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Kommentare zu:
Neue Emnid-Umfrage: 75 Prozent der Deutschen für Ehe für alle


#41 jensiiiiAnonym
  • 03.04.2017, 03:53h
  • Antwort auf #39 von TheDad
  • Und wer sollte das deiner Meinung nach sonst entscheiden außer dem Wähler?

    Jetzt sage nicht Politiker... dann kann man sich auch gleich die Wahl schenken.

    Die schränken unsere Grundrechte nur noch ein und machen im Prinzip was sie wollen inklusive massive Rechtsbruch ohne Konsequenzen.
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#42 TheDadProfil
  • 03.04.2017, 09:50hHannover
  • Antwort auf #41 von jensiiii
  • ""Und wer sollte das deiner Meinung nach sonst entscheiden außer dem Wähler?""..

    Steht dort..
    Nicht der Wähler in einem Plebiszit, sondern die Volksvertreter in einem Parlament, wo in einer offenen Abstimmung, bestenfalls noch namentlich, auf jeden Fall ohne Fraktions- und Koalitionszwang, darüber abstimmen, daß alle Bürger über die gleichen Rechte verfügen..

    Das Ehe-Recht im BGB auch für LGBTTIQ*-Menschen zu öffnen, und mit ihm dann auch die Volladoption zu erlauben, ist keine Frage die man auf der Straße einem Plebiszit überläßt, das von rechtskonservativen und rechtsradikalen Strömungen beeinflußt werden kann..

    ""Jetzt sage nicht Politiker... dann kann man sich auch gleich die Wahl schenken.""..

    Doch, natürlich..
    Denn die Politiker kann man im Zweifel für ihre Handlungen im Parlament zur Verantwortung ziehen, vor Gericht bringen, falsche Entscheidungen über das Bundesverfassungsgericht oder das Bundesverwaltungsgericht oder den Bundesgerichtshof korrigieren lassen..

    Plebiszitäre Entscheidungen des Wählers sind über diesen Weg nur sehr schwer, oder eben gar nicht zu korrigieren..
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#43 Homonklin44Profil
  • 03.04.2017, 11:55hTauroa Point
  • Die Volksabstimmung - so sehr ich dafür bin, dass es diese Möglichkeit der bürgerdirekten Interaktion zum politischen Geschehen ähnlich, wie in der Schweiz, geben sollte - könnte dazu tatsächlich zum Verhängnis werden.

    Die Ergebnisse solcher Umfragen sind nämlich "repräsentative" Werte, also statistisch hochgerechnet aus dem, was wenigstens etwa 2000 Antwortende zu dem Thema zu meinen hatten. Also befragt werden einige Tausend, von denen nicht alle antworten oder eine konkrete Meinung abgeben. Dann hat man vielleicht, wenn's hoch kommt, 5000 Leute befragt. Die 75% sind das ergebnis der Hochrechnung auf die Gesamteinwohnerzahl im passenden Altersradius Antwortgebender. Wenn man Statistik und Mathematik als Erklärmodell menschlichen Verhaltens überzeugt toll finden will, klingt das alles ultra-superdoll, klar.
    Aber Menschen sind Individuen, und ihr Verhalten kommt nicht in berechenbaren Werten.

    Der reale Prozentsatz kann ganz anders sein, und bei einer Volksabstimmung hat man wieder die Konsorten, die eher hingehen, und solche, die's nicht interessiert, oder die sich denken, es gehen ja genug andere hin.
    Und die AfD-Affen und Radikalgesinnten aller Coleur gehen dann übermäßig gerne hin, und schon hat man den Schiss am Wickel, sozusagen.

    Wenn man das so deichseln wollte, müsste die Abstimmung praktisch pflichtig sein und kontrolliert eingezogen, ausgewertet werden. So, wie bei Volkszählung u.Ä.
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