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Kommentare zu:
Martin Schulz zur Ehe für alle: "Eindeutig ja"


#1 Peter1Anonym
  • 07.03.2017, 07:11h
  • Und es ist das erste Mal, das ich (wir) es einem Kandidaten wirklich glauben! Daher von uns ein klares "Ja" zu Martin Schulz !
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#2 Hamburger MichelAnonym
  • 07.03.2017, 07:21h
  • Auf Wahlversprechen falle ich nicht mehr rein. Ehe für alle noch vor der Wahl,nur dann gibt es meine Stimme.
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#3 sanscapote
  • 07.03.2017, 07:44h
  • Antwort auf #1 von Peter1
  • Es wurde schon einmal ein 100%-Versprechen gegeben, aber nicht gehalten.

    Ich waehle SPD nicht.
    Es sei denn die SPD erfuellt ihr Versprechen noch in dieser LLP wie zu 100% versprochen.

    Keine Stimme für die SPD, nur weil Herr Schulz jetzt so ewas sagt.

    Mir kommt es jetzt so vor:
    Ein neuer Mann,
    ein neues Versprechen für die Zeit nach der Wahl.

    Das ist unehrlich. Das ist nicht sicher.

    Das Fehlen der direkten Frage ist ein Manko des Interviews. Macht sich ein Interviewer keine Notizen ueber wichtig Fragen im Interview?
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#4 stephan
  • 07.03.2017, 07:48h
  • Sehr gut! Und wenn irgendjemand in der SPD es wirklich ernst meint, so nutzt er jetzt die im Bundestag vorhandene Mehrheit zur Eheöffnung, eine Mehrheit, die 2013 auch durch das Versprechen "100% Gleichstellung - Nur mit uns!" zustande gekommen ist! Jedenfalls wird jemand der es ernst meint, nicht von uns verlangen, die Nasen wieder in den Bundestag zu wählen, die bisher gegen unsere Gleichstellung gestimmt haben und nicht ihrem Gewissen und gegebenen Versprechen gefolgt sind!
    Ich halte Martin Schulz für integer, aber ich lehne es ab, den gleichen Personen wie 2013 noch einmal zu vertrauen! Tut es jetzt, denn es ist hohe Zeit und es ist ganz einfach morgen möglich! Ob zum Jahresende noch eine Mehrheit zur Eheöffnung im Bundestag vorhanden ist, hoffe ich zwar, halte ich aber nicht für sicher!
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#5 tti3_alliance
  • 07.03.2017, 08:08h
  • 'WIr' hoffen auch auf solche klaren Worte zu Gunsten der tti Bereiche, sowie nicht-binärer Menschen.

    'Wir' erwarten zwar das bereits der 18. Deutsche Bundestag die Verantwortung übernimmt und gesetzliche Neuregelungen beschließt, aber klarer Wahlkampfdruck scheint notwenig.

    'Wir' erwarten erwarten ein Verbot von Intersex Genitalverstümmelungen / Intersex Genital Mutilation (IGM), da es i.d. Vergangenheit auch keine medizinischen Zuweisungen auf die 2 Geschlechterideologie gab und es das in Deutschland nicht zu geben hat.
    Das Babys, Kinder Opfer von medizinischen Massnahmen werden, die die NS Ideologie aufgebracht hat, und oftmals mit der Zeugungsunfähigkeit endet ("Kinder Kastrationen") ist in Deutschland zu ächten!

    'Wir' erwarten die Abschaffung der TSG Begutachtung (Transsexuellengesetz (TSG)) und dass Recht selbsbestimmt per Antragsverfahren Namen und / oder Geschlecht anpassen zu können.

    'Wir' erwarten eine Verankerung der medizinischen Versorgung (Transsexualität) im SGB-V, unter gleichwertiger Beteiligung der Eigeninteressen OrganisationEN, sowie deren jährlichen Überprüfung und Anpassung.
    Die Monopol Stellung des Gemeinsamen Bundesauschuss, der GKV und der Krankenkassen sind zu beenden.
    Behandlungsverweigerungen, sowie Selbstverstümmelungen, Selbstmordversuche, finale Suizide aufgrund von Aktionen u.a. der Krankenkassen, MDK's... müssen Ende finden.

    'Wir' erwarten, dass jedem Bürger das Recht zusteht selbstbestimmt in der Geburtsurkunde, Reisepass und Personaldokumenten eine 3/dritte oder alternative Geschlechtseintragung eintragen zu lassen.

    .
    .

    Jedes Geschlecht verdient Respekt
    every gender deserves respect
    .
    .
    .
    tti Bereiche
    trans, trans*, Transgender
    Transsexuell, Transident
    Intersex / Intersexualität
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#6 RobinAnonym
  • 07.03.2017, 08:25h
  • Und wieso setzt Martin Schulz mit seiner SPD das dann nicht noch diese Legislaturperiode um?

    Und nicht, dass der das auf die Union schiebt:
    die Zustimmung der Union ist gar nicht nötig!! Würde die SPD ihr Wahlversprechen "100% Gleichstellung" halten, könnte das noch diesen Monat beschlossen werden, da es dann eine Mehrheit im Parlament gäbe. Und die Union könnte das gar nicht verhindern. Denn laut Deutschem Grundgesetz (Art. 38) ist jeder Abgeordnete nur seinem eigenen Gewissen verpflichtet und nicht an Aufträge und Weisungen anderer gebunden.

    Die SPD hatte exakt dasselbe auch schon vor der letzten Wahl versprochen. Um das umzusetzen, braucht man die Union gar nicht. Wenn die SPD ihr Wahlversprechen bricht, liegt das nicht an der Union, sondern dann ist das einzig und alleine Entscheidung der SPD.

    Mit Labern lassen wir uns nicht mehr hinhalten. Wenn Martin Schulz es wirklich ernst meint, muss er das beweisen. Und zwar VOR der Wahl, wenn er unsere Stimmen bekommen will. Die Möglichkeit dazu hat er - jetzt muss die SPD Farbe bekennen.
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#7 stromboliProfil
  • 07.03.2017, 08:36hberlin
  • Antwort auf #1 von Peter1
  • also sowohl steinbrück wie steinmeier haben als kandiaten sich der "ehe für alle" hochheilig versprochen...
    Na ja, wird unser haltener_hambuger homerepigone sagen.. die konnten ja nicht, weil nicht kanzler geworden...

    Schön wärs ja, und selbst wenn man nicht hinter der e.f.a. ( ehe für alle) steht, wird die e.f.a. ein forderungsaspekt bleiben, der auch über die kommende wahl wahrscheinlich bestand haben wird.. leider!

    Weil, noch ist dies eher ein wahlpolitisches instrument das die spd taktisch einsetzt, jetzt wo dem "sozial engagierten" sankt martin von wirtschaft und lobbygesinnungsjournalismus der wind ins gesicht bläst.
    Zudem opperman bisher wirklich kein unterstützer homopolitischer forderungen war... im gegenteil!

    Es läuft eher darauf hinaus, mit solchen toleranzdiskussionen den anschein einer gesellschaftlichen "kehrtwende" hin zu sozialer gerechtigkeit zu führen.
    All die von der sozialdemokratie/grünen begangenen sozialverbrechen aber nicht wirklich aufgegeben-zurückgeführt werden, sondern tröpfchenweise "reformen" angedacht werden, die dann wie üblich am haushalt oder sonstigen "widerständen" scheitern werden...

    Bleibt dem ohnmächtigen zuschauer nur die alternative der protestwahl, in der hoffnung so die sozis und fdpvergrünten zur sozialpolitik zu zwingen:
    Letzter ausweg.. ungeliebt : wählt die linke!
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#8 EselMitMöhreAnonym
  • 07.03.2017, 08:39h
  • Ich komme mir vor wie der Esel, dem gerade ein leckeres Möhrchen vor dem Gesicht baumelt.

    Mit dem nächsten Schritt, werde ich sie haben. Oder dem übernächsten. Oder dem überübernächsten.

    Ich muss nur noch mein Kreuzchen an der richtigen Stelle machen.

    Ich bin wohl schon zu oft reingelegt worden. Eigentlich würde jetzt statt einem Vertrauensvorschuss mal ein Leistungsvorschuss nötig werden.
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#9 JustusAnonym
  • 07.03.2017, 08:39h
  • SPD 2013:
    "100% Gleichstellung"

    SPD 2017:
    "Eindeutig ja"

    Vor jeder Wahl dasselbe Gerede. Was davon nach der Wahl in der Realität übrig bleibt, wissen wir ja...

    Die SPD erzählt uns wieder mal, was sie nach der nächsten Wahl alles umsetzen will, aber wer regiert denn seit 4 Jahren?
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#10 ErinnerungAnonym
  • 07.03.2017, 08:53h
  • Als die SPD ihr Wahlversprechen gebrochen hat und das Thema aus dem Koalitionsvertrag ausgenommen hat, hat auch Martin Schulz für diesen Koalitionsvertrag geworben.

    (Obwohl es auch eine Mehrheit links der Union gegeben hätte und obwohl man selbst bei Koalition mit der Union darauf hätte bestehen können. Da die Union keine einzige andere Option hatte, hätte die machtgeile Merkel das irgendwann geschluckt, genau wie sie auch Atomausstieg und Wehrpflicht-Ende geschluckt hat, als es um ihren Machterhalt ging.)

    Und auch jetzt will er sich bis zur nächsten Wahl nicht mehr gegenüber der Union durchsetzen.

    Und dann sollen wir glauben, dass er bei der nächsten Wahl aufeinmal von einem Tag auf den nächsten zum Kämpfer für Homorechte wird und ohne Gleichstellung keinen Koalitionsvertrag unterschreiben wird?

    UNGLAUBWÜRDIG
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#11 FinnAnonym
  • 07.03.2017, 09:02h
  • Seit fast 20 Jahren (nur mit einer Pause von 4 Jahren Schwarz-Gelb) regiert die SPD nun mit wechselnden Partnern Deutschland.

    Ab jetzt zählt kein Gelaber mehr!
    Ab jetzt zählen nur noch Taten!

    Und wenn eine Regierungspartei vorschlägt, was man alles tun sollte, soll sie das VOR der Wahl tun (was problemlos möglich wäre) und nicht erst für NACH der Wahl versprechen. Denn dann wissen wir alle, was daraus wird.
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#12 stromboliProfil
  • 07.03.2017, 09:09hberlin
  • Antwort auf #8 von EselMitMöhre
  • Leistungsvorschuss statt Vertrauensvorschuss .
    Kicher...
    Ein schönes wortspiel.
    Da ist die spd übrigens zungenfertiger meister drin..
    Hieß es vormals nur << fördern >>, kam mit herbeigerdeter wirtschaftsschieflage der befriff des << forderns >> auf.

    Als dies selbst der spd zu anrüchig wurde, erfand man den begriff vom
    << fördern durch fordern >>.
    Für neoliberale ein spiel der doppelbödigen zungenfertigkeiten...
    << fordern statt fördern >>

    Schulz wiederum nun fordert ein
    << fördern vor dem fordern >>

    Frage: geht der esel hinter der möhre, oder die möhre vor dem esel...
    Für unser hühnerfreunde sei es das ei!
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#13 MarekAnonym
  • 07.03.2017, 09:14h
  • Leute, ihr habt das falsch verstanden.

    Dass wir das durchschauen und nicht nochmal darauf reinfallen, ist der SPD klar.

    Aber dieses Interview war an andere gerichtet und ist nicht umsonst im Uni-Magazin der Zeit.

    Das richtet sich an junge, gut ausgebildete Menschen, die eine extrem hohe Zustimmung zur Gleichstellung haben. Aber wenn die nicht gerade selbst betroffen sind, sind sie nicht so sehr in dem Thema drin wie wir und informieren sich z.B. auch nicht auf queer.de.

    Die sind zwar dafür, kennen aber nicht die Hintergründe.

    Und genau auf diese Leute zielt das Interview von Martin Schulz. Bei denen will sich die SPD als modern und weltoffen präsentieren, um deren Stimmen zu bekommen, weil die nicht die Wahrheit hinter den Versprechungen kennen.

    Dass Martin Schulz gerade diese Aussage ausgerechnet im "Zeit Campus"-Magazin tätigt, ist also pure Berechnung.
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#14 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 07.03.2017, 09:15h
  • Antwort auf #9 von Justus
  • ".. Die SPD erzählt uns wieder mal, was sie nach der nächsten Wahl alles umsetzen will, aber wer regiert denn seit 4 Jahren?"
    Die SPD regiert seit 1998 !!! in Deutschland mit, bis auf die kleine Pause, als es die CDU/FDP-Regierung (2005-09) gab. Also kurz zusammenfasst: 15 Jahre ist die SPD nun Regierungspartei und nicht erst seit 4 Jahren.
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#15 Wer warsAnonym
  • 07.03.2017, 09:25h
  • Wer hat uns verraten? - Sozialdemokraten!

    Es ist nicht an uns, der SPD nochmal einen Vertrauensvorschuss zu geben und uns nochmal verarschen zu lassen...

    Sondern es ist an der SPD, uns zu BEWEISEN, dass sie sich ändert und sich das Vertrauen erst wieder zu verdienen...
  • Antworten » | Direktlink »
#16 Patroklos
#17 JoonasAnonym
#18 Patroklos
#19 TheDadProfil
  • 07.03.2017, 11:50hHannover
  • Antwort auf #12 von stromboli
  • ""Als dies selbst der spd zu anrüchig wurde, erfand man den begriff vom
    << fördern durch fordern >>.""..

    Dein Gedanke ist richtig..
    Auch wen der erfundene Slogan "fordern und fördern" heißt, worin auch schon das Scheitern begründet liegt, denn die Förderung muß vor der Forderung einsetzen..

    Analog dazu die Kritik die am Konzept von Andrea Nahles vorgelegten Veränderungen des Arbeitslosengeldes I laut wird..
    Schon erheben sich die Stimmen die dort kritisieren, wieso man 58-Jährige mit einer solchen Regelung "beschenken" wolle, denn das erleichterte dann ja bloß den Übergang in die Frühverrentung..
    Was völlig außer Acht läßt das Menschen immer länger arbeiten sollen, und die Nach-Qualifizierung oder Um-Qualifizierung dazu dient, diesem Prozess auch gewachsen zu sein..
    Wer aber schon End-Fünfziger von einer Qualifizierungs-Offensive ausschließt, weil sich in der "Kosten-Nutzen-Rechnung" eine Verweildauer von unter 10 Jahren in der neuen Qualifikation aus unternehmerischer Sicht wohl nicht rechne, der soll sich doch seinen Facharbeitermangel selbst beseitigen..

    Überhaupt..
    Wieso die Arbeitgeber bei der Aus-Um-und Fortbildung, bei der Neu-Qualifikation benötigter Fachkräfte nicht viel stärker in die Pflicht genommen werden, und diese quasi dem Staat überlassen bleiben soll, verstehe ich sowieso nicht..
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#20 TheDadProfil
  • 07.03.2017, 11:57hHannover
  • Antwort auf #16 von Patroklos
  • ""Da sieht man wieder einmal die Erinnerungslücken der SPD-Hetzer, die meinen, daß die SPD erst seit der Großen Koalition im Bund an der Macht ist!""..

    Ach ja, stimmt ja..
    Denn bis auf die "kleinen Pausen" zwischen 1949 und 1966, 1982 und 1998, und der Mini-Pause zwischen 2009 und 2013 gab ja überhaupt nur Sozi-Regierungen..
    Da hatten sie ja auch genügend Zeiträume um die sozialen Schieflagen die die Union mit der FDP angerichtet hatte wieder in einigermaßen gerade Bahnen zu lenken..
    Und Zeit zum Nachdenken darüber wie man das macht, hatte sie in den Pausen ja auch schließlich ausreichend genug..
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#21 leERtASte_
  • 07.03.2017, 12:25h
  • Antwort auf #13 von Marek
  • Richtig! Deswegen sollte bei jeder Gelegenheit genau nachgefragt werden WIE und WANN die SPD gedenkt die Ehe zu öffnen.

    Vor der Wahl mit einer freien Abstimmung?

    Unabdingbare Koalitionsbedingung?

    Die leeren Phrasen "wir wollen die Ehe öffnen" sollte man nicht unhinterfragt stehen lassen. Entweder man füllt sie mit Leben aus oder Journalisten entlarven sie als hohle Wahlversprechen ohne Substanz.
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#22 ErinnerungsvermögenAnonym
  • 07.03.2017, 12:31h
  • Antwort auf #18 von Patroklos
  • Aber selbstverständlich hat die SPD die Forderung nach gleichem Recht für alle aufgegeben, und zwar bereits in den Koalitionsverhandlungen, besser bekannt als Ministersesselzuschieberei auf Kosten von Menschenrechten.

    Die Einzige, die sich für 100 % Gleichebrechtigung stark gemacht hat, war Frau Schwesig, und die hast du hier ständig als "Küstenbarbie" erfolglos zu diffamieren versucht.

    Gerade du westfäische Provinzposse auf zwei Beinen trittst ja noch heute für Diskriminierung mithilfe der SPD ein.
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#23 tti3_alliance
#24 DeutschlehrerAnonym
  • 07.03.2017, 12:39h
  • Antwort auf #5 von tti3_alliance
  • In deinem Kommentar sprichst du immer wieder von "wir". Ich gehe daher davon aus, dass du hier auch offiziell für die Organisation schreibst. Selbst wenn dem nicht so ist, rate ich dir dringend an, deine Rechtschreibkenntnisse massiv aufzubessern. Denn das, was du hier den Lesern zumutest, wirft ein recht klägliches Licht auf Trans Alliance und ist mit Sicherheit nicht sehr hilfreich für eure Ziele.
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#25 TheDadProfil
  • 07.03.2017, 13:17hHannover
  • Antwort auf #24 von Deutschlehrer
  • ""Denn das, was du hier den Lesern zumutest, wirft ein recht klägliches Licht auf Trans Alliance und ist mit Sicherheit nicht sehr hilfreich für eure Ziele.""..

    Weil etwa nur orthographisch und grammatisch einwandfreie Statements zielführend seien ?

    Mit dem gleichem Verve könnte man auch die von vielen Organisationen von Menschen mit Handicaps genutzte "einfache Sprache", oder gar die Gebärden-Sprache als "nicht zielführend" abkanzeln, und so seine eigene Ablehnung der Inklusion deutlich machen..
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#26 Patroklos
#27 GeorgFalkenhagenProfil
  • 07.03.2017, 14:17hBremen
  • WAHLEMPFEHLUNG
    Ich empfehle als Schwuler am Sonntag, dem 24. September 2017 auf jeden Fall an der deutschen Bundestagswahl teil zu nehmen. Notalls vorher per Briefwahl, falls man nicht ins (Wahl-)Lokal latschen will oder kann.

    Wählbar erscheinen: LINKE, SPD, Grüne und FDP.

    Unwählbar sind: AfD, CDU, CSU und
    Splitterparteien.

    Dafür muss man nicht Mitglied werden, darf aber mitmachen. So eine Chance muss man als Human-Demokrat nutzen!
  • Antworten » | Direktlink »
#28 JuppAnonym
  • 07.03.2017, 14:23h
  • LUG &. TRUG

    Mit solchen Sprüchen sind die Wähler schon einmal reingelegt worden !
  • Antworten » | Direktlink »
#29 DeutschlehrerAnonym
  • 07.03.2017, 16:30h
  • Antwort auf #25 von TheDad
  • Der richtige Gebrauch der deutschen Sprache ist zwar nicht das einzige (oder wichtigste) Kriterium, um Gehör zu finden. Doch sollte, wenn man für eine Lobbyinstitution auftritt, die sichere und korrekte Anwendung der Rechtschreibung und Grammatik selbstverständlich sein.

    Wer z.B. als Entscheidungsträger Sätze erst zwei- oder dreimal lesen muss, um den Sinn zu erfassen, der tut sich naturgemäß schwerer, dem Absender die nötige Aufmerksamkeit entgegenzubringen. Und das wird das Problem sein, welches der Verfasser des Kommentars haben wird, wenn er mit seinen Forderungen auf die Politiker, Journalisten oder andere Leute zugeht.
    Die einwandfreie Nutzung der Sprache ist eben ein door opener und nicht die Verstümmelung derselben.

    Im Übrigen handelt es sich hier nicht um Menschen mit einem Handicap oder um die deutsche Gebärdensprache (welche gemäß dem BGG als eigenständige Sprache anerkannt ist)!
    Also bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen!
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#30 3rwefdvAnonym
  • 07.03.2017, 19:10h
  • Merke: Es ist Wahlkampf.

    Die SPD verspricht nun wieder dasselbe wie vor vier Jahren. Im Bundestagswahlkampf versprechen Parteien wie SPD und FDP vielen Wählern regelmäßig Vieles und liefern danach nichts. So war es ja schon 2005 mit der SPD, 2009 mit der FDP und 2013 erneut mit der SPD. Und die SPD setzt erneut dazu an die Wähler mit Versprechen, welche sie nach der Wahl nicht umsetzen wird, zu betrügen. Wer ist so naiv und glaubt der SPD das? Ich bestimmt nicht und ich lach mich über jeden kaputt der daran glaubt.

    Die SPD hat die Möglichkeit jetzt VOR der Wahl gemeinsam mit Grünen und Linken die Ehe für alle im Bundestag zu beschließen, so wie die SPD es 2013 vor der Wahl ja bereits versprochen hatte.

    Bisher zeigt die SPD jedoch im Bundestag keinerlei Durchsetzungsfähigkeit in Sachen Ehe für alle. Obwohl sie auf Grund der rot-rot-grünen Mehrheit im Bundestag die Ehe für alle und damit gleiche Rechte für Schwule und Lesben endlich zur Realität machen könnte, wenn die SPD nur wollte. Aber die SPD tut es nicht.

    Warum sollte ich eine Partei wählen, die Wahlversprechen nicht einhält und nichtmal den Hauch von Durchsetzungskraft zeigt?

    Sorry, nach der Bundestagswahl 2013 war die SPD für mich gestorben und ist nun tot. Da ändert auch dieser sachlich unbegründete, irrationale Schulz-Hype gar nichts dran.
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#31 LorenProfil
  • 07.03.2017, 19:45hGreifswald
  • Die SPD hat in dieser Frage bekanntlich ein Glaubwürdigkeitsproblem, das sie entweder bis zur Bundestagswahl auflösen oder bereits jetzt klarstellen könnte, dass sie nur in eine Regierung eintreten wird, die die Eheöffnung als eines der ersten Vorhaben umsetzen wird, ohne Wenn und Aber. Verbleiben die Sozialdemokraten aber im Ungefähren, werden sie von vielen Lesben und Schwulen wohl keine Wählerstimmen mehr erhalten. Eigentlich ziemlich einfach. Aber nur Insider werden in Erfahrung bringen können, wie die Parteiarythmetiker im Willy-Brandt-Haus sich ihr Wunschergebnis zusammenbasteln und auf welche Wählerstimmen mehr Gewicht gelegt wird. Der Wahlkampf wirds zeigen ...
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#32 axelschwarz
  • 07.03.2017, 19:59h
  • Antwort auf #3 von sanscapote
  • Von parlamentarischer Demokratie in Deutschland hast Du mutmaßlich nichts verstanden. Wenn Du die SPD nicht wählst und sie keine Mehrheiten hat, gut, dann wird es nichts. Mit der Denke wird es dann nie was. Deine Wahlstimme ist immer ein Vorschuss. Du kannst es als Abrechnung sehen, dann wird es nichts. Vorschlag: Begib Dich in eine Partei und sammle für Deine Thesen die Mehrheiten, verhandle mit Andersdenkenden und Du wirst sehen: nicht alles an Wünschen lässt sich umsetzen.

    Sonst glaube bitte weiter, was Du da schreibst und zu denken scheinst.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#33 axelschwarz
  • 07.03.2017, 20:08h
  • Nochmal als Nachhilfe für eine nicht unbedeutende Menge der SPD-Verhinderer:

    Mit dieser Haltung ändert ihr nichts. Die CDU/CSU will nicht - Punkt. Das ist auch Taktik von denen. Das wollen die Schwarzen sich wenn überhaupt, dann teuer abkaufen lassen.

    Ihr müsst schon SPD, Grüne oder FDP wählen für diesen Wunsch. Falls es so wichtig ist oder Euch so wichtig ist.

    Los runter von der Couch, ab in die Parteien und aufmischen. Oder sind wir Schwule so bequem? Es reicht der Fick, die Ehe ist nicht so wichtig?!
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#34 Patroklos
#35 TheDadProfil
  • 07.03.2017, 22:25hHannover
  • Antwort auf #29 von Deutschlehrer
  • ""Doch sollte, wenn man für eine Lobbyinstitution auftritt, die sichere und korrekte Anwendung der Rechtschreibung und Grammatik selbstverständlich sein.""..

    Exakt..
    ""sollte""..

    Es gibt aber Menschen die das aus verschiedentlichen Gründen nicht können..
    Willst du denen dann verbieten sich überhaupt öffentlich zu äußern, oder sprichst du ihnen einfach nur das Recht ab sich als Lobbyisten zu betätigen, um das dann im Zweifel anderen zu überlassen ?

    Wenn es Dich ach so stört, wieso bietest Du ihnen nicht Deine Mitarbeit an, und redigierst die Texte kostenlos und vorab ?

    Das wäre doch sicher ein machbarer Weg..

    ""Im Übrigen handelt es sich hier nicht um Menschen mit einem Handicap oder um die deutsche Gebärdensprache (welche gemäß dem BGG als eigenständige Sprache anerkannt ist)!
    Also bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen!""..

    Sind Legastheniker "anerkannte" Menschen mit Handicap, oder nur Bildungsverweigerer ?

    Auf die Idee daß Menschen die enormen psychischem Druck ausgesetzt waren, oder immer noch sind, und sie deshalb auch Defizite in der Schriftsprache entwickelt haben könnten, kommst Du hier auch nicht ?

    Ich finde Deine Einwände einfach nur absurd..
    Zumal ich Dir wie vielen Anderen hier auch durchaus zutraue den Sinn hinter Sätzen entdecken zu können, selbst dann wenn sie grammatische oder orthographische Fehler enthalten..
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#36 LorenProfil
  • 08.03.2017, 00:56hGreifswald
  • Antwort auf #35 von TheDad
  • Ich weiß nicht, ob "Deutschlehrer" Deutschlehrer ist, aber sollte es so sein, entsprächen seine Kommentare hier dem Eindruck, den ich von einigen (ehemaligen) Kolleginnen und Kollegen gewonnen habe. Der scheinbar berufsbedingt angewachsene Rotstift als "elfter Finger" kann da auch zum Handicap werden, wenn sich manche dann in soziale Interaktionen begeben. Wer im pädagogischen Fördern und Fordern geübt ist, übt dann auch Nachsicht und denkt in solch peinlichen Momenten an die schöneren Dinge des Lebens.

    Ermutigt zum öffentlichen Dialog mögen sich auch diejenigen fühlen, die meinen, die Rechtschreibung nicht sicher zu beherrschen. Wer sich da an diesbezüglichen Fehlleistungen anderer aufhält, hat damit inhaltlich noch nichts Produktives beigetragen. Und sitzt -wie von Fall zu Fall alle- im eigenen Glashaus.
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#37 sanscapote
#38 sanscapote
  • 08.03.2017, 07:44h
  • Antwort auf #36 von Loren
  • Ich liebe die deutsche Sprache wie die franzoesische, und ich bemuehe mich sie so gut ich kann zu pflegen und zu sprechen. Auch uebe ich mich darin, die Interpunktion, die in den beiden Sprachen sehr unterschiedlich ist, zu beherrschen.
    Was mir als "Auslaender" in Frankreich auffaellt, es gibt hier immer weniger Franzosen, die im Ausdruck der schriftlich wiedergegebenen Sprache sicher sind. Von Deutschland war es mir in frueheren Jahren ebenfalls aufgefallen. Die Veraenderung ging parallel mit der Einfuehrung des Computers und seiner Anhaengsel der Verkuerzungen bei SMS.
    Wer jedoch der beiden Sprachen maechtig ist, moege sich freuen und den anderen, die es nicht sind - aus welchen Gruenden auch immer - die Hand reichen.
    Wir sind eine Gemeinschaft in der Minoritaet. Was bringt es uns, wenn wir aufeinander herumhacken, aber auf diejenigen schauen, die und allenfalls tolerieren.
    Jeder von uns hat Staerken und Schwaechen und ganz sicher hat derjenige, dessen Sprache weniger der Perfektion entspricht, auf ganz anderen Gebieten hervorragende Faehigkeiten, an denen ich mir eine Scheibe abschneiden kann.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#39 tti3_alliance
#40 stromboliProfil
  • 08.03.2017, 08:01hberlin
  • Antwort auf #34 von Patroklos
  • schatzerl.. denk daran: du verhälst dich wie ein geisterfahrer auf der autobahn.. alle dir entgegenkommenden sind entsprechend auf der falschen seite..
    Oder wie du so schon sagst: Du bist der Einzige!

    Wie auch immer...
    Mal von dir abgesehen ist die haltung der "community " zumindest auf queer de nicht gerade spd-freundlich.
    Zu oft die enttäuschungen, die verpatzten gelegenheiten, die gebrochenen versprechungen.

    So betrachtet frage ich mich, was die verantwortlichen in der spd-zentrale sich angesichts des desaströsen bildes ihrer partei in der homopolitischen szene noch für hoffnungen machen, die enttäuschten für eine spd-agenda zurückzugewinnen.

    Die stecken da in der selbstgegrabenen grube fest.
    Auch ein haltener/hamburger homerepigone ist da nicht gewicht genug, die an ihren haaren aus ihrem heteromiefigen sumpf herauszuziehen.
    Bliebe ihnen nur noch ein allgemein wirklich radikal soziales reformprogram, dass auch den homosexuellen spießer über dessen partikularen eigeninteressen hinweg mitreißen kann.
    So überdeckt, das homo-individuelle anliegen in einem radikal-gesamtgesellschaftlichen umbruch eingebettet wäre..

    Wenn nur das wörtchen wenn nicht wär...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#41 KlopatronAnonym
  • 08.03.2017, 11:51h
  • Antwort auf #16 von Patroklos
  • Danke für den Hinweis, das darf echt nicht vergessen werden:

    Auch als die SPD 1998 bis 2005 ohne christlichen Repressionspartner regieren konnte, hat die SPD immer gegen die Eheöffnung agiert, obwohl zu der Zeit z.B. bereits die Niederlande (2000) und Belgien (2003) die Ehe geöffnet hatten.

    So rückständig ist die SPD in Wirklichkeit!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#42 LorenProfil
  • 08.03.2017, 13:54hGreifswald
  • Antwort auf #38 von sanscapote
  • Ich kann da nur zustimmen. Alle haben ihre Stärken und Schwächen und ich habe die Erfahrung gemacht, dass es eine gute Strategie sein kann, jede und jeden da abzuholen, wo sie oder er steht, an den Stärken anzuknüpfen und das, was noch verbesserungswürdig erscheint, zu analysieren und dann mit Wohlwollen anzugehen. Mir würde es nicht einfallen, eine andere Person im öffentlichen Raum bloßzustellen wegen Lese-Rechtschreib- oder Rechenschwächen etc. Pädagogisch betrachtet ist das kontraproduktiv, menschlich gesehen spare ich mir aus Höflichkeit weitere Worte. Herzliche Grüße von der Ostsee ins schöne Paris.
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#43 HansimGlueckAnonym
#44 sockeAnonym
#45 AFD-WatchAnonym
  • 08.03.2017, 19:54h
  • Antwort auf #41 von Klopatron
  • WO war denn bitteschön im Jahr 2000, gerade mal 6 Jahre nach der Streichung des 175er, die echte EheÖFFNUNG in der Diskussion?!? Die ELP selbst wurde doch schon von den Gegnern als "Eheöffnung" abgetan...Stichwort "Homo"-Ehe und NICHT "eingetragene Lebenspartnerschaft".
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#46 TheDadProfil
#47 KlopatronAnonym
  • 09.03.2017, 13:42h
  • Antwort auf #45 von AFD-Watch
  • Nicht künstlich ereifern, richtig lesen:

    Die Eheöffnung war in den Niederlanden schon im Jahr 2000 und in Belgien im Jahr 2003 bereits Realität (und nicht nur "in der Diskussion")!

    Deutschland unter der SPD (bis 2005!) hat, wie du unfreiwillig komisch feststellst, die Eheöffnung zu dem Zeitpunkt nicht einmal diskutiert. Eben. So tickt die SPD: kleinbürgerlich und im Zweifel fortschrittsfeindlich. Das ist bis heute so, wie man ja leider sehen muss.

    PS: Schon grell, dass ausgerechnet du dich "AfD-Watch" nennst.
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