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Einzelkommentar zu:
KKV kämpft mit Verschwörungstheorien gegen die Ehe für alle


#38 AFD-WatchAnonym
  • 06.04.2017, 19:50h
  • Antwort auf #32 von Wehner KKV
  • PS.

    "Natürlich kann beim Thema Ehe für alle unterschiedlicher Meinung sein. Lassen Sie mich deshalb nochmals darstellen, warum der KKV den Vorstoß der SPD zur Ehe für alle ablehnt. "

    Natürlich dürfen Sie anderer Meinung sein - aber: warum soll das irgendein politisches Gewicht haben oder von Belang sein?
    Und warum soll sich die Mehrheit, die NICHT katholisch ist, sich nach katholischen Ansichten richten?
    Es gibt eine ganz einfache Lösung: Wenn Sie dagegen sind, dann heiraten Sie auch nicht gleichgeschlechtlich. Niemand zwingt Sie dazu. So einfach ist das.

    "Die Mütter und Väter des Grundgesetzes hätten sich nie träumen lassen, dass der in Artikel 6 verankerte Begriff der Ehe einmal in dieser Form ausgeweitet würde."

    Früher hätte man sich auch nie träumen lassen, dass Katholiken und Evangelen gemeinsam heiraten, Christen und Juden, oder gar ohne Konfession.

    1949 hätte man sich auch nie träumen lassen, dass man nur eine Generation später statt 10 Kinder nur noch 2 oder 1 oder gar keine Kinder mehr in die Welt setzen würde. Oder das uneheliche Kinder das Recht auf denselben Schutz hätten. Die Ehe ist schon lange kein Garant mehr für Familie und umgekehrt.
    Es heißt Ehe UND (auch) Familie.
    Nicht "EheundFamilie".

    "Deswegen hat es auch seinerzeit niemand für notwendig erachtet, diesen Begriff näher zu definieren."

    Demnach kann die Eheöffnung auch gar nicht gegen das GG verstoßen. Danke, dass Sie die "verfassungsrechtlichen Bedenken" somit selbst entkräftet haben.

    Da Sie sich auf "Ethik in der Wirtschaft" berufen und vorgeben sich um die Familie zu sorgen:
    Wie sieht es mit den Bemühungen aus, die Wirtschaft familienfreundlicher zu gestalten und Familien IN DER TAT zu unterstützen?
    Mit der Ablehnung der Eheöffnung ist den Familien NICHT AKTIV geholfen!
    Familien haben andere Sorgen, als den gleichgeschlechtlichen Paaren den Ehebegriff streitig zu machen.
    Umgekehrt sehe ich keinen Einsatz, wenn z.B. Angestellte in kirchlichen Tendenzbetrieben, die noch immer komplett vom STAAT finanziert werden, aufgrung ihres Privatlebens gefeuert werden!
    Sieht SO etwa der "Schutz der Familie" aus, wenn ein Kindergarten eine schwangere Angestellte feuert, die das staatliche RECHT der Lebenspartnerschaft in Anspruch nimmt?
    Ist DAS etwa "christlich im Wandel"?
    Wäre es mit dem "Schutz der Familie" ernst gemeint, so würde man sich in solchen Fällen einschalten.
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