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Kommentare zu:
Tschetschenien: Angeblich über 100 Schwule durch Sicherheitskräfte verschleppt


#1 schwarzerkaterEhemaliges Profil
#2 FaktenAnonym
  • 02.04.2017, 10:05h
  • ***Zitat***
    Die Opfer der Verfolgung hätten "kaum eine Chance auf Überleben"
    ***Zitat Ende***

    ***Zitat***
    In einer Region, in der es noch zu Ehrenmorden komme, könnte den Männern bei einer Entlassung gar Gewalt durch die eigene Familie drohen.
    ***Zitat Ende***

    ***Zitat***
    "präventive Säuberungen"
    ***Zitat Ende***

    ***Zitat***
    "Erst verschwanden zwei Fernsehreporter", schreibt die amerikanische Zeitung. "Dann verschwand ein Kellner. Im Laufe der letzten Woche verschwanden Menschen im Alter von 16 bis 50 Jahren von den Straßen Tschetscheniens." In der Republik, in der praktisch niemand offen homosexuell lebt, hätten die Behörden Verdächtige per Kontakten in sozialen Netzwerken ausfindig gemacht.
    ***Zitat Ende***

    ***Zitat***
    sie habe keine Berichte über die Verfolgungen erhalten, würde diese aber auch nicht verdammen: "Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch in Tschetschenien, der Traditionen und sich selbst achtet, alles tun wird, damit wir keine solche Menschen (LGBT) haben."
    ***Zitat Ende***

    ------------------------------------------------------------------

    Tschetschenien ist zu über 95% muslimisch.

    Noch Fragen?

    Irgendwann muss man auch mal Fakten anerkennnen.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 FaktenAnonym
#4 JohaAnonym
  • 02.04.2017, 10:32h
  • Ein schrecklicher Vorfall.

    Jetzt bin ich aber auch ziemlich empört darüber, dass dies nun in den Kommentaren wieder gegen Flüchtlinge lenkt. Wegen solchen Dingen gibt es Flüchtlinge, sie wollen vor so etwas fliehen.
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#5 herve64Ehemaliges Profil
  • 02.04.2017, 10:40h
  • Antwort auf #2 von Fakten
  • Wären diese Geschehnisse besser, wenn sie unter mehrheitlich "christlichen" Ländern begangen worden wären? Schau dir doch mal die Situation in Russland an, in der mehrheitlich orthodoxe Christen das Sagen haben. die den Mob zur "Safari" auf LGBTI*s anstacheln.

    Oder bei den homophoben Sektierern und Religioten in den USA (schöne Grüße von Matthew Shepard -Gott hab ihn selig-, der von Früchtchen erschlagen und an einem Weidezaun regelrecht "gekreuzigt" wurde, die von ach-so-gottesfürchtigen anständigen "Menschen" aufgezogen wurden, um nur mal ein Beispiel eines besonders abscheulichen Haßverbrechens zu erwähnen).

    Nein, die sind alle keinen Deut besser. Diese beknackten Fingerzeige auf diejenigen mit einer anderen Religion sind so etwas von überflüssig wie ein Kropf, also sollte man sie tunlichst unterlassen, denn sie sind absolut sinnfrei und somit gegenstandslos.
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#6 goddamn liberalAnonym
  • 02.04.2017, 11:02h
  • Antwort auf #2 von Fakten
  • Fakt ist auch, dass die BRD, in der mindestens bis 1969 der Nazi-Paragraf 175 galt, zu 95% christlich war.

    Fakt ist auch, dass die Tschetschenien ein Teil von Putins Reich ist.

    Fakt ist ebenfalls, dass aus den menschenverachtenden Äußerungen tschetschenischer Offizieller die homophobe Putin-Propaganda spricht.

    www.youtube.com/watch?v=0m8-_QlwYV8

    Fakt ist, dass anscheinend die orthodoxe Propaganda von islamischen Hinterwäldlern mörderisch umgesetzt wird.

    Dazu hätte ich gerne mal eine Stellungsnahme der Putin-Fans in CSU und Linkspartei. Und des deutschen Außenministers.

    Dass die putinistische AFD unsere Vernichtung gutheißt, passt ja in die Tradition.
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#7 Julian SAnonym
  • 02.04.2017, 11:42h
  • Antwort auf #5 von herve64
  • "Wären diese Geschehnisse besser, wenn sie unter mehrheitlich "christlichen" Ländern begangen worden wären?"

    Nein, wären sie nicht, aber das sind sie nun mal nicht...

    Diese Argumentation ist genauso unlogisch, wie wenn Dich jemand verprügeln würde und dann sagen würde "Ist doch auch nicht schlimmer, als wenn jemand anderes das getan hätte."

    Es geht doch nicht darum, ob es bei anderen genauso schlimm wäre, sondern wer das nun mal tut. Insofern sind solche Vergleiche doch irrelevant.
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#8 BuntUndSchönAnonym
  • 02.04.2017, 11:43h
  • Antwort auf #5 von herve64
  • Das sehe ich auch so.
    Was ich in meinem Bundesland erlebe, ist nicht sooo sehr weit vom Artikel entfernt.
    Es braucht erschreckenderweise nicht viel, um solche Zustände auch in unserem Land zu haben.
    Das zeigt der olle Bischof Laun!

    Deshalb ist es so wichtig, dass die Bürger wählen, anstatt zu sagen: das geht mich nichts an. Oh doch: wenn wir im eigenen Land schlechte Zustände haben, weil die Mehrheit falsch und gedankenlos gewählt hat, das gehr jeden was an!
    (Das sowas leider möglich ist, zeigt die USA, auch wenn es da ein seltsames College Wahlsystem gibt, das die offizielle Wahl auf den Kopf stellt).

    Aber einfach mal den früheren Präsidenten Obama mit Trump vergleichen!

    Wenn ich dann Leute reden höre: was ist denn? Uns geht es doch so gut!
    Pff, das bedeutet aber noch lange nicht, dass man sich auf die faule Haut legen kann. Es ist wichtig, das aufrecht zu erhalten, was es bei uns Gutes gibt!
    Mit der CDU in der Zukunft, sag ich ganz ehrlich, sehe ich schwarz - im wahrsten Sinne des Wortes!!

    Und für mich ist Merkel nicht die Mutter der Nation.
    Sie kann meiner Mutter niemals das Wasser reichen. Wäre meine Mutter in der Politik, hätte Merkel keine Chance mehr mit ihrer Blockade gegen die LSBTTIQ!

    Peace and freedom for everybody :-)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#9 Julian SAnonym
  • 02.04.2017, 11:45h
  • Antwort auf #6 von goddamn liberal
  • "Fakt ist auch, dass die BRD, in der mindestens bis 1969 der Nazi-Paragraf 175 galt, zu 95% christlich war."

    Macht das eine das andere besser?

    Ich finde auch, dass alle Religionen schädlich sind, aber das sollte nicht dazu führen, solche Geschehnisse mit anderen Geschehnissen zu relativieren oder runterzuspielen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#10 Julian SAnonym
  • 02.04.2017, 11:47h
  • Antwort auf #4 von Joha
  • "Wegen solchen Dingen gibt es Flüchtlinge, sie wollen vor so etwas fliehen."

    Hast Du nicht den von "Fakten" verlinkten Artikel aus der FAZ gelesen?

    Erstens gibt es ja auch Wirtschaftsflüchtlinge. Und sebst wenn sie vor Verfolgung fliehen, kann das ja auch andere Verfolgung sein als die, die LGBTI dort erleben. Vielleicht spricht sich auch rum, dass sie hier ungestörter handeln können.

    Wer hier selbst gewalttätig wird (siehe FAZ-Artikel) hat damit auch sein Aufenthaltsrecht verwehrt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#11 JörnAnonym
  • 02.04.2017, 14:07h
  • Dann werden Wir ja spätestens morgen sehen wie sich Siggi Pop und 100% Maddin von der "100% nur mit uns Partei" verhalten und was bei denen über Wahlkampfgewäsch hinaus in TATEN passiert..... :-( Und immer dran denken ansich haben Wir weit mehr als 5% Wahlgewicht...... Ansonsten denke ich es ist Zeit für Demos über die übliche CSD Veranstaltung hinaus.
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#12 Jeff_StrykerProfil
  • 02.04.2017, 14:09hToyBoyTown
  • Antwort auf #5 von herve64
  • Man sollte hier aber wirklich nicht alles miteinander vermischen und Halbwahrheiten anführen.

    Die Sache mit Matthew Shepard hat über nichts mit irgendwelchen christlichen Spinnern zu tun.

    Matthew Shepard, der mit Crystal Meth handelte und mit einem seiner Mörder, ebenfalls einem Drogendealer regelmäßig Sex hatte, ist mit diesem in Streit geraten, woraus sich diese Tat leider ergab.

    Das sollte man der Vollständigkeit halber erwähnen und nicht als Beispiel für den üblichen christlichen Unsinn anführen.
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#13 TheDadProfil
  • 02.04.2017, 14:26hHannover
  • Antwort auf #7 von Julian S
  • ""Es geht doch nicht darum, ob es bei anderen genauso schlimm wäre, sondern wer das nun mal tut. Insofern sind solche Vergleiche doch irrelevant.""..

    Doch, genau darum geht es..
    Denn der letzte Satz im Kommentar von "Faktum" appelliert daran, eben weil die LGBTTIQ*-Menschen in Tschetschenien so brutal verfolgt werden, und dieses Land ja "zu 95 % muslimisch" sei, eben diese "Muslime" nicht "in unser Land" zu lassen, denn dann würden hier bald "ähnliche Verhältnisse" herrschen..

    An einem Fakt das ein Land zu wievielen Prozent auch immer durch welche "Religion" auch immer geprägt sei, gibt es nichts ""anzuerkennen"", um daraus dann den Schluß zu ziehen, man müsse gegen eine "Religion" ganz besonders "zu Felde" ziehen..

    Damit werden dann die dortigen Verhältnisse als "Schuldige" dafür ausgemacht, sich hier gegen "Muslime" besonders abscheulich verhalten zu dürfen, weil man sie aus der Gesellschaft ausschließen will..
    Einen Unterschied zum Antisemitismus und Rassismus mit dem man im Nazi-Deutschland jüdische Menschen, Sinti&Roma, Zeugen Jehova und viele andere Menschen verfolgt, aus der Gesellschaft ausgeschlossen, und dann ermordet hat, sehe ich hier nicht..

    So ganz nebenbei wird hier der Fakt unterschlagen das auch die Opfer dieser Verfolgung Bürger des Landes Tschetschenien sind, und damit ebenso zu 95 % "muslimisch" sein müssen, denn es ist wohl kaum zu erwarten daß die Verfolgten sämtlich keine "Muslime" wären !
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#14 JadugharProfil
  • 02.04.2017, 14:37hHamburg
  • Antwort auf #2 von Fakten
  • Durch einseitige Aufzählung von Fakten kann die Wirklichkeit verfälscht werden. Tschetschenien ist ein Beispiel, wie es durch das homophobe Umfeld der Christen und Muslime reagiert, nämlich tödlich auf die Schwulen. Als ich diesen Beitrag gelesen hatte, kam mir sofort in den Sinn, daß dieses Geschehen eine Eskalation der Gewalt gegen Schwule ein Ergebnis von Putins homophober Politik ist. Auch im Islam ist Mord eine Sünde!
    Es ist schon besonders zynisch, wenn Heda Saratov vom Menschenrechtsrat! äußert, daß man der Tradition wegen alles tun muß, um keine LGBTs zu haben und daß durch die Ermordung der Schwulen ihre Nichtexistenz bewiesen wird! Das erinnert mich sehr an das Dritte Reich, die die uralte mosaisch-christliche Tradition aufleben lies, Schwule in KZ einzusperren und umzubringen! Früher kamen sie auf den Scheiterhaufen!
    Ohne diese abrahamistische Religion im Abend- und Morgenland wäre die Geschichte der Schwulen anders verlaufen! Nach mehr als 2000 jähriger Verfolgung, Ungerechtigkeit und Ermordung gegenüber Homosexuellen muß endlich Schluß sein und bestenfalls gehören die Abrahamisten (Juden, Christen und Muslime) als religiöse Institution in die Reihe der großen Verbrecherorganisationen und verboten!
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#15 goddamn liberalAnonym
  • 02.04.2017, 15:57h
  • Antwort auf #9 von Julian S
  • Dass bei mir keiner mit seiner Menschenfeindlichkeit unter Multi-Kulti-Artenschutz steht, habe ich wohl hinlänglich bewiesen.

    Ich interessiere mich aber für das ganze Bild.

    Und das russische Gesamtbild interreligiöser Homophobie habe ich in meinem Beitrag halt in den Blick genommen.
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#16 MahmoudProfil
  • 02.04.2017, 16:13hDuisburg
  • Momentan finde ich nach diesem Artikel auf Queer.de nur zwei deutschsprachige Folgemeldungen zu dem Thema:

    - Süddeutsche 2. April 2017, 11:51 Uhr

    Tschetschenien: Hundert Männer wegen Homosexualität verschleppt

    bit.ly/2oxmavd

    Der SZ-Artikel befindet sich momentan auf dem dritten Platz ganz oben auf der Titelseite der SZ-Webseite.

    - Blu.fm 2. April 2017

    Pogrom gegen Schwule in Tschetschenien?

    www.blu.fm/aktuell/pogrom-gegen-homosexuelle-in-Tschetscheni
    en/


    Bemerkenswert finde ich die Quellenlage: Es gibt einen Artikel in der russischen Oppositionszeitung "Novaya Gaseta" und den darauf basierenden Artikel in der New York Times, auf den sich alle weiteren Artikel offensichtlich stützen.
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#17 HistorikerAnonym
#18 MahmoudProfil
  • 02.04.2017, 16:59hDuisburg
  • Fragen, die sich mir stellen:

    - Über welches soziale Netzwerk wurden die Personen identifiziert und gefunden?

    Die Personen müssen über ein Netzwerk wie Planetromeo, Facebook, VK.com oder Grindr gefunden worden sein. Und das dauert, bis man die Adressdaten von ein paar Dutzend oder Hundert Personen durch Ausspähen (Social Engineering) bekommt.

    - Wenn die Verschleppung von über hundert Personen aufgrund ihrer Internetaktivitäten erfolgte, weshalb liegen dann keine Augenzeugenberichte vor?

    Das können Handybilder oder -filme sein, Berichte von Augenzeugen oder Angehörigen (manch einer wird ja wohl noch daheim leben) oder direkte Meldungen von Betroffenen.

    - Warum gibt es keine Stellungnahme von dem sozialen Netzwerk, über das die Personen identifiziert wurden?

    Das sozale Netzwerk kann Angaben über verschwundene Accountinhaber oder gelöschte Accounts leicht bestätigen und einer unanhängigen, seriösen Hilfsorganisation wertvolle Hinweise zu den Vorfällen liefern (IP-Adressen, Private Nachrichten, Veränderungen im lokalen Netzwerk).

    Ich möchte mit diesen Fragen nicht die Berichterstattung in Zweifel ziehen. Es liegt auf der Hand, dass kaum (oder gar keine) Korrspondenten in Tschetschenien zur Verfügung stehen, offensichtlich nicht einmal bei der New York Times. Ich denke aber, es wäre nötig, mehr zu erfahren, und bei dem bislang unbekannten sozialen Netzwerk liegen alle Daten, die benötigt werden, um den Vorfall einzuschätzen oder Hilfsmassnahmen einzuleiten.
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#19 herve64Ehemaliges Profil
  • 02.04.2017, 17:40h
  • Antwort auf #7 von Julian S
  • NATÜRLICH sind diese Vergleiche irrelevant, und nichts anderes habe ich auch gesagt. Und deswegen ist es einfach Quatsch, so quasi als Pseudo-Beleg anzuführen, dass 95 % der Tschetschenen Moslems sind. Das hat hier einfach nichts zu suchen und ist wieder mal ein neo-völkischer Ablenkungsversuch vom eigentlichen Thema nach der allseits bekannten Verkürzungsstrategie "Tschetschenen haben Schwulenpogrom begangen -> Tschetschenen sind Moslems -> Moslems sind Islamisten-> Islam ist böse". Das ist eine Assoziationskette für ein Bullshit-Bingo, aber für nichts anderes geeignet.
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#20 MarekAnonym
  • 02.04.2017, 20:29h
  • Antwort auf #4 von Joha
  • Es ist nun mal Fakt, dass manche Flüchtlinge homophob, sexistisch und antisemitisch sind. Und teilweise auch Gewaltbereit.

    Dieses Problem ganz offen zu benennen und Konsequenzen zu fordern, dient ja gerade auch dem Schutz der Mehrheit der friedlichen Migranten.
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#21 MarekAnonym
  • 02.04.2017, 20:33h
  • Antwort auf #17 von Historiker
  • Also wenn man jemandem, der hier nur Zitate aus dem Artikel auflistet und die religiöse Verteilung in einem Land anführt, Nazi-Methoden unterstellt, erwarte ich aber schon eine Begründung...

    Ich will ja gar nicht sagen, dass der Schreiber dieses Ursprungs-Postings mit seiner Analyse Recht hat. Aber demjenigen Nazi-Methoden vorzuwerfen, nur weil er zitiert, finde ich genauso daneben.
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#22 MarekAnonym
  • 02.04.2017, 20:37h
  • Antwort auf #19 von herve64
  • "Das ist eine Assoziationskette für ein Bullshit-Bingo, aber für nichts anderes geeignet."

    Aber man muss ja schon eingestehen, dass solche Äußerungen offizieller Vertreter über diese Taten, in vielen anderen Staaten unmöglich wären und sofort den Verlust des Amtes nach sich ziehen würden.

    Da muss man sich schon fragen dürfen, wo strukturelle Unterschiede sind, dass das in dem Land offizielle Meinung sein darf, sowas zu befürworten.

    Das soll nicht heißen, dass ich die Analyse, was die Gründe sind, teile. Ich habe zu wenig Informationen über diese Gegend und kann das deswegen weder verifizieren noch falsifizieren. Aber man muss sich das doch zumindest mal fragen dürfen, was die Gründe sind. Denn nur, wenn man die Gründe kennt, kann man etwas dagegen unternehmen.
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#23 MahmoudProfil
  • 02.04.2017, 20:52hDuisburg
  • Die Meldung erschien nun in zahlreichen Medien.

    Es haben nun drei Medien (Süddeutsche, Die Zeit, Stern) Übersetzungen von Teilen des russischsprachigen Originalartikels abgedruckt, darunter die Onlineausgabe der ZEIT:

    bit.ly/2oqnwLl

    Anscheinend geht die Originalberichterstattung auf Einträge (oder unter Umständen auf hauptsächlich einen Eintrag) in dem russischsprachigen sozialen Netzwerk VKontakte (vk.com) zurück.

    Ohne den Sachverhalt verharmlosen zu wollen, möchte ich darauf hinweisen, dass dies als Primärquelle nicht ausreichend ist.

    Der Vorwurf des staatlich organisierten und durchgeführten Pogroms in einer russischen Teilrepublik ist nicht harmlos.

    Ich würde mir wünschen, dass anerkannte Hilfs- und Nichtregierungsorganisationen (zum Beispiel Amnesty International) dazu angefragt werden würden, statt weiter im Dunkeln (und in dubiosen Internetmeldungen) herumstochern zu müssen.
  • Antworten » | Direktlink »
#24 LorenProfil
  • 03.04.2017, 00:39hGreifswald
  • Antwort auf #12 von Jeff_Stryker
  • Sie werden sicher auch noch die Quellen für Ihre Behauptungen hier verlinken, nicht wahr? Und ich meine nicht Quellen mit anderen Behauptungen, sondern mit nachprüfbaren Fakten. Sonst muss ich noch annehmen, dass Sie hier absichtlich fake news verbreiten. Und das wäre in diesem traurigen Fall widerlich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#25 globoProfil
  • 03.04.2017, 08:36hBerlin
  • Wenn Bürger Tschetscheniens einfach verschwinden nur weil sie schwul sind, dann erinnert mich das an das Verschwinden jüdischer Mitbürger in Deutschland nach 1933.

    Gerade Deutschland kann solche Meldungen nicht einfach beiseite legen. Hier ist nicht nur der Außenminister sondern besonders die Kanzlerin aufgerufen zu handeln!
  • Antworten » | Direktlink »
#26 OrthogonalfrontAnonym
  • 03.04.2017, 11:11h
  • Antwort auf #13 von TheDad
  • "So ganz nebenbei wird hier der Fakt unterschlagen das auch die Opfer dieser Verfolgung Bürger des Landes Tschetschenien sind, und damit ebenso zu 95 % "muslimisch" sein müssen, denn es ist wohl kaum zu erwarten daß die Verfolgten sämtlich keine "Muslime" wären !"

    Was ändert das jetzt genau?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#27 Black Lives MatterAnonym
  • 03.04.2017, 12:17h
  • Antwort auf #10 von Julian S
  • Ihre Beiträge sind und bleiben eine Ansammlung von Unwahrheiten und Stammtisch-Ressentiments mit glasklarer Absicht der Feindbildzüchtung.

    Deshalb haben Sie auch ganz zufällig und mehrfach den Hinweis auf "christliche" Regime z. B. in Afrika überlesen, die LGBT-Menschen brutal verfolgen lassen. Regime, die immer wieder hochgerüstet werden von und fett im Geschäft sind mit den global ökonomisch Herrschenden (vorwiegend aus Europa und USA - was übrigens auch für eben solche Regime im Nahen Osten gilt, ganz egal welcher Religion sie sich zur maximalen Ausbeutung und Unterdrückung der Massen, als Teil eines weltweiten Ausbeutungssystems, bedienen.).
    Auch den Hinweis auf z. B. US-Evangelikale, die solche Regime immer wieder ganz offen und direkt zum Terror gegen Schwule, Lesben und Trans* anstacheln, ignorieren Sie wohlwissentlich.

    Ach ja, und dann noch das Feindbild von den bösen Wirtschaftsflüchtlingen. Diese Menschen, die vor Hunger, bitterer Armut und Elend als Produkt globaler Ausbeutungsverhältnisse fliehen und sich erdreisten, allen Ernstes auch ein halbwegs gutes Leben für sich zu wollen, sind natürlich das Allerletzte. Denn ein sozial erträgliches und halbwegs sicheres Leben ist bekanntlich das natürliche (gottgegebene?) Privileg weißer Herren (=Kapitaleigentümer) aus Europa und USA, die seit Jahrhunderten die Menschen in diesen Teilen der Welt und ihre Lebensräume ausplündern und damit die Grundlage für die kapitalistische Entwicklung der "westlichen" Welt gelegt sowie für die heutige globale Verteilung von Reichtum gesorgt haben und - in einer sich krisenbedingt immer weiter verschärfenden und brutalisierenden globalen Konkurrenz zwischen den Zentren des Kapitals (Europa, USA, China, Russland) - weiterhin sorgen.

    Und klar - was wie immer im alt-/neurechten Hetzmodus nicht fehlen darf:

    "Wird man ja wohl noch sagen dürfen."

    Die geballte Fakten-, Wissenschafts- und Menschenfeindlichkeit einschließlich Geschichtsvergessenheit, die aus Ihren Beiträgen spricht, ist schon widerlich genug. Aber Sie laden Ihren Müll auch noch unter obigem Artikel ab und missbrauchen dafür die Opfer von Gewalt und Unterdrückung. Besser könnten Sie sich nicht selbst entlarven.
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#28 ursus
  • 03.04.2017, 12:36h
  • Antwort auf #12 von Jeff_Stryker
  • "Matthew Shepard, der mit Crystal Meth handelte und mit einem seiner Mörder, ebenfalls einem Drogendealer regelmäßig Sex hatte, ist mit diesem in Streit geraten, woraus sich diese Tat leider ergab."

    das waren behauptungen der verteidigung, um damit die täter zu schützen. diese behauptungen hier einfach als erwiesene fakten hinzustellen ist schon ziemlich taktlos.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#29 ursus
  • 03.04.2017, 12:41h
  • Antwort auf #22 von Marek
  • "Ich will ja gar nicht sagen, dass der Schreiber dieses Ursprungs-Postings mit seiner Analyse Recht hat. "

    das problem ist, dass der_die autor_in des kommentars #2 gar keine analyse geleistet hat, sondern suggeriert, dass hier fakten für sich sprächen und nur eine einzige deutungsweise zuließen. zweifellos kann man aus den genannten fakten aber verschiedene schlüsse ziehen, die den mutmaßlichen ressentiments des_der verfassers_in nicht folgen.
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#30 ThorinAnonym
#31 LorenProfil
#32 OrthogonalfrontAnonym
#33 Sven100Anonym
  • 03.04.2017, 18:01h
  • Anschlag in der St. Petersburger U-Bahn.

    Die Zeit schreibt dazu:

    "In der Vergangenheit hat es mehrere Anschläge auf die U-Bahn in Moskau mit vielen Toten gegeben. Die meisten davon wurden in Verbindung mit islamistischen Terroristen aus Tschetschenien gebracht. "

    www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-04/st-petersburg
    -explosion-u-bahn-russland


    Man kann jetzt nur spekulieren. Wir müssen die Ergebnisse der Untersuchungen abwarten.

    Allerdings: Wer 100 Schwule foltert bzw tötet, dem ist auch zuzumuten, dass er -wie in der Vergangenheit- wieder Terroranschläge verübt.
  • Antworten » | Direktlink »
#34 TheDadProfil
  • 03.04.2017, 22:55hHannover
  • Antwort auf #26 von Orthogonalfront
  • ""Was ändert das jetzt genau?""..

    Eigentlich nichts..
    Es unterschlägt hier aber das "die bösen Muslime" andere "Muslime" verschleppen und wahrscheinlich ermorden..
    Ein Fakt der auch gerne mal unterschlagen wird, wenn über die Opfer des DAESH in den Arabischen Staaten schwadroniert wird, um diese Terroristen als "Gefahr für die Freiheit eines christlichen Europas" zu stilisieren..
    Die meisten Opfer islamistischer Terroristen sind "Muslime"..
    Immer noch..

    Ich empfinde es hier aber auch als wichtig immer wieder darauf zu verweisen das sehr viele LGBTTIQ*-Aktivisten in den Staaten der GUS und der ehemaligen UDSSR als "Linke Umstürzler" begriffen werden, denen man die Möglichkeiten zur "Vergiftung des Volkes" nehmen müßte..

    Interessanterweise sind dann auch für eine Nachfolge-Partei der KPDSU, der "Einiges Russland"-Mischpoche von Wladimir Putin dann solche Aktivisten plötzlich "kommunistische Umstürzler", die denen dann "unangenehm" sind..

    Analog dazu kann man dann auch Menschen "muslimischen Glaubens" die "Homosexualität praktizieren" als solche "Umstürzler" begreifen, was dann zur Folge haben kann sie nicht nur deswegen, sondern auch für ihren "abweichenden Glauben" zu verfolgen, was die Zerrissenheit des "Islam" aufzeigt..

    Übrigens haben Verfolgte LGBTTIQ*-Menschen immer noch kein generelles Asylrecht in der EU..

    Tchetchenen, zumal "muslimische" Tchetchenen unterliegen dann auch noch seit dem Anschlag vom Oktober 2002 im Moskauer Dubrowka-Theater mit 700 Geiseln "besonderen Einreisebeschränkungen in die EU"..

    ""Bei der umstrittenen Befreiungsaktion durch Spezialeinheiten unter Einsatz von Betäubungsgas kamen 41 Terroristen sowie 129 Geiseln ums Leben.""..
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#35 matty333Anonym
  • 05.04.2017, 21:38h
  • Man sollte die Regierung dort ausrotten, wenn es stimmt was die da hier so schreiben! Doch Thesen nach der Dichtung könnte schon was daran sein.

    In jedem Fall müsste wenn das Stimmt Wladimir Putin vor Tribunale Kriegsgericht an den Glatzkopfhaare herbeigezogen werden müssen wie deren Machthabern die das veranlasst haben und dann denen die Eier Abschneiden!

    Die wollen Krieg dann sollen sie ihn kriegen, den Sie nie verstehen werden. Russland hat keine Kriegserfahrung wie der gestörte Islam, es wird an der Zeit sein solche Idioten von der Welt zu eliminieren!!

    Wenn ich schon die Fresse des Bullen oder was der da immer so darstellen will mit seiner lächerlichen Uniform, der Kaputte Schwachkopf, dürfte mir nicht über den Weg laufen, so schnell gut keiner und weg ist er..
  • Antworten » | Direktlink »
#36 PatroklosEhemaliges Profil
  • 06.04.2017, 15:41h
  • Da haben wir es wieder: "wegen angeblicher Homosexualität"! Eine Aussage, die offen läßt, ob die Männer, die von Sicherheitskräften verschleppt wurden, tatsächlich schwul sind oder eine andere sexuelle Orientierung haben.
  • Antworten » | Direktlink »

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