wären zu einem Teil davon ausgeschlossen. Menschen die keine Kinder zeugen können, wären vom Eheverbot betroffen. Pflege- und Adoptiv-Eltern. Ältere Paare jenseits des gebärfähigen Alters, und schließlich Menschen, die keine Kinder haben möchten!

    Aber so weit reicht es geistig bei Koch nicht hin, um sich das einmal auf der Zunge vorzustellen!

    Vielleicht ist der auch sauer, weil viele LGBTIQ-Personen und andere seinen faschistoiden Kirchenmumpitz ablehnen, und ihn immer wieder darauf verweisen, wie seine Kirche mit Kindern, die ihm so bedeutsam sind, wirklich umgehen und umgegangen sind.
    Auch dieser Blickwinkel bleibt in seinen Reden stets ausgespart, als solle er möglichst nicht in Erscheinung geraten.

    Vielleicht möchte er seine überflüssigen Empfehlungen in Zukunft doch besser innerhalb seiner Community vortragen, und nicht von sich und seinem ausgesucht kleinen Horizont auf den anderer schließen.

    Eine Therapie für besonders Wahn nahe Ausprägungen und etwas Update in Sachen Weltwirklichkeit könnten Koch und vielen anderen seiner Gesinnungsgenossen auch nicht schaden.
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#24 JadugharProfil
  • 07.03.2017, 02:07hHamburg
  • Herr Koch und der gesamte katholische Klerus sollte mal intensiv Biologie und Zoologie studieren, sofern sie Aussagen machen wie das Homosexualität die Gesellschaft mangels Nachkommenschaft beeinträchtig wird. In der Natur dient Homosexualität ausgerechnet dem Arterhalt, um verwaiste Nachkommen zu adoptieren. Homosexuelle Tiere bauen keine Scheinnester, sondern Notfallnester! Homosexuelle Tiere sind oft als Ersatzeltern zuständig, weil sie gewöhnlicherweise von elternlichen Pflichten zunächst befreit sind.
    Aus diesen biologischen Gründen der Arterhaltung, wodurch Homosexualität sogar zwingend wird, ist es auch notwendig, daß auch bei den Menschen jede Form der Adoptionen rechtlich zugestanden werden muß, weil man sonst biologische und natürliche Gesetze mißachtet! Da homosexuelle Lebewesen wie ihre heterosexuellen Artgenossen Ehen schließen, gegebenfalls verwaiste Jungen ihrer Verwandschaft adoptieren, ist es auch für Menschen notwendig, derartige Ehe- und Familienbeziehungen zu schützen, wie es die heterosexuellen Paare als selbstverständlich gilt, diese Rechte zum Schutz der Ehe und Familie für sich zu nutzen.

    Aber wie es mal so ist, ist der Klerus, was Natur und Natürlichkeit betrifft, extrem weit davon entfernt, so daß der Klerus sich im Grunde genommen krankhaft verhält und der Gesellschaft stets geschadet hat!
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#25 AlexAnonym
  • 07.03.2017, 07:21h
  • Tatsächlich? Die katholische Kirche sollte sich bei Ihren Bedenken mal lieber an die eigene Nase fassen, Hochmut ist doch immer noch eine Sünde?

    Verfassungsrechtlich hat die katholische Kirche in der Öffentlichkeit nichts zu sagen, weil sie als Körperschaft des Öffentlichen Rechts Teil des Staates ist und ihr bzw. ihren Vertretern damit eben keine Grundrechte zustehen. Es gibt die Ausnahme der Religionsfreiheit für die Kirchen, damit sie überhaupt ihre Funktion wahrnehmen können, aber 1. ist diese Ausnahme verfassungsrechtlich ist diese Ausnahme mehr als fragwürdig und 2. beinhaltet die Religionsfreiheit nicht die Teilnahme an in der Öffentlichkeit geführten Diskursen - das, was bei uns in der Gesellschaft diskutiert wird, geht die Kirche sowas von gar nichts an. Nicht zu vergessen, die verfassungsrechtlich auch durchaus sehr unsaubere Ausnahme von der Gleichbehandlungspflicht der Geschlechter.

    Hier wäre wohl eher demokratische Demut angebracht - und das In-Gang-Setzen der Herauslösung aus der staatlichen Organisationsform, denn dann können die Bischhöfe sich ganz legal und verfassungsrechtlich unbedenklich in der Öffentlichkeit so produzieren, wie sie es jetzt schon verfassungswidrig tun.
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#26 stromboliProfil
  • 07.03.2017, 07:52hberlin
  • es ist dringend zeit, über die verfassungsrechtlichen bedenken bezüglich der "religionsfreiheit" nachzudenken!
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#27 JoonasAnonym
  • 07.03.2017, 10:55h
  • "weil die eingetragene Lebenspartnerschaft aus sich heraus keine Kinder hervorbringen"

    Will er denn auch heterosexuellen Paaren, die keine Kinder bekommen wollen oder können oder zu alt dafür sind die Ehe verbieten?

    Und was ist mit gleichgeschlechtlichen Paaren, die Kinder haben? Dürfen die dann wohl heiraten?

    Und wieso hängen Rechte nur davon ab, ob man zum Arterhalt beiträgt? Sollen demnächst auch wieder Mutterkreuze an besonders gebärfreudige Damen verliehen werden?

    Und wenn ihm das alles so wichtig ist, wieso zeugt er dann keine Kinder? (Okay, ist vermutlich auch besser so...)
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#28 stromboliProfil
#29 stromboliProfil
#30 Tommy0607Profil
  • 07.03.2017, 11:50hEtzbach
  • Einige Christen sowie andere Religionen verstehen Gottes Wort auch nicht richtig . Denn vor Gott sind ALLE Menschen gleich . Kein Mensch ist besser oder schlechter .
    Nebenbei : Religionen haben sich aus der Politik heraus zu halten :
    Denn das hat Prophet Jesus auch mal gesagt !
    Wenn schon , dann sollen sich auch Christen an Gottes Wort halten und Gottes Worte nicht "verdrehen " .
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