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Zeugen gesucht
Brutale Attacke auf junge Lesbe in Berlin
Das am Alexanderplatz überfallene Opfer liegt noch immer im Krankenhaus. Der polizeiliche Staatsschutz prüft einen homophoben Hintergrund der Tat.

Am Berliner Alexanderplatz kam es in den vergangenen Monaten wiederholt zu homo- und transfeindlichen Übergriffen (Bild: flickr / Mike / by 2.0)
- 29. März 2017, 07:25h 2 Min.
Nach einem brutalen Angriff auf eine junge Lesbe am frühen Sonntagmorgen am Berliner Alexanderplatz sucht die Polizei nach Zeugen. Die 24-Jährige wurde gegen 4.50 Uhr schwer verletzt in der Panoramastraße von alarmierten Rettungssanitätern entdeckt.
Das Opfer befindet sich seitdem im Krankenhaus und ist nicht vernehmungsfähig. Die junge Frau erlitt einen Kieferbruch und schwere Verletzungen am Kopf und im Gesicht. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin prüft einen homophoben Hintergrund.
Der unbekannte Täter ist flüchtig. Nach den bisherigen Ermittlungen soll der mutmaßliche Angreifer in Begleitung eines weiteren Mannes und einer Frau gewesen sein, die sich beide nicht an der Attacke beteiligten.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hilfe und fragt, wer den Vorfall am frühen Sonntagmorgen beobachtet hat oder sachdienliche Hinweise zur Aufklärung der Tat geben kann. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (030) 4664 953 100 oder per E-Mail an zu melden.
Anders als in anderen Städten informiert die Polizei der Hauptstadt in ihren Presseberichten regelmäßig über Straftaten mit einem mutmaßlich homo- oder transfeindlichen Hintergrund. Die Polizei und Staatsanwaltschaft der Hauptstadt besitzen eigene Ansprechpartner für LGBTI.
Vergangenen November hatte die Berliner Polizei anlässlich der Verleihung des Respektpreises ihre aktuelle vorläufige Statistik homophober und transphober Straftaten vorgestellt. Für Januar bis Oktober 2016 wurden demnach 113 Vorfälle statistisch erfasst. Das bedeutete einen leichten Anstieg im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres, in dem 107 Straftaten gemeldet worden waren. Im Mai hatte das Beratungstelefon Maneo zugleich seine Statistik vorgelegt, die auch wegen anderer Zählweise mehr Taten erfasst und für das gesamte Jahr 2016 291 Fälle erfasste. Ein Jahr zuvor war es auf 259 Taten gekommen. (cw/pm)(cw/pm)(cw/pm)















Das wundert mich aber leider überhaupt nicht. Denn wenn Politik und Religionen alles für ein Klima der Homo- und Transphobie tun, darf man sich nicht wundert, wenn das dann solche gesellschaftlichen Auswirkungen hat.
Hier wird von manchen Parteien aus reinem Eigennutz, um Wähler zu mobilisieren, eine Spaltung der Gesellschaft in Kauf genommen. Und Gewalttaten wie diese, sind für solche Politiker dann wohl "Kollateralschäden". Hauptsache, sie sitzen in ihren gepanzerten Limousinen und weichen Ministersesseln.