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Kommentare zu:
"Die Menschen verschwinden, sie werden getötet"


#1 BuntUndSchönAnonym
#2 SebiAnonym
  • 02.04.2017, 23:59h
  • Das muss harte Konsequenzen und internationale Sanktionen zur Folge haben!!!

    Das ist nichts anderes als die Massaker und "ethnischen Säuberungen" im früheren Jugoslawien.
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#3 markusbln11Anonym
  • 02.04.2017, 23:59h
  • Tschetschenien ist ein Teil von Russland. Russland wiederum ist ein Mitglied des Europarates. Und der Europarat ist eine Wertegemeinschaft.

    Wie kann der Europarat dieses Regierungshandeln in einer russischen Region und mithin eines seiner Mitglieder wortlos hinnehmen?

    Wer verteidigt hier unsere Wertegemeinschaft, andere Mitglieder des Europarates? Dessen Sekretariat? Auch Deutschland ist Mitglied dieser Wertegemeinschaft.

    Und was sagen die deutsche Regierung, das Aussenministerium, die aussenpolitischen Sprecher der Parteien.

    Nichts, bisher!

    Da erwarte ich mehr.
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#4 Julian SAnonym
  • 03.04.2017, 00:09h
  • Wann berichten die Massenmedien (Zeitungen, Zeitschriften, Nachrichtensendungen, etc.) endlich über diesen Völkermord und Genozid?

    Oder sind schwule Opfer nicht wichtig genug?

    Diese Mörder gehören vor den internationalen Strafgerichtshof gestellt!
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#5 MenschenlebenAnonym
  • 03.04.2017, 00:19h
  • CDU/CSU und SPD müssen jetzt endlich über ihren Schatten springen und die sexuelle Identität und sexuelle Orientierung als offiziellen Asylgrund anerkennen.

    Hier geht es um Menschenleben!!!

    Mit ihrem demonstrativen Wegsehen, auch schon bei LGBTI-Flüchtigen aus anderen Ländern, machen die sich mitschuldig und haben Blut an ihren Händen.
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#6 JadugharProfil
  • 03.04.2017, 00:30hHamburg
  • Antwort auf #3 von markusbln11
  • Ich erinnere mich an das Orlando-Massaker vom Juni 2016, also noch nicht einmal ein ganzes Jahr her. Unsere Bundeskanzlerin hatte darauf sehr spät reagiert. Was wird sie jetzt tun? Wird sie darüber etwas sagen? Ich befürchte nicht, da religiös motivierte Morde offenbar in ihr Konzept passen, weil es eine mörderische Ideologie ist, die gerne Minderheiten verfolgt!
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#7 LorenProfil
#8 SebiAnonym
#9 OrthogonalfrontAnonym
#10 jochenProfil
  • 03.04.2017, 09:56hmünchen
  • Verstörend und erstmal beklemmend sind diese Meldungen aus Tschetschenien.

    Sollten sich diese Meldungen bestätigen, muss die Bundesregierung auf jeden Fall reagieren. Und zwar so reagieren, dass damit Öffentlichkeit geschaffen wird.

    Es kann nicht sein, dass heutzutage eine Art mittelalterliche Hexenjagd auf (queere) Menschen stattfinden kann, ohne dass die Menschheit darauf entsprechend reagiert.

    Wenn diese Meldungen sich also als richtig herausstellen sollten, wäre das leider ein Gegenbeispiel für Viele, die meinen für die
    erkämpften Rechte für Homosexuelle gäbe es kein Zurück mehr. - Doch es könnte ihn geben, wenn wir das zulassen. (Unsere Feinde scharren schon mit ihren Hufen) Die Geschichte zeigt, dass es immer wieder - teilweise bedeutende und erfolgreiche - Rückschritte in der menschlichen
    Entwicklung gab.
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#11 Homonklin44Profil
  • 03.04.2017, 10:03hTauroa Point
  • ""Heda Saratow vom Menschenrechtsrat der Republik hatte gemeint: "Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch in Tschetschenien, der Traditionen und sich selbst achtet, alles tun wird, damit wir keine solche Menschen (LGBT) haben.""

    Geisteserstarrend, wie so wer in einem Menschenrechtsrat sitzen kann. Da fällt einem doch das Gesicht raus.
    Diese Kultur muss wahrlich ekelhafte Traditionen haben, wenn faschistische Verfolgung von Menschen wegen persönlichen Merkmalen dazugehört. Von Tschetschenien kennen wir an sich hauptsächlich so eine Kultur, unddoch ist es erschreckend, was da jetzt vor sich geht.

    Menschenleben lassen aber auch unsere Reaktionsorgane relativ kalt, wenn es um LGBTIQ geht, weil diese keine Konfession darstellen. Konfessionszugehörigkeit ist für Merkeline & Co wesentlich bedeutsamer als ein Persönlichkeitsmerkmal oder etwas Natürliches, das als Verfolgungsgrund herhalten muss. Das sehen wir am Umgang und dem Gespräch über unsere LGBTIQ's hierzulande traurigerweise.

    Wo ich zwarauch denke, dass zunächst klar sein muss, was da überhaupt genau geschieht in Tschetschenien, sollte Hilfe umgehend zeitgleich wie Aufklärung erfolgen. Nicht erst lange zuschauen, wie Menschen entführt und ermordet werden, um dann drüber zu diplomatiosieren, ob oder wie etwas getan werden mag, bei Gelegenheit.

    Da fragt man sich dann auch, wozu man Ex-Politgrößen in Russland hat
    ( Schröder etwa) wenn man die nicht zu Vermittlungen bekommen kann, oder ob Meister Putin überhaupt nicht auf Menschlichkeit achten will. Aber die Hoffnungen bleiben da gering, dass den sowas interessiert.

    Daran, ob da Hilfe erfolgt und Menschenrechtsgruppen vor Ort unterstützt werden mögen, kann man dan wieder mal sehen, wie weit die christlich-abendländische Wertegesellschaft sich gerade noch herablässt, weil es ja um LGBTIQ-Personen geht, und nicht um wertvolle 'Christenmenschen' im ersten Sinne...
    Wird die religiotisch hintergründete Fixierung unserer Politikmächtigen hier zur Tat schreiten, oder sich zurückhalten?
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#12 sero815Anonym
  • 03.04.2017, 10:33h
  • großer gott ,was tun die ihren kindern da nur an ...

    was wäre wenn 1-3 millionen von uns ,an einem tag, in dieses land reisen,ordentlich die fahnen schwingend!! live streamend auf jeder social-media seite,einmal über das gesamte land maschierend,alle gleichgesinnten ,unter schutz der massen aus diesem zurückgebliebenen land herausschaft?

    wollen die das ?würden wir das schaffen ?man sollte es tun ! es wird zeit !

    es wäre toll wenn man mein geschriebenes den verantwortlichen mal um die ohren haut !

    auch schwule menschen zahlen steuern!
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#13 EulenspiegelAnonym
  • 03.04.2017, 11:55h
  • Antwort auf #12 von sero815
  • In Tschetschenien haben die letzten 10 Jahre zunehmend strengere Richtungen des Islams die Herrschaft über den gemäßigteren übernommen. Da ist das kein Wunder, das die Regeln des Propheten halt wörtlich durchgesetzt werden:

    Die Anweisung in den Schriften ist eindeutig, hier das Orginal:

    sunnah.com/abudawud/40/112

    Da gibt es kein Wenn und Aber, der "gebende" und der "Empfangende" sind beie hinzurichten.

    Die Todesstrafe für Homosexuelle ist geltendes Recht im Jemen, Iran, Mauretanien, Nigeria, Qatar, Saudi-Arabien, Somalia, im Sudan, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Afghanistan, Pakistan.

    Hier direkt durchgeführt von irgendwelchen Banden. In einem religiösen Staat ist dies geltendes (Gottes-) recht.

    Hier müßten die russischen Behörden rigeros einschreiten - aber die haben auch ihre Religiösen die bei so etwas die Augen gerne zudrücken.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#14 Pascal GoskerAnonym
  • 03.04.2017, 14:04h
  • Es hilft niemandem, die Fakten zu leugnen:

    dass der Staat ganz offiziell Jagd auf Schwule und Lesben macht und sie vom Staat ermordet werden, kann nur in muslimisch geprägten Ländern und Gegenden passieren.

    Andere Religionen sind auch homophob, aber in christlichen, jüdischen, buddhistischen, etc. Staaten lässt die Politik dennoch keine LGBTI töten.

    Alle Staaten, wo auf Homosexualität die Todesstrafe steht, sind ausnahmslos muslimische Staaten und es gibt kein muslimisches Land, wo Homosexualität vollkommen straffrei ist.

    Diese Fakten muss man auch mal anerkennen.
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#15 Pascal GoskerAnonym
  • 03.04.2017, 14:12h
  • Antwort auf #14 von Pascal Gosker
  • Und bevor jetzt wieder die ganzen Multikulti-Gutmenschen rumkeifen, ich sei ein Nazi:

    Nein! Ganz im Gegenteil:
    ich will ja gerade die ganzen friedlichen Migranten schützen. Das bedeutet aber auch, dass man religiös fanatisierte Migranten ausweist.

    Wer wirklich Schutz sucht, akzeptiert die Regeln und erklärt LGBTI nicht zu Freiwild.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#16 KulturgeografAnonym
#17 AlbrechtAnonym
  • 03.04.2017, 14:53h
  • Antwort auf #16 von Kulturgeograf
  • "Welche Rolle spielte und spielt der christliche "Westen" bei dieser Entwicklung?"

    Jaja, der Westen ist immer an allem schuld.

    Wenn in muslimischen Staaten Schwule hingerichtet werden, ist das nicht Schuld der armen Muslime, sondern des Westens, der sie dazu zwingt.

    Fragen Sie eigentlich auch eine vergewaltigte Frau, ob sie das vielleicht mit ihrer Kleidung herausgefordert hat?
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#18 PinoAnonym
  • 03.04.2017, 15:10h
  • Antwort auf #17 von Albrecht
  • Tja, für manche Leute sind immer alle anderen schuld. Nur nie die wahren Täter.

    Mal ist es die Gesellschaft, mal "der Westen", etc. Komisch nur, dass ich noch nie gehört habe, dass jemand mit ner Waffe neben einem Fanatiker steht und ihn zwingt, auf LGBTI loszugehen.
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#19 SelbstprojektionenAnonym
#20 PinoAnonym
#21 KulturgeografAnonym
  • 03.04.2017, 15:55h
  • Antwort auf #17 von Albrecht
  • Fassen wir zusammen:

    Sie picken sich immer nur das an "Fakten" heraus, was Ihr vorgefertigtes Feindbild stützt.

    So ist auch das Einzige, was Ihnen zu den aufgeworfenen Fragen einfällt, sind weitere Verdrehungen von Worten und Fakten.

    Die ernsthafte Frage nach Ursachen und Erklärungen für politische und gesellschaftliche Verhältnisse setzen Sie - in bekannter Trump-/AfD-...Maneier - mit einer widerlichen Frage an Verwaltigungsopfer gleich, die übrigens Ihrem - nicht meinem - Kopf entsprungen ist.

    Sie sind derjenige, der andauernd Opfer von Gewalt verhöhnt, indem Sie diese für stupide, rechte Feindbilder instrumentalisieren.
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#22 ClaasAnonym
  • 03.04.2017, 19:53h
  • Antwort auf #21 von Kulturgeograf
  • Albrecht hat doch nicht entsprechende Fragen an Vergewaltigungsopfer gestellt.

    Sondern er hat Deine Täter-Opfer-Umkehr mit diesem Beispiel verglichen.

    Wenn Du anderer Meinung als Albrecht bist, solltest Du anderen nichts unterstellen, was sie nicht gesagt haben, sondern mit Argumenten dagegen halten. Dann wäre ich vielleicht sogar Deiner Meinung, aber nicht wenn Du diese Masche fährst...
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#23 orchidellaProfil
  • 03.04.2017, 20:03hPaderborn
  • Mit Blick auf die heutige Explosion in der U-Bahn in St. Petersburg meldet dpa:
    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich betroffen über die Explosion in einer St. Petersburger U-Bahn geäußert. Mit Entsetzen und Trauer verfolge ich die Nachrichten aus St. Petersburg, wo ein zur Explosion gebrachter Sprengsatz zahlreiche Tote gefordert hat, erklärte Steinmeier am Montagabend in Berlin. Noch seien die Hintergründe der Tat nicht geklärt. Unsere Gedanken sind bei den Menschen in Russland. Unser besonderes Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer. Ich wünsche den Verletzten rasche Genesung.

    Sicherlich gehört den Opfern und deren Angehörigen dieses Sprengstoffanschlags unser Mitgefühl. Umso mehr erstaunt mich das Schweigen der Bundesregierung zu den Schwulenpogromen in Tschetschenien. Wäre es nicht höchste Zeit, den russischen Botschafter einzuberufen und ihn zu umfassender Aufklärung, Einleitung der allfälligen Strafermittlungsverfahren und einer Stellungnahme zu den Menschen verachtenden Kommentaren der tschetschenischen Behörde aufzufordern? Auch sehe ich die Bundesregierung in der Pflicht, im UN-Menschenrechtsrat ein Sonderverfahren wegen der Vorfälle in Tschetschenien in Gang zu setzen.
    Oder schweigen Steinmeier und Gabriel so behaarlich , damit ihr politische Ziehvater Schröder - als designierter Verwaltungsratsvorsitzender der neuen Nord Stream 2-Pipeline - sich von Männerfreund Putin - unbehelligt von moralischen Zweifeln - weiter aushalten lassen kann?
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#24 JoonasAnonym
  • 03.04.2017, 21:44h
  • Antwort auf #23 von orchidella
  • Ja, natürlich gebührt auch den Opfern des Terroranschlags von St. Petersburg und deren Angehörigen unser Beileid.

    Aber dass Frank-Walter Steinmeier sich dazu äußert, aber nicht zu den Massakern an LGBTI in Tschetschenien, ist ein Skandal.

    Frank-Walter Steinmeier - Not My President!!
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#25 TheDadProfil
#26 Drake RAnonym
  • 03.04.2017, 22:58h
  • Hi!

    Im dritten Absatz kann man lesen:

    "Über die letzten zwei Wochen haben wir Informationen von diversen unabhängigen Quellen erhalten, dass es eine echte Kampagne (Feldzug) in Tschetschenien gibt, Menschen, die der Homosexualität verdächtigt werden, zu fassen und zu entführen. Und diese Menschen verschwinden, sie werden getötet."

    Falls jemand es weiß, könntet der/die mir bitte sagen, wo ich diese erste Informationen auf Deutsch oder Englisch lesen könnte?

    Vielen Dank!
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#27 Patroklos
#28 FaktencheckAnonym
  • 04.04.2017, 10:16h
  • Antwort auf #27 von Patroklos
  • Es ist nicht nur 1 homophober Vorfall in Tschetschenien, es sind hunderte.

    Diese Vorfälle begannen lange vor dem Anschlag in der Metro von St. Petersburg.

    Das Außenministerium unter Gabriel von der Lügen-SPD schweigt zum tschetschenischen Schwulenpogrom.

    Deine SPD-Hörigkeit hat groteske Ausmaße erreicht.
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