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Kommentare zu:
Homogegner scheitern vor Dänemarks höchstem Gericht


#1 Paulus47Anonym
  • 24.03.2017, 08:28h
  • Die evangelischen Kirchen in Dänemark, in Island, in Schweden und in Norwegen sind im Vergleich zur Katholischen Kirche in Rom die besseren christlichen Kirchen. Dort ist die Trauung für gleichgeschlechtliche Paare in diesen Kirchen der Reformation erlaubt. Übrigens in Deutschland haben dies auch die Landeskirche Rheinland, die Landeskirche Hessen-Nassau. die Landeskirche Baden oder auch die Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz kirchenrechtlich erlaubt.
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#2 stromboliProfil
#3 Homonklin44Profil
  • 24.03.2017, 09:29hTauroa Point
  • Hier eine klare Ansage dazu, dass die staatliche Angelegenheit nicht durch die Kirchen oder Anteile der Kirchenanhänger überstimmt werden kann.

    Schön säkular.

    Wan man in Deutschland wohl den unterschied zwischen Religionsfreiheit, Diskriminierung und Säkularisation verstehen wird?
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#4 Patroklos
  • 24.03.2017, 09:41h
  • Super, daß diese Vereinigung vor dem höchsten dänischen Gericht eine krachende Niederlage einfuhr! Mange Tak, Danmark!
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#5 lucdfProfil
  • 24.03.2017, 10:27hköln
  • Im Endeffekt eine gute Entscheidung.
    Trotzdem finde ich, dass Kirche und Staat grundsätzlich und 100% voneinander getrennt werden sollten. Diese Mischung von kirchlichen und staatlichen Interessen sind nicht zeitgemäß. Ich bin erstaunt, dass es so was noch gibt.
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#6 TheDadProfil
  • 24.03.2017, 10:49hHannover
  • Antwort auf #1 von Paulus47
  • ""Dänemark hatte 2012 die Ehe geöffnet und aufgrund der rechtlichen Regelungen zwischen Staat und Kirche neben zivilen auch kirchliche Trauungen ermöglicht""..

    Wer aufmerksam liest wird entdecken können wie der Staat Dänemark die "Volkskirche" vor sich her getrieben hat, um eine solche Regelung zu erreichen..

    Die Klage dagegen zeigt allerdings auch, wo diese "Volkskirche" vielleicht stünde, gäbe es diesen Einfluß des Staates auf diese nicht..

    Ein solcher Einfluß fehlt hier in der BRD schon bezüglich der ELP, und er wird auch bei einer Ehe-Öffnung fehlen..
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#7 userer
#8 GurkenhobelAnonym
#9 SebiAnonym
  • 24.03.2017, 11:26h
  • Schön, dass diesen religiösen Fanatikern wieder mal gezeigt wurde, dass Religionsfreiheit eben bedeutet, dass jeder glauben darf (oder nicht) was er will.

    Aber es beinhaltet nicht das Recht, andere zu diskriminieren oder in ihren Freiheiten einzuschränken. Denn dann wäre es ja auch kein Freiheitsrecht mehr, sondern das Recht auf Unterdrückung.
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#10 MarekAnonym
  • 24.03.2017, 11:43h
  • Was kapieren diese totalitären, ewiggestrigen Spinner endlich, dass ihre Ideologie des Hasses nicht über dem Gesetz steht?!
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#11 ursus
  • 24.03.2017, 12:17h
  • Antwort auf #8 von Gurkenhobel
  • "Inwieweit die kirchliche Ehe eine staatliche Angelegenheit sein soll, erschließt sich mir nicht so wirklich .."

    eine kirchliche trauung ist in dänemark einer standesamtlichen gleichgestellt. pfarrer_innen übernehmen mit der eheschließung also "teil-staatliche" funktionen.

    m.e. sollte man diese regelung an sich abschaffen, aber solange sie besteht, kann und muss der staat auch dafür sorgen, dass die kirchen dieses recht nicht missbrauchen, um eine diskriminierende agenda durchzusetzen.
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#12 Herr BresskesAnonym
#13 userer
  • 24.03.2017, 14:48h
  • Antwort auf #12 von Herr Bresskes
  • Ich gehe der Fairness halber davon aus, dass das keine rhetorische Frage ist.

    Trauungen oder auch nur als rituell minderwertig betrachtete "Segnungen" gibt es, wenn überhaupt, nur mit dem O. K. einzelner Landeskirchen. Homosexualität und christliche "Gläubigkeit" wird in der EKD unter dem Motto "Mit Spannungen leben" besalbadert - unverhohlen grundgesetzwidrig, wie ich meine.

    ekd.de/familie/44736.html

    Die EKD als Dachorganisation zementiert weiterhin Diskriminierung in ihren eigenen Reihen: "Auf dem Hintergrund dieser Aspekte wird eine Fürbittandacht als mögliche Form geistlicher Begleitung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften befürwortet, so dass das Abstandsgebot zur Trauung gewahrt bleibt."

    ekd.de/homosexualitaet/index.html

    Das sollte Ihre Frage beantworten, so sie denn ernst gemeint war.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#14 Patroklos
#15 Herr BresskesAnonym
  • 24.03.2017, 17:32h
  • Antwort auf #13 von userer
  • @userer,

    meine Frage war durchaus nicht als rhetorische Frage gemeint.

    Daher vielen Dank für die Antwort und den Hinweis auf die Texte von 1996 sowie den neueren, der sich mit Blick auf das LPartG auf die Rechtslage von 2000 bis 2005 bezieht. Beide sind natürlich in Bezug auf die heutige rechtliche und gesellschaftliche Situation nicht mehr aktuell.

    Viel bedeutsamer als die Aussagen zur geistlichen Begleitung gleichgeschlechtlicher Paare (die mir persönlich herzlich egal ist) finde ich die Aussage "Die Stiefkindadoption sei zwar im Einzelfall eine denkbare Lösung, dürfe aber nicht als Türöffner für die gemeinschaftliche Adoption fungieren." - immerhin in einem Text "aktualisiert März 2011".

    Hier positioniert sich die EKD in einer gesamtgesellschaftlich und politisch relevanten Stellungnahme tatsächlich eindeutig als diskriminierend gegenüber gleichgeschlechtlichen Paaren.
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#16 userer
  • 24.03.2017, 17:46h
  • Antwort auf #15 von Herr Bresskes
  • Vielen Dank für den Hinweis auf die Haltung der EKD zur Adoption.

    Die von mir verlinkten Aussagen sind m. W. zurzeit das Aktuellste, was die EKD zum Thema auf ihren Seiten verlautbaren lässt. Dass es da offenbar seit teilweise mehr als einem Jahrzehnt keine Fortschritte gibt, sagt wohl alles.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#17 TheDadProfil
  • 25.03.2017, 13:19hHannover
  • Antwort auf #14 von Patroklos
  • ""Unsinn! Es sind nur einzelne Landeskirchen!""..

    Es ist Unsinn weil bislang nur einzelne Landeskirchen anders handeln, als die Gesamtheit der EKD, zu der ebenso auch viele Evangelikale Gemeinschaften gehören..

    Es gibt immer noch kein Positionspapier der EKD, und damit steht die EKD als Dachorganisation hinter den "Fortschritten" der einzelnen Landeskirchen zurück..

    Das kannst sogar Du wissen, denn das ist hier diverse Male ausführlich diskutiert worden !
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#18 Homonklin44Profil
  • 25.03.2017, 20:41hTauroa Point
  • Antwort auf #8 von Gurkenhobel
  • Ja, habe ich gelesen.

    Der Satz ""Das Gesetz zur Ehe-Öffnung befindet sich im Rahmen der staatlichen Regelungen mit der Folkekirken und verstößt nicht gegen die Verfassung, verkündeten die Richter in Kopenhagen. ""
    ..erklärt wohl, dass die genannte Regelung den Umfang der kirchlichen Trauungen mit einbezieht.

    in Deutschland ist das nicht der Fall. Noch nicht, jedenfalls.
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#19 Patroklos
#20 BuntUndSchönAnonym
  • 25.03.2017, 23:30h
  • Das ist ja wirklich unverschämt.
    Zu fordern, dass bereits vollzogene Eheschließungen wieder annulliert werden. Auf welchem Planeten leben diese Kurzsichtigen eigentlich?
    Chapeau! an das Urteil und an Dänemark.
    Es freut mich, dass es Länder gibt, die etwas verstehen. Vielleicht überträgt sich das ja mal auf Allemania :-)
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#21 TheDadProfil
  • 25.03.2017, 23:41hHannover
  • Antwort auf #19 von Patroklos
  • ""WANN UND WO???""..

    Jedes Mal wenn sich ein "Fortschritt" andeutete, der bei genauer Betrachtung dann mehrere Pferdefüße hinter sich herzog, und den dennoch "Paulus33-45" als dann "sensationellen weltweit zu beachtenden Fortschritt" zu bejubeln bereit war..
    Sämtliche Artikel dazu sind hier zumeist unter der Rubrik "Religion" verlinkt, und abrufbar..

    In einigen Threads dazu hast Du es Dir nicht nehmen lassen Dich auch persönlich zu äußern, aber offensichtlich vom Inhalt der Diskussion keine Kenntnis genommen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#22 Patroklos

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