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Hintergrund noch unklar

Düsseldorf: Mann auf Cruising-Parkplatz angegriffen

Mit Hubschrauber und Spezialeinheiten suchte die Polizei am Freitag vergeblich nach einem Unbekannten, der am Mittag einen 80-Jährigen schwer verletzt hatte.


Düsseldorf erlebte am Freitag erneut einen Großeinsatz der Polizei (Bild: Metropolico.org / flickr)
  • 11. März 2017, 07:57h 75 2 Min.

In einem Waldstück im Norden von Düsseldorf hat die Polizei der NRW-Landeshauptstadt am Freitag per Großfahndung nach einem Mann gesucht, der gegen halb 12 einen 80-jährigen Mann mit einem unbekannten Tatgegenstand schwer verletzt haben soll.

Der Senior erlitt bei dem Angriff mehrere Schnittwunden, war ansprechbar und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, eine Lebensgefahr besteht laut Auskunft der Ärzte nicht. Die Tat ereignete sich nördlich des Flughafens in der Nähe eines Parkplatzes an der Kreuzung Kalkumer Schloßallee / An der Reith.

Der Parkplatz wird auch zum Cruising benutzt, worauf die örtliche Boulevardzeitung "Express" als einziges Medium hinwies. Ein Polizeisprecher sagte gegenüber queer.de allerdings am Freitagnachmittag, dass die Hintergründe der Tat noch völlig offen seien.

Fahndung vor Ort eingestelt

Berichte einer Boulevardzeitung, es habe sich bei der Tatwaffe um eine Machete gehandelt, hat die Polizei allerdings zurückgewiesen. Einen Tag nach dem Angriff eines wahrscheinlich psychisch kranken Mannes auf Passanten im Düsseldorfer Hauptbahnhof mit einer Axt hatte die neue Meldung aus der Stadt große Aufmerksamkeit von Medien bekommen.

Auch wegen des Vorfalls am Vortag sei mehr Polizei im Einsatz gewesen als üblich, so ein Polizeisprecher. Zwischenzeitlich waren Spezialeinheiten und ein Hubschrauber im Einsatz, die nach einigen Stunden teilweise wieder abgezogen wurden. Nach Durchsuchung des gesamten Kalkumer Forsts stellte die Polizei am frühen Abend die Fahnungsmaßnahmen vor Ort ein. Die weiter von der Kriminalpolizei ausgeführten Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts dauern an. (cw)

#1 PatroklosEhemaliges Profil
  • 11.03.2017, 10:08h
  • Hoffentlich wird der Täter bald gefunden und auch dingfest gemacht!

    Bedauerlicherweise ist dieser abscheuliche und homophobe Angriff nicht das Einzige, was die Landeshauptstadt von NRW in Unruhe versetzt, auch die Tat mit dem geistig zurückgebliebenen Mann aus dem ehemaligen Jugoslawien, der mit einer Axt wahllos Menschen angriff:

    www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/duesseldorfer-axt-a
    ngreifer-kommt-in-die-psychiatrie-aid-1.6681874


    Der Täter befindet sich mittlerweile wieder in der Psychiatrie und sollte niemals mehr auf die Menschheit losgelassen werden!
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#2 LaurentEhemaliges Profil
  • 11.03.2017, 10:30h
  • Antwort auf #1 von Patroklos
  • Na ja, vielleicht sollte man mal die weiteren Ermittlungen abwarten, was da überhaupt dahintersteckt, sind die Hintergründe der Tat ja noch völlig offen.
    Sollte tatsächlich was dran sein, frage ich mich schon, warum man so etwas als 80-Jähriger noch nötig hat.
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#3 TheDad
  • 11.03.2017, 10:41hHannover
  • Antwort auf #1 von Patroklos
  • ""auch die Tat mit dem geistig zurückgebliebenen Mann aus dem ehemaligen Jugoslawien""..

    In dem von Dir verlinktem Artikel steht nichts von ""geistig zurückgeblieben"", was in sich schon eine Beleidigung für Menschen mit einem solchem Handicap ist, denn das sind Entwicklungsverzögerungen..

    Dort steht auch nichts von ""ehemaligen Jugoslawien"", sondern vom Kosovo, und damit mithin ein Hinweis darauf, daß sich die bestehende "paranoide Schizophrenie" mit dem Verfolgungswahn der sich hier ein Ventil suchte, eine Folge eines Kriegs-Traumas sein könnte..

    ""Der Täter befindet sich mittlerweile wieder in der Psychiatrie und sollte niemals mehr auf die Menschheit losgelassen werden!""..

    Der Täter ist schwer erkrankt !
    Psychiatrie ist aber immer noch kein "Ersatz" für eine "Lebenslängliche Haftstrafe", die es selbst für solche schweren Angriffe nicht gibt !
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