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Kommentare zu:
LGBTI-Inhalte geblockt: Youtube verteidigt Jugendschutz-Filter


#1 RobinAnonym
  • 20.03.2017, 16:04h
  • Wundert mich gar nicht.

    Die ganzen High-Tech-Konzerne, egal ob Google, Facebook, Microsoft, Apple oder wie sie alle heißen, geben sich gerne sehr liberal und fortschrittlich, sind aber in ihrem Kern erzkonservativ und prüde.

    Hetze, Gewaltaufrufe, etc. sind für die angeblich "freie Rede" und "Meinungs-Pluralismus'". Aber küssende Männer, Erklärungen zu Safer-Sex oder gar ein nackter Körper sind für die gleich immer pfui und das wird dann immer aus angeblichen "Jugendschutz"-Gründen zensiert...

    Wie gesagt: betrifft nicht nur Google, sondern auch all die anderen.
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#2 AlexAnonym
  • 20.03.2017, 16:34h
  • Halte ich eher für einen Kollateralschaden der Automatisierung von Einstufungen. Also einen Fehler im Algorithmus bzw. der Programmierung.

    Böse Absicht kann man erst unterstellen, wenn Google auf die Beschwerden hin nicht entsprechend handelt.
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#3 MarekAnonym
  • 20.03.2017, 20:02h
  • Antwort auf #2 von Alex
  • Aber Google handelt eben nicht auf Beschwerden. Sondern die handeln erst dann, wenn es medial große Aufmerksamkeit erlangt und der Image-Schaden zu groß wird.

    Und daran merkt man, dass es nicht um die Sache geht, sondern nur um das eigene Image und damit verbunden die eigenen Profite.
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#4 AlexAnonym
  • 20.03.2017, 22:22h
  • Antwort auf #3 von Marek
  • "Ein paar Tage" sind jetzt nicht die Welt. Ist ja nicht so, dass da jemand versucht haben könnte, das Thema auszusitzen oder kleinzureden - dazu ist das Thema viel zu schnell explodiert. Wer sich mit google und youtube ein wenig beschäftigt, merkt schnell, dass eine Responsezeit von unter einer Woche eher die Ausnahme ist.

    Nene, man soll nicht auf das Schema verfallen, alles das mit Bosheit begründen zu wollen, was mit Dummheit ebenfalls zu erklären ist.

    Man wird sehen, was Google dahingehend unternehmen wird. Mit Nachbesserungen ist zu rechnen. Wir müssen nur den Druck aufrecht erhalten.
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#5 SebiAnonym
  • 21.03.2017, 08:35h
  • Antwort auf #4 von Alex
  • 1.
    Die Reaktion ist aber immer nur "ein paar Tage", wenn der mediale Druck und damit der Image-Schaden zu groß wird. Melde mal privat etwas, was nicht in den Medien erscheint und Du wirst weder nach Tagen noch Wochen noch Monaten eine Reaktion erleben.

    2.
    Was ist mit rassistischen und homophoben Inhalten, die stehen bleiben? Ist das auch nur ein Fehler im Algorithmus oder lässt man die bewusst stehen (wieder solange die mediale Aufmerksamkeit nicht zu groß wird). weil man auch an diesen Videos Geld verdient?
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#6 Benno 84Anonym
#7 UnstreitigAnonym
#8 Pascal GoskerAnonym
  • 21.03.2017, 15:11h
  • Bei diesen ganzen prüden US-Konzernen fällt mir immer ein Zitat eines unehrenhaft entlassenen, schwulen US-Soldaten ein:

    "Man hat mir einen Orden verlieren, weil ich fünf Menschen getötet habe und mich entlassen, weil ich einen Menschen liebe."
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#9 BuntUndSchönAnonym
  • 25.03.2017, 12:03h
  • Es ist ne Frechheit, immer diesen Jugendschutz zu erwähnen, um etwas abzulehnen oder etwas zuzulassen, was gegen Homosexuelle ist.
    Bisher hab ich noch nie gehört, dass jemand von der LSBTTIQ ein Kind oder einen Jugendlichen sexuell belästigt hätte.

    Übrigens haben Jugendliche heutzutage einen viel aufgeschlosseneren Freundeskreis, in dem es vielfältige Leute gibt, auch Homosexuelle.

    Vielleicht müssen Jugendliche von Äußerungen und von einem Verhalten geschützt werden, das ihnen eine Welt vortäuscht, die es gar nicht gibt...??
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