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Kommentare zu:
CSD-Organisatoren fordern Ehe-Öffnung vor Bundestagswahl


#21 TheDadProfil
  • 13.03.2017, 20:45hHannover
  • ""Deutschland sei mit dem Lebenspartnerschaftsgesetz aus dem Jahr 2001 noch Vorreiter bei Homo-Rechten gewesen,""..

    -LOL-

    7. Juni 1989 - ELP in Dänemark..

    Niederlande :
    ""Die Entkriminalisierung homosexueller Handlungen erfolgte 1811.
    Das Schutzalter wurde 1971 mit der Reform des Artikel 248-bis dem Heterosexueller angeglichen.""..

    ""Als erstes Land der Welt öffneten die Niederlande mit dem Wet Openstelling huwelijk vom 21. Dezember 2000 die Ehe.""..

    Schweden :
    ""Seit 1987 ist die Diskriminierung von Schwulen und Lesben als Straftat im Strafgesetzbuch gelistet.""..

    ""Schon seit 1995 war es für gleichgeschlechtliche Paare möglich, ihre Partnerschaft anerkennen zu lassen. Seit 2002 ist diesen Paaren die Adoption von schwedischen und ausländischen Kindern ermöglicht.""..

    Deutschland war nie "Vorreiter" der Gleichstellung !
  • Antworten » | Direktlink »
#22 Carsten ACAnonym
  • 13.03.2017, 20:45h
  • Antwort auf #11 von axelschwarz
  • >>>>>
    Deine Vorstellung ist hier wünschenswert aber dauerhaft ein instabiles Konstrukt.
    <<<<<

    Das ist nicht unsere Vorstellung, sondern das Deutsche Grundgesetz.

    Es geht ja nicht darum, dass man für jedes Mini-Gesetz oder die Frage, ob ein Steuersatz 1 Prozent höher oder niedriger liegen muss, ausschert.

    Sondern es geht darum, dass man bei solchen Gewissensfragen, wo es um Grundrechte geht, frei entscheiden sollte.

    Wenn alle SPD-Parlamentarier das täten, würden die auch kaum alle nicht mehr nominiert. Dann hätte die SPD ja gar keinen mehr...
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#23 axelschwarz
#24 TheDadProfil
#25 Carsten ACAnonym
  • 13.03.2017, 20:54h
  • Antwort auf #10 von axelschwarz
  • >>>>>
    Die SPD hat ein Wahlprogramm gemacht, nix versprochen.
    <<<<<

    1.

    Wenn ein Wahlprogramm keine Zusagen enthält, sondern dort nur Dinge stehen, die die Leute hören wollen, die man aber nicht umsetzen will, kann man es sich auch gleich sparen.

    Wieso sollte man eine Partei wählen, die eh macht, was sie will, egal was sie vorher versprochen hat?

    Natürlich muss man auch Kompromisse eingehen können - aber nicht bei Menschenrechtsfragen und nicht, wenn man es fest zugesagt hatte.

    2.

    Die SPD hat das nicht nur im Wahlprogramm geschrieben, sondern auch bei Wahlkampfauftritten, im Straßenwahlkampf, auf Plakaten, auf Internetseiten, etc. versprochen.

    Die haben nicht gesagt, dass sie mehr Gleichstellung versuchen werden, sondern dass es mit ihnen "100% Gleichstellung" geben wird.

    Andrea Nahles und Manuela Schwesig haben sogar noch wenige Tage vor Unterzeichnen des Koalitionsvertrags versichert, dass sie keinem Koalitionsvertrag zustimmen werden, der die versprochene Gleichstellung nicht umsetzt. Aber sobald sie dann Ministersessel angeboten bekamen, waren auch diese beiden ganz schnell überzeugt, doch zuzustimmen.

    FAZIT:

    Ja, die SPD hatte das versprochen! Und zwar immer und immer wieder. Im Wahlkampf, auf Werbemitteln, im Wahlprogramm, etc. Vom damaligen Kanzlerkandidaten bis zu den heutigen Ministern...

    Und dann hat sie es gebrochen (wenn sie es nicht doch noch die letzten 6 Monate umsetzt).

    Auch wenn man ansonsten SPD-Fan sein mag, muss man doch auch mal Fakten anerkennen.
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#26 RobinAnonym
#27 RobinAnonym
#28 JustusAnonym
  • 13.03.2017, 21:54h
  • Antwort auf #10 von axelschwarz
  • """""""""""""""""""""
    Dann gibt es eine Koalitionsräson, sonst wird das Parlament unberechenbar.
    """""""""""""""""""""

    Es ist nicht das Ziel eines Parlaments, so berechenbar wie möglich zu sein.

    Dieses Ziel wollen nur Parteibosse, die keine demokratische Willensbildung wollen, sondern nur ihren eigenen Willen durchsetzen wollen und ihre Kollegen nur als ihre Untergebenen ansehen, die ihnen zu ihrem Ziel verhelfen, indem sie ihnen folgen.

    In Wahrheit ist das Ziel eines Parlaments den Volkswillen abzubilden. Das ist überhaupt die einzige Rechtfertigung, dass eine kleine Gruppe von Menschen für die Allgemeinheit entscheidet. Das funktioniert aber nur, wenn wirklich jeder Abgeordnete das tut, weshalb er von seinen Wählern gewählt wurde.
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#29 TheDadProfil
  • 13.03.2017, 22:31hHannover
  • Antwort auf #25 von Carsten AC
  • ""Natürlich muss man auch Kompromisse eingehen können - aber nicht bei Menschenrechtsfragen und nicht, wenn man es fest zugesagt hatte.""..

    Ein sehr gutes Argument, hier die Menschenrechte, muß man nicht noch durch ein gutes Argument, hier das Versprechen, untermauern..

    Zur Frage der Menschenrechte gibt es allerdings auch keine Kompromisse einzugehen, sondern sie als Bedingung zu formulieren..

    Die Liberalen in GB haben das getan..

    Die SPD 2013 nicht..

    Und die FDP hat 2009 nicht einmal daran gedacht..
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#30 Patroklos
  • 13.03.2017, 23:10h
  • "Wir als CSD-Organisator*innen fordern:..."

    Was für eine unsäglich merkwürdige Schreibweise! Besser wäre das: "Wir als CSD-Organisatoren bzw. -Organisatorinnen fordern..."

    Die Eheöffnung vor der Bundestagswahl wäre ein Traum, allerdings wird dieser nicht wahr werden, da die Union weiterhin blockiert und auch Volker Beck das nicht niederbrüllen kann!
  • Antworten » | Direktlink »

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