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Einzelkommentar zu:
CSD-Organisatoren fordern Ehe-Öffnung vor Bundestagswahl


#25 Carsten ACAnonym
  • 13.03.2017, 20:54h
  • Antwort auf #10 von axelschwarz
  • >>>>>
    Die SPD hat ein Wahlprogramm gemacht, nix versprochen.
    <<<<<

    1.

    Wenn ein Wahlprogramm keine Zusagen enthält, sondern dort nur Dinge stehen, die die Leute hören wollen, die man aber nicht umsetzen will, kann man es sich auch gleich sparen.

    Wieso sollte man eine Partei wählen, die eh macht, was sie will, egal was sie vorher versprochen hat?

    Natürlich muss man auch Kompromisse eingehen können - aber nicht bei Menschenrechtsfragen und nicht, wenn man es fest zugesagt hatte.

    2.

    Die SPD hat das nicht nur im Wahlprogramm geschrieben, sondern auch bei Wahlkampfauftritten, im Straßenwahlkampf, auf Plakaten, auf Internetseiten, etc. versprochen.

    Die haben nicht gesagt, dass sie mehr Gleichstellung versuchen werden, sondern dass es mit ihnen "100% Gleichstellung" geben wird.

    Andrea Nahles und Manuela Schwesig haben sogar noch wenige Tage vor Unterzeichnen des Koalitionsvertrags versichert, dass sie keinem Koalitionsvertrag zustimmen werden, der die versprochene Gleichstellung nicht umsetzt. Aber sobald sie dann Ministersessel angeboten bekamen, waren auch diese beiden ganz schnell überzeugt, doch zuzustimmen.

    FAZIT:

    Ja, die SPD hatte das versprochen! Und zwar immer und immer wieder. Im Wahlkampf, auf Werbemitteln, im Wahlprogramm, etc. Vom damaligen Kanzlerkandidaten bis zu den heutigen Ministern...

    Und dann hat sie es gebrochen (wenn sie es nicht doch noch die letzten 6 Monate umsetzt).

    Auch wenn man ansonsten SPD-Fan sein mag, muss man doch auch mal Fakten anerkennen.
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