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Kommentare zu:
Bruno Gmünder Verlag stellt Printmagazin "Männer" ein


#21 giliatt 2Anonym
  • 16.03.2017, 23:53h
  • Schade!
    Eigentlich schade...

    MÄNNER AKTUELL war damals vor rund drei Jahrzehnten mein (heute 60) erstes heimliches Heftchen, das ich kaufte, um Infos über schwules Leben zu bekommen. Da gab es noch den Inseratenteil, wo man Kontakt zu Schwulen aufnehmen konnte. Es gab schwule Berichte aus der jeweilligen PLZ- Region. Die waren zwar so doll nicht, aber immerhin fühlte man sich involviert und angenommen. Nach und nach hatte sich Männer Aktuell mit dem schnellen Wechsel seiner Chefredakteure zu einem Lifestyle-Magazin entwickelt, das den Interessen des Lesers aus der Pampa nicht mehr entsprach.Pampa nmentwickelt.
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#22 TechnikerAnonym
  • 17.03.2017, 11:51h
  • Wundert das irgendjemand?

    Homo-Postillen gab's ja schon lange, bevor Internetzugänge für Hinz und Kunz verfügbar waren. Ich behaupte mal: Die wurden damals mehrheitlich wegen der Kontaktanzeigen und Bildchen gekauft.

    Als Onaniervorlagen-Lieferanten haben die Blätter schon spätestens seit der Jahrtausendwende ausgedient, dito als Kontakthof - mit dem Angebot im Netz können gedruckte Heftchen nie mithalten.

    Bleibt der Rest: Da ist nun leider das Problem, daß die Tatsache, daß man(n) auf Männer steht, keinerlei weitere Gemeinsamkeiten zeitigen muß. Im Gegenteil: Unter Schwulen (selbstverständlich auch Lesben) ist das gesellschaftspolitische Spektrum, sind die politischen, persönlichen, Beziehungs- oder Konsumvorlieben mindestens so breit gestreut wie unter Heteros.

    Homosexualität ist da nicht die Klammer, die die Zielgruppe bündelt. Umgekehrt: Wenn man Partikularinteressen bedient, kommt man nicht auf die kritische Masse, die man für ein wirtschaftlich tragfähiges gedrucktes Heft braucht.

    Wenn man sich im konkreten Fall noch einen - vorsicht formuliert - umstrittenen Chefredakteur wie David Berger leistet und keine überprüften Auflagenzahlen veröffentlicht, hilft das auch nicht gerade...
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