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Kommentare zu:
Saarland-Wahl: CDU gestärkte Kraft in großer Koalition


#1 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 26.03.2017, 18:24h
  • Wir werden uns nur wundern können bei den Bundestagswahlen.
    Und um ehrlich zu sein, ich gönne es auch den Grünen, das sie aus dem Landtag rausfliegen, SIE SIND SELBER SCHULD!!!!! Nicht umsonst ist die Frau Stamm bei den Grünen in Bayern ausgetreten, vielleicht wähle ich sogar Ihre Partei, wenn Sie es schaft bis zu den Bundestagswahlen eine Partei zu gründen, mit der Voraussetzung, weiter Links als die jetzigen grünen!!!!
    Höchst wahrscheinlich werd ich wieder die SPD wählen (nicht wegen Martin schultz).
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#2 myysteryAnonym
  • 26.03.2017, 18:24h
  • Laut Paulus47 sind die Frau, die seine Lebenspartnerschaft mit Sex mit seiner Schwester gleichsetzt und die Konkurrentin, die ihm gleiche Rechte gewähren will, "gleich gut oder schlecht".

    Wenn Schwule die Wahl schon so weltfremd betrachten, ist das Ergebnis wohl kein Wunder.

    Die Rechten haben sich wieder hinter der CDU verschanzt (s. Ergebnisse AfD und FDP), die Linken wie immer selbst demontiert.
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#3 OrthogonalfrontAnonym
#4 Rosa SoliAnonym
  • 26.03.2017, 18:37h
  • Wenn das im Bund auch so kommt, dann stehen uns weitere vier Merkel-Jahre bevor und keine Eheöffnung vor 2021.

    :-(
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#5 AnonymAnonym
#6 Eheöffnung_JetztAnonym
#7 Jeff_StrykerProfil
#8 SebiAnonym
  • 26.03.2017, 18:48h
  • Ich finde es schlimm, dass eine Politikerin, die Homosexualität mit Inzest vergleicht, so stark zulegen konnte und mit Abstand stärkste Kraft ist. Und die SPD hat trotz des Schulz-Hypes Verluste hinnehmen müssen.

    Aber diese Lektion sollte auch der SPD zu denken geben.

    Denn auch Martin Schulz redet zwar jetzt viel davon, nach der Wahl "100% Gleichstellung" umzusetzen, aber erstens hat die SPD vor der letzten Wahl exakt dasselbe versprochen (und nicht gehalten) und zweitens weiß die SPD ganz genau, dass es wahrscheinlich nach der nächsten Wahl gar keine Mehrheit mehr für die Gleichstellung geben wird. Da kann man dann viel versprechen.

    Die SPD muss endlich kapieren, dass es keinen Sinn macht, eine Art Mini-CDU zu spielen und immer nur der CDU ihre Mehrheiten zu sichern in Fragen, wo die Wähler der SPD sie für das genaue Gegenteil gewählt haben. Denn das nützt nur der CDU.

    Die Wähler der CDU haben bereits ihre Partei und werden nicht die SPD wählen, nur weil sie die CDU imitiert. Aber die Wähler der SPD warten immer noch auf die Umsetzung der Wahlversprechen.

    Die SPD muss jetzt unverzüglich ihr Versprechen von "100% Gleichstellung" umsetzen!!!!!!

    Tut sie das nicht, wird sie im Herbst bei der Bundestagswahl ein Debakel erleben und dann wird Schulz bis dahin entzaubert sein...
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#9 JuNiAnonym
#10 OrthogonalfrontAnonym
#11 AnonymAnonym
#12 lucdfProfil
#13 JustusAnonym
  • 26.03.2017, 18:52h
  • Das ist auch Folge einer SPD, die nur die CDU stärker macht, statt endlich ihre Wahlversprechen umzusetzen!!

    100% Gleichstellung MUSS jetzt noch vor der Wahl kommen. Oder die SPD wird mit fliegenden Fahnen und Schulz vorneweg untergehen.
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#14 Jeff_StrykerProfil
#15 Julian SAnonym
  • 26.03.2017, 19:10h
  • Wann kapiert die SPD es endlich?

    Solange die der Union nach dem Mund reden, werden die niemals aus dem Tal rauskommen.

    Auch ein Martin Schulz darf nicht nur labern und immer neue Versprechungen äußern, sondern muss endlich handeln! Die SPD ist Regierungspartei und nicht Opposition.

    Die SPD muss das machen, was sie versprochen hatte, wofür sie gewählt wurde und was die Mehrheit der Bürger will. Punkt.

    Daran wird die SPD sich messen lassen müssen.
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#16 Julian SAnonym
  • 26.03.2017, 19:13h
  • Antwort auf #13 von Justus
  • Es muss nicht nur vor der Bundestagswahl im Herbst kommen, sondern schon vor der Landtagswahl in NRW im Mai. Denn sonst wird Hannelore Kraft da krachend verlieren und die SPD wird ihr Stammland verlieren, was dann auch Auswirkungen auf die Bundestagswahl haben wird.

    Es geht nicht nur um die kommende Bundestagswahl, sondern darum, ob die SPD überhaupt noch eine glaubwürdige Partei ist.

    Sie hat jetzt die letzte Chance, das zu beweisen... Oder halt dauerhaft in der Bedeutungslosigkeit zu vergammeln.

    Ich hoffe für die SPD und für uns, dass sie endlich Wort hält und ihre Glaubwürdigkeit zurück erlangt.
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#17 Rosa SoliAnonym
  • 26.03.2017, 19:28h
  • Antwort auf #16 von Julian S
  • Findest Du das nicht ein wenig vermessen? Ich fürchte, dem heterosexuellen Mainstream geht die Frage nach der Eheöffnung am Arsch vorbei. Jedenfalls wird es für die Heten nicht der ausschlaggebende Punkt sein, ob sie die SPD wählen oder nicht.

    Für die Wähler_innen aus unserer Community mag das ein ganz wichtiger Aspekt sein, aber selbst hier nicht für jeden.
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#18 JeeensAnonym
  • 26.03.2017, 19:38h
  • wenn das ergebnis bei der bundestagswahl genauso wäre, könnte man imho damit leben. das schlimmste wäre verhindert.
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#19 LaurentEhemaliges Profil
#20 gay199Anonym
  • 26.03.2017, 20:36h
  • Besorgniserregend dass Leute AFD wählen und GRÜNE und FDP rausfliegen

    bin ich der einzige, der erschaudert wenn er wahltrends sieht wo die AFD immer an 3.stelle nach CDU und SPD steht ?
    Und das in einem Land mit so einer Geschichte. Und bitte es geht nicht um Kritik oder so am Islam oder an unsere Politik sondern AFD ist rechts und gefährlich für unser zusammenleben.

    Rassismus war immer schon intelligent verpackt. Rassismus ist eine Prägung westlicher Nationen die sich überlegen gegenüber vermeintlich anderen Menschengruppen fühlen.
    Das war immer schon so. und der heutige Rassismus der AFD zum Beispiel ist sehr intellektuell und demokratisch oder pseudodemokratisch verpackt.

    Wenn ich irgendwo lesen muss, ISLAM ist ja keine Rasse und dass Islamfeindlichkeit ok sei dann sage ich JUDENTUM ist auch keine rasse und trotzdem wurden viele Millionen umgebracht
    NPD und Neonazis konnte man schnell als solche erkennen und sie waren eine Minderheit aber wenn Leute meinen sie könnten sich in Sicherheit wägen und gegen Muslime hetzen dann ist es ganz gefährlich und das sind leider sehr viele die so denken

    und natürlich bin ich weder mit SPD cdu noch mit FDP oder grünen einverstanden aber AFD ist in keiner weise besser

    und warum bitte wählen arbeiter, geringverdiener und arbeitslose vielfach AFD ?

    AFD ist neoliberal plus rassistisch aber wäre es nicht naheliegender die leute würden LINKE wählen ?
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#21 gay199Anonym
  • 26.03.2017, 20:50h
  • Antwort auf #18 von Jeeens
  • leider wird das nicht vergleichbar sein

    du musst bedenken die SAARLÄNDER sind durch ihre Geschichte und so offen und weniger für rechtsextreme und rassistische Dinge empfänglich.

    Sie haben Jahrhunderte lang Völkerwanderung usw. gehabt

    Bei der Bundestagswahl kommen auch die stimmen aus dem Osten dazu

    leider sind unsere Brüder und Schwestern aus den neuen Bundesländern für AFD/RASSISTEN empfänglich

    das was ihnen versprochen wurde von wegen AUFBAU OST usw. ist nicht eingetreten und viele sind ohne job und Perspektive
    das sorgt dafür, dass sie AFD wählen.

    es sind leute die angst haben und sich fragen, warum man ihnen nicht hilft aber vermeintlich so viel für flüchtlinge tut

    das ist eine naive sicht auf die welt aber ist so.

    es ist ein Armutszeugnis dass in Deutschland einem land mit so einer negativen Geschichte 1933-45 AFD drittstärkste Kraft bei wahltrends ist

    sie ist islamfeindlich und agiert gegen Muslime

    auch in den 20er jahren des letzten Jahrhunderts gab es einen immensen Hass gegenüber Juden und auch dieser ist vergleichbar mit der heutigen islamfeindlichkeit

    auch damals kam er aus neo-pseudointelektuellen konservativen kreisen
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#22 AlexAnonym
  • 26.03.2017, 20:50h
  • Hoffentlich kapiert die SPD jetzt langsam mal, dass man Wahlerfolg nicht herbeireden kann, sondern dass man sich den erarbeiten muss. Durch reales Handeln und nicht das tausendste Versprechen.
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#23 seb1983
  • 26.03.2017, 21:06h
  • Antwort auf #22 von Alex
  • Der CDU Wähler geht morgens zur Wahl und macht da sein Kreuzchen, egal wie "flexibel" die eigene Partei vorher mit vermeintlich konservativen Themen umgegangen ist.

    Die SPD ist die Partei fürs Herz, und da wurde so ziemlich jedem das Herz gebrochen, sei er Arbeiter, Schwuler oder Linksintellektueller, alle stimmen fröhlich ein, nie mehr SPD.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#24 Dont_talk_aboutProfil
  • 26.03.2017, 21:09hFrankfurt
  • Der Schultz-Hype ist schon wieder vorbei, bevor er richtig angefangen hat. 100 % in seiner eigenen Community zu haben ist eben etwas anderes als Mehrheiten in der Gesellschaft zu organisieren.

    Ist gut für unser Land
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#25 Paulus47Anonym
  • 26.03.2017, 21:51h
  • Mein Kommentar:

    Das es weder die Grünen noch die FDP noch die Piratenpartei in den Landtag in Saarland geschafft haben, finde ich sehr sehr schade.

    Das es die Partei AfD in den 11. Landtag geschafft hat, ist ebenso sehr bedauerlich.

    Das es kein Rot-Rot im Saarland geben wird, finde ich gut. Lieber eine GroKo als die Linkspartei in Regierungsverantwortung.
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#26 OrthogonalfrontAnonym
#27 Patroklos
  • 26.03.2017, 22:09h
  • Das Saarland hat gewählt und das - leider bis auf den Einzug der AfD in den Landtag - richtig! Das Beste und Erfreuliche bei diesen Landtagswahlen ist aber die deutlich gestiegene Wahlbeteiligung!

    Für Grüne und Piraten war es aber ein besonders schwarzer Tag, vor allem letztere sind der große Wahlverlierer, da sie am meisten Wählerstimmen verloren haben.
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#28 GlaubwürdigkeitAnonym
  • 26.03.2017, 22:13h
  • Die Mehrheit der Wähler*innen hält Martin Schulz und die SPD für unglaubwürdig.

    Nach 15 Jahren neoliberaler, demokratie- und menschenrechtsfeindlicher SPD-Regierungen seit 1998 ist es mit hohlen Phrasen und schwammigen Wahlversprechern nicht getan.

    Denn zugleich weigert sich die SPD weiterhin beharrlich, die im Bundestag seit Jahren vorhandene Mehrheit für eine SOFORTIGE Umsetzung ihrer schon bei der letzten Wahl verbreiteten Versprechen zu nutzen.

    Das Ergebnis: Viele Wähler*innen bleiben weiterhin zu Hause oder wählen gleich die rechten Originale.

    Wenn aktuelle Umfragewerte also auch in den Wahlurnen ankommen sollen, muss die SPD jetzt endlich umsteuern - auch gegen alle rechten Kampagnen der Konzern-, Banken- und Milliardärshetzer und -medien, die sowieso immer auf Hochtouren laufen, aber ganz besonders dann, wenn eine auch nur ansatzweise soziale und demokratische Politik drohen sollte.

    Die Aufgabe einer linken Opposition ist es jetzt, das rechte Dauerfeuer und den Klassenkampf von oben in all seinen hässlichen, menschenfeindlichen Facetten glasklar als das zu benennen und zu bekämpfen, was er ist. Und die SPD an jedem einzelnen Tag mit konkreten Vorschlägen zur Verbesserung der Lebenssituation von Millionen und Abermillionen Menschen maximal unter Druck zu setzen!
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#29 FaktencheckAnonym
  • 26.03.2017, 22:13h
  • Antwort auf #3 von Orthogonalfront
  • "Also nochmal 5 Jahre Pädo-Inzest-Vergleich-Gretchen."

    Bitte bei aller berechtigten Kritik bei den Fakten bleiben. Kramp-Karrenbauer hat von einer "Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen" gesprochen, aber nicht von Pädophile. So viel Fairness verdient auch der politische Gegner, ihm nichts in den Mund zu legen, was er nicht gesagt hat.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#30 OrthogonalfrontAnonym
  • 26.03.2017, 22:55h
  • Antwort auf #29 von Faktencheck
  • "Bitte bei aller berechtigten Kritik bei den Fakten bleiben. Kramp-Karrenbauer hat von einer "Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen" gesprochen, aber nicht von Pädophile. So viel Fairness verdient auch der politische Gegner, ihm nichts in den Mund zu legen, was er nicht gesagt hat."

    Man darf annehmen, dass sie daran zumindest gedacht hat. Das ist die alte Leier, die seit dem Apostel Paulus in den Köpfen von solchen Leuten herumgeistert, dass angeblich jede Tat die dem "Herrgott" nicht gefällt gleich ein Kapitalverbrechen darstellt. Lies mal den Römerbrief in der Bibel, dann verstehst du vielleicht was ich meine. Für Leute von diesem Schlag ist der Pädo-Vergleich daher immer naheliegend. Wer also schon so geisteskrank anfängt zu argumentieren, für den stellt auch der Pädo-Vergleich keine Hürde da. Schließlich war es früher sozusagen "Gang und Gäbe" schwule Männer des Missbrauchs von kleinen Jungs zu verdächtigen. Schließlich "wird ja niemand freiwillig schwul, wenn er nicht von einem Schwulen dazu verführt wird". Diese und andere schändlichen Niederträchtigkeiten waren lange Zeit Usus in der Bundesrepublik und Gretchen steht exakt in dieser widerlichen Tradition der Verleumdung und des Hasses, wobei man bei ihr davon ausgehen darf, dass das alles politisches Kalkül ist. Die Frau ist Karrierepolitikerin, die weiß wie sie ihre Wählerschaft manipuliert. Letzendlich geht es auch nicht darum was Gretchen denkt, sondern darum, was sie glaubt was ihre Wählerschaft hören will.
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#31 OrthogonalfrontAnonym
#32 FaktencheckAnonym
#33 LorenProfil
  • 26.03.2017, 23:31hGreifswald
  • Das Ergebnis im Saarland lässt sich zusammenfassen unter den Slogan der Union 1957:
    "Keine Experimente". In unsicheren Zeiten neigt die Mehrheit der Wähler dazu, auf das "Bewährte" zu setzen, in diesem Fall auf die bisherige CDU/SPD-Koalition unter CDU-Führung. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass auch das Ergebnis der Bundestagswahl nur eine Koalition aus Union und SPD mit der bisherigen Bundeskanzlerin rechnerisch möglich macht. Denn am Wahltag, in der Wahlkabine, sagen sich viele: "Keine Experimente".
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#34 niccinicciAnonym
  • 26.03.2017, 23:31h
  • prima ergebnis, cdu ist und bleibt einfach das kleinere übel. wer mit der sed-nachfolgepartei koalieren möchte, ist einfach unwählbar. das reisst auch kein herr schulz raus. das superwahljahr fängt gut an, weiter so!!!
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#35 TheDadProfil
  • 26.03.2017, 23:38hHannover
  • Antwort auf #14 von Jeff_Stryker
  • ""Die Grünen sind elitär, selbstgerecht und realitätsfremd! Diese Partei hat nur noch Verbote und Bevormundung im Sinn.""..

    Ja genau..
    Der fragende Vorschlag
    "man sollte mal überlegen ob man nicht einmal in der Woche auf Fleisch verzichtet und einen Veggie-Day einlegt ?"
    ist ja auch eine knallharte Bevormundung des ehe schon gegängelten Bürgers..
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#36 TheDadProfil
  • 26.03.2017, 23:45hHannover
  • Antwort auf #20 von gay199
  • ""Wenn ich irgendwo lesen muss, ISLAM ist ja keine Rasse und dass Islamfeindlichkeit ok sei dann sage ich JUDENTUM ist auch keine rasse ""..

    Das stimmt..
    Dennoch ist das "Judentum" die einzige "Religion" in der über die "Religion" die Ethnische Zugehörigkeit definiert wird..
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#37 TheDadProfil
  • 26.03.2017, 23:49hHannover
  • Antwort auf #25 von Paulus47
  • ""Das es kein Rot-Rot im Saarland geben wird, finde ich gut. Lieber eine GroKo als die Linkspartei in Regierungsverantwortung.""..

    Ist ja auch zielführend die Gleichstellung zu verhindern indem man eine CDU-geführte Koalition installiert..

    Leute wie Dich muß man beinahe täglich daran erinnern sich nicht für, sondern gegen die Gleichstellung positioniert zu haben !
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#38 TheDadProfil
  • 26.03.2017, 23:51hHannover
  • Antwort auf #27 von Patroklos
  • ""Das Saarland hat gewählt und das - leider bis auf den Einzug der AfD in den Landtag - richtig!""..

    Noch so ein Verteidiger der Ungleichbehandlung..

    Wann kapieren Leute wie Du, daß man mit CDU-geführten Landesregierungen die Gleichstellung über den Bundesrat blockiert ?
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#39 Jeff_StrykerProfil
  • 27.03.2017, 00:09hToyBoyTown
  • Antwort auf #35 von TheDad
  • "Der fragende Vorschlag
    "man sollte mal überlegen ob man nicht einmal in der Woche auf Fleisch verzichtet und einen Veggie-Day einlegt ?"
    ist ja auch eine knallharte Bevormundung des ehe schon gegängelten Bürgers.."

    Hey, ausnahmsweise mal ne richtige Feststellung *lobend-zur-Kenntnis-nehm*
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#40 Paulus47Anonym
  • 27.03.2017, 00:16h
  • Antwort auf #37 von TheDad
  • @LinksparteiDad
    ""Das es kein Rot-Rot im Saarland geben wird, finde ich gut. Lieber eine GroKo als die Linkspartei in Regierungsverantwortung.""..

    Ist ja auch zielführend die Gleichstellung zu verhindern indem man eine CDU-geführte Koalition installiert..

    Leute wie Dich muß man beinahe täglich daran erinnern sich nicht für, sondern gegen die Gleichstellung positioniert zu haben !

    --> Lieber eine GroKo als die Nachfolger von Honecker und Ulbricht, die Bürgerrechtler in der DDR in Bautzen weggesperrt haben, in Regierungsverantwortung zu sehen.

    Mit deinem falschen, vergifteten Vorwurf kann ich gut leben, weil meine favorisierten Parteien FDP und Grüne FÜR die Gleichstellung und Eheöffnung sind. Aber diese beiden Parteien findest du bekanntlich Sch..ße. Wenn hier also einer gegen die Gleichstellung wählt, dann bist du es, LinksparteiDad.
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#41 DaniAnonym
  • 27.03.2017, 02:31h
  • Das ist doch mal ein erfreuliches Ereignis. Rot-Rot wurde verhindert. Ich finde es nicht gut, was Frau Kamp-Karrenbauer über die Ehe für alle gesagt hat, aber es gibt auch für mich andere Prioritäten. Die eingetragene Lebenspartnerschaft ist im wesentlichen der Ehe, bis auf die Adoption, im Wesentlichen gleich. Das ist natürlich eine nicht gerechtfertigte Diskriminierung. Ich bin davon überzeugt, dass die Ehe für alle kommen wird, mit oder auch ohne die CDU/CSU. Trotz dieser Diskriminierung finde ich, dass es wichtigere Themen gibt. Die Linke hat im Saarland ein Wahlplakat aufgestellt mit dem Slogan "Reiche, jetzt seid ihr dran", oder so ähnlich. Das ist Kommunismus in Reinstform. Ich habe überhaupt kein Problem mit Lagerwahlkampf, aber ich habe ein Problem damit, wenn ein Klassenkampf angezettelt werden soll. Ich kenne keine Zahlen, in Deutschland ist das Vermögen aber wohl ziemlich ungleich verteilt. Dass Reiche von Steuertricks profitieren können, der Mittelstand aber nicht, ist ein absoluter Skandal, aber eine Neiddebatte spaltet höchstens die Gesellschaft. Und solche Slogans kommen nun mal gut an.

    Ich hoffe ja, dass Martin Schulz Bundeskanzler wird, als Chef einer großen Koalition. Da könnten soziale Themen wieder mehr Gewicht bekommen und die Union könnte bremsen, wenn es um den Bundeshaushalt geht z.B. Die Ehe für alle wäre jedenfalls sicher. Die Union könnte unmöglich gegen eine stärkere SPD verhindert werden.
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#42 stromboliProfil
  • 27.03.2017, 07:40hberlin
  • Antwort auf #41 von Dani
  • Man deine unsinn auseinandernehmend:
    "Ich bin davon überzeugt, dass die Ehe für alle kommen wird, mit oder auch ohne die CDU/CSU. Trotz dieser Diskriminierung finde ich, dass es wichtigere Themen gibt. "
    Sicher gibt es wichtigeres, aber wer nicht das recht aller im blick hat, verliert allzuleicht den überblick.

    "Die Linke hat im Saarland ein Wahlplakat aufgestellt mit dem Slogan "Reiche, jetzt seid ihr dran", oder so ähnlich. "
    Ja was hat denn da der "kommunismus dem dani da gesagt..
    Stammel nicht herum, sondern zitier wenn was zu zitieren ist, und zwar in der richtigen -vollständigen weise!
    Deien halbwertigen interprertationen kannst du dir schenken.

    "Das ist Kommunismus in Reinstform."
    Wer den reichen mehr gönnt als den armen, ist deiner meinung nach was?
    << Der gott-sei mit uns >>

    " Ich habe überhaupt kein Problem mit Lagerwahlkampf, aber ich habe ein Problem damit, wenn ein Klassenkampf angezettelt werden soll."
    Wenn also wer "lagerkämpfe anzettelt , dann doch DU!
    Du schreibst lager fest!
    Und siehst nicht die entstandenen klassen dank lagerkampf von der anderen -herrschenden seite.

    "Ich kenne keine Zahlen, in Deutschland ist das Vermögen aber wohl ziemlich ungleich verteilt."
    Wenn du nicht mal zahlen kennst , warum schreibst du dann etwas von einseitigem lagerkampf..
    Denk nach bevor du schreibst!

    "Dass Reiche von Steuertricks profitieren können, der Mittelstand aber nicht, ist ein absoluter Skandal, aber eine Neiddebatte spaltet höchstens die Gesellschaft. "
    LOL...!
    Das kann nur einem kasper einfallen: "steuertricks bitte für mittelstand" sonst revoltieren wir!

    Hier wird die wutbürgeridee des zurückgesetzten "mittelstandes" evoziert.
    Jener bevölkerungsgruppe die meint treibender bodensatz der gesellschaft zu sein.
    Ein selbstgeschaffenes adjektiv das die gesellschaftlichen unterschiede verschleiern soll.
    Btw.. erklär erst mal den begriff "mittelstand" im gesamtgesellschaftlichen wertschöpfungsprozess.
    Definiere, was sich zu "mittelstand" zählen darf und was nicht, wenn es z.b um die definition mittelständiger betriebe geht etc...

    Abgesehen davon: was ist mit den steuertricks für die unterschichten?
    Diese neiddebatte ist/wäre wirklich übernotwendig und überfällig zu führen.

    Aber gut: "keine experimente ist zurück im politischen handeln und denken.. hoffen wir auf die nächsten 68' bewegungen !
    Geht auf die strassen und holt euch dort euer recht, statt denen steuertricks zuzugestehen.
    Holt euch das geklaute ( steuertricks!) von den dieben zurück.
    Macht nicht den sankt martin mit dem "großzügig geteilten mantel..; macht den reichen bürgerschreck , ohne wenn und aber!
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#43 stromboliProfil
  • 27.03.2017, 08:11hberlin
  • Antwort auf #8 von Sebi
  • "Die SPD muss jetzt unverzüglich ihr Versprechen von "100% Gleichstellung" umsetzen!!!!!!"

    Die spd muss weitmehr als obige forderungen umsetzen!

    Sie muss sich radikal von ihrer selbstgebauten topographie des sozialen raubbaues > agenda 2010 > lösen.

    Eine "liberalisierte-sozialdemokratisierte " cdu nimmt ihr weiterhin das wasser von den mühlen.. leitet es in gemächliche rinnsale des angeblich sioch selbst reformierenden neoliberalismus um.
    Und der michel wählt lieber << keine experimente >> !

    Was in dieser situation wir schwulen endlich lernen müssen:
    Wir sind nicht der nabel der gesellschaft!
    Auch unsere forderung nach "gleichstellung" ist nur dann wirksam, wenn wir radikal eine gleichstellung aller gesellschaftlichen formen einfordern.
    Nur so ist unser ureigenes unterdrückungssytem zu überwinden!

    Wir müssen das uns "privilegierende aber gleichzeitig an der kurzen leine haltende system durchschauen, um so wirkliche gegenwehr zu gestalten.

    Keine bevorteilungen zugunsten arrivierter mehr!
    Also auch keine "familienpolitik " die "familien bevorteilt, sondern eine wahrhaft soziale politik, die das schwache stützt-schützt.
    So z.b. kinder!
    So Alte!
    So in armut vegitierende!
    Back to the roots!

    Keine "steuertricks" und sonstige
    abschreibungsdiebstähle mehr.
    Nehmt den reichen was ihnen nie gehörte wieder weg!
    Nehmt den bestehenden klassenstatus endlich an um ihn wirklich radikal bekämpfen zu können!
    Macht nicht auf weise kittel-mittelstandsphantasie, welche euch gesonderten "status" vorgaukelt!

    Seid kämpferich und keine gefühligen schlappschwänze!
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#44 myysteryAnonym
  • 27.03.2017, 09:01h
  • Antwort auf #41 von Dani
  • "Klassenkampf" ist immer. Ansonsten würde die Spanne zwischen Arm und Reich nicht immer weiter auseinander trifen. Ansonsten würde die Mittelschicht nicht immer mehr zerbröseln. Ansonsten würden die Arbeitsentgelte nicht immer weiter zu Lasten der Unternehmensgewinne zurückgehen.

    Man muss "Die Linke" nicht mögen, ich habe sie auch noch nie gewählt, aber Klassenkampf - vor allem als "Kampf der gesellschaftlichen Klassen um die Macht in der Gesellschaft" - ist real und es wichtig, dass es zumindest eine Partei gibt, die den Reichen (und das sind laut jüngstem Armutsbereicht zumeist Erben ohne eigene Leistungserbringung) nicht nach dem Mudn redet.

    Bei 47% für bekennende Homo-Gegner würde bei mir allerdings auch als Linken-Hasser die Freude sehr gering ausfallen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#45 TheDadProfil
  • 27.03.2017, 09:18hHannover
  • Antwort auf #40 von Paulus47
  • ""--> Lieber eine GroKo als die Nachfolger von Honecker und Ulbricht, die Bürgerrechtler in der DDR in Bautzen weggesperrt haben, in Regierungsverantwortung zu sehen.""..

    Nun..
    Es geht ums Saarland..
    Honecker ist dort zwar geboren, aber im 1.Weltkrieg, und danach gehörte das Saarland zu Frankreich..
    Willst Du den Franzosen nun eine "misslungene Sozialisation" von Honecker anlasten ?

    Deine Solidarität mit Bürgerrechtlern in allen Ehren..
    Aber die meisten von ihnen saßen gar nicht in Bautzen ein..

    Dafür sperrte die BRD unter Anwendung von Nazi-Recht Schwule Männer in die Gefängnisse, unter anderem in Meppen/Hesepe, relativ idyllisch im Emsland an der B 402 kurz vor der Niederländischen Grenze gelegen, in ein "Gefängnis" das schon den Nazis dazu diente Schwule Männer einzuschließen, und das seinerzeit ein KZ-Außenlager war, das dem KZ Neuengamme bei Hamburg Verwaltungstechnisch unterstellt war..
    Der Standort ist bis Heute Gefängnis..
    Und noch Heute sitzen dort auch Schwule Männer ein, wenn auch nicht mehr nach dem Nazi-Paragraphen..

    Übrigens ist auch Sahra Wagenknecht eine dieser Bürgerrechtler, und zudem eine derjenigen, die am "Runden Tisch" das Ende der DDR eingeleitet haben..

    Deine Eindimensionale Sicht auf die Linke bedarf aus historischer Sicht also eine Neu-Kalibrierung..
    Und das dringend..

    ""Mit deinem falschen, vergifteten Vorwurf kann ich gut leben, weil meine favorisierten Parteien FDP und Grüne FÜR die Gleichstellung und Eheöffnung sind. Aber diese beiden Parteien findest du bekanntlich Sch..ße.""..

    Was für die Grünen nicht stimmt..
    Was Dich nicht davon abhält hier Unsinn zu verbreiten..
    Die FDP hat in der Parteien-Landschaft auch eine wichtige Funktion..
    Allerdings mMn nicht als "ständiger Königsmacher" in der Bundespolitik, die sich seit Jahrzehnten signifikant von der Landespolitik absetzt, aber das nur mal so nebenbei..

    Der Punkt ist, Du proklamierst hier die "Unverzichtbarkeit" der Unionspolitik zugunsten der Verhinderung sozialer Politik in den Ländern und im Bund, und verhinderst damit gleichzeitig die Gleichstellung und Gleichberechtigung der LGBTTIQ*-Menschen, denn die UNION ist verantwortlich für die bestehenden Diskriminierungen und Unterdrückung !

    Wer sich so positioniert, handelt verantwortungslos..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#46 MarekAnonym
  • 27.03.2017, 09:26h
  • Die SPD hatte auf den Schulz-Effekt gehofft, aber hat stattdessen sogar noch (auf eh schon schwachem Niveau) leicht verloren.

    Es zählen eben nicht nur Personen, sondern vor allem Inhalte. Und immer mehr Menschen nutzen Landtagswahlen auch als Denkzettel für Bundesparteien.

    Das sollte der SPD sehr zu denken geben!!!

    Man kann nicht 15% der Bürger (LGBTI) für dumm verkaufen und dann erwarten, noch Wahlen zu gewinnen. Weder im Bund, noch in den Ländern.
  • Antworten » | Direktlink »
#47 @LinksparteiDadAnonym
  • 27.03.2017, 09:28h
  • Antwort auf #45 von TheDad
  • @grüner LinksparteiDad
    "
    Deine Solidarität mit Bürgerrechtlern in allen Ehren..
    Aber die meisten von ihnen saßen gar nicht in Bautzen ein.."

    --> Das Du hier die Vorgänge in der DDR unter der SED verharmlost und relativierst, das war klar. Du singt doch heute noch "Die Partei, die Partei, die hat immer Recht.."

    Die wirtschaftliche Inkompetenz der SED, die die DDR wirtschaftlich gegen die Wand gefahren hat, die hat die Linkspartei als Rechtsnachfolger der SED noch heute. Wenn die Linken an die Macht kommen würden, dann könnten wir doch den Wirtschaftsstandort Deutschlands, der im Wettbewerb mit den USA, China oder auch Japan steht, vergessen und "in die Tonne kloppen".

    Da lobe ich mir doch die FDP, die hier immer diesen internationalen Wettbewerbsdruck im Auge hat und die den Mittelstand und Familienbetriebe vertritt.

    Deine Linkspartei erhöht immer weiter die Lohnproduktionskosten, so dass am Ende die Betriebe nicht mehr existieren können und im internationalen Wettbewerb aufgekauft/geschlossen werden.

    -----

    Ich finde es schade, dass die FDP und die Grünen beide nicht im Landtag sind. Das dafür die AfD mit drei Sitzen reingekommen ist, das ist sehr ärgerlich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#48 ClaasAnonym
  • 27.03.2017, 09:35h
  • Antwort auf #41 von Dani
  • Findest Du es nicht richtig, dass Multimillionäre, die ihre Steuern dank zig Tricks und Gesetzeslücken auf Null runterrechnen, einen solidarischen Beitrag zur Gemeinschaft zahlen sollten, wie jeder Kleinverdiener auch?

    Das hat nichts mit Kommunismus zu tun, sondern mit Demokratie.

    Und vor allem: ist Dir die Schonung der Reichen wirklich wichtiger als Grundrechte?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#49 ClaasAnonym
  • 27.03.2017, 09:39h
  • Antwort auf #46 von Marek
  • Richtig! Die Union ist eh keine Partei für LGBTI. Wenn die uns disriminieren, schadet das dieser Partei nicht.

    Aber die SPD wurde auch für das Versprechen "100% Gleichstellung" gewählt. Und wenn die dann doch lieber der Union die Mehrheit für die Blockade der Gleichstellung sichern, verliert die SPD halt viele ihrer ehemaligen Wähler.

    Dabei wäre die Lösung so einfach... Aber die SPD will lieber weiterhin den Homohass der Union unterstützen. Dann hat sie es auch nicht besser verdient...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#50 Patroklos
#51 OrthogonalfrontAnonym
  • 27.03.2017, 09:43h
  • Antwort auf #42 von stromboli
  • Auch wenn ich dich immer viel zu übertrieben und auf Krawall gebürstet finde, gebe ich dir hier insofern Recht, dass man etwas tun muss, um die Schere zwischen Arm und Reich zu schließen. Wir sind nämlich schon lange nicht mehr bei nur Arm und Reich, sondern die Schere bewegt sich mittlerweile zwischen Ultra-Arm und Mega-Reich und an beiden Enden wird die Schere anteilig breiter. So eine Entwicklung führt zu einer Klassengesellschaft wie zu Kaiserzeiten, lediglich dass wir jetzt einen Geldadel haben. Darunter kann auch eine Demokratie nicht mehr funktionieren. Man ist auch garantiert kein Kommunist, wenn man diese Entwicklung stoppen möchte. Das zu behaupten wäre populistischer Unfug.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #42 springen »
#52 goddamn liberalAnonym
#53 PeerAnonym
  • 27.03.2017, 10:15h
  • Hoffentlich hört die SPD den Weckruf, dass sie mit ihrem Bruch von Wahlversprechen Wähler vergrault...

    Fallls nicht, wird bei der NRW-Wahl der Verlust noch größer werden...

    Und falls auch das die SPD noch nicht aufzuwecken vermag, muss bei der Bundestagswahl der Verlust noch viel deutlicher werden...

    Es liegt jetzt in der Hand der SPD, den Trend zu stoppen und umzukehren. Aber dafür müssen sie auch endlich handeln und nicht nur labern...
  • Antworten » | Direktlink »
#54 Action vs TalkAnonym
  • 27.03.2017, 10:25h
  • Für wie dumm halten Schulz und die "S"PD eigentlich die Wähler_innen? Hohle Phrasen über "soziale Gerechtigkeit", wie vor jeder Wahl, aber gleichzeitig sagen: Die Mehrheit, die für sozial fortschrittliche Politik und für Menschenrechte im Bundestag schon lange da ist, nutzen wir trotzdem weiterhin nicht, sondern (vielleicht) irgendwann mal nach der Wahl. Obwohl wir ja auch dann lieber weiterhin gemeinsame Sache mit den Rechten machen. Scheiß auf Menschenwürde und andere Nebensächlichkeiten. Großkoalitions"vertrag" über alles! So sprechen die Besitzstandsverwalter im Dienste des Kapitals. Das hatten wir doch alles schon x-mal.

    Wie lange versteckt sich die "S"PD mit ihrer Politik für die Top 1%, allenfalls für die oberen 10% der Ausbeutungspyramide, eigentlich noch hinter der CDU? Darauf zu warten, dass das irgendwann (aus reinem Opportunismus) mal endet, ist allerdings keine Perspektive für Millionen Lohnabhängige, Frauen, Migrant_innen, LGBTI-Menschen und andere (in mehrfacher Hinsicht) Unterdrückte. Stattdessen braucht es massenhaften Druck und Aufbau gesellschaftlicher Macht von links - und das nicht nur alle paar Jahre bei Wahlen!
  • Antworten » | Direktlink »
#55 goddamn liberalAnonym
#56 LorenProfil
#57 TheDadProfil
  • 27.03.2017, 10:51hHannover
  • Antwort auf #47 von @LinksparteiDad
  • Dein Hang zu vielerlei Nicks macht es nicht einfacher Dich nicht als Troll und Dummkopf zu behandeln..
    An einer echten Diskussion in der beide Seiten ihre Argumente vortragen scheint Dir auch weiterhin nicht gelegen..
    Nun denn..

    ""--> Das Du hier die Vorgänge in der DDR unter der SED verharmlost und relativierst, das war klar. Du singt doch heute noch "Die Partei, die Partei, die hat immer Recht.." ""..

    Ich singe weder Kirchen- noch Parteilieder..
    Wer aufzeigt wie ekelhaft sich die BRD gegenüber einer Minderheit verhalten hat, "relativiert" damit nicht die Vorgänge in der DDR..
    Er zeigt nur auf wie unmenschlich sich BEIDE Staaten gegenüber ihren Bevölkerungen verhalten haben..

    Deine Auffassungen über die Linke basieren auf welchen persönlichen Erfahrungen ?
    Welche der Politiker vor Ort sind "ehemalige SED-Mitglieder" ?
    Du maßt Dir an Menschen die gar nicht in der DDR aufgewachsen sind, als "Erben des Regimes" zu bezeichnen, eine Beleidigung, die sich bei näherer Betrachtung zu einer Fälschung der Geschichte auswächst..

    Komm von Deinem "Linken-Bashing" runter, oder erspar Dir wenigstens bei der Aufzählung von Parteien die "deiner meinung nach" sich am bestem für die Gleichstellung einsetzen, die Erwähnung der Linken..
    Deine "Erklärung" der "Wählbarkeit" konterkariert sich JEDES EINZELNE Mal wenn Du die Mär des "Erbes" anstimmst, dessen "Erbe" in den westlichen Bundesländern gar nicht zu verteilen galt..

    Gleichzeitig vermeidest Du es dann auch noch die eingesackten Millionen der Ost-CDU und der Ost-FDP zu erwähnen, denn diese Erbschleicherei würde wohl am "Image" Deiner Wunsch-Koalition kratzen, und offene Wunden Zutage bringen..

    ""Die wirtschaftliche Inkompetenz der SED, die die DDR wirtschaftlich gegen die Wand gefahren hat, die hat die Linkspartei als Rechtsnachfolger der SED noch heute.""..

    Mal abgesehen davon daß Du die Einflüße zwischen de Systemen DDR und BRD, zwischen "Kommunisten" und Kapitalisten aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht immer noch nicht richtig einordnest, obwohl Dir hier des öfteren Hinweise gegeben wurden wie man sich dazu informiert, bist du ganz sicher nicht in der Lage die Kompetenzen verschiedener Politiker*innen der Linken zu beurteilen..

    Zusätzlich ist außerdem auch nicht zu befürchten daß ein Bundesland unter der Beteiligung der Linken an einer Koalition "wirtschaftlich an die wand" gefahren würde..

    An den Schulden die verschiedene Koalitionen in verschiedenen Bundesländern unter Beteiligung der FDP in den 80'er Jahren unter deren "wirtschaftlichen Sachverstand" und derer "finanzpolitischer Weitsicht" aufgebaut haben, zahlen nicht nur Bremen, Berlin und das Saarland bis Heute noch..

    ""Deine Linkspartei erhöht immer weiter die Lohnproduktionskosten, so dass am Ende die Betriebe nicht mehr existieren können und im internationalen Wettbewerb aufgekauft/geschlossen werden. ""..

    Zunächst..
    Die Lohnstückkosten sind DEIN GEHALT !
    Die setzen sich aus dem Brutto Deines Lohnstreifens zusammen, und den Kosten des Betriebes, unter anderem dem Licht, damit Du beim Stricken nicht im Dunkeln sitzt..
    Und die werden in Verhandlungen zwischen dem Arbeitgeber und den Gewerkschaften ausgehandelt (bestenfalls), und NICHT von der Regierung "erhöht", wie Du hier vorgaukeln willst..

    Dieser von Dir her vorgetragene "wirtschaftliche Dilettantismus" ist bei näherer Betrachtung nichts weiter als das populistische Einbringen billigster Klassenkampf-Rhetorik, in der Du dich allerdings schon lange auf die Seite der Kapitalisten geschlagen hast..
    Im völligem Vergessen auch nur ein Lohnabhängig Beschäftigter zu sein..
    Und damit der Ur-Typ des "Arbeiter-Verräters" der in den 80'er Jahren die UNION unter Kohl an die Regierung gebracht hat..

    Leute die ihre eigenen Unterdrücker wählen sind ein Gräuel für jeden, der sich für soziale Gerechtigkeit einsetzt..
    Da kann ich gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen will..
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#58 LorenProfil
  • 27.03.2017, 11:06hGreifswald
  • Antwort auf #49 von Claas
  • Ich konstatiere nüchtern, dass die SPD keinen Sitz im Saarbrücker Landtag abgeben muss und weiter mitregiert. Dass die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten unabhängig von Umfragen in letzter Zeit ihr Position nach Landtagswahlen nicht verlieren, deutet darauf hin, dass die Mehrzahl der Wählerschaft am Ende des Tages zur Zeit eher auf das "Bewährte" setzt, auch wenn vieles kritisiert wird.
    Das ist in krisenhaften oder unsicheren Zeiten in Deutschland nichts Ungewöhnliches. Die Mehrzahl der Wählerinnen und Wähler hat Prioritäten die bei queer.de weniger eine Rolle spielen, wie den eigenen Arbeitsplatz, die Situation der eigenen Familie, die eigenen Moneten. Wenn da der status quo einigermaßen stimmt, kommen am Ende Wahlergebnisse wie im Saarland heraus. Ich würde mir auch eine schwächere Union wünschen, die öfter in der Opposition Platz nehmen muss. Dazu bedarf es aber politischer Konzepte, die mehr Unionswähler so überzeugend erscheinen, dass sie andere Parteien (womit ich nicht AfD oder gar NPD meine) tatsächlich wählen. Die Wahrscheinlichkeit, dass konservative Zeitgenossen mehr oder weniger "sozialrevolutionäre" Programme befürworten, halte ich -nüchtern betrachtet- für eher gering, ob mir das gefällt oder nicht. Wie man die Menschen da abholt, wo sie sich mental befinden, gehört zu den schwierigeren Aufgaben, an denen sich denkende Zeitgenossen momentan abarbeiten müssen, wenn sie im Bund eine neue Besetzung des Kanzleramtes wünschen.
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#59 LorenProfil
  • 27.03.2017, 11:12hGreifswald
  • Antwort auf #52 von goddamn liberal
  • Ich nehme an, dass die meisten Zeitgenossen dies gar nicht wahrnehmen oder für wichtig für ihr Leben halten. Man sollte den selbstbezogenen Tunnelblick nicht ignorieren, den Menschen bisweilen an den Tag legen. Solidarisierungseffekte in Wählerstimmen ummünzen ist da wahrlich "politische Kunst".
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#60 goddamn liberalAnonym
  • 27.03.2017, 11:18h
  • Antwort auf #56 von Loren
  • Die Vergangenheit ist eine Sache.

    Abstoßend ist Frau Wagenknecht für viele Linke v.a. in der Gegenwart.

    Frau Wagenknecht 2017 gegenüber Putins 'Russia today':

    "Ich weiß gar nicht, was die freie Welt ist."

    Von Saarlouis bis Würselen weiß man das aber sehr wohl:

    Man hat seit jeher die freie Welt unmittelbar vor der Nase.

    www.ibka.org/artikel/ag02/haasis.html

    Wer also neben dem Saar-Napoleon Lafontaine seine dunkeldeutsche Querfront-Gattin groß plakatiert, braucht sich über einen Dämpfer niht zu wundern.

    Nicht weil Wagenknecht so links ist, sondern weil sie GAR NICHT links ist!
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#61 LorenProfil
#62 dunkel-watchAnonym
  • 27.03.2017, 11:48h
  • Antwort auf #54 von Action vs Talk
  • Sieht so aus, als ob die meisten Wähler_Innen SPD und auch den Grünen das wahl-jährliche "Wir blinken mal ein bisschen mehr links" nicht mehr abnehmen, weil sie inzwischen wissen, was nach der Wahl dabei rauskommt. Eine Mehrheit im Bundestag für die Umsetzung ansatzweise sozialer und menschenrechtsorientierter Politik gibt es schon lange, aber angesichts der massiven Rechtsverschiebung, die SPD wie auch die Grünen, seit vielen Jahren mitbetreiben (Agenda 2010, Steuergeschenke für Milliardäre, Konzerne und Banken, immer mehr Militarisierung und Krieg, Demokratieabbau usw.), möglicherweise nach der Wahl nicht mehr. Das weiß auch Schulz und spekuliert sowieso schon auf noch mehr GroKo.
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#63 Lübbers-RolexAnonym
  • 27.03.2017, 12:04h
  • Antwort auf #61 von Loren
  • Diesem Kommentator ist es lieber wenn die Menschen weniger Geld verdienen; aber dann anstatt aufstocken zu müssen, sollen sie bitte die Heizkosten aus dem Nichts bezahlen... anders gesagt: lieber erfrieren anstatt dem Staat unverschämterweise auf der Tasche zu liegen.
    Es kann doch nicht sein, dass andere deshalb zwischen Kinderwunsch und Eigenheim abwägen müssen. Wahrlich christliche Nächstenliebe.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #61 springen »
#64 goddamn liberalAnonym
  • 27.03.2017, 12:06h
  • Antwort auf #62 von dunkel-watch
  • "Sieht so aus, als ob die meisten Wähler_Innen SPD und auch den Grünen das wahl-jährliche "Wir blinken mal ein bisschen mehr links" nicht mehr abnehmen, weil sie inzwischen wissen, was nach der Wahl dabei rauskommt. "

    Und deshalb wählen die meisten WählerInnen die schwarz-dunkle Annegret Kramp-Karrenbauer (+Nazis von der AFD).

    Sehr 'dialektisch', aber leider wenig überzeugend, diese Analyse.
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#65 LorenProfil
#66 LorenProfil
  • 27.03.2017, 12:17hGreifswald
  • Antwort auf #64 von goddamn liberal
  • Ja. Nüchtern betrachtet hat die CDU nun fünf Landtagsabgeordnete mehr in Saarbrücker Landtag und die AfD aus dem Stand drei, während die Sozialdemokraten keinen Sitz verloren haben, die Grünen alle und Die Linke zwei. Ob ich das summa summarum befürworte oder nicht, hat die Wählerschaft dort (leider) nicht interessiert. Was aber auch demokratisch gesehen okay ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #64 springen »
#67 goddamn liberalAnonym
  • 27.03.2017, 12:22h
  • Antwort auf #65 von Loren
  • Klar.

    Frau Wagenknecht ist ein Problem, weil sie als Querfront-Domina mit Stalin-Note zwar bei rechtslastigen Bildungsbürgern wohlige Angstschauer erzeugt, aber keine Wählerstimmen gewinnt und Linke und Linksliberale eher abstößt.

    Das Problem wird sich verschärfen, je mehr Putin Faschisten wie le Pen hofiert.
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#68 QuerfrontdominaAnonym
  • 27.03.2017, 12:57h
  • Antwort auf #67 von goddamn liberal
  • Welche Linken werden denn von ihr abgestoßen? Trotzkyistische Intellektuelle vermutlich oder "california liberals", die gerne auf queer.de rumlungern, um die großartigen liberalen Errungenschaften von wem auch immer, John F. Kennedy, Ronald Reagan, Barack Obama und vielleicht noch Tony Blair =P zu verteidigen.
    Was sind denn bitte "Linksliberale"? Robespierre ist seit langem tot und ich sehe nicht, wie sein Erbe von Obama & Co. verteidigt wird. Und was ist an einer Dame mit Stalin-Note bitteschön nicht links? Auf wenn hat sich Ho, Ho, Ho Chi Minh bittesehr letztlich berufen (Stichwort california liberals) und wer hat den Amerikanern geholfen, die Welt von Hitler zu befreien? Wer hat die deutsche Wiedervereinigung befürwortet, anders als Mr Adenauer, der sicherlich auch nicht Ihr Lieblingspolitiker ist?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #67 springen »
#69 goddamn liberalAnonym
#70 LorenProfil
  • 27.03.2017, 13:37hGreifswald
  • Antwort auf #68 von Querfrontdomina
  • Ich überlasse es interessierten Leserinnen und Lesern sich anhand der Biographien der von ihnen erwähnten Robespierre, Trotzki, Stalin oder Ho Chi Minh ein eigenes Bild zu machen (im Guten wie im weniger Guten). Heute interessiert mich übrigens eher das Schicksal einer Ta Phong Tan, der gute Ho Chi Minh starb schließlich bereits 1969 und trägt keine Verantwortung für die Verbrechen seiner Gesinnungsgenossen.
    Das soll die Kritik an neoliberalen, vulgärkapitalistischen Politikern des sog. "Westens" nicht schmälern, darf aber als Abgrenzung von autoritären kommunistischen Dogmatikern verstanden werden, die ihren eigenen Teil dazu beitrugen und beitragen, Menschen Leid zuzufügen, sei es als aktiv Handelnde vor Ort oder als propagandistisch Tätige fernab.
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#71 lucdfProfil
  • 27.03.2017, 15:17hköln
  • Es bleibt wie es war, sprich Stillstand. So ist es in Deutschland und das verkauft man uns als Stabilität.
  • Antworten » | Direktlink »
#72 GerritAnonym
  • 27.03.2017, 15:39h
  • Solange die SPD nicht ihr Wahlversprechen 100% Gleichstellung umsetzt, werden sie bei jeder einzelnen Wahl Stimmenverluste hinnehmen müssen.

    Da können die sich noch so sehr an Martin Schulz berauschen. Wer nicht Wort hält, wird eben abgestraft.
  • Antworten » | Direktlink »
#73 goddamn liberalAnonym
  • 27.03.2017, 15:51h
  • Antwort auf #72 von Gerrit
  • "Solange die SPD nicht ihr Wahlversprechen 100% Gleichstellung umsetzt, werden sie bei jeder einzelnen Wahl Stimmenverluste hinnehmen müssen."

    Stimmenverluste an wen?

    An homophobe Mini-Merkels wie Kramp-Karrenbauer, die wider besseres Wissen schäbig mit Ressentiments jonglieren?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #72 springen »
#74 AlbrechtAnonym
  • 27.03.2017, 16:06h
  • Antwort auf #73 von goddamn liberal
  • Wer die SPD nicht mehr wählt, weil sie ihre LGBTI-Versprechen nicht hält, wird ganz sicher nicht CDU wechseln.

    Aber glücklicherweise gibt es noch mehr Parteien außer diesen beiden und ich werde niemals wieder eine Partei wählen, die uns unsere Rechte vorenthält oder andere dabei unterstützt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #73 springen »
#75 TrugschlussAnonym
  • 27.03.2017, 16:53h
  • Die SPD hat gedacht, es genüge schon, Martin Schulz zum Gabriel-Nachfolger zu machen. Und dann St. Martin wieder ein paar Versprechen macht (genaugenommen, dieselben, die die SPD vor jeder Wahl macht) und schon würden die Wähler ihr wieder in die Arme fallen.

    Die Zeiten sind aber endgültig vorbei...

    Wenn die SPD wieder glaubwürdig werden will, muss sie endlich ihre Versprechen halten. Und das ist jetzt die letzte Chance dafür, da es nach der nächsten Wahl wohl keine Mehrheit mehr geben wird...
  • Antworten » | Direktlink »
#76 LaurentEhemaliges Profil
#77 goddamn liberalAnonym
  • 27.03.2017, 21:18h
  • Antwort auf #74 von Albrecht
  • "ich werde niemals wieder eine Partei wählen, die uns unsere Rechte vorenthält "

    Und was ist mit der weltweit erstmaligen Rehabilitierung und Entschädigung staatlich verfolgter Homosexueller?

    Die gibt es weder in den USA noch in Russland noch sonstwo.

    Natürlich gibt es gute Gründe, andere Parteien als die SPD zu wählen.

    Aber aus dieser Empörung spricht eine erstaunliche Enttäuschung. Ich habe der SPD, der Partei Helmut Schmidts, das mit der 100%igen Stellstellung natürlich nie geglaubt.

    Und deswegen bin auch eher positiv überrascht über das, wassie bei der homophoben Union durchgesetzt hat.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #74 springen »
#78 TheDadProfil
  • 27.03.2017, 21:33hHannover
  • Antwort auf #61 von Loren
  • ""Der von dir angesprochene Kommentator könnte auch selbständiger Mittelständler (Steuerberater?) sein""..

    Ich war selber 13 Jahre lang Kleinunternehmer und weiß von daher um die Zerissenheit die einen plagen kann..
    Dennoch bin ich nie aus der Gewerkschaft und der AWO ausgetreten, was mir nach der Pleite beruflich den Arsch gerettet hat..

    Auch als ein solcher Unternehmer kann man sich mit Mindestlohn und Lohnstückkosten anfreunden, denn die bestimmen meinen am Markt angebotenen Preis der Dienstleistung, die ich anzubieten habe..
    Wer dann andere Mitbewerber zum Preis von Hungerlöhnen für die Angestellten unterbietet verhält sich nicht nur Branchenintern als Arschloch, weil er auf Kosten dieser Mitbewerber die Branchenpreise drückt, wie die Freigabe der Transportmargen im Transportgewerbe 1995 gezeigt hat, nur um sich dann wenige Jahre später über die "Billig-Konkurrenz aus dem Osten" aufzuregen, die dann ja angeblich "alles kaputt gemacht" hätten..

    Denn auch dann als "selbständiger Kleinunternehmer" ist man "Lohnabhängig Beschäftigter" der Kundschaft der man eine Dienstleistung anbietet, denn nur echte Deppen vergessen in der Betriebs-Kalkulation" den Posten des "Unternehmer-Lohnes", der Teil dessen ist, wovon man dann lebt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #61 springen »
#79 MobilisierungAnonym
#80 düalöktik plüsAnonym
#81 LorenProfil
#82 orchidellaProfil
  • 28.03.2017, 02:58hPaderborn
  • Die SPD sollte sich programmatisch klar positionieren, statt auf einen teilweise unfreiwillig komischen Personenkult zu setzen, dessen Nachhaltigkeit fraglich ist. Eine mafios-opportunistische Führungsfigur (Gabriel) gegen eine populärere, vermeintlich authentischere (Schultz) auszutauschen, wird nicht reichen. Die SPD muss den WählerInnen vermitteln, was sie anders und vor allem besser machen will. Dazu gehört auch die überfällige selbstkritische Aufarbeitung der Fehlentscheidungen in der Ära Schröder/Müntefering.

    Viel schwieriger noch wird es sein, den WählerInnen eine realistische Machtoption aufzuzeigen. Das Problem: Bekommt die SPD mehr Zuspruch, verlieren die GRÜNEN an Zustimmung und umgekehrt. Ein Nullsummenspiel sozusagen. Die SPD wird nicht darum herumkommen, sich klar für oder gegen R2G auf Bundesebene zu positionieren. Eine mit fremdenfeindlichen Untertönen operierende Wagenknecht, die sich nicht entblödet, dem repressiv-autoritären Putinregime und dessen Schützling Assad, der die eigene Bevölkerung abschlachtet, die Stange zu halten, möchte ich nicht an der Regierung sehen. In sozialpolitischer Hinsicht mögen manche Forderungen der LINKEN sympathisch klingen, aber einer Achse Russland-Syrien-Iran das Wort zu reden ist für mich ein Ding der Unmöglichkeit.
  • Antworten » | Direktlink »
#83 Karl NapfAnonym
  • 28.03.2017, 05:18h
  • Es waren gute Demokratische Wahlen.
    Was mich durchatmen laesst ist das Abschneiden der AfD.
    Dieses Ergebniss ist auch ein Signal.
    Im Bundesdurchnitt duerften die Ergebnisse bei allen anstehenden Wahlen diese Prozentmarke kaum veraendern.
    Das ist gut so.
    Damit verliert die AfD ihre hochgesteckten Ziele.
  • Antworten » | Direktlink »
#84 Karl NapfAnonym
#85 stromboliProfil
  • 28.03.2017, 07:20hberlin
  • Antwort auf #57 von TheDad
  • ich dachte apostel tinnitus, unser fdp/afd clown ist steuerberater oder sowas ähnliches..
    Braucht der made in thailand-rolexträger denn nun einen ratschlag was das wirtschaftsgefüge anbelangt.
    Was hat der während seinem studium in der autonomen asta-studentenschaft gemacht, ausser brötchen für seine mitstudierende zu schmieren...
    Wie hat der bei dem "wissensstand" seine prüfungen bestanden; bei wem wohl den v. guttemberg gemacht...
    Fragen über fragen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #57 springen »
#86 goddamn liberalAnonym
  • 28.03.2017, 07:22h
  • Antwort auf #79 von Mobilisierung
  • Die Agenda-Politik war gegen das Parteiinteresse der SPD, aber weder die WählerInnen der CDU noch die der AFD gehören mehrheitlich zum Prekariat.

    Im Gegensatz den USA wählen hierzulande relativ wenig Leute klar gegen ihre eigenen Interessen

    Wer im Saarland v.a. ein Mobilisierungsproblem hatte, war die Linke. Da geht die Kurve seit Jahren stetig nach unten.

    Und auch da scheint ein Personenkult, diesmal um Lafontaine und Wagenknecht, die tief im Westen sowieso zu ostig ist, auch nicht anzukommen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #79 springen »
#87 TheDadProfil
  • 28.03.2017, 10:50hHannover
  • Antwort auf #85 von stromboli
  • ""Fragen über fragen.""..

    Steuerberater studieren im allgemeinen nicht..
    Und so kann man hier mal munter spekulieren..
    Der aus einem (Religions-?)Lehrerhaushalt stammende sollte der Familie zur Ehre gereichen, Theologie studieren und Priester werden, was ob seines Makels misslang, und man sich in einem "gemeinsamen Kraftakt" dazu entschloß dem Kapital zu dienen..
    Neben den diversen Zivilisationskrankheiten die eine solche aufgezwungene Berufswahl auslöst, und hier sowohl die eine, als auch die andere, wenn zur Ersten dann schon die Berufung fehlt, löst ein unzufriedenes Berufsleben vor allem Frust aus, den man irgendwie weitergeben muß..
    Manch einer kompensiert das durch Ausleben von Gewaltphantasien im Sex, was hier schon dadurch ausfällt nach eigener Beschreibung aus einem angeblichem Nicht-Bedürfnis heraus auf Anal-Sex zu verzichten, wobei man hier dann unterstellen kann es mit der letzten Bastion der Verweigerung zu tun zu haben, die sich gegen das Schwulsein auflehnend an das Levitikus-Wort haltend geschuldet ist, denn einer echten Lustlosigkeit, die sich zumeist durch ein vernünftiges Training in der Sache erledigen ließe..

    Nun erschließen sich den Wirtschaft-Theoretikern, und zu diesen gehören dann auch Steuerberater, die realen Vorgänge in der täglichen Arbeit der Wirtschaftenden nicht immer..
    So ist es dann auch nicht weiter verwunderlich wie schwer es ihm fällt Zusammenhänge aus verschiedenen Fakten zu einem Gesamtbild zu fügen, aus denen sich dann erst ein Überblick gewinnen läßt..
    Das fokussierte Sehen mit der Scheuklappe verhindert diesen Überblick dann auch nachhaltig..
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#88 Patroklos
#89 wähler 2017Anonym
  • 28.03.2017, 11:26h
  • Antwort auf #80 von düalöktik plüs
  • ist doch ziemlich klar:

    wer als "spd" seine (ehemalige) wählerschaft seit mindestens (!) 15 jahren auf angeblich alternativlose neoliberale und marktkonforme politik und ideologie, auf entsolidarisierung, politik für die top 1%, (standort-) chauvinismus, das große hauen und stechen etc. einschwört und allenfalls vor wahlen mal kurz einen auf "sozialer" und "progressiver" macht - um anschließend wieder cdu/csu die mehrheit zu sichern - treibt einen teil dieser (ex-) wähler, siehe dauer-krisenängste usw., direkt in die hände der rechten originale. denn die werden letztlich als "ehrlicher" und beständiger (unverfälschter?) wahrgenommen. ein anderer teil der ehemaligen wähler resigniert - je weniger insgesamt eine schlagkräftige linke alternative in der gesellschaft erkennbar ist, desto mehr - und bleibt bei wahlen zu hause. so betreibt die spd seit vielen jahren das geschäft der rechten, mobilisiert deren soziale basis und verschiebt politik und gesellschaft nach rechts.

    wer daran etwas ändern will, muss handeln, wann immer er es kann, statt weiterhin nur zu reden und wieder einmal auf die zeit nach der nächsten wahl zu vertrösten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #80 springen »
#90 Lübbers-RolexAnonym
#91 LaurentEhemaliges Profil
#92 TheDadProfil
#93 stromboliProfil

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