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Kommentare zu:
Bruno Gmünder Verlag stellt Printmagazin "Männer" ein


#1 Ven293769Anonym
  • 14.03.2017, 14:13h
  • Ein Problem war auch das man das Magazin kaum am Kiosk kaufen konnte...

    Ich konnte in Braunschweig nur am Bahnhof das Magazin kaufen ... Und wann bin ich da schonmal?
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#2 Pascal GoskerAnonym
  • 14.03.2017, 14:40h
  • Solange der Bruno-Gmünder-Verlag nicht die veruntreuten Spendengelder zurückzahlt, die eigentlich zur Ergreifung der kreuz.net-Hintermänner gedacht waren, sind die eh für mich gestorben.

    Da haben viele Leute von ihrem eh wenigen Geld was abgegeben, damit die Hetzer gefasst werden und dann nutzt der Bruno-Gmünder-Verlag das zur Firmensanierung und damit David Berger auf unsere Kosten Urlaub machen kann.
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#3 MahmoudProfil
  • 14.03.2017, 15:05hDuisburg
  • Mich wundert, im welchem Umfang sich der Sexshop Verlag "Bruno Gmünder"
    seit Jahren in dieser Art und Weise in der schwulen Szene festsetzen konnte.

    Wenn man sich vergleichbare Magazine in Frankreich, den USA, und in Großbritannien anschaut, wird man deutliche Unterschiede zu "Männer" feststellen, selbst da, wo es Hochglanzmagazine sind.

    Schmuddelkram im Stil einer schwulen Beate Uhse verklemmt, spießig, seicht-pornographisch, stroh­dumm das gibt's nur von "Bruno Gmünder".

    Seien wir froh, daß das Heft weg ist, hoffentlich verschwindet der Rest des Verlags auch noch. Mich freut's sehr.
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#4 Rosa SoliAnonym
  • 14.03.2017, 15:43h
  • Antwort auf #2 von Pascal Gosker
  • Der größte Chefredakteur aller Zeiten wird seinen Teil dazu beigetragen haben!
    War vielleicht auch keine kluge Idee, einen frühpensionierten Religionslehrer zum Chefredakteur zu machen.
    Vermutlich hat es dem ohnehin angeschlagenen Magazin den Todesstoß versetzt. Der Nachfolger konnte dann nur noch einen Scherbenhaufen zusammenfegen, der nicht mehr zu retten war.
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#5 andreAnonym
  • 14.03.2017, 16:27h
  • Viel Spekulation denke ich. Print-Medien haben es alle schwer So ist die Zeit. Es gibt 2 Ausnahmen. ADAC Motorwelt und Apotheken- Rundschau. Das sind echt die auflagenstärksten Print Medien Deutschlands. Beide allerdings kostenlos bzw beitragsfinanziert. Aber selbst das linke "Neue Deutschland", hat einen gewaltigen Rückgang der Print-Ausgabe. Der Nachteil ist, jeder Depp kann heute, in Blogs, FB etc schreiben und hetzen, wie er will. Es ist viel Gülle im Umlauf. Und immer beanspruchen die "Gülle-Schreiberlinge" die Wahrheit für sich und der Mob applaudiert habe ich den Eindruck.
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#6 SebiAnonym
  • 14.03.2017, 17:41h
  • Antwort auf #5 von andre
  • Man muss das differenzieren:

    Tageszeitungen haben es tatsächlich verdammt schwer. Sind sie teilweise aber auch selbst schuld.

    Aber Zeitschriften blühen. Es gab noch nie so viele verschiedene Zeitschriften-Titel auf dem deutschen Markt wie heute. Alleine in den letzten 2-3 Jahren sind Dutzende neue Magazine erschienen.

    Gerade im Special-Interest-Bereich tut sich da einiges... Von Computer-Magazinen bis hin zu Tierzeitschriften, von Sammlermagazinen bis hin zu Musikzeitschriften, etc. etc. etc. Und sogar den oft totgesagten Programmzeitschriften geht es prima.
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#7 ven987698Anonym
  • 14.03.2017, 19:08h
  • Antwort auf #6 von Sebi
  • Mag sein, man muss sie aber halt auch irgendwo kaufen können und im Fall "Männer" war das in den meisten Fällen nur am Bahnhof möglich... Ich hab die Zeitung weder im Supermarkt (mit großer Zeitungsauswahl wie z.B. Real) gefunden noch im Kiosk an der Ecke und ein Abo kommt mir nicht in Frage - erst recht nicht bei einem Verlag der ständig irgendwie am straucheln ist.

    Wenn ich Männer gekauft hab war das idr. wenn ich am Bhf war und das kam jez nicht unbedingt oft vor.
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#8 Patroklos
#9 JanJanAnonym
  • 15.03.2017, 00:00h
  • Antwort auf #3 von Mahmoud
  • Also wenn ich bedenke, was allein für tolle Bildbände vom Verlag veröffentlicht werden, die sonst von keinem anderen Verlag veröffentlicht werden würden, kann ich ihre Aussage überhaupt nichts Gutes abgewinnen. Eher scheinen Sie die Bedeutung des Verlages nichts ganz zu erkennen!
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#10 Homonklin44Profil
  • 15.03.2017, 04:10hTauroa Point
  • Das hängt vielleicht auch einfach damit zusammen, dass das Format heute überlebt ist und die neuen Medien im digitalen Bereich einfacher zugänglich sind. Hier kann man zusätzlich mit interaktiven Möglichkeiten arbeiten und etwa Clips einbinden und hat zeitnahe Reaktionen .

    Dass viele herkömmliche Magazine verschwinden, ist mir aufgefallen. Jetzt nichrt mal nur im Nischenbereich. Die Herstellungskosten sind wohl zu heftig. Über's Web klickt man den Link und ist drauf, die Webseiten kann man immer wieder umstrukturieren und braucht nicht jedes Mal neues Papier, Druckfarbe und Kram. Keine Versandprobleme ... egal ob man von Venezuela oder von Zürich aus drauf klickt. Alles einfacher.

    Und Displays in elastischer Seitenform für das Blättergefühl auf dem Sofa kommen bestimmt noch. Ein Heft für tausend Seiten.
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#11 JustusAnonym
  • 15.03.2017, 08:14h
  • Antwort auf #3 von Mahmoud
  • Für mich ist die Einstellung der "Männer" auch kein großer Verlust.

    Klar, jeder Pressetitel weniger ist auch ein Verlust an Vielfalt, aber wirklich vermissen werde ich sie nicht.

    Sie war weder ein LGBTI-Nachrichtenmagazin / -Kulturmagazin / -Lifestylemagazin wie der amerikanische Advocate oder die britische Attitude. Sie war auch kein "erotisches" Hochglanzmagazin wie die britische Elska, die ja auch hier viele Fans hat.

    Und es bietet auch keinen Mehrwert zu gratis LGBTI-Magazinen wie dem "Fresh" in Nordrhein-Westfalen.

    Entsprechend hält sich meine Trauer in Grenzen und es ist maximal eine generelle Trauer, dass es einen Medientitel weniger gibt und dass ein Blatt mit so lange Tradition vor die Wand gefahren wurde.
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#12 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 15.03.2017, 08:32h
  • Antwort auf #5 von andre
  • " Aber selbst das linke "Neue Deutschland", hat einen gewaltigen Rückgang der Print-Ausgabe." wen interessiert denn das denn? auch die "freundin" oder "brigitte" verkaufen weniger zeitschriften. in dem artikel gehts um eine schwules magazin und um keinen retro-schamrrn aus der ex-ddr.
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#13 stromboliProfil
  • 15.03.2017, 08:59hberlin
  • vieleicht liegt die erklärung ja näher als erwartet..
    QUEER.DE!
    Nachweislich mittlerweile das meinstgelesene online homomagazin der brd.

    Was queer.de bietet ist die teilhabe !
    Mitreden, mitdenken und so mitgestalten.
    Alles was die printmagazine nicht bieten können-wollten.

    Ich denke deshalb war "männer " nicht erst seit berger mehr als überflüssig und kostenfressend.
    Auf die verkaufsflächen möcht ich jedoch nicht verzichten... obwohl ich prinz eisenherz-käufer bin und bleibe..
    Aber ich fühl mich im schwulen bruno-angebot besser aufgehoben als in einem heterosexuellen pornoladen.

    Und die bildbände sind manchmal wirklich spottbillig!
    Man muss halt zeit haben und warten können, bis die ins ramschangebot kommen.
    Grundsicherung grüßt harz4-5 homos...
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#14 TheDadProfil
  • 15.03.2017, 10:36hHannover
  • Antwort auf #12 von schwarzerkater
  • ""retro-schamrrn aus der ex-ddr.""..

    Diese Tageszeitung fand sich auch schon auf dem Schreibtisch des Herrn Adenauer..

    Vielleicht hat sie sogar dazu beigetragen das dieser dann die ARD als "zu wenig ausgeglichen in der Berichterstattung" empfand, wonach er das ZDF gründen ließ !?..
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#15 weißemausAnonym
#16 WadersProfil
  • 15.03.2017, 16:37hWerne/Dortmund
  • Selbst Schuld. Das hätte nicht soweit kommen müssen. Erst ein Chefredakteur der das Magazin nur für sein Eigennutzen bediente und dann der Letzte der mehr Tunte, Zicke und absolut unfähig war. Aber, was verlangt man von einem Magazin wo die Cover nicht zum kauf anregten oder die Seitenzahlen und liebgewonnene Rubriken einfach streicht. Oder lag es daran das die Männer überhaupt nicht mehr "pünktlich" erschien ...Druckerprobleme waren die Ausreden.
    Oder waren es die ehemaligen Redakteure die für die Männer schrieben, die aber damals in der Du&Ich über das Magazin Männer herzogen.

    Ich war glaube ich war viel zu lange Leser, fast 25 Jahre, und habe wohl nie den Absprung von dem Magazin geschafft, obwohl es viiiiiillllllleeeee schlechte Führungskräfte gab.

    Schade und irgendwie traurig.
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#17 Homonklin44Profil
  • 15.03.2017, 22:12hTauroa Point
  • Antwort auf #13 von stromboli
  • Mit den Fotobooks hast Du Recht, da ist auch die Auswahl einigermaßen. Über Bruno Gmünder hatte ich damals sogar Fetisch Relevantes gefunden. Ebenso vielfältige schwule Belletristik und diverser Lesestoff.
    Da ist für Leute, die sich keine 70-80 Euro Kunstfotografie-Werke erlauben können, doch Einiges mit bei.
    Ich sage nur, süßes 'Bel Ami'.

    Würde Queer.de mit einer eigenen Verlags-Ecke anfangen ... wer weiß *g*
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  • Anm. d. Red.: Och nö.
#18 stromboliProfil
  • 16.03.2017, 07:40hberlin
  • Antwort auf #17 von Homonklin44
  • queer.de setzt auf "kooperation!
    Die sind so schon wirtschaftlich durch werbung eng miteinander verbandelt.
    aber das ist wahrscheinlich eine andere geschichte...
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  • Anm. d. Red.: Bitte keine Spekulationen! Der Bruno Gmünder Verlag befindet sich nicht einmal in der Top-25 unserer Kunden.
#19 tiberioAnonym
#20 stromboliProfil
#21 giliatt 2Anonym
  • 16.03.2017, 23:53h
  • Schade!
    Eigentlich schade...

    MÄNNER AKTUELL war damals vor rund drei Jahrzehnten mein (heute 60) erstes heimliches Heftchen, das ich kaufte, um Infos über schwules Leben zu bekommen. Da gab es noch den Inseratenteil, wo man Kontakt zu Schwulen aufnehmen konnte. Es gab schwule Berichte aus der jeweilligen PLZ- Region. Die waren zwar so doll nicht, aber immerhin fühlte man sich involviert und angenommen. Nach und nach hatte sich Männer Aktuell mit dem schnellen Wechsel seiner Chefredakteure zu einem Lifestyle-Magazin entwickelt, das den Interessen des Lesers aus der Pampa nicht mehr entsprach.Pampa nmentwickelt.
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#22 TechnikerAnonym
  • 17.03.2017, 11:51h
  • Wundert das irgendjemand?

    Homo-Postillen gab's ja schon lange, bevor Internetzugänge für Hinz und Kunz verfügbar waren. Ich behaupte mal: Die wurden damals mehrheitlich wegen der Kontaktanzeigen und Bildchen gekauft.

    Als Onaniervorlagen-Lieferanten haben die Blätter schon spätestens seit der Jahrtausendwende ausgedient, dito als Kontakthof - mit dem Angebot im Netz können gedruckte Heftchen nie mithalten.

    Bleibt der Rest: Da ist nun leider das Problem, daß die Tatsache, daß man(n) auf Männer steht, keinerlei weitere Gemeinsamkeiten zeitigen muß. Im Gegenteil: Unter Schwulen (selbstverständlich auch Lesben) ist das gesellschaftspolitische Spektrum, sind die politischen, persönlichen, Beziehungs- oder Konsumvorlieben mindestens so breit gestreut wie unter Heteros.

    Homosexualität ist da nicht die Klammer, die die Zielgruppe bündelt. Umgekehrt: Wenn man Partikularinteressen bedient, kommt man nicht auf die kritische Masse, die man für ein wirtschaftlich tragfähiges gedrucktes Heft braucht.

    Wenn man sich im konkreten Fall noch einen - vorsicht formuliert - umstrittenen Chefredakteur wie David Berger leistet und keine überprüften Auflagenzahlen veröffentlicht, hilft das auch nicht gerade...
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