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Polizeibericht

20-Jähriger im Fitness-Studio homophob beleidigt

Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt, nachdem zwei Männer einen jungen Schwulen beim Training in Berlin-Kreuzberg lautstark beschimpften.


Auch beim Training muss niemand Beleidigungen hinnehmen (Bild: Pricenfees / flickr)
  • 31. März 2017, 08:32h 74 2 Min.

Am Donnerstagabend beleidigten zwei Unbekannte in einem Fitness-Center in Berlin-Kreuzberg einen jungen Schwulen. Dies vermeldete die Polizei am Freitag.

Nach den bisherigen Ermittlungen trainierte der 20-Jährige gegen 21.15 Uhr in einem Sportstudio am Kottbusser Damm und soll von zwei dort ebenfalls trainierenden Männern in arabischer Sprache aufgrund seiner sexuellen Orientierung beleidigt worden sein. Dabei sollen die unbekannten Männer sehr laut gesprochen haben, so dass auch andere Mitglieder des Sportstudios die Beschimpfungen hören konnten. Der 20-Jährige wandte sich daraufhin an die Polizei.

Wie bei Erstmeldungen üblich gab die Polizei zunächst keine weiteren Details zu den Beteiligten bekannt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die Ermittlungen. Die Polizei und Staatsanwaltschaft der Hauptstadt besitzen eigene Ansprechpartner für LGBTI.

Die Polizei und Staatsanwaltschaft der Hauptstadt besitzen eigene Ansprechpartner für LGBTI. Anders als in anderen Städten informiert die Berliner Polizei regelmäßig über Straftaten mit einem mutmaßlich homo- oder transfeindlichen Hintergrund. Laut ihrer vorläufigen Statistik wurden 2016 insgesamt 162 Delikte im Bereich "sexuelle Orientierung" gemeldet, darunter 44 Gewalttaten (2015: 105/38, 2014: 80/26, 2013: 132/46). In der Gesamtschau sei kein besonderer Grund für den Anstieg der Taten im letzten Jahr auszumachen, so die Polizei gegenüber Medien, auch eine gestiegene Anzeigebereitschaft spiele in die Statistik mit herein.

Bundesweit hatte es ebenfalls einen Anstieg von gemeldeten Fällen homophob motivierter Taten gegeben, die Zahlen besitzen aber u.a. aufgrund sehr unterschiedlicher Rückmeldungen der einzelnen Bundesländer nur bedingt eine Aussagekraft. (cw/pm)

#1 RobinAnonym
  • 31.03.2017, 10:38h
  • Wenn Besucher / Mitglieder gegen andere Besucher / Mitglieder ausfallend werden (erst recht, bei gruppenbezogenem Hass als Motiv) sollte das Fitness-Studio den Störenfrieden Hausverbot erteilen. Und da sie ja die Aggressoren sind, sollten sie auch nicht ihre Vorleistungen zurückerstattet bekommen.
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#2 Sven100Anonym
  • 31.03.2017, 10:48h
  • Wann wird es so weit sein, dass schwule Männer nicht mehr in ein Fitnessstudio gehen können, weil homophobe Gäste sie beleidigen und beschimpfen?
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#3 ClaasAnonym
  • 31.03.2017, 11:10h
  • "[...] von zwei dort ebenfalls trainierenden Männern in arabischer Sprache aufgrund seiner sexuellen Orientierung beleidigt worden [...]"

    Auch wieder nur Zufall?

    Die Mehrheit der Migranten macht keine Probleme und ist wertvoller Teil unserer Gesellschaft. Aber es gibt einen bestimmten Anteil, der Probleme verursacht. Und die sollte man mit aller Macht bekämpfen. Gerade auch zum Schutz der anderen Migranten.
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