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Polizeibericht

Düsseldorfer Kripo klärt Raubserie gegen Schwule auf

Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es sich um drei 17 und 18 Jahre alte Jugendliche – sie sitzen in Untersuchungshaft.


Ermittlungserfolg der Polizei in NRW: In den vergangenen Monaten kam es in der Düsseldorfer Innenstadt zu mindestens acht Raubüberfällen auf schwule Männer (Bild: Maik Meid / flickr)
  • 9. März 2017, 09:20h 29 2 Min.

Seit Mitte November des vergangenen Jahres beschäftigen sich Ermittler der Düsseldorfer Kriminalpolizei mit einer Serie schwerer Straßenraubdelikte gegen schwule Männer. Alle Opfer hatten spätabends Szenelokale in der Innenstadt aufgesucht. Nun konnten die mutmaßlichen Täter gefasst werden.

Laut Polizeibericht vom Donnerstag sind die drei Beschuldigten 17 und 18 Jahre alt, stammen "aus der Balkanregion" und leben in Wuppertal und Haan. Die Jugendlichen wurden am 1. März an ihren Wohnanschriften festgenommen. Die Düsseldorfer Kriminalpolizei hatte zur Aufklärung der Raubserie eine eigene Ermittlungskommission eingerichtet.

Attacken in der Charlotten- und Bismarckstraße

Die schwulen Opfer waren vorwiegend im Bereich der Charlottenstraße und der Bismarckstraße unterwegs. In dem Szeneviertel wurde am 5. Januar auch ein 52-jähriger Tourist von den festgenommenen Jugendlichen attackiert. Als er sich um 23.30 Uhr zu Fuß auf den Weg zu seinem Hotel an der Stephanienstraße machte, griffen die Täter ihn von hinten an und schlugen ihn nieder. Sie raubten ihm sein Smartphone und die Geldbörse.

Über die Aussage dieses Opfers und die Angaben von Zeugen aus einer Gaststätte konnten schließlich drei Jugendliche identifiziert werden, die bereits polizeilich bekannt waren. Dem 18-jährigen Haupttäter konnten zwischenzeitlich drei Taten am 12. November, 24. Dezember sowie 5. Januar zugeordnet werden, seinen Komplizen zumindest die Beteiligung an der Tat im Januar.

Nach Angaben der Polizei stehen derzeit noch weitere Ergebnisse kriminaltechnischer Untersuchungen aus, von denen sich die Ermittler Hinweise auf die Beteiligung der Beschuldigten an anderen Taten erhoffen. Insgesamt bearbeitet die Ermittlungskommission acht Raubüberfälle auf schwule Männer. Die Beschuldigten sitzen in Untersuchungshaft. (cw/ots)

#1 YannickAnonym
  • 09.03.2017, 10:41h
  • Hoffentlich bekommen sie eine harte Strafe. Nicht, dass sie am Ende wieder ma (wie es in Deutschland Tradition hat) wegen "schwieriger Kindheit", "schwere soziale Verhältnisse", etc. nicht wieder nur ein paar Sozialstunden.

    Es gibt viele, die eine schwere Kindheit hatten oder aus schweren Verhältnissen kommen. Aber die werden dennoch nicht zum Straftäter. Man muss solchen Leuten zeigen, dass ihr Verhalten nicht akzeptiert wird und ernste Konsequenzen hat.
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#2 LaurentEhemaliges Profil
  • 09.03.2017, 11:40h
  • Antwort auf #1 von Yannick
  • Solange es einflussreiches, anscheinend recht naives "Fachpersonal" und Menschen gibt, die sich bei solchen Kriminellen einem entschiedenen und harten Durchgreifen immer wieder in den Weg stellen, werden solche Straftäter wenig geneigt sein, den Pfad der Tugend einzuschlagen und unschuldige Menschen in Ruhe zu lassen.
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#3 ThorinAnonym
  • 09.03.2017, 12:20h
  • Antwort auf #2 von Laurent
  • Bei uns sieht das leider anders aus. Kim "Dotcom" Schmitz drohen in den USA 20 Jahre haft, weil er gratis Filme im Internet zum Downloaden zur Verfügung gestellt hat während ein Sebastian Edathy, der sich Kinderpornos im Internet gekauft hat, mit einer kleinen Geldstrafe davon kommt...
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