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Kommentare zu:
Seyran Ateş gründet LGBTI-freundliche Moschee in Berlin


#1 BuntUndSchönAnonym
  • 07.04.2017, 14:38h
  • Juuuuuuhuuuuuu :-)

    Und wo sonst noch öffnen sich die Türen?

    © by AllesIstMöglichAb2017
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#2 Sven100Anonym
#3 Pascal GoskerAnonym
  • 07.04.2017, 16:53h
  • Die können sich noch so angeblich offen und tolerant zeigen: Fakt ist, dass JEDE Religion im Kern auf Unterdrückung und Hass basiert.

    Jede Religion vernebelt den Verstand und vergiftet die Herzen mit Hass.

    Religion ist das Krebsgeschwür der Menschheit.
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#4 burgerbergProfil
  • 07.04.2017, 19:48hberlin
  • Man kann Frau Seyran Ate nur Glück wünschen. Sie hat in den letzten Jahren viel mitmachen müssen und persönlich erfahren müssen, was der Islam anrichten kann!

    Sie stand schon unter Polizeischutz und gab auch vorübergehend ihren Beruf auf, um ihr eigenes Leben zu schützen!
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#5 venice-9870Anonym
  • 07.04.2017, 19:54h
  • Antwort auf #3 von Pascal Gosker
  • Damit begibst du dich auf das selbe Level eben jener Religionsgemeinschaften.

    Auch einige Atheisten neigen dazu unterdrücken zu wollen.... Das finde ich genauso widerwärtig wie die Unterdrückung durch manche Religionsgemeinschaften. Das ist aber NIEMALS die Absicht einer Religion gewesen, sondern ist das was Machthabende aus diesen Religionsgemeinschaften aus einer Religion gemacht haben um die eigenen Privilegien zu festigen.

    ps. Ich bin selber Atheist, Akzeptiere aber voll und ganz Religionen solange sie sich nicht mit plausibler Begründung (wie angeblich Bibelzitate gegen Homosexualität) gegen mich wenden und ihre Sichtweise in Gesetze die für Alle gelten gießen wollen.
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#6 BuntUndSchönAnonym
  • 07.04.2017, 20:07h
  • Ich finde das sehr positiv!
    Das ist der erste Schritt in die richtige Richtung und andere Religionen dürfen sich gerne anschließen.

    Muslimische Homosexuelle haben es noch schwerer als wir, und deswegen begrüße ich es, was diese Frau auf die Beine stellt, obwohl sie so einiges einstecken musste.

    Die evangelische und katholische Kirche darf den Artikel gerne durchlesen!!
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#7 Stop ReligionAnonym
  • 07.04.2017, 21:04h
  • Antwort auf #3 von Pascal Gosker
  • Kennst Du schon die Giordano-Bruno-Stiftung, die nach dem wegen "Ketzerei" von der Kirche auf dem Scheiterhaufen ermordeten Giordano Bruno benannt ist? Die setzen sich gegen die Verdummung durch Religion ein und fördern Wissenschaft.

    www.giordano-bruno-stiftung.de/

    "Religion ist das Asyl der Dummen."
    (Spinoza)

    "Die beiden größten Gefahren für den Weltfrieden und den Fortbestand der Menschheit sind Waffenindustrie und Religion."
    (Albert Einstein)
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#8 JadugharProfil
#9 Patroklos
#10 LarsAnonym
  • 08.04.2017, 01:27h
  • Ein guter, wichtiger Schritt. Auch wer Religionen kritisch gegenübersteht, sollte begreifen, dass man Menschen nicht so leicht von ihren Traditionen und kulturellen Identitäten abkoppeln kann, ohne Menschen, Familien und gewohnte soziale Strukturen zu zerstören. Die Erneuerung des Gewohnten im Licht der Aufklärung und den Erfordernissen einer veränderten Welt ist eine respektable Option.
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#11 GronkelAnonym
  • 08.04.2017, 07:37h
  • Antwort auf #6 von BuntUndSchön
  • "Ich finde das sehr positiv!
    Das ist der erste Schritt in die richtige Richtung und andere Religionen dürfen sich gerne anschließen."

    Ja positiv ist das sicherlich. Doch leider nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Eine Moschee unter hunderten Neueröffneten. Das was dort als Pilot versucht wird, wie das Aufheben der Räumlichen Trennung zwischen Mann und Frau müsste von staates Wegen überall erzwungen werden. Islamräte und staatliche Ansprechpartner müssten ausschließlich mit Menschen des Formates Ate besetzt sein.
    Anstelle lassen wir die Moscheen mit Frauen und Homosexuellenfeindlichkeit gewähren, lassen sie breitflächig von anderen Staaten finanzieren, schaffen es nicht Imane auszubilden die auch die hiesigen Werte vertreten und erzwingen nicht einmal die Beschränkung des Islams auf geistliche Inhalte.
    Btw. andere Religionen sind da um lichtjahre weiter.
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#12 Hüseyin AkdagAnonym
  • 08.04.2017, 07:44h
  • Soooo ein Schwachsinn, eine Moschee für Schwule und Lesben. Habt Ihr mal gehört, dass es extra eine Kirche oder eine Synagoge für Homosexuellen u. Lesben gibt? Was die Seyran Ates macht ist nur, die muslimen zu provozieren, mehr auch nicht. Eigentlich widerspricht es der Ansichten der Homosexuellen und Lesben, dass Sie angeblich zu monotheitischen Religionen zugehörig fühlen. Der Islam, das Christentum und das Judendtum ist gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen und Ehen. Heisst es nicht gut und fördert es auch nicht. Überhaupt sind die meisten Homosexuellen u. Lesben schon gläubig, aber das ist es schon. Sie haben Ihre eigenen Regenbogenvereine und Ihre Darkrooms. Die Frau Seyran Ates will uns für dumm verkaufen, der Name des Moschee ist ja Ibn, dass ist das kürzel (in türkisch) "ibne" was zu deutsch Schwuchtel bzw. Homosexuell bedeutet.
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#13 BuntUndSchönAnonym
  • 08.04.2017, 10:15h
  • Antwort auf #12 von Hüseyin Akdag
  • Selbstverständlich gibt es eine Kirche, die speziell für LSBTTIQ und auch für Heteros offen ist. Zum Beispiel der MCC in Stuttgart. Einfach mal googeln!

    Und das ibn bedeutet selbstverständlich homosexuell, damit klar ist, dass diese Kirche auch für Homosexuelle offen ist.
    Dass du das mit Schwuchtel übersetzt, zeigt mir, dass du was gegen Homosexuelle hast!
    Und dass Religionen immer noch nicht sozialer werden, liegt an den MENSCHEN, die den Glauben umsetzen, nicht an der Religion selbst.
    Ich hatte zwei Religionslehrer in der Schule, die ihren Unterricht sehr tolerant und frisch unterrichteten.
    Es kommt darauf an, was man daraus macht!!
    Menschen können Religion positiv umsetzen, oder negativ. Die Wahl liegt bei DEN MENSCHEN!!
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#14 Religioten-WatchAnonym
  • 08.04.2017, 10:25h
  • Antwort auf #12 von Hüseyin Akdag
  • Dankeschön für deine Klarstellung. Wenn mich demnächst jemand auf der Strasse anspricht, mir einen Koran oder eine Bibel anbietet und mich zum Übertritt überzeugen will, werde ich ihm genau das sagen!

    Eine bessere Werbung für den Atheismus gibt es nicht!

    "Eigentlich widerspricht es der Ansichten der Homosexuellen und Lesben,"

    Das sagt ja viel über dein Weltbild aus...
    Lesben SIND auch Homosexuelle, du Schlaumeier! Oder sprichst du auch von "Menschen und Frauen"?

    "dass Sie angeblich zu monotheitischen Religionen zugehörig fühlen. Der Islam, das Christentum und das Judendtum ist gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen und Ehen."

    Wenn es euch nicht passt, dann hört ENDLICH auf, Kinder ungefragt zu taufen und eure Religion aufzuzwingen und zu missionieren! Und hört endlich (jeder von euch) auf eure jeweilige Religion als die einzig wahre und unverzichtbar zu definieren und andere Menschen als ungläubig oder atheistisch zu herabzuwürdigen!
    Dann können auch die Leute, die ihr nicht haben wollt auch draußen bleiben!

    Interessant ist übrigens auch, wie man auf einmal für die 3 Religionen spricht, wo man doch sonst neigt, sie gegenseitig zu beschimpfen. Offenbar scheint der Hass zu einigen. SO wie beim CSD-Verbot in Jerusalem. Traurig.

    Sonst noch ein paar tolle Vorschläge parat, wie man eh schon ramponierte Ansehen religiöser Gemeinschaften (egal welcher) weiter so schlecht hält?
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#15 Religioten-WatchAnonym
  • 08.04.2017, 10:28h
  • Antwort auf #12 von Hüseyin Akdag
  • "Soooo ein Schwachsinn, eine Moschee für Schwule und Lesben. Habt Ihr mal gehört, dass es extra eine Kirche oder eine Synagoge für Homosexuellen u. Lesben gibt?"

    Du hast doch eben deutlich gestellt, dass die Religionen Homosexuelle EXTRA ausschließen. Und dann wunderst du dich, wenn sich die Ausgeschlossenen auf eine andere Weise genau deshalb zusammenschließen? Was genau ist daran schwer zu verstehen oder sonderbar?
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#16 BuntUndSchönAnonym
#17 Religioten-WatchAnonym
  • 08.04.2017, 10:36h
  • Antwort auf #12 von Hüseyin Akdag
  • "Überhaupt sind die meisten Homosexuellen u. Lesben schon gläubig, aber das ist es schon"

    Und wer geht dann in die Kirchen, Synagogen, Moscheen? Leute, die nicht gläubig sind?

    Sie haben ihre eigenen Vereine? So wie Ausländer auch ihre eigenen Kulturvereine haben? Warum wohl? Wozu eigentlich?
    Erst schließt man die Menschen aus und sagt, dass sie nicht erwünscht sind, dann wundert man sich, dass sie sich zusammenschließen? Warum sollten sie das bitteschön nicht tun?

    Zur Erinnerung: Homosexuelle (es gibt auch homosexuelle FRAUEN!) haben sich ihre sexuelle Orientierung NICHT ausgesucht! Religiöse Menschen auf eine Weise hingegen schon, bzw. suchen sie für andere Menschen aus.
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#18 BuntUndSchönAnonym
#19 Religioten-WatchAnonym
#20 Hüseyin AkdagAnonym
  • 08.04.2017, 10:52h
  • Zu nächst bin ich ehrlich und manns genug, mit meinem vollen Namen einen Kommentar zu verfassen. Und nicht wie einige und grade nicht wenige von euch, die die Anonymität beim Kommentar schreiben bevorzugen. Nochmal zu Aufklärung, zu türkisch heisst Ibn(e) wortwörtlich "Schwuchtel", wenn man politisch korrekt sein will, ist die richtige Übersetzung für Homosexuelle auf türkisch "escinsel" oder "homoseksüel". Und für lesben zu türkisch "lesbian". Soviel dazu! Wie es im Islam keine konfession bezogen Moscheen gibt, so sollte es auch keine sexuell bezogene Moscheen, Synagogen und Kirchen geben. Niemand aber auch niemand steht beim Eingang einer Moschee, Kirche oder Synagoge und frägt nach seinem/Ihrem sexuellen Neigung. In einem Gotteshaus soll man sich mit Gott beschäftigen alles andere ist irrelevant. Sprich, ich streite es nicht ab, dass Homosexuelle in die Moscheen, Kirchen oder Synagogen gehen, um zu beten. Sie gehen aber mit dem Hintergrund, dass Sie beten möchten und hängen es nicht auf die grosse Glocke, dass Sie Homosexuell sind. Daher meine Frage, warum will einen extra Gotteshaus für Homosexuellen??? Reichen die anderen Gotteshäusern für euch nicht aus? Oder werden diese Gotteshäuser von zuvielen heterosexuellen besucht? Warum dieser extra Wurst für euch? Wollt Ihr nicht, dass Ihr ein Teil der grossen Gemeinschaft werdet. Oder wollt Ihr zu sehr euch abkapseln und unter euch leben?
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#21 Religioten-WatchAnonym
  • 08.04.2017, 11:05h
  • Antwort auf #20 von Hüseyin Akdag
  • "Sie gehen aber mit dem Hintergrund, dass Sie beten möchten und hängen es nicht auf die grosse Glocke, dass Sie Homosexuell sind."

    Andere Menschen in der Öffentlichkeit hängen nicht an die große Glocke, dass sie religiös sind oder welcher Religion sie angehören.

    "Daher meine Frage, warum will einen extra Gotteshaus für Homosexuellen??"

    Du hast doch vorhin gesagt, dass man keine Homosexuellen will. Und nun?
    In der Überschrift steht nichts von "Moschee (NUR) für Homosexuelle".
    Der Unterschied zwischen "für Homosexuelle" oder "für homosexuellen-FREUNDLICHE Menschen" erschließt sich dir nicht?
    In dieses Gotteshaus können all die Leute hingehen, die solche Fragen eben nicht stellen, wie du sie stellst, sondern solche, die homosexuelle Menschen einfach AKTZEPTIEREN, und zwar auch offen lebende homosexuelle Menschen, die sich nicht verstecken wollen.
    Wenn es dir nicht passt, brauchst du nicht hinzugehen. Niemand zwingt dich. So einfach ist das.
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#22 Religioten-WatchAnonym
  • 08.04.2017, 11:16h
  • Antwort auf #20 von Hüseyin Akdag
  • "Reichen die anderen Gotteshäusern für euch nicht aus?"

    Vorsicht. Mit der Frage könnte man auch den umstrittenen Neubau von Moscheen ganz schnell abwürgen. Aber wenn du meinst...

    "Oder werden diese Gotteshäuser von zuvielen heterosexuellen besucht? Warum dieser extra Wurst für euch? Wollt Ihr nicht, dass Ihr ein Teil der grossen Gemeinschaft werdet."

    Du hast doch weiter oben klargestellt, dass diese großen Gemeinschaften homosexuelle Partnerschaften ABLEHNEN und wunderst dich, wenn sie ihr eigenes Ding drehen?
    Merkst du nicht, wie du dir widersprichst?

    "Oder wollt Ihr zu sehr euch abkapseln und unter euch leben?"

    Genau. Warum eigentlich noch unterschiedliche Gotteshäuser wie Moscheen, Kirchen, Synagogen. Und dann noch der ganze Quatsch mit "katholisch" und "evangelisch". "Sunnitisch" Schiitisch", etc...
    Warum diese Extra-Würste? Muss man sich abkapseln und unter sich leben?
    Warum nicht ein Gotteshaus für alle monotheistischen Religionen?
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#23 manns genugAnonym
#24 LarsAnonym
  • 08.04.2017, 11:46h
  • Antwort auf #20 von Hüseyin Akdag
  • Lieber Hüseyin Akdag,,

    Schön, dass hier jemand aus der deutsch-türkischen Community (ich zähle Dich einfach mal dazu) das Wort ergreift! Nur so kann man miteinander sprechen und nicht übereinander. Zu Deinen Einwänden: Du hast offensichtlich den Artikel nicht richtig verstanden. Eine LGBTI-freundliche Moschee heißt nicht: Eine Moschee für Schwule und Lesben. Es heißt: Eine Moschee, in der Schwule und Lesben in die Gemeinschaft und das Gemeindeleben integriert sind, ohne ihre Brüder und Schwestern anzulügen über das, was in ihrem Herzen vorgeht und was ihre Biologie in ihnen angelegt hat. Es geht also genau nicht um Abkapselung, sondern um das Gegenteil!!

    Natürlich kannst Du sagen: Warum eine extra Gemeinde für Menschen, die den Islam ganz anders versehen, als ich das tue? Meiner Meinung nach ist es aber der Vorteil der islamischen Tradition, dass sie Vielfalt zulässt und eben nicht zentralistisch organisiert ist, wie z.B. die katholische Kirche, mit ihrem Papst und früher auch einer Geheimpolizei, der Inquisition. Leider haben viele Muslime diese zentralistische Idee kopiert, anstatt ehrlich miteinander um die beste Wahrheit zu streiten und wie die Gelehrten am Schluss ihrer Argumentation bescheiden zu sagen: "Und Allah weiß es am besten."
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#25 LarsAnonym
  • 08.04.2017, 12:10h
  • Antwort auf #20 von Hüseyin Akdag
  • "Zu nächst bin ich ehrlich und manns genug, mit meinem vollen Namen einen Kommentar zu verfassen."

    Mit "manns genug" meinst Du wahrscheinlich "mutig". Natürlich bist Du mutig und dafür hast Du meinen Respekt. Aber ich finde, Frau Ates ist auch sehr mutig, obwohl sie schon viel gefährlichere Situationen erlebt hat, als ein paar böse Antworten in einem Internetforum. Und es gibt viele mutige LGBT-Aktivisten.- Sie sind sicher viel mutiger als viel Männer.

    Ich habe aber eine Frage: Wenn ich mich hier mit meinem vollen Namen nennen würde, würdest Du so mutig und Manns genug sein, mich gegen Gewalt und böse Kommentare von anderen zu schützen?
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#26 LarsAnonym
  • 08.04.2017, 12:22h
  • Antwort auf #20 von Hüseyin Akdag
  • "In einem Gotteshaus soll man sich mit Gott beschäftigen alles andere ist irrelevant."

    Einverstanden. Aber da beginnen doch die Probleme. Jemand der Hetero ist, kann in die Moschee gehen und ist von dem anderen Geschlecht getrennt. Die traditionelle Moschee gibt ihm also die Sicherheit, nicht abgelenkt zu werden. Für einen Mann, der auf Männer steht, für eine Frau, die auf Frauen steht, sieht das ganz anders aus. Was soll ich denn als Mann machen, wenn ich in eine traditionelle Moschee gehe? Mich auf die Männerseite begeben, aber eine Burka überziehen? Wer Hetero ist, der hat eine klare Struktur und muss nicht weiter nachdenken. Jemand, der homosexuell ist,, muss ständig über solche Fragen nachdenken, aber er darf nicht mit Heteros darüber reden und eine Lösung finden, die für alle akzeptabel ist. Das finde ich nicht richtig. Deshalb finde ich, es ist mal Zeit, dass auch die Heteros anfangen, nachzudenken und nicht sagen: Es es ist doch alles gut, was wollt ihr?
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#27 OrthogonalfrontAnonym
  • 08.04.2017, 12:59h
  • Ich denke die WEITAUS bessere Lösung wäre es, gläubigen LGBTTIQ einen Ausweg zu zeigen aus einer Religion die sie hasst, anstatt ständig zu versuchen Vereinbarkeiten zu konstruieren, die dann auch wieder nur innerhalb dieser winzigen Konstrukte funktionieren. Fernziel sollte sein, dem verwerflichen Laster Religion ganz zu entsagen.
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#28 Homonklin44Profil
  • 08.04.2017, 14:17hTauroa Point
  • Antwort auf #20 von Hüseyin Akdag
  • Aus welchem "unseligen" Hause hat man Dir denn Auslauf gegeben?

    Sorry, aber ich schätze, 'Ibn-Rushd' ist hier der Namenstitel von einem Gelehrten, der auch unter Averroës bekannt wurde, und sich sehr für die Logik als Mittler für ein zufriedenes Leben eingesetzt haben soll.

    Warum Du hier auf türkisch vulgär herum trittst, kein Schimmer, aber 'ibn' ist im Arabischen als "Sohn von" recht gebräuchlich.

    Gut, zum Islam selbst unter dem religiotischen Aspekt kann ich auch nicht stehen, dafür bin ich zu sehr Religionskritiker, und sehe den Nutzen davon für LGBTIQ-Personen nicht wirklich. Unter lebensvorgaben leben zu sollen, die das Leben und die freie Entfaltung beungünstigen und beeinträchtigen, kann auf Dauer nicht gesund sein.
    Dem Islam muss man im Vergleich zum Christentum und Judentum vielleicht nachsehen, dass Letztere hunderte von Jahren zeit hatten, sich mit der Aufklärung allmählich zu arrangieren. Das tun sie in vielen aspekten immer noch nicht. Im Islam wurden die aufklärerischen Bemühungen von den Koran treuen und radikalen Entwicklungsströmungen wieder untergemangelt, was heute zu einer fast fehlenden Aufklärung auf dem Bereich geführt hat.

    Wie auch immer man Balance zwischen Religion und Wissenschaft/Aufklärung sehen mag... mir geht es da auch eher so in der Richtung mit dem, was P. Gosker so schrieb.
    Meiner Meinung nach ist Religion etwas Krankmachendes,ähnlich Diskriminierung und Introjektbildung. Meiner Meinung nach, wohlgemerkt.

    Nachdem es aber Sache der persönlichen Freiheitsentfaltung ist, ob ein Mensch sich durch Rauchen, Trinken oder durch Religion selbst bearbeiten will, und etliche LGBTIQ ja auch den christlichen Religionen nach rennen, kann man den Versuch auch tolerieren, wenn das für GLBTIQ-Muslime in Zukunft auch möglich ist.
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#29 LarsAnonym
  • 08.04.2017, 14:21h
  • Antwort auf #27 von Orthogonalfront
  • Eine Religion ist keine Person. Sie kann weder hassen noch lieben. Hassen oder lieben können nur Menschen. Das Problem ist meines Erachtens nicht die Religion, sondern das Religionsverständnis, sprich die Haltung, die ich zu den Traditionen und Gegebenheiten einnehme, aus denen ich komme und abstamme.

    Wenn "das Ziel" ein einheitliches Religionsverständnis oder Nichtverständnis ist, dann entsteht nur wieder eine neue Religion.

    Es kann also durchaus unterschiedliche Ziele geben. Ich habe nichts gegen einen "frommen" Mann, der z.B. eine lesbische Frau heiratet und dass beide ihre Homosexualität evtl. diskret ausleben, wenn er und sie damit wirklich glücklich und zufrieden sind. Vielleicht wollen sie Kinder und eine traditionelle Familienstruktur haben, haben in ihrer Frauen- bzw. Männerwelt genügend Kontakte und finden diese Regelung deshalb praktischer, als eine Regenbogenfamilie zu gründen. Problematisch wird es ja nur, wenn sie meinen, diese alte Praxis müsste heute für alle anderen homosexuellen Menschen funktionieren und wenn aus Diskretion Lüge und Anfeindung und Erpressung anderer wird. Dann erst entsteht aus Religion Zwang und Unterdrückung.

    Aus diesem Grunde ist es doch gut, wenn es verscheidene Modelle gibt - und vor allem, dass darüber diskutiert wird.
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#30 FredinbkkProfil
  • 08.04.2017, 16:14hBangkok
  • Nichts dagegen ,wenn irgendwelche Sekten ihre Kirchen,Tempel,Moscheen oder Synagogentuer oeffnen...

    Die Evulution geht immer weiter , nur beim Sektentum in seiner Vielfalt und jedlichen Aberglauben ..scheint das nicht der Fall zu sein...

    ..deshalb auch an offenen Tueren kann man voruebergehen...

    Moscheen wuerde ich so nicht betreten,

    da faellt dein"Vordermann"immer auf die Arme

    und streckt dir dabei seinen "Allerwertesten" provokant entgegen...

    das muss ich nicht haben....
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#31 BuntUndSchönAnonym
  • 08.04.2017, 16:39h
  • Antwort auf #20 von Hüseyin Akdag
  • Die Frau vom Artikel, Hüseyin, hat das Wort Ibn NICHT für die Moschee verwendet, um Homosexuelle als Schwuchtel zu bezeichnen!! Diese Frau ist liberal gegenüber der LSBTTIQ, im Gegensatz zu dir.
    Das Wort Ibn ist bei dieser Moschee aus dem Arabischen und bedeutet Sohn!!

    Und wir LSBTTIQ, die hier schreiben, sind ebenfalls Mann genug und auch Frau genug, um dir Zwergchen Paroli zu bieten.

    Ob du nun diese Moschee gut findest oder nicht, wen juckt's!
    Jedenfalls freuen WIR uns, dass sie geöffnet wird und moslemische LSBTTIQ
    willkommen sind.

    Du bist hier auf der falschen Internetseite, Hüseyin!
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#32 OrthogonalfrontAnonym
  • 08.04.2017, 20:31h
  • Antwort auf #29 von Lars
  • Zu deinem haarspalterischen Beitrag kann ich nur sagen, dass wir uns da nicht einig werden. Jeder der sich von der Religion Islam los sagt, tut damit etwas gutes für sich und die Menschheit. Umso früher wir dieses Gespenst los sind, desto besser. Die Flucht in eine andere Religion ist dann aber auch keine Lösung, sondern bestenfalls feige. Aber so ist das eben. Nur wer hart genug ist, verkraftet die Realität so wie sie ist und kann das Laster der Religion von sich abstreifen. Dennoch, wer absolut zu schwach dafür ist und einfach nicht anders kann, der soll sich bitte zumindestens eine Religion aussuchen, die wenigstens ETWAS weniger LGBTTIQ-feindlich ist als Islam. Mit etwas Glück wird diese Religion dann zur Ausstiegsdroge. Ach, und das noch: Drüber reden können ist kein Qualitätsmerkmal an sich. Politiker reden auch mit uns über unsere Gleichstellung, nur um dann nach der Wahl das genaue Gegenteil zu tun. Nur mal so als Beispiel.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#33 LarsAnonym
  • 08.04.2017, 21:07h
  • Antwort auf #32 von Orthogonalfront
  • Selbst wenn wir uns einig würden, würde das in diesem Zusammenhang wenig bringen, denn wir sind offenbar beide weder Muslime noch durch islamische Kultureinflüsse geprägt.

    Ich finde es aber gegenüber muslimischen Homosexuellen wenig sensibel, ihnen das "Laster der Religion" vorzuwerfen und damit sozusagen auch noch von nichtreligiöser Seite aus mit moralischen Vorurteilen und Verallgemeinerungen zu diffamieren, als ob es nicht genug wäre, wenn ihnen von orthodoxer Seite das Laster der Homosexualität vorgeworfen wird.

    Ich denke, man tut besser, auch hier sprachlich mehr zu differenzieren: Problematisch ist nicht DER "islam", denn den gibt es so nicht, sondern das zunehmend erstarrte, homophobe und von Machtinteressen politisierte Islamverständnis vieler Menschen - vieler Muslime, aber auch vieler Nichtmuslime. Differenzierung ist für mich keine Haarspalterei, sondern eine aufklärerische Tugend.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#34 BuntUndSchönAnonym
  • 08.04.2017, 21:11h
  • Antwort auf #20 von Hüseyin Akdag
  • Ganz genau: in der Kirche geht es um Gott!
    Und deshalb freue ich mich, dass es in Berlin eine Kirche gibt, die es der moslemischen LSBTTIQ überhaupt ERLAUBT, dort anwesend zu sein, Schlauberger!
    Von wegen Extrawurst!
    Die LSBTTIQ wird ja deutschlandweit ausgegrenzt von Kirchen! Welche Kirche traut denn Homosexuelle, wenn wir heiraten wollen??
    Kein Mensch wird beim Beten abgelenkt, wenn Homosexuelle anwesend sind!!
    Du machst echt ein Theater um etwas, was völlig banal ist.
    Informiere du dich erstmal, bevor wir dich ständig über was aufklären müssen, was längst bekannt ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#35 OrthogonalfrontAnonym
  • 08.04.2017, 21:44h
  • Antwort auf #33 von Lars
  • "Selbst wenn wir uns einig würden, würde das in diesem Zusammenhang wenig bringen, denn wir sind offenbar beide weder Muslime noch durch islamische Kultureinflüsse geprägt."

    Mein Gesicht ist durchaus durch "muslimische Kultureinflüsse" geprägt worden, wenn du verstehst was ich meine. Von daher werde ich hier stets mitreden und Partei ergreifen. Und das bringt eine ganze Menge, das kann ich dir versichern!

    "Ich finde es aber gegenüber muslimischen Homosexuellen wenig sensibel, ihnen das "Laster der Religion" vorzuwerfen und damit sozusagen auch noch von nichtreligiöser Seite aus mit moralischen Vorurteilen und Verallgemeinerungen zu diffamieren, als ob es nicht genug wäre, wenn ihnen von orthodoxer Seite das Laster der Homosexualität vorgeworfen wird."

    1. Werfe ich das mit dem "Laster der Religion" sämtlichen religiösen Menschen vor. Religion ist wie Alkohol oder Drogen eine Zuflucht für die Schwachen, nichts weiter.
    2. Ist meine Kritik nicht moralischer, sondern vernünftiger Natur.
    3. Ist es keine "Verallgemeinerung" wenn man feststelle, dass Islam eine Relgion des Hasses gegenüber LGBTTIQ ist. Da sprechen sämtliche Erhebungen, Umfragen etc. eine absolut klare und nicht von der Hand zu weisende Sprache.

    "Ich denke, man tut besser, auch hier sprachlich mehr zu differenzieren: Problematisch ist nicht DER "islam", denn den gibt es so nicht"

    Das gute alte "Islam hat doch nichts mit Islam zu tun" Gewäsch. Wie bestellt, so geliefert. *augenroll*

    "sondern das zunehmend erstarrte, homophobe und von Machtinteressen politisierte Islamverständnis vieler Menschen"

    Du meinst einfach Moslems, die den Koran ernst nehmen. Islam ist homophob, hoch-politisch und kriegerisch. So hat es Mohammed gewollt, so hat es Mohammed (oder irgendwelche besser gebildeten Sklaven von ihm) im Koran niedergeschrieben.

    "vieler Muslime, aber auch vieler Nichtmuslime"

    Häh?

    "Differenzierung ist für mich keine Haarspalterei, sondern eine aufklärerische Tugend."

    Differenzierung ist hier aber nicht nötig, wenn man sich die schieren Zahlen ansieht. LGBTTIQ-Rechte stehen im Islam auf verlorenem Posten, da beißt die Maus keinen Faden ab. Also lieber den Menschen zeigen, wie man sich aus den Fängen des Islam befreit. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohen Ende.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#36 TheDadProfil
  • 08.04.2017, 22:16hHannover
  • Antwort auf #11 von Gronkel
  • ""Anstelle lassen wir die Moscheen mit Frauen und Homosexuellenfeindlichkeit gewähren, lassen sie breitflächig von anderen Staaten finanzieren, schaffen es nicht Imane auszubilden die auch die hiesigen Werte vertreten und erzwingen nicht einmal die Beschränkung des Islams auf geistliche Inhalte.
    Btw. andere Religionen sind da um lichtjahre weiter.""..

    -LOL-
    Welche "Religionen" sind denn dort "weiter" ?

    Welche "Religionen" schaffen es denn sich nicht vom Staat finanzieren zu lassen, unabhängig ob von diesem, oder einem anderem ?

    Und seit wann wäre es die Aufgabe der "Gläubigen" die Ausbildung der Kleriker so zu gestalten, das "hiesige Werte", zu denen sich dieser Staat und diese Gesellschaft nicht einmal fähig zeigt sie ausreichend zu formulieren, und sie in die Tat umzusetzen, zu "organisieren" ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#37 TheDadProfil
  • 08.04.2017, 22:22hHannover
  • Antwort auf #12 von Hüseyin Akdag
  • ""Soooo ein Schwachsinn, eine Moschee für Schwule und Lesben. Habt Ihr mal gehört, dass es extra eine Kirche oder eine Synagoge für Homosexuellen u. Lesben gibt? ""..

    Es missfällt mir egal welche "Religion" zu "verteidigen"..
    Aber du hast es aus Deinem Unwissen heraus nicht anders gewollt :

    ""Die Metropolitan Community Church, kurz MCC (vollständig: The Universal Fellowship of Metropolitan Community Churches oder UFMCC), ist eine weltweit agierende Dachorganisation für ein Netzwerk von protestantischen Freikirchen. MCC entstand ursprünglich im Oktober 1968 als kleine Einzelgemeinde des homosexuellen Pastors Troy Perry im Umfeld der Schwulenszene von Los Angeles; die Gründung war eine Reaktion auf die zu der Zeit erhebliche gesellschaftliche Diskriminierung von Schwulen und Lesben.""..

    de.wikipedia.org/wiki/Metropolitan_Community_Church

    ""Was die Seyran Ates macht ist nur, die muslimen zu provozieren, mehr auch nicht.""..

    Hier "provozieren" nur diejenigen, die meinen Menschen ausschließen und diskriminieren zu müssen..
    Leute wie Du, die sich im Vollbesitz der Wahrheit "glauben", denn das ist die Kernkompetenz ihres "Glaubens"..
    Leute wie Du die denken zu wissen was ihr "Gott" so alles will..

    Spricht der zu Dir ?
    Hast Du das mal einem Arzt gesagt ?
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#38 TheDadProfil
  • 08.04.2017, 22:34hHannover
  • Antwort auf #20 von Hüseyin Akdag
  • ""Nochmal zu Aufklärung, zu türkisch heisst Ibn(e)""..

    Aufgeklärt werden müssen hier nur diejenigen, die ihre eigene Sprache, respektive ihre eigene Religion nicht verstehen..

    NICHTS im Koran ist in "Türkisch" geschrieben, sondern in Arabisch..
    Der arabische Begriff "ibn" bedeutet Sohn..

    Wer sich allerdings damit hervortut die "türkische Übersetzung" des Koran als Argument für die Schwulen-Verfolgung anzuführen, der ist sicher auch dazu fähig hier nur Unsinn verbreiten zu wollen..

    ""Wie es im Islam keine konfession bezogen Moscheen gibt,""..

    Stimmt..
    Die heißen dort "Schulen", was sich auf die Auslegung des Koran bezieht, so wie sich die Konfession auf die Auslegung der Bibel bezieht..

    ""so sollte es auch keine sexuell bezogene Moscheen, Synagogen und Kirchen geben. Niemand aber auch niemand steht beim Eingang einer Moschee, Kirche oder Synagoge und frägt nach seinem/Ihrem sexuellen Neigung.""..

    ""frägt"" ?
    Kuck an..
    Ein Hinweis auf die idiomische Herkunft Deiner Muttersprache in der Du dich hier zum Affen machst, weil Du ja einer derjenigen wenigen bist, die es sich leisten können ihren "vollen Namen" zu nennen ?
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#39 TheDadProfil
#40 TheDadProfil
  • 08.04.2017, 22:42hHannover
  • Antwort auf #27 von Orthogonalfront
  • Ein kleines bisschen weniger auf den "Islam" hin formuliert, beispielsweise aus dem Subtext das Wort "hier" weglassend, und auf das ""verwerfliche Laster"" als Abwertung verzichtend, kann ich dem Kommentar zustimmen..

    Es müssen Wege aufgezeigt werden den Menschen ein Aussteigen aus den "Religionen" zu ermöglichen, wenn diese sich gegenüber diesen Menschen diskriminierend und unterdrückend verhalten..
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#41 OrthogonalfrontAnonym
#42 GronkelAnonym
  • 09.04.2017, 09:10h
  • Antwort auf #36 von TheDad
  • "Welche "Religionen" sind denn dort "weiter" ?"

    Bei der Rechtsstaatlichkeit, Gleichberechtigung,... so ziemlich alle.

    "Welche "Religionen" schaffen es denn sich nicht vom Staat finanzieren zu lassen, unabhängig ob von diesem, oder einem anderem ?"

    Es geht nicht darum dass eine Religion von einem Staat finanziert wird, es geht darum dass gute Teile des Islams in Deutschland von despotischen Sklavenhalterstaaten finanziert wird mit einem Islamverständnis aus dem Mittelalter. Wie Katar oder Saudi Arabien.

    "Und seit wann wäre es die Aufgabe der "Gläubigen" die Ausbildung der Kleriker so zu gestalten, das "hiesige Werte", zu denen sich dieser Staat und diese Gesellschaft nicht einmal fähig zeigt sie ausreichend zu formulieren, und sie in die Tat umzusetzen, zu "organisieren" ?"

    Ja es ist auf der einen Seite traurig, dass die Gläubigen so sind wie sie sind auf der anderen Seite, dass der Staat es nicht schafft auf Rechtsstaatlichkeit zu bestehen. Versagen wo man nur hinsieht.
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#43 FredinbkkProfil
  • 09.04.2017, 09:37hBangkok
  • Hat nichts mit der Berliner Moschee zu tuen aber...

    soeben in den Nachrichten des Thai TV:

    schlimme Bilder ,Razzien gegen Homosexuelle in Indonesien.
    Ueberwiegend junge Maenner wurden von Maennern in Uniform (Polizei/Millitaer??) auf oeffendliche Plaetze verbracht ,zum teil gefesselt und ausgepeitscht .
    Da bei waren grosse Gruppen von teilnahmlosen Zuschauer zu sehen..
    Die Vorkommnisse muessen vor diesem Wochenende stattgefunden haben...

    Einer der Schlaeger hatte eine Sturmhaube mit Sehschlitzen ueber dem Kopf .....

    Der Islam scheint nun im Mittelalter angekommen zu sein ,die Christensekten haben dies seit langem hinter sich...

    In Bangkok explotierten zwei Sprengkoerper vor 2 Tagen mitten in der Stadt in Abfallcontainern...

    in Stockholm ,in Nizza , in Bruessel ...

    die wollen nicht nur spielen .....

    es wird langsam zu einer WELTWEITEN BEDROHUNG besonders auch fuer uns

    wir vermeiden es am Thai-Neujahr sprich Songran in die Stadt zu gehen..
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#44 Paulus47Anonym
  • 09.04.2017, 09:44h
  • Erstmal finde ich diese Meldung gut.

    Liberal ist diese Moschee in Berlin aber nur, wenn dort homosexuelle Paare sich trauen können. Nur Trost, Mitleid und Takt, wie sie der katholische Katechismus "hergibt", oder Barmherzigkeit, wie sie Papst Franziskus predigt, reicht nicht.

    Erst wenn dort homosexuelle Paare in der Moschee sich das Ja-Wort geben können, wie es beispielsweise in der unierten Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz der Fall ist, werde ich diese Moschee als LGBT-freundlich und liberal einstufen. Solange dies dort nicht geschehen ist, ist diese Moschee nicht anders als die Vatikanleitung zu bewerten.
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#45 BuntUndSchönAnonym
#46 GronkelAnonym
  • 09.04.2017, 11:29h
  • Antwort auf #45 von BuntUndSchön
  • "Ich kann mir vorstellen, dass es dort auch Hochzeiten geben wird, sobald die Ehe für alle geöffnet ist."

    Warum sollte der theologische Teil der Hochzeit nicht sofort durchgeführt werden? Es hängt da wohl nicht an der staatlichen Seite.
    Das Problem in der islamischen Community wird nämlich nicht durch ein Gesetz zur Ehe für alle gelöst werden. Ate wird aus der islamischen Community angefeindet und bedroht und auch die Moschee soll, laut Bericht, erst einen Check durch das LKA durchlaufen.
    Am Ende wird es aus akuter Sicherheitsgefahr wahrscheinlich zu einer Vollüberwachung führen, wie bei Synagogen in Deutschland schon üblich.
    Traurig aber wahr.
    Wenn die Moschee unter hehren Vorsätzen eröffnet wird, sollte es direkt auch bei der Hochzeit eine Vorbildfunktion erfüllen.
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#47 LorenProfil
  • 09.04.2017, 14:39hGreifswald
  • Diskriminierungsfreie Versammlungsräume für Gläubige, so wie sie Frau Ates mit anderen plant, sind ein Fortschritt, solange Menschen 1) religiöse Vorstellungen für ihre Existenz benötigen und 2) ihren religiösen Bräuchen in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten nachgehen wollen. Da Glaubensgemeinschaften mit ihren religiösen Geboten und Verboten (auch unausgesprochen) Politik betreiben, sollten sie m.E. hier in Deutschland an den Vorgaben der politischen Verfasstheit (Grundgesetz) und Ordnung (Demokratie) "gemessen" und auf sie verpflichtet werden. Wehrhafte Demokratien würden nach meinem Verständnis ausschließlich inklusive Glaubensräume dulden und das Grundrecht der Religionsfreiheit nicht "überstrapazieren", wenn z.B. Frauen oder Lesben und Schwule dort ausgeschlossen, bedrängt und/oder dort in anderer Weise offen diskriminiert werden. Solange man davon noch weit entfernt ist, begrüße ich Initiativen wie die von Frau Ates.
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#48 TheDadProfil
  • 09.04.2017, 20:33hHannover
  • Antwort auf #42 von Gronkel
  • ""Bei der Rechtsstaatlichkeit, Gleichberechtigung,... so ziemlich alle.""..

    -LOL-

    Die Ausnahmen in den AGG's sind dann also so etwas wie ein "gefühltes Gerücht" ?

    Die "christlichen Kirchen " halten sich in Wahrheit an die gesetzlichen Vorgaben die auch Konzerne wie IBM oder Ford einhalten ?
    Kuck an..

    In Wahrheit ist dann auch sicher der ungebrochene Einfluß der von der DITIB installierten Imame so groß, daß das Bitten und Betteln der Kardinäle und Bischöfe um Gleichstellung und Gleichberechtigung auf den Fluren des Bundestages ungehört verhallen müssen, denn die Abgeordneten die die Gesetze verabschieden sind inzwischen so "Islam-hörig" daß sie die Gesetze so diskriminierend gegenüber den LGBTTIQ*-Menschen abfassen, wie es dem "Islam" in den Kram paßt..

    Dein Überblick über Ursache und Wirkung bedarf dringend eines Updates..

    ""Es geht nicht darum dass eine Religion von einem Staat finanziert wird, es geht darum dass gute Teile des Islams in Deutschland von despotischen Sklavenhalterstaaten finanziert wird mit einem Islamverständnis aus dem Mittelalter. Wie Katar oder Saudi Arabien. ""..

    Ach so..
    Weil die BRD als Rechtsstaat gilt, ist die Finanzierung des Klerus der EKD und der RKK als zu marginalisierendes Nebenbei in Ordnung ?

    Käme das Geld für die Imame aus einem Traumziel reisewütiger Bundesbürger, sagen wir Dubai oder Singapur, dann wäre es also auch "in Ordnung" ?

    Wie weit Deine Messpegel für das messen mit unterschiedlichem Maß hier voneinander abweichen, ist dir also auch nicht klar ?
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#49 TheDadProfil
  • 09.04.2017, 20:47hHannover
  • Antwort auf #46 von Gronkel
  • ""Warum sollte der theologische Teil der Hochzeit nicht sofort durchgeführt werden? Es hängt da wohl nicht an der staatlichen Seite. ""..

    Weil es für LGBTTIQ*-Menschen keine Hochzeiten gibt !

    Zumal man hier weidlich darüber streiten kann, was ein ""theologische Teil der Hochzeit"" sein soll, während die Heirat ein staatliches Rechtsinstitut ist ?
    In einem säkularem Staat gibt es keine "Einheit" aus staatlicher und "religiöser" Zeremonie, die sich durch Teile zu einem Ganzem vervollständigen könnten..

    Das heißt immer noch "Partnerschaftszermonie", und ist auch deshalb ein Grund für die "Kirchen" der EKD deshalb keine "Hochzeitsfeiern" von LGBTTIQ*-Paaren abzuhalten, sondern "Segnungsfeiern"..

    Wieso sollte hier dann also die "Moschee" anbieten, was die "Kirchengemeinde" nicht anbietet ?

    ""Das Problem in der islamischen Community""..

    Das nicht nur sprachliche Problem ist hier die Vereinnahmung ganzer Gruppen von "Gläubigen Muslimen" zu einer ""islamischen Community"", während sich die "religiösen Christen" immer schön als Teil einer einzelnen Gemeinde sehen wollen, auch um Verantwortungen für den Unsinn anderer Gemeinden nicht tragen zu müssen..

    Wie auch die anderen Gemeinden der EKD und der RKK sind die Gemeinden der "Muslime" in sich geschlossene Zirkel, deren Zusammenarbeit nicht einmal annähernd so beschreiben ließe, wie es für die EKD üblich ist..
    Aber das nur mal so nebenbei..
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#50 GronkelAnonym
  • 09.04.2017, 22:58h
  • Antwort auf #48 von TheDad
  • "Wie weit Deine Messpegel für das messen mit unterschiedlichem Maß hier voneinander abweichen, ist dir also auch nicht klar ?"

    Ganz ehrlich, ich sehe die Ausnahmen bei AGG der Kirchen für belanglos im Vergleich zur Geschlechterapartheit in Moscheen die sich als propagiertes Weltbild bis in den Alltag hineinzieht.
    Und natürlich ist die Abhängigkeit einer Religionsgemeinschaft von der Finanzierung durch einen demokratischen Staat besser als die Anhängigkeit von einer Despotie oder Unrechtsstaat.
    Da ist mir der Einfluss Deutschlands auf Religionen tausendmal lieber als der aus anderen Staaten.

    "In einem säkularem Staat gibt es keine "Einheit" aus staatlicher und "religiöser" Zeremonie, die sich durch Teile zu einem Ganzem vervollständigen könnten.."

    Und genau deswegen sollte die Moschee, die sich ja bewusst offen für Homosexuelle positionieren will, auch eine Hochzeit anbieten. Ob du es dann Hochzeit, Segnung oder Zeremonie nennst, ist mir gleich.

    "Wieso sollte hier dann also die "Moschee" anbieten, was die "Kirchengemeinde" nicht anbietet ?"

    Ja warum denn nicht? Warum kann eine Moschee nicht auch mal Vorreiter sein? Als würde sich jemand einen Zacken aus der Krone brechen, wenn man an Moscheen auch Ansprüche stellt. Und es ist ja nicht so, dass es keine Kirchen gibt die Hochzeiten für Homoseuxelle anbieten. Auch hier in Deutschland. Bei Moscheen besteht die Möglichkeit gar nicht und selbst weltweit ist es an der Hand abzählbar.

    "Das nicht nur sprachliche Problem ist hier die Vereinnahmung ganzer Gruppen von "Gläubigen Muslimen" zu einer "islamischen Community""

    Jaja und jeder Mensch ist ein Individuum. Deine Rethoriktricks für Diskussionen interessieren mich nicht. Wenn du nicht über die Probleme der jeweiligen Community reden möchtest, dann mach es einfach nicht.
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#51 TheDadProfil
  • 10.04.2017, 00:17hHannover
  • Antwort auf #50 von Gronkel
  • ""Ganz ehrlich, ich sehe die Ausnahmen bei AGG der Kirchen für belanglos im Vergleich zur Geschlechterapartheit in Moscheen die sich als propagiertes Weltbild bis in den Alltag hineinzieht.""..

    Ach ?
    Weil ein "muslimisches Patriarchat" abzulehnen ist, während man ein "katholisches Patriarchat" gewähren lassen könnte ?

    Mal abgesehen davon, daß es diese Trennung nach Geschlecht auch in Synagogen gibt, und sie bis vor gar nicht so langer Zeit auch in "Kirchen" üblich war..

    Bei der "strengen Hand des Vaters der die Kinder züchtigt" und auf die Ehre der Familie verweist, kommt es also darauf an, ob diese Hand eine "muslimische" oder eine Katholische sei ?

    Wie weit kann man sich noch aus der Gesellschaft entfernen, ohne als Xenophob und Islamophob dumm aufzufallen ?

    ""Und natürlich ist die Abhängigkeit einer Religionsgemeinschaft von der Finanzierung durch einen demokratischen Staat besser als die Anhängigkeit von einer Despotie oder Unrechtsstaat.""..

    Äh ?
    Welcher Staat verhielte sich seinen Bürgern gegenüber demokratisch, wenn er sie gleichzeitig durch die Protektion einer "Religion" gängeln ließe ?

    ""Und genau deswegen sollte die Moschee, die sich ja bewusst offen für Homosexuelle positionieren will, auch eine Hochzeit anbieten.""..

    Mit Verlaub..
    Das KANN sie nicht..
    Wir haben keine Staatskirche..
    Und schon gar keinen Staats-Islam..
    Und genau deshalb kann die "Moschee" hier nicht weiter gehen, als es der Staat gegenüber den LGBTTIQ*-Menschen geht..
    Es können gar keine "Hochzeiten" angeboten werden, denn LGBTTIQ*-Menschen "heiraten" nicht !
    Sie begründen einen Partnerschaftsvertrag der sich vom Konstrukt der Ehe deutlich absetzt..

    Natürlich kann man eine Zeremonie, ein "religiöses" Brimborium so nennen..
    Man kann "religiöse" Brimborien nennen wie man will..
    Was nichts daran änderte, das diese Zeremonien keinerlei Einfluß auf die rechtliche Situation dieser Menschen in der Gesellschaft entwickelten..
    Was LGBTTIQ*-Menschen wollen ist Gleichberechtigung, ist die Anerkenntnis in den Gemeinden und in der Gesellschaft..

    Was sie NICHT wollen ist ein Placebo, ein Surrogat, ein "so tun als ob"..

    Wenn Dir das immer noch nicht klar ist, wird es Zeit sich einmal mit der Idee der Gleichberechtigung und Gleichstellung zu befassen !

    Was dort zählt ist nämlich Gleiche Rechte wie alle anderen zu besitzen, und nicht ein Schauspiel, in dem dann vorgegaukelt wird, es sei so..

    Und nur mal so nebenbei finde ich es aberwitzig von einer Moschee die sich noch in der Gründung befindet einzufordern, was man gegenüber sämtlichen Landeskirchen und Gemeinden der EKD, oder gar der RKK NICHT bereit ist einzufordern..

    Wieso sollte sich hier die "Moschee" besonders hervortun ?
    Wieso sollte sie leisten, was die Gemeinden der RKK und der EKD NICHT leisten ?

    Um zu zeigen das ein paar Hundert "Musliminnen" anders sind als die Anderen ?
    Was dann daherkommt wie die allseits gerne geforderte Distanzierung, die immer dann an "Muslime" herangetragen wird, wenn ein Idiot der sich als Terrorist erweist verrückte Anschläge ausführt..

    Wann genau hast Du dich eigentlich zuletzt von einem terroristischem Anschlag der "NSU" distanziert, um den hier lebenden Mitbürgern mit Migrationshintergrund "zu beweisen", daß nicht alle Bio-Deutschen Nazis sind ?

    Wann genau hast Du zuletzt die ständig auftretenden "Familien-Dramen" als die die Ehrenmorde unter "deutschen Familien" bezeichnet werden, eigentlich als Irrsinn verurteilt ?

    Und wann genau hast Du deine örtliche "Kirchengemeinde" aufgefordert doch endlich "Hochzeiten" für LGBTTIQ*-Menschen anzubieten ?

    Hier wird dann von der "Moschee" und ihrer Gründerin eingefordert, was man selber nicht bereit ist zu leisten..
    Ich empfinde das als anmaßend..

    ""Wenn du nicht über die Probleme der jeweiligen Community reden möchtest, dann mach es einfach nicht.""..

    Ich schreibe doch drüber..
    Nur Du schreibst nicht, Du urteilst und verurteilst die Menschen dazu Teil einer Community zu sein, denen Du dann als Gemeinschaft vorwerfen kannst nicht nach Deinem Gusto zu handeln..
    Was dann nicht meiner, sondern Dein rhetorischer Trick ist, um gegen Menschen vorzugehen, die gerade auf dem Weg sind, sich anders zu verhalten, als man es von ihnen erwartet..

    Und es ist immer irgendwie doof seine eigenen Erwartungen so hoch zu schrauben, das sie erwartbar nicht erreicht werden können..
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#52 GronkelAnonym
  • 10.04.2017, 07:58h
  • Antwort auf #51 von TheDad
  • "Weil ein "muslimisches Patriarchat" abzulehnen ist, während man ein "katholisches Patriarchat" gewähren lassen könnte ?"

    Selbstverständlich, weil das eine Patriachat qaulitätiv und quantitativ wesentlich tiefgreifender ist als das andere. Um es plump auszudrücken, wenn es keine Pristerin gibt ist mir das egal im Vergleich dazu ob es eine Geschlechtertrennung in einem guten Teil der Gläubigen gibt und diese auch eingefordert wird.

    "Wieso sollte sich hier die "Moschee" besonders hervortun ?
    Wieso sollte sie leisten, was die Gemeinden der RKK und der EKD NICHT leisten ?"

    Ganz einfach, weil diese eine Moschee es könnte. Was in aller Welt ist so schlimm daran, wenn eine einzelne Moschee mal versucht ein wenig Gleichberechtigung zu leben? Und jetzt tu mal nicht als ob die Moschee dann in irgendeine Art und Weise Vorreiter für die Kirchen wäre. Diese eine Pilotmoschee macht nichts, was die Kirchen in Deutschland nicht schon gemacht hätten. Auch nicht wenn sie eine Hochzeit für Homosexuelle anbieten würde.

    "Hier wird dann von der "Moschee" und ihrer Gründerin eingefordert, was man selber nicht bereit ist zu leisten..
    Ich empfinde das als anmaßend.."

    Nein ich muss nicht in jedem Artikel wo es um den Islam und Homosexualität geht automatisch über die Kirchen und das Christentum oder Sonstiges sprechen. Das was du als anmaßend empfindest ist nichts als heiße Luft. Ein künstliches Echauffieren.

    Und ich sehe immer noch kein Problem warum der theologische Part einer Hochzeit von den Moscheen nicht angeboten werden können soll. Es ist sogar vollkommen unerheblich ob beim staatlichen Teil keine Gleichstellung erreicht wurde oder ob es nur wenige Kirchen gibt die das auch so anbieten. Bei einer Moschee die offen für Homosexuelle ist, erwarte ich dass sie auch Hochzeiten anbietet. Wenn du weniger Ansprüche gegenüber einer Religionsgemeinschaft hast, dann ist das eher Bezeichnend.

    "Und es ist immer irgendwie doof seine eigenen Erwartungen so hoch zu schrauben, das sie erwartbar nicht erreicht werden können.."

    Also wenn die offenheit und Hochzeiten für Homosexuelle in Moscheen schon als so hohe Erwartungen betrachtet werden, dass sie nicht erreicht werden können, dann müssen wir uns fragen was im Islam generell verkehrt läuft.

    "Nur Du schreibst nicht, Du urteilst und verurteilst die Menschen dazu Teil einer Community zu sein, denen Du dann als Gemeinschaft vorwerfen kannst nicht nach Deinem Gusto zu handeln.."

    Ich verurteile Meschen zu einer Community? Was für ein Schmarrn.
    Es gab hier zu genüge Artikel zum Thema Islam und Homosexualität, wenn du nicht willens bist, das auf einen Nenner zu bringen, und sei es mit dem Begriff Community (oder als Selbstbezeichnung Umma), dann liegt das Problem eindeutig bei dir. Da solltest du dich fragen warum deine Ansprüche gegenüber den Kirchen höher sind als gegenüber Moscheen.
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#53 OrthogonalfrontAnonym
  • 10.04.2017, 08:28h
  • Antwort auf #51 von TheDad
  • "und sie bis vor gar nicht so langer Zeit auch in "Kirchen" üblich war.."

    Das Entscheidende ist aber dennoch, dass es VORBEI ist. Du hast echt ein Problem mit der linear fortschreitenden Natur der Zeit, Daddy.

    Darüber hinaus schließe ich mich Gronkel in seiner Kritik an deinen Aussagen hier an.
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#54 TheDadProfil
  • 10.04.2017, 11:02hHannover
  • Antwort auf #52 von Gronkel
  • ""Selbstverständlich, weil das eine Patriachat qaulitätiv und quantitativ wesentlich tiefgreifender ist als das andere.""..

    Wie wenig Du doch weißt..

    ""Um es plump auszudrücken, wenn es keine Pristerin gibt ist mir das egal im Vergleich dazu ob es eine Geschlechtertrennung in einem guten Teil der Gläubigen gibt und diese auch eingefordert wird.""..

    Das ist mehr als nur einfach plump, denn das Frauen weniger verdienen, geringere Renten empfangen, geringere Aufstiegschancen besitzen, sind die Spitze des Eisberges diese "katholisch" entstandenen Patriarchates, unter dem auch unsere Gesellschaft immer noch zu leiden hat..

    Leute denen das "egal" ist, ist einfach nicht über den Weg zu trauen, denn sie interessieren sich nicht wirklich für die Gleichstellung und Gleichberechtigung in der Gesellschaft !

    ""Ganz einfach, weil diese eine Moschee es könnte. ""..

    Jede andere Gemeinde insbesondere der EKD KÖNNTE das auch..
    Sie könnten den Pfaffen über den Gemeinderat dazu zwingen sich Inklusiv zu verhalten, und auch LGBTTIQ*-Paare zu "trauen"..

    Dennoch passiert dies nirgendwo, denn eine generelle Änderung in der Haltung der "Gläubigen", die zu einer Änderung der Haltung der EKD geführt hätte, ist nicht in Sicht..
    Von den "Katholiken" einmal ganz zu schweigen..

    ""Was in aller Welt ist so schlimm daran, wenn eine einzelne Moschee mal versucht ein wenig Gleichberechtigung zu leben?""..

    Gute Frage..
    Wie hast Du die für Dich beantwortet ?
    Und wieso maßt Du dir dann immer noch an zusätzliche Forderungen an diese im Entstehen begriffe "Moschee" zu stellen, noch bevor sie ihre Arbeit überhaupt aufgenommen hat ?

    Denn obwohl sich diese "Moschee" und die sich darum gründende Gemeinde ziemlich progressiv und offen zeigt, willst Du hier immer noch mehr, ist es immer noch nicht genug..
    Da muss mehr kommen, die müssen sich noch weiter verändern, denn die müssen beweisen das "Muslime" die "besseren" sind..

    Um was zu erreichen ?
    Vom eigenem Versagen in der eigenen Gemeinde und der eigenen Konfession und der eigenen "Kirche" abzulenken fokussiert man sich auf die Veränderungen der anderen, und fordert ungeniert "noch mehr"..

    Komm klar..
    Mach Dein eigenes Ding in Deiner Gemeinde..

    Solche Forderungen stehen Dir nicht im Ansatz zu..

    ""Wenn du weniger Ansprüche gegenüber einer Religionsgemeinschaft hast, dann ist das eher Bezeichnend.""..

    Als Atheist habe ich nur einen Anspruch an "Religionsgemeinschaften" :
    Sich aus der politischen Gestaltung der Gesellschaft herauszuhalten..

    Doch diese Forderung kann man nicht nur gegenüber den "Muslimen" erheben, die muß man vor allem gegenüber den "Christen" erheben, die sich hier als "prägend" hevortun, und in ihrer Arroganz dem Glauben verfallen sind, was sie tun und getan haben, wäre für die Bildung einer Gesellschaft "irgendwie gut"..

    Wäre das so, gäbe es keine Unterdrückung und Diskriminierung von Minderheiten, insbesondere keine Diskriminierung der LGBTTIQ*-Menschen !

    ""Also wenn die offenheit und Hochzeiten für Homosexuelle in Moscheen schon als so hohe Erwartungen betrachtet werden, dass sie nicht erreicht werden können, dann müssen wir uns fragen was im Islam generell verkehrt läuft.""..

    Wieder eine Frage die man nicht singulär an die "Muslime" richten kann, die man ebenso an die "Christen" richten muß !

    Es gibt keine singuläre Verschiebung in richtung der "Muslime", die sich verändern müßten, und schon sei in der Gesellschaft "alles gut"..

    Die Negation der realen Einflüße auf die Gesellschaft durch das "Christentum", die man Eins zu Eins mit der Geschichte der Unterdrückung und Diskriminierung der LGBTTIQ*-Menschen sehen muß, ist so ziemlich das Unverschämteste, was man in der Diskussion leisten kann..

    ""Da solltest du dich fragen warum deine Ansprüche gegenüber den Kirchen höher sind als gegenüber Moscheen.""..

    Wie war das eben noch mit den "Hochzeiten" in den Kirchen ?

    Wer hat hier unterschiedliche Ansprüche gegenüber den "Religionsgemeinschaften" ?

    Mein Ansprüche sind dort Identisch..
    Wenn "Muslime" mit ihren 3.000 Gemeinden das anbieten sollen, muß man erwarten können das es auch von den 45.000 "christlichen Gemeinden" angeboten wird..

    Und da sind die "Christen" als dominierende "Religionsgemeinschaft" sogar in der Bringschuld in Vorlage zu gehen !

    Denn diese verhindern die Gleichstellung und Gleichberechtigung im Staat und der Gesellschaft IMMER NOCH !
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#55 TheDadProfil
  • 10.04.2017, 11:10hHannover
  • Antwort auf #53 von Orthogonalfront
  • ""Das Entscheidende ist aber dennoch, dass es VORBEI ist. Du hast echt ein Problem mit der linear fortschreitenden Natur der Zeit, Daddy.""..

    Geh in die Synagoge..
    Geh in die "Kirchen" der Evangelikalen..
    Wenn dort überall die Zeit vorbei ist, das Frauen den Gemeinden als "schmückendes Beiwerk" zu dienen haben, dann ist diese Zeit auch vorbei..
    Gegenwärtig ist sie es definitiv nicht..

    Und ich krieg jedesmal nen Hals wenn ich solchen Leuten wie Dir dann schreiben muß :

    So lange die RKK nicht die Frauen-Ordination erlaubt, wird es keine "Gleichberechtigung im Glauben" geben..

    Dann werden die nämlich auch mal erklären müssen, wieso eine Priesterin 20 % weniger Gehalt kriegen soll, als ihr männlicher Kollege..

    Du bist so kurzsichtig und so eingeschränkt wie so viele andere auch..
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#56 GronkelAnonym
  • 10.04.2017, 11:45h
  • Antwort auf #55 von TheDad
  • "Das ist mehr als nur einfach plump, denn das Frauen weniger verdienen, geringere Renten empfangen, geringere Aufstiegschancen besitzen, sind die Spitze des Eisberges diese "katholisch" entstandenen Patriarchates, unter dem auch unsere Gesellschaft immer noch zu leiden hat.."

    Also du willst ernsthaft ein selbst gewähltes Schicksal mit einer Gottesanweisung gleichsetzen? Informatikerin mit gutem Gehalt kann man mit Fleiß und Wille werden, gleichberechtigtes weibliches Mitglied der Menschen in der aktuellen islamischen Prägung nicht.
    Und dennoch willst du es gleichsetzen?

    "Und wieso maßt Du dir dann immer noch an zusätzliche Forderungen an diese im Entstehen begriffe "Moschee" zu stellen, noch bevor sie ihre Arbeit überhaupt aufgenommen hat ?"

    Das ist ganz einfach, weil es der Anspruch an jede Moschee sein müsste. Es kann nicht sein, dass eine Moschee, die überhaupt Homosexuelle benennt dafür schon gefeiert wird. Dass was da geleistet werden soll, ist eine Selbstverständlichkeit in unserer Gesellschaft und dass eine Ehe als Unding in Moscheen selbst hier in diesem Portal angesehen wird ist äußerst befremdlich. Diese Moschee mag gerade einmal der erste Schritt in der deutschen Auslegung der islamischen Religion sein. Mehr aber auch nicht. Der Weg ist noch sehr weit, aber deswegen muss man ihn dennoch benennen.

    "Solche Forderungen stehen Dir nicht im Ansatz zu.."

    Jedem Bürger in Deutschland stehen solche Forderungen an eine Religionsgemeinschaft zu. Denn ich verlange nicht mehr und nicht weniger als die Wahrung der Menschenrechte, insbesondere dass jeder Mensch gleich ist. Und da rede ich nicht von lächerlichen Ausnahmegenehmigungen mit lächerlich wenig Betroffenen, die auch noch tausende andere Optionen hätten, sondern von einem Menschenbild, dass Menschen in Klassen einteilt und wichtet, wo jemand nicht mehr hinaus kann und auch keine Optionen hat.

    "Und da sind die "Christen" als dominierende "Religionsgemeinschaft" sogar in der Bringschuld in Vorlage zu gehen !"

    Das ist dein gedanklicher Fehler auf den sich deine Ausführungen aufbauen. Wir reden über eine Religion die massive Probleme mit Homosexuellen aber auch mit der Gleichheit zwischen Menschen hat. Doch aus welchen Gründen auch immer möchtest du die Probleme nicht benennen sondern weichst auf größere Maßstäbe aus. Doch die Probleme im Islam sind hausgemacht und können auch nur im Islam gelöst werden. Die christlichen Kirchen haben damit einfach nichts zu tun und haben vorallem auch keine Bringschuld für eine Veränderung in anderen Religionen.
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#57 OrthogonalfrontAnonym
  • 10.04.2017, 12:03h
  • Antwort auf #55 von TheDad
  • Stopp! Mir ging es hierbei nicht um Frauen-Ordination sondern darum, dass in Kirchen und Synagogen Frauen und Männer gemeinsam beten, während in Moscheen hier weiterhin eine strikte Geschlechtertrennung herrscht. Dass wir Frauen generell beruflich nicht gleichgestellt sind ist eine unerträgliche Sauerei, aber dennoch ein anderes Thema. Ziel muss hier wie ÜBERALL sonst sein, sämtliche Geschlechter gleich zu stellen.
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#58 OrthogonalfrontAnonym
  • 10.04.2017, 12:56h
  • Antwort auf #56 von Gronkel
  • "Die christlichen Kirchen haben damit einfach nichts zu tun und haben vorallem auch keine Bringschuld für eine Veränderung in anderen Religionen."

    Du musst das so sehen: Daddy hat einfach immer noch Gewissensbisse wegen seiner Beteiligung an den Kreuzzügen. ;-)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #56 springen »
#59 Shinkaishi
  • 10.04.2017, 13:20h
  • Jeder, der sich bemüht, im Islam eine Reform in Richtung mehr, fassen wir es mal zusammen, Menschenrechte und menschlichen Umgang zu erreichen, verdient gerade angesichts der sehr starken Welle von Anfeindung alle Hochachtung und Unterstützung.

    Wir brauchen Leute Seyran Ates gerade heutzutage wirklich dringend.
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#60 NöööAnonym
  • 10.04.2017, 13:36h
  • Antwort auf #56 von Gronkel
  • "Also du willst ernsthaft ein selbst gewähltes Schicksal mit einer Gottesanweisung gleichsetzen?"
    Es ist blanker Zynismus, zu behaupten, sexistisch begründete Chancenungleichheit sei von den Frauen "selbstgewählt". Wer auf diesem plumpen polemischen Niveau diskutiert, disqualifiziert sich selbst.
    Und er beweist gleichzeitig, dass er die Islamkritik hier nur missbraucht, um die hausgemachten Probleme unserer Gesellschaft zu relativieren oder sogar zu leugnen.
    Zum Kotzen.
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#61 BioradiatorEhemaliges Profil
#62 BuntUndSchönAnonym
#63 TheDadProfil
  • 10.04.2017, 23:33hHannover
  • Antwort auf #56 von Gronkel
  • ""Also du willst ernsthaft ein selbst gewähltes Schicksal mit einer Gottesanweisung gleichsetzen? Informatikerin mit gutem Gehalt kann man mit Fleiß und Wille werden, gleichberechtigtes weibliches Mitglied der Menschen in der aktuellen islamischen Prägung nicht.
    Und dennoch willst du es gleichsetzen? ""..

    Hier könnte nun eine umfangreiche Neben-Diskussion um die Entstehung des geringeren Gehaltes von Frauen aufbranden, die originär mit der RKK und ihrer "Vergelts-Gott-Strategie" der "sozialen arbeit für die gemeinschaft" zu tun hat..

    Am 18.März war Equal-Pay-Day..
    Vom 1. Januar bis zum 18.März arbeiten Frauen rechnerisch "kostenlos"..

    www.equalpayday.de/startseite/

    Und das ist nicht nur einfach ein "Gefühl", das ist nachrechenbar auch für Informatikerinnen..

    ""Das ist ganz einfach, weil es der Anspruch an jede Moschee sein müsste.""..

    Was ich an dem Tag unterstützen werde, an dem es Anspruch an jede "Christliche Gemeinde" gleich welcher Konfession wird, und dann ZUSAMMEN mit der Forderung an die Moscheen erhoben wird..
    Denn auch DAS ist dann
    Gleiche Rechte für Alle..

    Und Nöö :
    ""Jedem Bürger in Deutschland stehen solche Forderungen an eine Religionsgemeinschaft zu.""..

    AN ALLE !
    Nicht an nur Eine !

    ""Das ist dein gedanklicher Fehler auf den sich deine Ausführungen aufbauen. Wir reden über eine Religion die massive Probleme mit Homosexuellen aber auch mit der Gleichheit zwischen Menschen hat.""..

    Äh ?
    Bei den "Katholiken" ist dann also "alles gut" ?
    Die haben ja so gar keine "Probleme" mit den LGBTTIQ*-Menschen, denn um die geht es hier, und immer noch nicht nur um die "Homosexuellen" !

    In den Landeskirchen der EKD kann man also ÜBERALL hingehen ohne auf Widerstände zu treffen ?

    Hör auf Dir die Welt bunt zu malen !
    Es gibt ÜBERALL Probleme, und genau deshalb muß man ÜBERALL die GLEICHE Forderung aufstellen, und sich nicht auf nur eine "Religion" fokussieren, um insgeheim zu "glauben", wenn die sich dann änderte, dann sei endlich alles gut..

    Der "Islam" ist NICHT das Einzige Problem !
    Es sind ALLE Kirchen, ALLE Synagogen, ALLE Moscheen die es mit der Forderung zu erreichen gilt !
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#64 TheDadProfil
  • 10.04.2017, 23:40hHannover
  • Antwort auf #57 von Orthogonalfront
  • ""Stopp! Mir ging es hierbei nicht um Frauen-Ordination sondern darum, dass in Kirchen und Synagogen Frauen und Männer gemeinsam beten, während in Moscheen hier weiterhin eine strikte Geschlechtertrennung herrscht.""..

    Die herrscht in der klassischen Synagoge auch !

    Frauen beten nicht "gemeinsam" mit den Männern, die sitzen separiert in einem getrenntem Bereich..
    Sie haben keinen Zutritt zu dem Bereich in dem sich die Thora befindet, sie dürfen sie nicht "anfassen" und nicht in ihr lesen..
    In den Unterrichten zur Bar Mizwa werden für die Mädchen Abschriften genutzt, denn nur die Jungen dürfen am Pult die Verse vortragen..

    Rabbinerinnen gibt es nur in den reformierten Gemeinden..
    Das Gros der Gemeinden ist aber nicht reformiert..

    ""Dass wir Frauen generell beruflich nicht gleichgestellt sind ist eine unerträgliche Sauerei, aber dennoch ein anderes Thema.""..

    Ach so..
    Die Ursache dazu ist also irrelevant ?
    Wie willst Du diese Unterdrückung abschaffen, wenn du die Ursachen dazu nicht einmal wahrnehmen willst, weil das "ein anderes Thema" ist ?

    Du willst in einem Fahrradreifen einen Platten flicken und ignorierst das Loch im Schlauch..
    Dafür pumpst Du dich dann lieber blöd..

    Boah ey..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #57 springen »
#65 TheDadProfil
  • 10.04.2017, 23:44hHannover
  • Antwort auf #58 von Orthogonalfront
  • ""Du musst das so sehen: Daddy hat einfach immer noch Gewissensbisse wegen seiner Beteiligung an den Kreuzzügen. ;-)""..

    Daddy kanns Dir auch mal so richtig besorgen..
    Denn Daddy ist der Ur-Enkel einer Ur-Großmutter, und im Judentum ist Jude, dessen Mutter eine Jüdin ist..
    Meine Ur-Großmutter war schedische Jüdin, die eine Tochter hatte, die wieder eine Tochter hatte, deren Sohn ich bin..

    Wenn denn dann jemand aus meiner Familie an den Kreuzzügen beteiligt war, dann als Opfer..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #58 springen »
#66 GronkelAnonym
  • 11.04.2017, 06:51h
  • Antwort auf #63 von TheDad
  • "Der "Islam" ist NICHT das Einzige Problem !"

    Habe ich nicht gesagt, ich sage, dass Probleme des Islams im Islam gelöst werden müssen. Das schließt keine Probleme woanders aus, doch das Thema ist nunmal Islam, Moschee und Homosexualität. Nimm es einfach mal hin.

    "Hier könnte nun eine umfangreiche Neben-Diskussion um die Entstehung des geringeren Gehaltes von Frauen aufbranden, die originär mit der RKK und ihrer "Vergelts-Gott-Strategie" der "sozialen arbeit für die gemeinschaft" zu tun hat.."

    Ja lass das Thema nicht wirklich hier angehen, da würden wir uns nur in die Haare bekommen. Von mir nur soviel dazu: Wenn in einem errechneten Gender Pay Gab weder Berufsjahre, Berufsausbildung, Arbeitsqualifikation noch Arbeitszeiten berücksichtigt werden, kannst du dir ja vorstellen was ich von dem Ergebnis halte.
    Damit ist dann auch direkt gelöst woher ein Bezahlunterschied kommt.
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#67 GronkelAnonym
#68 stromboliProfil
  • 11.04.2017, 09:19hberlin
  • Antwort auf #66 von Gronkel
  • ""Hier könnte nun eine umfangreiche Neben-Diskussion um die Entstehung des geringeren Gehaltes von Frauen aufbranden, die originär mit der RKK und ihrer "Vergelts-Gott-Strategie" der "sozialen arbeit für die gemeinschaft" zu tun hat.."" [ ..] dad.

    "Ja lass das Thema nicht wirklich hier angehen, da würden wir uns nur in die Haare bekommen."

    Gerade hierüber sollten wir uns ernsthaft in die Haare kommen.
    Die Unfähigkeit oder das Verdrängen von Ursachenanalyse/n unter Hinzuziehung der Vergleichsursachen wird immer nur eine Herrschaftstechnik sein, in der ihr beiden - pegidafrontmum und du, sich einüben.

    Der versuch mittels eigenem erfahren sich einer Sache zu nähern ist, legitim.
    Warum also dran herumnörgeln...
    Also runter von den hohen Ross der Ausdeutung fremder Kulturen als einmalig schädliche Erscheinungsformen. Stellen wir uns den Parallelen in den Gesellschaftsstrukturen, die da autoritären Inhaltes sind.
    Auch der Verweis auf die angeblich "überwundenen" Ähnlichkeiten sind eher bloßes Geplapper, als ein analytisches sich stellen.
    Vergleichende Betrachtung ist kein konfliktklittern wie euer Gespann hier ständig suggeriert, sondern der Hinweis darauf, wie dünn und wenig belastbar der eigene, moderat sich gebende Gesellschaftsboden ist, auf dem sich Gleichheitsprinzipien und religioter Anspruch gegenüber stehen.

    Wenn wer hier moniert, in den moscheen würde keine GL** Heirat angeboten, verdrängt, dass das andere auch nur eine Ersatzhandlung anbietet.
    Was also vom andern überhöht einfordern wollen, wenn das im eigenen Umfeld nicht abgeklärt ist!

    Gut.. "lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach.."
    Kann man so sehen als konservativ denkender, und das eigen religiöse so verteidigen.

    Wir setzen voraus, dass unsere Gesellschaftsform so stabil ist, das wir diese Stabilität auch hinzukommenden gegenüber abfordern.
    Wir haben aber Homophobie - Ausgrenzung und Zweitklassigkeit in unserem eigenen Weltbild zwar im Wandel befindlich, aber keinesfalls mit Garantie auf endgültigen und dauerhaften Erfolg!
    Wenn ich also über die Regel rede, was religiöse in unserer Gesellschaft erwartet , dann muss ich auch die Widersprüche erklären, die genau in unserer eigenen Gesellschaft seine Blüten treibt .

    Natürlich ist es schick und populär, den Moscheen vorzuwerfen das die getrennte Beträume haben...
    Bis in die 50ziger ja die Kirchen auch nach Geschlechter getrennte reihen hatten.
    Aber was für eine feministische Emanzipation wird da gefordert...
    Beim beten auf den Hintern des anderen Geschlechtes gucken zu dürfen, oder ein religiotes Scheidungsrecht, dass der muslimischen Frau mehr recht einräumt als das sogenannt christliche.
    Das der gesellschaftliche Überbau, also die Machtverteilung hier außen vor liegt ist dabei ja nicht verschwiegen, sondern gewinnt eine herauszustellendes Merkmal.
    Es geht also nicht nach eurem Schema F!
    Das Frauen in UNSERER Welt weit weniger gleich sind als der Mann, ist eigentlich auch keine Neuigkeit.
    Wie sonst hätte sich im christlichen Abendland die Ungleichheit der Frau auf verschiedensten ebenen aufrecht erhalten können..
    Es sei denn, man gäbe zu, alles sei ein Problem des Kapitalismus.. also nicht der Religionen.
    Da hätten wir aber einen völlig anderen Anlass und in die Haare zu kommen.
    Ganz schlaue legen ja beide Szenarien ineinander.... Was wohl am ehesten dem stand der wissenschaft entspricht.

    Man muss nur sich den richtigen Blickwinkel aussuchen, um hier die Unterschiede und Ungleichheiten zu durchschauen.
    Das mit dem Blickwinkel mal ändern, macht der reaktionär, der konservativ auf erprobtes beharrende nicht.
    Statt dessen bietet er Haare aus raufen an!

    So erklärt sich die Forderung; Moscheen wären dann erst hinnehmbar, würden sie auch Hochzeiten gleichgeschlechtlicher einführen..
    Wo doch die christlichen-jüdischen Bethäuser nur so überborden an gewährten Homo-hochzeiten...
    Der kleine aber inhaltlich wirksame unterschied der Segnungen geht da im Wirrwarr der Herrenreiterattitüde unter.
    Wir wissen ja , dass Ihr nur für UNS kämpft

    Wer unserer Gesellschaft unterstellt, sie habe das Problem der Homounterdrückung überwunden, hat von den verursachenden Gründen und Strukturen immer noch keine Ahnung oder will sich auf Teufel komm raus nicht damit beschäftigen!
    Auch das berufen auf Umfragen und Solidaritätskundgebungen stellt nicht das verursachende heteronormative Grundmuster in frage.

    Müsste im Umgang mit Religion nicht entsprechend ein hinterfragen der Heteronormativität im religiösen Denkmodel Kern UNSERER Analysen sein..., statt eine Gleichstellung mit eben dem unterdrückenden - gemäßigten Religionsmodel einzufordern!
    Das ist dann plakatives Geplärre über Unterschiede, die bei genauem hinsehen auch nur ein ärmliches Zeugnis unseres eigenen Versagens einer wirklichen , nachhaltigen Säkularisierung unseres Gemeinwesens aufzeigen.

    Egal wie weit Religionssekten auch zukünftig gehen werden in der Vereinnahmung unserer ureigenen Interessen, egal ob die Hochzeiten in ihren Beträumen zulassen oder nicht, es ändert nichts grundsätzlich an der ursprünglichen Gefahr, die von Religion/Kirchen- Moscheen &Bethäusern für uns ausgehen.
    Hierüber müssen wir uns klar werden...
    Hier dienen auch Vergleichswerte ( @dad..) aus der zwangsreformierten Gottesstaat- Missionswelt .
    Eben auch solche, die das christliche Frauenbild für die weiterhin bestehende Ungleichheit verantwortlich macht.
    Das Patriarchat als Ursache ist längst nicht überwunden und die Frauen haben sich auch nur hin zu einem matriarchalischen Gegenbild entschieden.
    Da löst eine Herrschaftsklasse die andere ab!
    Macht erst mal euren eigenen Saustall sauber, bevor ihr mit euren fingern auf andere Sauställe deuten wollt!
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#69 GronkelAnonym
  • 11.04.2017, 10:55h
  • Antwort auf #68 von stromboli
  • Ich liebe klare Aussagen. Leider vermisse ich die bei dir komplett. In letzter Konsequenz lese ich nur maßlose Vorwürfe heraus aber nicht einen einzigen Lösungsansatz.

    Sei es mir gegenüber "Herschafftstechniken einüben", "Verdrängen von Ursachen", "Erfahrungen ausblenden", "herumnörgeln". Natürlich darf irgendwas von Pegida und Konservativ und was weiß ich nicht fehlen.

    Sei es der Gesellschaft gegenüber, in der Frauen im christlichen Abendland weniger Wert seien, und dem 'Geplärre', als Ausdruck des Versagens, darüber.

    Auf den Inhalt, dass Homophobie und Frauenapartheit im Islam eine andere Quelle und Ausprägung hat als in anderen Religionen gehst du nicht ein. Wie auch wenn man nur auf einer abstrakt gesellschaftlichen Ebene irgendwelche unbewiesenen Vorwürfe und allgemeine Wunschziele vorstellt, konkrete Lösungsansätze für konkrete Gruppen aber als Geplärre und überhöhte Forderungen abtut.
    Das Schlimme ist, dass so heute Politik funktioniert. Hast du gut verinnerlicht.

    Bitte schreib mir nicht mehr.
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#70 Homonklin44Profil
  • 11.04.2017, 11:00hTauroa Point
  • Antwort auf #40 von TheDad
  • ""Es müssen Wege aufgezeigt werden den Menschen ein Aussteigen aus den "Religionen" zu ermöglichen, wenn diese sich gegenüber diesen Menschen diskriminierend und unterdrückend verhalten..""

    Da bin ich auch sehr dafür.
    Das Problem ist bloß, dass sich so Unterdrückte oft nicht mal den Anspruch auf Nicht-Unterdrücktsein bzw. Freiheit erlauben trauen, sondern vorgeblich 'gerne' unterdrückt bleiben wollen / gläubig bleiben wollen.
    Natürlich ist klar, dass die so "gehalten" werden, und auch durch die ganze Methode hinter dem Glaubenssystem wie Schäfchen in einer koppel immer dazu angehalten werden, brav in Kreisen zu gehen, ora et labora und freudig zahlen.
    Das Ganze dürfte im Islam noch ein paar Nummern extremer sein, weil da noch die meisten Mit-Gläubigen ein Auge drauf haben, wie jemand lebt, und was der sich an glaubensverbotenen Freiheiten alles gönnt. Dieselben Einschüchterungsstrukturen, die auch in katholischen Dörfern gefahren werden, müssten aufgebrochen werden und bloßgestellt, als das, was sie sind. Instrumente der Unterdrückung, Anti-Freiheits-Käfige.

    Aber das Dilemma ist, man kann niemand zu deren 'Glück' zwingen. Wenn die überzeugt davon sind, in ihrer Unfreiheit frei und zufrieden zu sein, sehen die auch kein Angebot.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#71 stromboliProfil
  • 11.04.2017, 11:35hberlin
  • Antwort auf #69 von Gronkel
  • "Auf den Inhalt, dass Homophobie und Frauenapartheit im Islam eine andere Quelle und Ausprägung hat als in anderen Religionen gehst du nicht ein. "

    Genau an dieser Denkweise erweist sich dein Unvermögen, die Konflikte jenseits deiner ideologischen Beschränkungen lösen zu können, geschweige den lösen zu wollen...

    Natürlich unterscheidet sich Inhalt Quelle und Ausprägung der abrahamitischen Religionssekten in keiner weise von einander, ist erst mal der xenophobe Vorhang beiseite geschoben und Geschichte nachhaltig gelesen!.
    Schon der "Ansatz im denken ist deshalb falsch, was soll da hintenherum oder unter dem Strich noch weiter bei rauskommen!

    Eben deshalb werden wir wohl weiter hier uns in den Haaren liegen, weil dummes Geschwätz und halbgares nicht hingenommen werden sollte.
    Stell dich drauf ein!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #69 springen »
#72 TheDadProfil
  • 11.04.2017, 12:10hHannover
  • Antwort auf #66 von Gronkel
  • ""Damit ist dann auch direkt gelöst woher ein Bezahlunterschied kommt.""..

    Kuck an..
    Die Tatsache das es immer noch traditionelle "Frauenberufe" und "Männerberufe" gibt spielt also keine Rolle ?
    Wie viele Bergfrauen kennst Du ?
    Wie viele Pilotinnen auf dem Chefsessel ?

    Die Tatsache das es Berufe gibt in denen 90 % Frauen arbeiten, die dann im "sozialem bereich" liegen, die dann immer noch nicht wertgeschätzt bezahlt sind, weil bis Heute in den Kliniken kostenlos Nonnen als Krankenschwestern Dienst tun..
    Das Männer die solche Berufe wählen dann als "Weicheier" gelten und gesellschaftlicher Ächtung unterliegen, als Schwule angesehen werden, bloß weil sie Frisör lernen..
    Wie viele Kindergärtner kennst Du ?

    Das Gros der ZWANZIG PROZENT des Gender-Pay-Gab wird dadurch verursacht daß Frauen bis Heute immer noch keinen Zugang zu einer ganzen Reihe von Berufen und Berufswegen, zu Chancen und Karrieren haben..
    Die in den "Arbeitszeiten" versteckten Babypausen und Erziehungszeiten machen nämlich bei den 20 % nur einen sehr kleinen Anteil innerhalb der eigenen Berufsgruppe aus, und sind zudem ein wirklich schwaches Argument..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #66 springen »
#73 TheDadProfil
  • 11.04.2017, 12:16hHannover
  • Antwort auf #69 von Gronkel
  • ""Auf den Inhalt, dass Homophobie und Frauenapartheit im Islam eine andere Quelle und Ausprägung hat als in anderen Religionen gehst du nicht ein.""..

    Die Negation einer analogen Entwicklung der Gesellschaften in denen sie Abrahamitischen "Religionen" vorherrschen ist kein Ausdruck von wirklicher Diskussion !

    Noch 1974 war es Frauen in der BRD VERBOTEN einen Arbeitsvertrag alleine zu unterschreiben, ein Konto alleine zu eröffnen, oder gar einen Vertrag in der Fahrschule zu zeichnen !
    Dazu bedurfte es der Unterschrift des Ehegatten !

    In der Fahrschule ging es dann auch mal mit der Unterschrift des Vaters..
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#74 LorenProfil
  • 11.04.2017, 12:48hGreifswald
  • Antwort auf #71 von stromboli
  • "Natürlich unterscheidet sich Inhalt Quelle und Ausprägung der abrahamitischen Religionssekten in keiner weise von einander, ist erst mal der xenophobe Vorhang beiseite geschoben und Geschichte nachhaltig gelesen!."

    Die Bundeszentrale für politische Bildung stellt Lesestoff bereit für Interessierte:

    "Die Religionen sind allesamt im Kontext patriarchal organisierter Gesellschaften entstanden und haben die männlich dominierten Sozialstrukturen ideologisch untermauert. Es gibt viele Gemeinsamkeiten, aber auch einige Unterschiede zwischen den einzelnen Religionen bezogen auf das Ausmaß und die Formen der Legitimation und Ausübung männlicher Dominanz. Die Argumentationslinien sind einander jedoch sehr ähnlich."

    www.bpb.de/apuz/162388/frauen-und-religionen?p=all
  • Antworten » | Direktlink » | zu #71 springen »
#75 OrthogonalfrontAnonym
  • 11.04.2017, 13:12h
  • Antwort auf #73 von TheDad
  • Schon wieder ein Problem mit zeitlichen Dimensionen, Daddy? 1974 ist 43 Jahre (!) her! Damals waren wir noch Teenager. Ja, es stimmt, dass unsere Gleichstellung als Frauen schon wieder stagniert, doch es hat sich vieles positiv weiterentwickelt. In der selben Zeit jedoch, ist Islam zurück in die Steinzeit gefallen und fällt seitdem unaufhörlich weiter. Weltweit. Eine Liberalisierung ist in weiteste Ferne gerückt. Radikale Auslegungen des Koran wurden zum allgemein anerkannten Standard. Der islamistische Terror blüht und gedeiht. Frauen sind wie zu biblischen Zeiten auf einer Stufe mit Viehzeug. Und da kommst DU mit Deutschland 1974, um das irgendwie gleichzusetzen? Das ist selbst für deine Verhältnisse unterirdisch!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #73 springen »
#76 LorenProfil
  • 11.04.2017, 14:24hGreifswald
  • Antwort auf #75 von Orthogonalfront
  • Es geht wohl nach meinem Verständnis um das Mitdenken gemeinsamer Wurzeln und Strukturen.
    Nichts ist in Stein gemeißelt vor dem Hintergrund der Jahrtausende, in denen der Homo sapiens sich entwickelte und das Zusammenleben organisierte (bei nicht endender Evolution). Weder die krass menschenfeindlichen Entwicklungen in zahlreichen muslimisch dominierten Gemeinschaften (Staaten) und Köpfen noch die liberaleren dort, wo Religionen stärker "eingehegt" werden (wobei es da auch politische Strömungen gibt, die autoritäre und/oder patriarchalische Strukturen präferieren), betrachte ich als "Endpunkte" der Geschichte, sondern als temporäre Antworten auf die Frage, wie Menschen miteinander leben sollen und wollen, im Hier und Jetzt, die offensichtlich sehr unterschiedlich ausfallen können.

    Hierzulande sollte m.E. kluge Politik (ob über Parteien oder bürgerschaftlich organisiert) alle autoritär-freiheitsfeindlichen Tendenzen ohne Ausnahme im Blick haben und mit rechtsstaatlich zulässigen Mitteln bekämpfen (wobei "bekämpfen" darauf hinweisen mag, dass ich über das Ächten hinaus auch konkrete Maßnahmen von der Strafverfolgung Einzelner bis hin zum Verbot "grundgesetzwidriger" Organisationen für geboten halte, ganz ohne dumme Toleranz gegenüber irgendwem oder das Festkleben an realitätsblinden Harmonie-Idealen, sondern im Sinne wirklich wehrhafter Demokratie, die im Zweifelsfall niemand schont).
  • Antworten » | Direktlink » | zu #75 springen »
#77 GronkelAnonym
  • 11.04.2017, 15:49h
  • Antwort auf #72 von TheDad
  • "Die Tatsache das es immer noch traditionelle "Frauenberufe" und "Männerberufe" gibt spielt also keine Rolle ?"

    Klar spielt das eine Rolle, immerhin entscheiden sich Frauen und Männer für einen Beruf.
    Schau doch in die Unis und Ausbildungsbetriebe um, wo selbst nach jahrelangen Versuchen mit beispielsweise Mädchentage, Schnuppertage für MINT Fächer, ... sich kein Erfolg für eine ausgeglichenere Geschlechterverteilung eingestellt hat.
    Irgendwann muss man sich einfach eingestehen, dass Männer und Frauen unterschiedliche Berufswünsche haben und diese auch nicht beliebig sind.

    "Die Tatsache das es Berufe gibt in denen 90 % Frauen arbeiten, die dann im "sozialem bereich" liegen, die dann immer noch nicht wertgeschätzt bezahlt sind, weil bis Heute in den Kliniken kostenlos Nonnen als Krankenschwestern Dienst tun.."

    Wenn ich mich für einen Job im Niedriglohnsektor ausbilden lasse, wieso sollte man sich dann darüber beschweren dass man wenig Geld bekommt? Ist mir vollkommen unverständlich. Jeder ist seines Glückes Schmied. Und wenn jemand etwas ehrenamtlich macht, dann ist das eher zu befürworten und nicht zu verachten.

    "Das Gros der ZWANZIG PROZENT des Gender-Pay-Gab wird dadurch verursacht daß Frauen bis Heute immer noch keinen Zugang zu einer ganzen Reihe von Berufen und Berufswegen, zu Chancen und Karrieren haben.."

    Nein das Gros der zwanzig Prozent ist durch mangelhafte Vergleichsgruppen zu verzeichnen. Wenn tatsächlich Vergleichbare Arbeitsumgebungen, Arbeitssituation, Arbeitsinhalte und Qualifikation gegenübergestellt werden, kommt man wie vom Institut der deutschen Wirtschaft berechnet auf gerade mal 2 %, was dann doch innerhalb des statistischen Rauschens untergeht.

    Wo du recht hast ist, dass Berufe als gut und schlecht und als passend oder nicht passend angesehen werden. Und mit Sicherheit auch die Entscheidung beeinflussen. Aber das ist beim Müllmann genauso wie beim Wirt oder der Kindergärtnerin. Der tatsächliche Einfluss auf die Entscheidung halte ich aber für gering.
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#78 Ex-SozialhilfekindAnonym
  • 11.04.2017, 16:11h
  • Antwort auf #77 von Gronkel
  • "Wenn ich mich für einen Job im Niedriglohnsektor ausbilden lasse, wieso sollte man sich dann darüber beschweren dass man wenig Geld bekommt?"

    Wenn im Vergleich zu den anderen Sektoren das Gehalt nicht genauso steigt, oder real sogar fällt, weil im Gegenzug die Nebenkosten steigen, man aber nicht mehr Geld zur Verfügung hat, dann ist das sehr berechtigt.

    "Ist mir vollkommen unverständlich."

    Vielleicht weil sie keine andere Wahl hatten? Vielleicht weil es im Vordergrund stand, sich eher ausbilden zu lassen um schnell auf eigenen Beinen zu stehen, als sich besser zu qualifizieren? Vielleicht weil man sich so entscheiden MUSSTE? Vielleicht weil die Alternative zu diesem niedrigen Lebensstandard noch weniger als das wäre? Vielleicht weil der Schulabschluss nichts anderes zuließ?
    Es gibt viele individuelle Beweggründe.
    Man kennt sie nicht.

    "Jeder ist seines Glückes Schmied."

    Das ist einfacher gesagt. Wer nicht mit dem goldenen Löffel im Arsch geboren wurde, dem werden manchmal als Kind schon Wege zementiert, die es schwer machen da raus zu kommen und für die der Betroffene nicht viel kann.

    "Und wenn jemand etwas ehrenamtlich macht, dann ist das eher zu befürworten und nicht zu verachten. "

    Wenn das dazu führt, dass genau diese mit dem Niedriglohnsektor konkurrieren und man daher mit dem Argument Lohnsteigerungen verhindert, ist das ebenfalls denkwürdig. Wer seine Existenz abgesichert hat, der kann eine ehrenamtliche Tätigkeit anbieten. Für den anderen aber steht die Existenz auf dem Spiel.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #77 springen »
#79 stromboliProfil
#80 GronkelAnonym
  • 11.04.2017, 18:19h
  • Antwort auf #78 von Ex-Sozialhilfekind
  • "Wenn im Vergleich zu den anderen Sektoren das Gehalt nicht genauso steigt, oder real sogar fällt, weil im Gegenzug die Nebenkosten steigen, man aber nicht mehr Geld zur Verfügung hat, dann ist das sehr berechtigt."

    Du sprichst doch mehrere Punkte an, die auf Staatsversagen beruhen und weniger auf mangelde Gleichberechtigung.
    Das die Reallöhne durch die Bank sinken, wenn man nicht gerade Politiker oder Pilot ist, ist seit Jahrzehnten so. Es werden auch immer mehr Beschäftigungszweige ins Prekäre absinken. Das ist so klar wie das Amen in der Kirche.
    Und dass Kinder immer schwerer daraus kommen hängt insbesondere davon ab, dass die Lehrqualität an Schulen massiv sinkt. Sie sinkt so stark, dass immer mehr Abiturienten nicht mehr Ausbildungsfähig sind und für das Studium nicht mehr geeignet sind.
    Eltern können das auch häufig nicht mehr auffangen, weil sie entweder selbst beide Malochen müssen um überhaupt über die Runden zu kommen oder weil sie selbst schon in der Spirale gefangen sind.
    Und dass beide Elternteile voll Arbeiten gehen müssen um einen mini standard halten zu können, wird uns noch als Fortschritt verkauft. Alleinerziehende können gar nicht mehr mithalten.
    Auf der einen Seite wird den Familien und dem regulären Steuerzahler das Geld für eine Zukunft durch exorbitante Steuern aus der Tasche gezogen, auf der anderen Seite das Geld nicht in die Ausbildung der Gesellschaft gesteckt. Dem Arbeitgeber geht es übrigens genauso. Die Arbeitszeitverdichtung kommt nicht von ungefähr, wenn die Arbeit unbezahlbar wird.
    Da ist es dann vielleicht einfach nach mehr Geld zu schauen und Umverteilung zu verlangen, aber das wird das Problem nicht lösen, denn an der Belastungsgrenze auch für untere Schichten wird sich nichts ändern. Damit heben wir vielleicht einzelne über die Armutsgrenze aber die Aussichten sind genauso wie vorher auch.
    Um das was du zuerecht erwartest, die gute Wahl eines Berufes, mit möglichst wenige äußere Zwänge ist nicht möglich weil wir hier Misswirtschaft bis zum erbrechen haben.
    Viele meiner Freunde arbeiten sich den Arsch ab und werden doch deutlich weniger als die Eltern Generation haben. Geht mir genauso.
    Der Fisch stinkt vom Kopf her, und solange wir uns das gefallen lassen, kann sich jeder in seinem kleinen Umfeld nur selbst helfen und ist noch mehr seines Glückes Schmied als sonst. Heute muss man genau achten was man lernt um nicht arm zu sein. Wobei es spätestens bei der Rente wieder jeden einholen wird, falls es die für uns überhaupt noch geben wird.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #78 springen »
#81 ursus
#82 TheDadProfil
  • 12.04.2017, 00:09hHannover
  • Antwort auf #75 von Orthogonalfront
  • ""Schon wieder ein Problem mit zeitlichen Dimensionen, Daddy?1974 ist 43 Jahre (!) her!""..

    Und offensichtlich damit schon so wahnsinnig lange, daß es die reale Wahrnehmung der Patriarchalen Unterdrückung komplett aus dem Gedächtnis zu streichen vermag..

    Du hältst dich für emanzipiert und gleichgestellt..
    Mag sein Du bist es..
    Aber noch Deiner Mutter wurde verboten selbständig zu denken und zu handeln..

    So weit weg ist das nicht, und die Tatsache das unsere Väter unsere Mütter so behandelt haben, läßt den Rückschluß zu daß mindesten Einer von uns beiden mit geschlossenen Augen durch die Kindheit gerast ist..
    Und ich war das nicht..

    Frauen dürfen ja auch schon seit beinahe 100 Jahren wählen..
    Eine "besondere Wahl" wählt dann wahrscheinlich die Mutti 99 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechtes erneut an die Spitze einer Regierung..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #75 springen »
#83 TheDadProfil
  • 12.04.2017, 00:22hHannover
  • Antwort auf #77 von Gronkel
  • ""Klar spielt das eine Rolle, immerhin entscheiden sich Frauen und Männer für einen Beruf. ""..

    Das typische "Argument" der angeblichen "autonomen Entscheidung", die dann als "Ergebnis-gebend" akzeptiert" werden müßte..

    Die Tatsache negierend das es keine "freie Berufswahl ist, wenn Mädchen und junge Frauen durch die bestehenden Regelungen in Politik und auch in Schule auf bestimmte Berufe hin "orientiert" werden, durch "Berufsberatung" in Arbeitsämtern in diese Berufe hineingedrängt werden..

    Auf den Rest Deines Kommentars gehe ich hier jetzt auch gar nicht mehr ein, denn es lohnt nicht wirklich..

    Bis auf :
    ""Wenn ich mich für einen Job im Niedriglohnsektor ausbilden lasse,""..

    Die Tatsache das die Sozialen Berufe überhaupt ein ""Niedriglohnsektor"" sind, macht Dir also keinerlei Kopfzerbrechen ?
    Kuck an..

    Wieso verdient eine Krankenschwester die die Verantwortung für das Überleben eines Menschen auf der Intensivstation trägt, eigentlich weniger (im Schnitt 500,-- Euro) als eine Kassiererin in einer Sparkasse ?

    Und da wird dann von "freier Berufswahl" dahergeschwafelt um den Leidtragenden selbst die Schuld an ihrer Verarmung in die Schuhe zu schieben..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #77 springen »
#84 TheDadProfil
  • 12.04.2017, 00:26hHannover
  • Antwort auf #80 von Gronkel
  • ""Du sprichst doch mehrere Punkte an, die auf Staatsversagen beruhen und weniger auf mangelde Gleichberechtigung.""..

    -LOL-

    Die Gleichberechtigung ist eine Forderung des GRUNDGESETZES aus dem Jahr 1949..
    Die CDU/CSU hat 1957 dazu sogar ein eigenes Gesetz verfasst, das damit in diesem Jahr den 60.Geburtstag der Nicht-Verwirklichung feiert !

    Die ""mangelnde Gleichberechtigung" IST originär dieses "Staatsversagen" !

    Kapiert hast Du diese Zusammenhänge jedoch nicht..
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#85 GronkelAnonym
  • 12.04.2017, 07:36h
  • Antwort auf #83 von TheDad
  • "Die Tatsache negierend das es keine "freie Berufswahl ist, wenn Mädchen und junge Frauen durch die bestehenden Regelungen in Politik und auch in Schule auf bestimmte Berufe hin "orientiert" werden, durch "Berufsberatung" in Arbeitsämtern in diese Berufe hineingedrängt werden.."

    Hör doch auf die Menschen als willige Verfügungsmasse zu beschreiben. Die schlimmste Beeinflussung die stattfindet ist die, wenn gesagt wird "mach doch einfach was du willst, was dir am meisten Spass macht". "Du kannst alles werden und wird dir immer gut gehen".
    Das ist einfach eine Lüge. Niemand wird per se für sein Hobby bezahlt, das schafft ein Bruchteil derjenigen die es versuchen.
    In der Berufsberatung wird wenigstens nochmal Klartext gesprochen, dass wir nicht noch eine kuschelige Kleintierpraxis im hippen Viertel mit Halbtagsstelle und viel Zeit für die eigene Verwirklichung brauchen sondern einen Landarzt der den Kühen bis zum Stegreif in den Arsch packt und kommt wenn man ihn anruft.

    "Wieso verdient eine Krankenschwester die die Verantwortung für das Überleben eines Menschen auf der Intensivstation trägt, eigentlich weniger (im Schnitt 500,-- Euro) als eine Kassiererin in einer Sparkasse ?"

    Scheinbar hast du wirklich keinen blassen Schimmer. Meinst du eigentlich ein Arzt im Krankenhaus geht es irgendwie besser nur weil er insgesamt einen höheren Gehaltsscheck erhält? Dafür arbeitet er keine 40 sondern eher 60 Stunden aufwärts ohne Vergütung der Überstunden. Der Stundenlohn ist dadurch so niedrig, dass es schon wieder lächerlich ist, für seine Position. Davon abgesehe, dass er übermüdet im Schichtdienst auch noch Operationen vornehmen soll.
    Zähl doch mal 1 und 1 zusammen. Dann wird dir auffallen, dass die gesamte Krankenversorgung in Deutschland am Arsch ist. Frag doch mal einen Pfleger in der Altenpflege, die innerhalb weniger Jahre vollkommen verheizt werden, bis sie dann entweder körperlich oder psychisch nicht mehr können.
    Was ist mit dem Bürger dem seit jahren bei massiv steigenden Krankenversicherungsbeiträge die Leistungen gekürzt werden? Auch das was du beschreibst hat absolut gar nichts mit Ungleicher bezahlung bzw Gleichberechtigung zu tun sondern mit massiven Versagen der politischen Entscheider, die die Kranken und Pflegeversicherung gegen die Wand gefahren haben und sich dann auch noch als Reformer feiern lassen.
    Wir können froh sein, dass die Sparkassen nicht vollends versagt hat, sonst würden die auch so wenig erhalten wie eine Krankenschwester.
    Das was du hier betreibst ist einzelne Berufsgruppen gegeneinander auszuspielen um ein Benachteiligungskonzert zu spielen, aber in wirklichkeit sind die Löhne in einzelnen Bereichen so unfassbar beschissen weil der Bereich ausgeblutet wird, er wird kaputt reformiert von Laien und Leuten die absolut keine Ahnung haben und sich dann dafür auch noch fürstlich vom Bürger entlohnen lassen.

    "Die ""mangelnde Gleichberechtigung" IST originär dieses "Staatsversagen" !
    Kapiert hast Du diese Zusammenhänge jedoch nicht.."

    Du schaust doch gar nicht auf die Ursachen warum etwas so ist wie es ist. Du glaubst allen ernstes wenn beispielsweise die Strompreise durch politische Entscheidungen in unermessliche Höhe steigen, müsse man nur denjenigen genug Geld geben die sich den Strom nicht mehr leisten können und gleichzeitig denjenigen das Geld wegnehmen die noch genug für den Strompreis haben. Weil es ja ungerecht sei, der eine kanns bezahlen der andere nicht. Auf die Idee die Strompreise durch kluge strategische Entscheidungen zu senken kommst du erst gar nicht, die Reformen die uns dahin gebraucht haben zurück zunehmen, das liegt gar nicht in deinem Blickfeld.
    Deine erkannte "mangelnde Gleichberechtigung" ist ein Symptom aber nicht die Ursache. Und nach allem was ich hier von dir lese willst du die Gründe auch gar nicht beseitigen, dir reicht es Fehlentscheidungen mit dem Geld anderer zuzuschütten.
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#86 stromboliProfil
  • 12.04.2017, 07:41hberlin
  • Antwort auf #82 von TheDad
  • "Du hältst dich für emanzipiert und gleichgestellt..
    Mag sein Du bist es..
    Aber noch Deiner Mutter wurde verboten selbständig zu denken und zu handeln.."

    Vielleicht fehlt ja kognitives Lernen ?
    Oder es werden im kognitiven Erlernen erweiterter Fähigkeiten nur die vorgegebenen - beschränkten Möglichkeiten erarbeitet.

    Leben und Lernen im Kapitalismus...
    Die Ergebnisse sind allemal fatal, wie wir hier lesen müssen!
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#87 stromboliProfil
  • 12.04.2017, 08:56hberlin
  • Antwort auf #85 von Gronkel
  • lonkel...!
    So und nicht anders sollte man dich nennen!
    Das L steht hier für LÜGEN!
    Was redest du hier für Unterstellungen einher:
    "Du schaust doch gar nicht auf die Ursachen warum etwas so ist wie es ist. Du glaubst allen ernstes wenn beispielsweise die Strompreise durch politische Entscheidungen in unermessliche Höhe steigen,
    [... " müsse man nur denjenigen genug Geld geben die sich den Strom nicht mehr leisten können und gleichzeitig denjenigen das Geld wegnehmen die noch genug für den Strompreis haben.
    Weil es ja ungerecht sei, der eine kanns bezahlen der andere nicht. "]

    Du wirst weder in dad's noch in meinen Beiträgen eine so verflachte Umverteilungspläne/ Thesen lesen können.
    Das ist Antikommunismus pur.
    Seltsam, wo du ja schon richtige Einsichten durchschimmern lässt..

    [" Auf die Idee die Strompreise durch kluge strategische Entscheidungen zu senken kommst du erst gar nicht.." ]
    Aber auch hier entweder im eigenen denken verhaftet, die Sache nicht zu ende denkend!
    Oder eben nur damit beschäftigt, dich am User dad abzufeiern...

    Ich sprech mal für mich: Strompreise durch eine wirtschaftspolitische Gemengelage entstehend in der Wirtschaft gemeinsam mit Politik den Verbraucher abzockt, ist ein Kernpunkt meiner/unserer linker Überzeugung!
    Schau dir mal den Atomeinstieg an und seine Versprechungen für den bürger und die damals erfolgten Vorleistungen durch den Staat/ die Bürger! Milliarden und höhere Strompreise waren die folgen!
    Nun den Atomausstieg samt seiner Rückstellungsbelasstungen über kommende Jahrhunderte hin.
    Aber nicht übertreiben.. der ausstieg kostet UNS schon Milliarden für die nächsten 50 Jahre .. alles überschaubar also in deinem neoliberalen Denkmuster!
    Statt die Stromversorgung als teil der Existenzgrundlagen ( Wasser Energie Umwelt,.. etc. ) in privatwirtschaftlicher Hand zu überlassen , sollte sie dringend in staatliche Hand zurück zu führen sein!

    Dann reden wir über den Verteilungsschlüssel für den Endverbraucher!
    Auch auf der Grundlage der sozialen Situationen!
    Hier kann ich dann auch dein Krankenhausbeispiel annehmen! Aber es zeigt da nicht obig andiskutiertes weibl.-männl. zweiklassenzahlungssystem auf ,sondern beschreibt richtig den Verfall der sozialen Absicherungssysteme im Land!

    Deine erkannte "mangelnde Gleichberechtigung" ist ein Symptom aber nicht die Ursache. Und nach allem was ich hier von dir lese willst du die Gründe auch gar nicht beseitigen, dir reicht es Fehlentscheidungen mit dem Geld anderer zuzuschütten.
    Was bitte wäre den nach deiner maßgeblichen Meinung dann Ursache und nicht nur Symptom..
    Lass uns mal DARÜBER reden, statt mit kapitalistischer Verve vom zuschütten der Fehlentscheidungen mit anderer Leute Geld unsere antikapitalismen anprangern zu wollen.
    Wie wäre es mit der Erkenntnis, dass die anderen an den Fehlentscheidungen ihr Geld verdient haben.
    Dann wären wir der Ursachenforschung eine großen schritt näher gekommen!
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#88 GronkelAnonym
  • 12.04.2017, 10:39h
  • Antwort auf #87 von stromboli
  • "lonkel...!
    So und nicht anders sollte man dich nennen!
    Das L steht hier für LÜGEN!"

    Du kannst es echt nicht lassen oder? Ist eine Beleidigung und ein Vorwurf immer die Einleitung deiner Ergüsse?
    Warum sollte sich jemals ein Mensch mit dir Unterhalten, hast du dich das mal gefragt?

    Deswegen nur kurz zu deinen Ausführungen (ist doch länger geworden als gedacht):

    "Du wirst weder in dad's noch in meinen Beiträgen eine so verflachte Umverteilungspläne/ Thesen lesen können."

    Ja eben doch, wenn diese Ansicht auch seine ist:

    "Dann reden wir über den Verteilungsschlüssel für den Endverbraucher!
    Auch auf der Grundlage der sozialen Situationen!"

    Das ist genau das was ich sage. Nur du nennst es Verteilungsschlüssel. Als würde eine Wortklauberei etwas daran ändern, dass die einen es bezahlen und die anderen subventioniert werden.
    Du widersprichst dir doch selbst.

    Du bekämpfst auch keine Ursachen. Warum ist der Strompreis so enorm gestiegen? Das sollte die erste Frage sein, die beantwortet wird. Die stellst du nicht und beantwortest die auch nicht und das werfe ich dir vor. Anstelle dessen bringst du irgendwas von linker Überzeugung.

    "Ich sprech mal für mich: Strompreise durch eine wirtschaftspolitische Gemengelage entstehend in der Wirtschaft gemeinsam mit Politik den Verbraucher abzockt, ist ein Kernpunkt meiner/unserer linker Überzeugung! "

    Ja warum wird denn dann nicht gegen die Preissteigerung und damit zwingend gegen die Produktionskosten aus der linken Weltsicht vorgegangen? Die linke Überzeugung hat uns doch erst die Preissteigerung verursacht.
    Es ist ein Witz, wenn man erst die Preise in Höhe jubelt und dann sagt man sei immer für niedrige Preise angetreten. Hier ist der Hund begraben, hier ist die fette Lüge angesiedelt.
    Zurück zur Frage: warum sind denn die Preise explodiert?

    Ich kann dir ein paar nennen. laufende Atomkraftwerke ohne gesetzliche Grundlage knall auf Fall abschalten, Strom subventionieren der nicht Marktreif produzierbar ist (Strom aus Sonne, Windstrom), Produktionslinien für eben jene hoch subventionieren, wo nach Kurzem alle Firmen pleite sind und in China nun die Produktion stattfindet, Technologien zwangsweise einführen OHNE die Voraussetzungen zu haben wie passende Stromspeicher oder auch nur Stromtrassen um Energie zu transportieren.

    Das alles und vieles mehr war allen bei klarem Verstand schon immer klar. Während im Rest der Welt geforscht wird um radioaktiven Abfall zu verwertstoffen, bringen wir unsere Firmen dazu als Weltmarktführer die gesamte Technologiesparte zu verscheuern (Siemens) und unrentable Energie zu erzwingen.

    Hier kommt der Strompreis her und nur hier kann angesetzt werden. Und erzähl mir nichts von linker Überzeugung.
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#89 TheDadProfil
  • 12.04.2017, 11:34hHannover
  • Antwort auf #85 von Gronkel
  • Nettes Beispiel..
    Wenn man aber TROTZ Eignung und Neigung wegen des Numerus Clausus gar keine Tier-Medizin studieren darf, dann stimmt nicht etwas mit den Bewerbern nicht, sondern mit dem System nach dem man sie der Berufsausbildung "zuweist", was sie dann auch originär zu einer ""willige(n) Verfügungsmasse"" macht..

    ""Scheinbar hast du wirklich keinen blassen Schimmer. Meinst du eigentlich ein Arzt im Krankenhaus geht es irgendwie besser nur weil er insgesamt einen höheren Gehaltsscheck erhält? Dafür arbeitet er keine 40 sondern eher 60 Stunden aufwärts ohne Vergütung der Überstunden.""..

    Bitte erspar mir solche unsinnigen Beispiele..
    Ich war 15 Jahre lang als Krankenpfleger tätig, und kenne das System der angeblichen "Vergütungslosen Überstunden" von Ärzten nur zu gut..
    Es gibt es nicht..
    Selbst bei Oberärzten und Chefärzten sind die Arbeitsaufwände für geleistete Dienste in Außer-tariflichen Verträgen pauschal abgegolten..

    Beim Pflegepersonal gilt das nicht, und nicht erst der Tarifstreit Anfang der neunziger Jahre hat aufgezeigt, wie sehr sich die Kliniken auf "freiwillige Überstunden" des Personals verlassen, und diese eiskalt einkalkulieren, weil beispielsweise "erwartet" wurde, pünktlich um 6 Uhr die Station zu betreten und sie erst um 14.45 wieder zu verlassen..
    Ankommen, umziehen, Duschen gehen vor und auch nach der Arbeit wurden als "Freizeitgestaltung" der Mitarbeiter ignoriert, und nicht als "Arbeits-relevant" angesehen, und damit dann auch nicht in die Arbeitszeit eingerechnet, und auch nicht bezahlt..
    Erst seit 1990 gibt es dafür eine "Pauschale" von 15 Minuten pro Arbeitstag, hart erkämpft in einem wochenlangem Arbeitskampf..

    Bei Bergleuten wurde dieses "Ein-und Ausfahren aus dem Stollen" inklusive der notwendigen Zeit für die Körperpflege/Umziehen seit dem 19.Jahrhundert mit annähernd 2 Stunden pro Arbeitstag eingepreist..

    ""Wir können froh sein, dass die Sparkassen nicht vollends versagt hat, sonst würden die auch so wenig erhalten wie eine Krankenschwester.""..

    Und wieder die typische Argumentations-Kultur..
    Denn die Frage lautet NICHT wie man Sparkassen-Angestellte*n geringer entlohnen könnte um sie auf das Niveau der Sozialen Berufe zu bringen, sondern warum die Sozialen Berufe nicht mindestens so entlohnt werden wie die Sparkassen-Mitarbeiter*innen ?

    Und da lautet das Schlagwort dann WERTSCHÄTZUNG..

    Hauptsache der Kassierer, der bis Mitte der 60'er Jahre noch als "Beamten-ähnliches Wesen" wahrgenommen wurde hält die Kohle verfügbar..

    Die Nonnen und Schwestern der Caritas und der Diakonie arbeiten doch für ein Vergelts-Gott gepaart mit Essen und Unterkunft, sind allzeit verfügbar, auch an "hohen Feiertagen", und doch froh einen so schönen Job zu haben..

    Die Ungerechtigkeiten der Entlohnung mit dem Strompreis vergleichen zu wollen, ist schon ein sehr starkes Stück Ignoranz..
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#90 TheDadProfil
  • 12.04.2017, 11:38hHannover
  • Antwort auf #88 von Gronkel
  • ""Das ist genau das was ich sage. Nur du nennst es Verteilungsschlüssel. Als würde eine Wortklauberei etwas daran ändern, dass die einen es bezahlen und die anderen subventioniert werden. ""..

    Nur soviel dazu..
    Die Umverteilung findet vom Bürger auf die Industrie statt..
    Denn die erhalten "subventionierten billigen Strom" der vom Bürger mit bezahlt wird..
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#91 GronkelAnonym
  • 12.04.2017, 13:44h
  • Antwort auf #89 von TheDad
  • "Wenn man aber TROTZ Eignung und Neigung wegen des Numerus Clausus gar keine Tier-Medizin studieren darf, dann stimmt nicht etwas mit den Bewerbern nicht, sondern mit dem System nach dem man sie der Berufsausbildung "zuweist", was sie dann auch originär zu einer ""willige(n) Verfügungsmasse"" macht.."

    Ja natürlich kann nicht jeder das Studieren, was er möchte. Warum sollte eine Gesellschaft jemanden für etwas ausbilden, wenn er am Ende nicht gebraucht wird? Wie soll man es auch vor den Steuerzahlern rechtfertigen, wenn Arbeitslose mit dem Geld der Steuerzahler in den Unis produziert werden?
    Für die Studierten macht ein Überfluss an Mitbewerber es auch nicht leichter, sie absolvieren Praktika am Fließband und werden bei Vertragsverhandlungen gegeneinander ausgespielt.
    Aber vom Grundsatz hast du einen wichtigen Punkt angesprochen, ist der NC in einzelnen Fächer gerechtfertigt? Gibt es überhaupt genügend Studienplätze für einzelne Bereiche? Das ist aber unabhängig von der Frage ob jeder alles, ohne Aufwand sofort, Studieren können sollte.

    "Bitte erspar mir solche unsinnigen Beispiele.. Ich war 15 Jahre lang als Krankenpfleger tätig,"

    Ja und in meinem engsten Freundeskreis sind aktuell zwei Ärzte in Kliniken. Der Begriff 'Überstunden sind inbegriffen', darf nicht heißen, dass man arbeitet bis man zusammenbricht.

    Die freiwillig zu leistenden Überstunden sind aber im gesamten medizinischen und pflegerischen Bereich aktuell zwingend eingeplant, weil sonst das System zusammenbricht. Ich sage ja, dass das gesamte Gesundheitssystem gegen die Wand gesetzt worden ist. Geh mit deiner Kritik dahin, wo das Problem verursacht wurde:
    Deutscher Bundestag Platz der Republik 1 11011 Berlin. Alle in einen Sack, Knüppel drauf und egal wen du triffst, du triffst den Richtigen.

    "Und wieder die typische Argumentations-Kultur..
    Denn die Frage lautet NICHT wie man Sparkassen-Angestellte*n geringer entlohnen könnte um sie auf das Niveau der Sozialen Berufe zu bringen, sondern warum die Sozialen Berufe nicht mindestens so entlohnt werden wie die Sparkassen-Mitarbeiter*innen ?"

    Die Frage stellt sich nicht. Das Gesundheitssystem ist verreckt. Es wird nur noch durch die massiven Überstunden, die Unterbezahlung und immer höher steigende Beitragszahlungen künstlich beatmet. Aber das Thema ist durch. Da brauchen wir keinen Vergleich zu anderen Berufen ziehen. Die Entgelt Legitimation ergibt sich aus den Berufen selbst. Da brauche ich nicht schauen, ob eine Sparkassenkassiererin mehr verdient. Das ist vollkommen unerheblich. Die Gehälter und Arbeitsbedingungen für Max Mustermann im Gesundheitswesen sind nicht ausreichend.

    Die Umverteilung findet vom Bürger auf die Industrie statt..
    Denn die erhalten "subventionierten billigen Strom" der vom Bürger mit bezahlt wird..

    Ja selbstverständlich wird die Industrie subventioniert, anders geht es gar nicht. Weil der Stompreis in solche Höhen gezogen wurde, dass unsere Industrie damit nicht mehr klar kommt. Wenn das nicht subventioniert würde, müssten entweder Firmen pleite gehen oder sich einen anderen Standort suchen. Bei beiden Fällen würden Arbeitsplätze verloren gehen, was dann allen schadet. Auch hier muss die Frage lauten, wer ist verantwortlich für den hohen Strompreis. Wer wählt jemanden der das zu Verantworten hat?
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#92 stromboliProfil
  • 12.04.2017, 17:07hberlin
  • Antwort auf #88 von Gronkel
  • Tut mir leid, ich muss bei dir wieder mit der "beschimpfung eröffnen, weil es um bewusstes lügen geht.. auch verschleiert mit der vorgabe, mir dinge nachweisen zu wollen, die nur in deiner kapitalistischen wertvorstellung existieren...

    Also Lonkel!

    nehmen wir mal deinen Beitrag der reihe nach durch:
    << "Du wirst weder in dad's noch in meinen Beiträgen eine so verflachte Umverteilungspläne/ Thesen lesen können."
    Ja eben doch, wenn diese Ansicht auch seine ist:
    "Dann reden wir über den Verteilungsschlüssel für den Endverbraucher!
    Auch auf der Grundlage der sozialen Situationen!"
    Das ist genau das was ich sage. Nur du nennst es Verteilungsschlüssel. >>

    Hier vergisst du bewusst das von mir zuvor in #87 geschriebene zu erwähnen: Statt die Stromversorgung als teil der Existenzgrundlagen ( Wasser Energie Umwelt,.. etc. ) in privatwirtschaftlicher Hand zu überlassen , sollte sie dringend in staatliche Hand zurück zu führen sein!
    Ich rede hier nicht von der umverteilung von reich hin zu arm...
    greife also den oberen 5000 nicht in die tasche.
    << Als würde eine Wortklauberei etwas daran ändern, dass die einen es bezahlen und die anderen subventioniert werden. >>

    Sicher änderts was, wenn hier nicht in deinem sinne vom umverteilen der nichtbesitzenden zuungunsten der besitzenden die rede wäre, sondern von der staatlichen verantwortung gegenüber seinen bürgern.
    Also der Staat selbst die Grundversorgungen zu gewährleisten hat!

    Wenn hier noch eine Privatversorgung auf Wettbewerb macht, und so die preise drückt ,soll es mir recht sein.
    Sie Bahn und Privatbahnen...

    << Du bekämpfst auch keine Ursachen. Warum ist der Strompreis so enorm gestiegen? Das sollte die erste Frage sein, die beantwortet wird. Die stellst du nicht und beantwortest die auch nicht und das werfe ich dir vor. Anstelle dessen bringst du irgendwas von linker Überzeugung >>

    Mein Ausflug in die Atomentsorgung ist nur ein rahmen, in dem systemimmanente Vorgänge sichtbar werden...
    Ich schreibe als Ursache von den der freien Wirtschaft überlassenen Grundversorgung/en!
    Und dem Zusammenspiel von Politik und Wirtschaftsinteressen auf kosten der Bürger...
    Ich könnte auch die Tatsache anführen, dass ein Großteil der vorherigen in Politik verantwortlichen, plötzlich nach ende der Politkarrieren in eben diesen unternehmen unterkommen...
    Auch dies wäre Ursachenanalyse!


    <<< Ja warum wird denn dann nicht gegen die Preissteigerung und damit zwingend gegen die Produktionskosten aus der linken Weltsicht vorgegangen? Die linke Überzeugung hat uns doch erst die Preissteigerung verursacht. >>>
    Das outet dich als systemversteher...
    Das wird allenfalls die von dir zitierte renomierte wirtschaftsgesellschaft erfreuen, ansonsten ist sie einfach ein Unsinn ohne Gleichens!

    Das der ausstieg notwendig und teuer ist sollte außer zweifel sein!
    Das das ganze Konstrukt der Atomförderung mit den absehbaren folgen nun auf den strompreis zurück fällt ist zwar dem ausstieg geschuldet, aber wer sagt denn, das die Betreiber für diesen notwendigen Ausstieg auch noch bezahlt werden?
    Seit wann werden betreiber im voraus für folgelasten "entlastet"!
    Ich begeh mit meiner Technik mal einen GAU und erwarte, hierfür nicht zur Rechenschaft gezogen zu werden...

    Sicher, hätte man zu Anfang schon gerechnet, hätte man wissen können , dass das ganze Geschäft nur eine Geldmaschine für die Energiewirtschaft war.
    Von Anfang an unwirtschaftlich und preistreibend!

    Man hätte mit dem dort verbrannten Geld auch wirkliche Zukunftsforschung betreiben können .. auf allen technischen ebenen.
    Dann wären die siemenswaschmaschinen schon in den 60zigern ökologisch ausgerüstet gewesen".
    Eine These die gerade angesichts von "dieselgate aktueller denn je ist!

    Heute wie damals stiegen die preise, weil ja der Zukunft investiert wird.
    Und so wie man uns den einstieg aufgezwungen hat mit der angeblich sonst zusammenbrechenden Versorgung, so lässt man sich heute den ausstieg mit eben selben Argumenten wieder bezahlen.. siehe Gasanlagen- Dezentralisierung- Stromtrassenkosten.. etc. !
    Ich sehe keinen Widerspruch darin, dass die Notwendigkeit nach den Atom-Unfällen zwingend eine Neubewertung der Energiefrage erzwingt.
    Das wiederum verdanken wir der verantwortungslosen Wirtschaftselite, die den bürger zu solchem handeln zwingt.

    Wo dabei die zwischenzeitlich gemachten gewinne geblieben sind, überlasse ich dir nachzuweisen..
    Warum sie nicht wirklich zur Nachentsorgung mit herangezogen werden, sie sich schon wieder mit juristischen Finten und Politiker über den Tisch ziehend, aus der affaire gezogen haben, kannst ja denn auch du erklären...

    Da hättest du sogar recht mit der mir unterstellten Umverteilungsidee...
    Ich würde wenn möglich, die Gewinnler rupfen wie ein Suppenhuhn!

    Ursachen... forschen...
    Die Politik, nun unter druck und in der Lobbyistenklemme gehalten, haben entsprechend den empfehlungen auch deines hier empfohlenen wirtschaftsinstitutes folgend ,die nun erforderlioche Zwischenphase der Umgestaltung der Energiewirtschaft angeleiert.. mit von dir sehr wohl richtig erkannten Mängel.
    Aber hier gilt das Ei/Henne Prinzip!

    << Strom subventionieren der nicht Marktreif produzierbar ist (Strom aus Sonne, Windstrom) .. >>
    Hier überschlägt sich der Atomstromlobbyist in seiner argumntation...
    Die "Marktreife ist längst erreicht, aber durch eben den von der herrschenden Energiewirtschaft erzwungenen "Verteilungsmodus" als "unwirtschaftlich bei Seite geschoben. Schiebe man die Energiewirtschaft mal beiseite, käme rechnerisch wohl längst ein anderes Ergebnis heraus!
    Lese einfach mal hierzu Fachliteratur und lobbyunabhängige Wirtschaftswissenschaft.. ( nicht immer den prof.un- sinn zitieren!)

    << Das alles und vieles mehr war allen bei klarem Verstand schon immer klar. Während im Rest der Welt geforscht wird um radioaktiven Abfall zu verwertstoffen, bringen wir unsere Firmen dazu als Weltmarktführer die gesamte Technologiesparte zu verscheuern (Siemens) und unrentable Energie zu erzwingen. >>

    Ach lieber, natürlich wird womöglich schon in Jahrzehnten ein Recycling Modell für atommüll existieren...
    Aber im Moment wissen wir nicht mal wo wir lagern sollen ohne die Umwelt auf hunderte Jahre hin zu verseuchen.
    Grundwasser .. vielleicht schon was von gehört.
    Die dinge vor sich herschieben.. das ist kapitalistisches Ausbeutungsprinzip!
    Egal, wird ja irgendwann jemand eine Pille hierfür erfinden.. bis dahin aber wollen wir unseren vollen Profit einfahren.
    Das ist grundsätzlich asozial zu nennen! Seine Protagonisten und Mitläuferschaften sollte man als Menschen mit psychopathischen mustern definieren...
    So aber nennt man sie Leistungselite...
    Auch hier kannst du mir unterstellen das ich da andere Maßstäbe anlege!

    Oder du mal klaren Verstand einschalten!

    Wo wir denn bei der leistungselite sind...
    << ..Produktionslinien für eben jene hoch subventionieren, wo nach Kurzem alle Firmen pleite sind und in China nun die Produktion stattfindet >>
    Was wohl eher der dort gehandhabten staatlichen Subventionspolitik in erneuerbares geschuldet ist, und dem Mangel an Durchsetzungsideen gegenüber der im von atom-kohlelobby versifften Deutschland!

    Technologien zwangsweise einführen OHNE die Voraussetzungen zu haben wie passende Stromspeicher oder auch nur Stromtrassen um Energie zu transportieren.
    Na zum Teufel noch mal, dann sollen sie doch in die Richtung hin forschen-investieren und bauen!!
    Und wenn diese Technologie Dinosaurier dann endlich mal in die richtige richtung forschen, kann soll der Staat dies auf fördern.
    Dem Atommailerscheiß von Siemens darf man da nicht nachtrauern!
    Und wenn von ferne dann alternatives auftaucht das unserer gesellschaft von nutzen ist, dann kaufen!
    So nämlich beleben wir den Welthandel.
    Und wer im Handel zu spät kommt, den bestraft die Geschichte!
    Darauf sollten siemens Konsorten und geistige Mitläufer achten!!!


    -
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#93 TheDadProfil
  • 12.04.2017, 23:06hHannover
  • Antwort auf #91 von Gronkel
  • ""Ja natürlich kann nicht jeder das Studieren, was er möchte. Warum sollte eine Gesellschaft jemanden für etwas ausbilden, wenn er am Ende nicht gebraucht wird?""..

    Inadäquates "Argument" für den Numerus Clausus..
    Tierärzte werden wie andere Ärzte auch gebraucht..
    Die Frage die sich bezüglich des Numerus Clausus stellt lautet dann, ob die richtigen Studenten zum Studium zu gelassen werden, oder eine "Eliten-Bildung" stattfindet über die dann "die besten Absolventen des Abitur-Jahrganges" zu einem Studium verführt werden, zu dem sie Neigungsbedingt nicht die besten Voraussetzungen mitbringen ?

    Analoges gilt für andere "Auswahlverfahren" über die dann Berufsgruppen selektiert werden, die sich aber bei näherer Betrachtung dann als "geregelte Inkompetenz" erweisen..

    ""Wie soll man es auch vor den Steuerzahlern rechtfertigen, wenn Arbeitslose mit dem Geld der Steuerzahler in den Unis produziert werden?""..

    Es geht hier nicht um "Ausbildung am wirtschaftlichem Bedarf" vorbei, bei denen Unis und Hochschulen weit weniger beteiligt sind als die Umschulungsmaßnahmen des Arbeitsamtes, die selbst dann als der Markt schon übersättigt war, Tausende Menschen zu Bürokaufleuten umschulte..

    Es geht auch nicht um den Praktikanten-Markt, an dem sich Firmen billige Arbeitskräfte besorgen..

    Es geht darum wieso Mädchen und Frauen nicht die Berufe wählen, immer noch nicht wählen dürfen, an denen sie interessiert sind, und in denen sie das gleiche Gehalt und die gleiche Rente erwirtschaften können wie die Jungen und Männer ?

    ""Die freiwillig zu leistenden Überstunden sind aber im gesamten medizinischen und pflegerischen Bereich aktuell zwingend eingeplant,""..

    Was habe ich oben erwähnt ?

    ""Ich sage ja, dass das gesamte Gesundheitssystem gegen die Wand gesetzt worden ist.""..

    Und von wem ?
    Recherchiere doch mal wie viele "Gesundheits-Reformen" von CDU/CSU/FDP-Ministern gemacht wurden..

    ""Geh mit deiner Kritik dahin, wo das Problem verursacht wurde:""..

    Äh ?
    Ist das nun Ignoranz, oder Programm ?
    Wer wollte denn hier eine dezidierte Diskussion über den Gender-Pay-Gap führen ?
    Da mußt Du dir dann solche Kritik-Punkte gefallen lassen..

    ""Die Frage stellt sich nicht. Das Gesundheitssystem ist verreckt.""..

    Schon wieder so ein Unsinn !
    Die Frage stellt sich gerade weil das Gesundheitssystem Zugrunde reformiert wurde..

    Andere Länder haben längst begriffen daß das Pflegepersonal die gleiche Verantwortung für die Patienten trägt wie die Assistenz-Ärzte, und bildet sie entsprechend aus, und bezahlen sie auch so..
    In den USA und in GB ist die Ausbildung zur Pflegefachkraft nicht 3, sondern 4 Jahre lang, und vergleichbar mit dem Grundstudium des Mediziners..
    Hier gelten die Pflegefachkräfte immer noch als "Heil-Hilfsberuf"..
    Doch ohne diese "Hilfe-Leistenden" kann kein Mediziner eine Station oder Arzt-Praxis führen oder auch nur organisieren..

    ""Ja selbstverständlich wird die Industrie subventioniert, anders geht es gar nicht.""..

    Das ist bestenfalls Unsinn..
    Den Betriebe deren Kostenstruktur vor allem in der Energie so hoch sind, das sie ohne Subventionen nicht auskommen, sind schlichtweg nicht Marktfähig, und produzieren auch keine Marktreifen Produkte !

    Wieso dann noch der Bürger (wie ich extra schrieb!) und nicht der Verbraucher die Energiekosten der Betriebe subventioniert, erklärt sich übrigens damit immer noch nicht..

    ""Weil der Stompreis in solche Höhen gezogen wurde, dass unsere Industrie damit nicht mehr klar kommt.""..

    Wieder Unsinn..
    Denn die Subvention billigen Industrie-Stroms gab es schon zu Zeiten als dieser noch ohne die Kosten für die Energie-Wende, und selbst ohne die Kosten der Atom-Lobby produziert wurde..

    Das Zauberwort dazu heißt "Kohle-Pfennig" und wurde zur "Stützung heimischer Kohle für die Verstromung" eingeführt, angeblich um die Strom-Produzenten davon abzuhalten billige Kohle aus Polen und vielen andere Ländern einzukaufen..
    In Wahrheit diente der Kohle-Pfennig von Anfang an dazu den Strom für die Energie-Aufwendige Industrie wie Aluminium- und Stahlwerke, und vor allem die Fahrzeug-Industrie billig zu halten..

    Dafür steht der Kohle-Pfennig übrigens trotz Einstellung des Steinkohle-Bergbaus 2018 auch Heute noch immer auf Deiner Strom-Rechnung..
    Bloß das inzwischen auf diesen Kohle-Pfennig anders als früher sogar Mehrwertsteuer berechnet wird..

    ""Auch hier muss die Frage lauten, wer ist verantwortlich für den hohen Strompreis.""..

    Komm doch endlich mal mit Butter bei de Fisch ?
    Kleiner Tipp..
    Es ist nicht Herr Gabriel und die Energie-Wende..
    Es sind die Strom-Konzerne die seit der Einführung der "Energie-Börse" in Leipzig den selbst produzierten Strom "gewinnbringend" an sich selbst verkaufen, um "Bedarfs-Spitzen" besser ausgleichen zu können..
    Denn Anbieter und Kunden sind identische kleine Clubs der großen Konzerne, die sich gerne mal umbenennen und ihre Konzern-Aktivitäten dann in Grün lackierten Aktion-Gesellschaften bündeln..
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#94 TheDadProfil
  • 12.04.2017, 23:31hHannover
  • Antwort auf #92 von stromboli
  • Kicher..

    ""Das outet dich als systemversteher...""..

    Verteidiger..
    System-Verteidiger, denn verstanden hat er es nicht..

    ""Heute wie damals stiegen die preise, weil ja der Zukunft investiert wird.""..

    Oder auch nicht..
    Strom-Konzerne verkaufen dann plötzlich eigene Überland-Netze an aus dem Nebel aufgetauchte Investoren und Aktien-Gesellschaften, und überlassen denen dann die notwendigen Modernisierungs-Maßnahmen..
    Nicht ohne dann an diesen "neuen" Aktien-Gesellschaften beteiligt zu sein (Panama läßt grüßen) um über die dortigen Verluste etwas von den Gewinnen im eigenem Konzern abschreiben zu können..

    Gleichzeitig "erwirtschaften" sie so damit die 50 Milliarden Euro für die "Entsorgung des Atom-Mülls" zu deren Zahlung sie sich eben "verpflichtet" haben..
    Am Ende zahlt also auch hier der Bürger über die Strom-Kosten und die erhöhten "Leitungs-Entgelte", und erwirtschaftet aus Steuer-Rückzahlungen für Verluste in den Strom-Leitungs-Konzernen, für die Atom-Entsorgung zu Hundert Prozent, denn den größeren Rest der deutlich über den 50 Milliarden liegen dürfte, zahlen die Bundesländer und der Bund..

    ""Dem Atommailerscheiß von Siemens darf man da nicht nachtrauern!""..

    Boah..
    Siemens..
    Kleines Off Topic..
    Oder auch nicht so ganz Off..
    Siemens verkauft Ende der 90'er seine Bahn-und Gleissparte in Teilen an einen französischen Konzern Cegelec., der vorher Teile der AEG Schienenfahrzeuge GmbH aufgekauft hat..
    Der andere Teil geht an Bombardier Transportation..
    Der andere Teil der AEG Schienenfahrzeuge GmbH geht auch an Bombardier Transportation..
    Nun gründet Siemens zusammen mit Bombardier Transportation einen neuen Konzern für die Gleis- und Bahnsparte..
    Wert um die 10 Milliarden Euro..
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#95 GronkelAnonym
  • 13.04.2017, 01:07h
  • Antwort auf #93 von TheDad
  • Ich weiß gar nicht ob wir so weit voneinander entfernt stehen.

    Also einen NC sehe ich auch als Mengenbeschränkung an. Allein die Aussicht in paar Semester warten zu müssen reduziert schon die Anzahl der Studienfachwilligen.

    "Die Frage die sich bezüglich des Numerus Clausus stellt lautet dann, ob die richtigen Studenten zum Studium zu gelassen werden, oder eine "Eliten-Bildung" stattfindet über die dann "die besten Absolventen des Abitur-Jahrganges" zu einem Studium verführt werden, zu dem sie Neigungsbedingt nicht die besten Voraussetzungen mitbringen ?"

    Alternativ gäbe es beispielsweise ein Losverfahren. Aber ganz ehrlich. Ein Abi mit 1,5 macht einen nicht mehr oder weniger zur Elite als jemand mit einem Abi von 2,9. Das ganze sind nur Nuancen über die Auswahl der Studenten für eine beschränkte Anzahl an Studienplätzen, über die man sicherlich reden kann. Sollte nicht jemand mit einer Ausbildung o.ä. es nicht auch versuchen dürfen?
    Ich sehe da aber auch keine weltbewegende Benachteiligung, die Kriterien waren schon vorher bekannt und es wird nie die Situation geben in der alle nur das machen können für das sie sich im jugendlichen Gedanken berufen fühlen.
    Ein Freund von mir argumentiert ähnlich. Er wurde 'abgesägt'. Hätte aber auch einfach nur mal einen Schlag zulegen können.
    Insgesamt sollte man sich auch vorher Gedanken über den Notenschnitt und die Konsequenzen machen, nachträglich zu lamentieren, warum es doch eine arge Benachteiligung gäbe, sieht da eher nach einem schlechten Verlierer aus.
    Reden wir eigentlich über dich oder die generelle Situation?

    "Es geht darum wieso Mädchen und Frauen nicht die Berufe wählen, immer noch nicht wählen dürfen, an denen sie interessiert sind, und in denen sie das gleiche Gehalt und die gleiche Rente erwirtschaften können wie die Jungen und Männer ?"

    Gib doch mal Beispiele. Welche Berufe mit gleichem Gehalt und gleicher Rente dürfen Frauen nicht wählen?

    "Wer wollte denn hier eine dezidierte Diskussion über den Gender-Pay-Gap führen ?"

    Ich nicht. Habe sogar extra gesagt lass das Thema gar nicht erst aufkommen.

    "Recherchiere doch mal wie viele "Gesundheits-Reformen" von CDU/CSU/FDP-Ministern gemacht wurden.."

    Ich bitte dich, also willst du mir sagen unter Schröder war alles wegweisend eitel Sonnenschein und die restliche Zeit wurde alles verhunzt? Ist das die linke Überzeugung von der Stromboli gesprochen hat?
    Das nennt man dann selektive Wahrnehmung.

    """Die Frage stellt sich nicht. Das Gesundheitssystem ist verreckt.""..
    Schon wieder so ein Unsinn !
    Die Frage stellt sich gerade weil das Gesundheitssystem Zugrunde reformiert wurde.."

    Also ob es zugrunde reformiert wurde oder verreckt ist. Wo ist noch gleich der Unterschied? Bitte leg mal nicht alles auf die Goldwage. Wir sind in einem Forum wo ein Nachfragen immer mit mehr Aufwand verbunden ist als in einem Gespräch und einzelne Aussagen undeutlicher zu verstehen sind. Wir sollten uns auf Unterschiede konzentrieren und nicht auf einzelne Worte die in Summe das gleiche beschreiben.
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#96 TheDadProfil
  • 13.04.2017, 20:32hHannover
  • Antwort auf #95 von Gronkel
  • ""Alternativ gäbe es beispielsweise ein Losverfahren.""..

    Gibt es längst..
    Alternativ wäre es aber vor allem genügende Studienplätze vorzuhalten, und Seminare an den Universitäten auf die Anzahl der Studien-willigen anzupassen, und nicht umgekehrt, denn wer sagt denn das ein/e Abiturient/in mit einer 2,5 oder gar 3 nicht dann doch ein fähiger Tierarzt oder Humanmediziner wird ?

    ""Ich sehe da aber auch keine weltbewegende Benachteiligung, die Kriterien waren schon vorher bekannt und es wird nie die Situation geben in der alle nur das machen können für das sie sich im jugendlichen Gedanken berufen fühlen. ""..

    Ach so..
    Diskriminierung ist dann mehr keine, wenn man sie vorher bekannt gibt..
    Denn das sagt Dein Satz hier aus !

    Ist aber nicht so..

    ""Gib doch mal Beispiele. Welche Berufe mit gleichem Gehalt und gleicher Rente dürfen Frauen nicht wählen?""..

    Steht schon weiter oben..
    sämtliche berufe aus denen Mädchen und Frauen mit allerlei Begründungen fern gehalten werden..
    Ob nun Bagger- oder Kranfahrerinnen, Bergfrauen oder Straßenbauerinnen..
    Mindestens die ganze Sparte der "typischen Männerberufe" ist mit weniger als 5 % Mädchen und Frauen besetzt, obwohl Mädchen im Durchschnitt die besseren Schulabschlüsse machen..

    Was man am Medizinstudium ablesen kann, wo zwischenzeitlich 70 % der Studierenden Frauen sind..
    Was die Krankenkassen zu der Überlegung treibt zukünftig in Kliniken nur noch Frauen anzustellen, weil sich damit das Lohngefüge in den Kliniken deutlich absenkt, und die Kosten für die Kliniken um derzeit 11 Prozent senken helfen könnte..

    ""Ich bitte dich, also willst du mir sagen unter Schröder war alles wegweisend eitel Sonnenschein und die restliche Zeit wurde alles verhunzt? ""..

    Nun..
    Was über die Jahrzehnte von 10 Minister*innen der CDU/CSU/FDP "verhunzt" wird, kann nicht von nur 3 Minister*innen SPD-geführter Regierungen korrigiert werden..

    ""Also ob es zugrunde reformiert wurde oder verreckt ist. Wo ist noch gleich der Unterschied?""..

    Auch hier gab es keine Frage nach einem Unterschied, sondern nach der URSACHE !
    Einer Frage um deren Beantwortung Du dich seit geraumer Zeit herumzulavrieren suchst..

    Die URSACHE warum Frauen im Schnitt um bis zu 22 % weniger verdienen liegt in der "Vergelts-Gott-Strategie" des Staates, ausgelöst durch die vorherrschende "Religion"..

    Frauen haben zu dienen..
    Sie erziehen und versorgen die Kinder, kümmern sich um den Haushalt, und umsorgen natürlich den Ehemann..
    Und das kostenlos..
    Wenn sie sich "selbst verwirklichen" wollen, sollen sie sich in der "Kirche" oder sonstwo "Ehrenamtlich" engagieren..
    Mit ein Grund warum an die 70 Prozent der Ehrenamtlichen Arbeit von Frauen geleistet wird..

    Würde man ernsthaft anfangen neben der Erziehungszeit auch die Hausarbeit in der Rentenversicherung anzurechnen, würde so mancher Kerl die Bude schrubben und den Mülleimer runterschleppen und das mehrmals täglich bei Facebook&Co dokumentieren..
    Es gäbe an den Mülleimern Annäherungsdetektoren oder Stempeluhren um genügende Nachweise erbringen zu können..

    Dieses "Gender-Pay-Gap"-Ding ist für mich schon sehr lange ausdiskutiert..
    Es gibt keinen einzigen nachvollziehbaren Grund warum eine Frau als solche weniger verdienen muß, und keinen Grund Berufe in "Männer- und Frauenberufe" einzuteilen..
    Jede/r Arbeitsamts-Mitarbeiter/in die einem Mädchen oder Jungen davon abrät einen solchen "Gegengeschlechtlichen" Beruf zu wählen, gehört wegen nachweislicher Dummheit gekündigt, und jeder Lehrkraft die Kinder dazu treibt sich Rollen-Klischee-gerecht zu verhalten die Rente/Pension gekürzt..
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#97 GronkelAnonym
  • 13.04.2017, 21:16h
  • Antwort auf #96 von TheDad
  • Wir drehen uns im Kreis.

    Nein, es ist nicht sinnvoll so viel Studienplätze einzurichten, wie es Interessenten für ein Fach gibt. Weil kein Mensch und keine Gesellschaft arbeitslose Studierte braucht.
    Nein, nur weil in einem Beruf wenig Frauen arbeiten und umgekehrt, heißt es nichts, dass Frauen daraus fern gehalten werden. Es ist eher so dass Frauen und Männer unterschiedliche Interessensgebiete haben. Ebenso spielen körperliche Unterschiede für die persönliche Berufswahl eine entscheidende Rolle.
    Nein, der Lohnunterschied beträgt nicht 22 %. Wenn man die Statistik extrem selektiv auswertet und vergleichende Kriterien ausblendet, mag man soeine Zahl sich zusammenlegen. Die hat aber rein gar nichts mit der Realität zu tun.
    Nein, eine Vergelts-Gott-Strategie mag zu Beginn des letzten Jahrhunderts noch aktuell gewesen sein, heute ist es absurd das anzuführen.

    Ich wünsche dir ein schönes Osterfest.
    Bis dahin.
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#98 TheDadProfil
  • 13.04.2017, 22:09hHannover
  • Antwort auf #97 von Gronkel
  • -lol-

    ""Nein, es ist nicht sinnvoll so viel Studienplätze einzurichten, wie es Interessenten für ein Fach gibt. Weil kein Mensch und keine Gesellschaft arbeitslose Studierte braucht.""..

    Pseudo-Argument..
    Von einer Ärzte-Schwemme kann man derzeit nicht ausgehen..
    Analoges gilt für Dutzende andere Berufe, und die Situation wird durch die veränderte Alterspyramide der Gesellschaft ständig verschärft..

    ""Es ist eher so dass Frauen und Männer unterschiedliche Interessensgebiete haben.""..

    Interessen werden geweckt..
    Genau das meint dann "steuern" in welche vorbestimmten Berufe man Menschen dann zwingt..
    Begabungen und Talente zu ignorieren aber bedeutet Ressourcen zu verschwenden, und neben der Tatsache Menschen nach willkürlichen Gruppenzuweisungen wie die in "Männer- und Frauenberufe", ihnen Einkommen und Renten zu verweigern..
    Wirtschaftlicher Unsinn..

    ""Ebenso spielen körperliche Unterschiede für die persönliche Berufswahl eine entscheidende Rolle.""..

    Aufgrund der Technisierung der Arbeit fällt mir nun so spontan nicht ein einziger Beruf ein, zu dem dieses Pseudo-Argument passen will..
    Und genau dieses Pseudo-Argument halte ich dann auch für die Spitze des Eisberges in der Verweigerung die Tatsache einzusehen daß Gehaltsunterschiede aufgrund des Geschlechtes absolut nichts anderes sind, als eine willkürliche Diskriminierung durch Männer an Frauen..

    ""Nein, der Lohnunterschied beträgt nicht 22 %.""..

    Das ist durch diverse Studien belegt..

    ""Nein, eine Vergelts-Gott-Strategie mag zu Beginn des letzten Jahrhunderts noch aktuell gewesen sein, heute ist es absurd das anzuführen.""..

    Die Entwicklung setzt sich durch die Jahrzehnte fort..
    Vor Hundert Jahren war der Gehaltsunterschied noch deutlich höher als die heutigen 22 %..
    Es hat ja auch niemand behauptet daß es keinerlei Entwicklungen gegeben hätte..

    Thema geklärt..
    Noch Fragen ?

    ""Ich wünsche dir ein schönes Osterfest.""..

    Als Atheist geht mir auch dieses "Fest" am Arsch vorbei..
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#99 GronkelAnonym
  • 14.04.2017, 08:16h
  • Antwort auf #98 von TheDad
  • "Pseudo-Argument..
    Von einer Ärzte-Schwemme kann man derzeit nicht ausgehen.."

    Du hast recht, Ärzte könnte man vielleicht noch ein paar gebrauchen. Aber unsere Ärzte gehen ja ins Ausland weil die Bedingungen hier so scheiße sind und nicht weil zu wenig ausgebildet werden. Aber man könnte ja mehr Ärzteausbildungsstellen schaffen und im Gegenzug die Sozialwissenschaften eindampfen. Da sind uns einige Länder ja schon voraus, die dort den großen Rotstift angelegt hat und es wohl zu keinem Nachteil in der Gesellschaft gekommen ist.

    "Interessen werden geweckt.."

    Wie gesagt, der Mensch ist kein leeres Blatt papier wenn er geboren wird. Genauso wie die Anlage zur sexuellen Orientierung vorhanden ist, sind die Anlagen in der Persönlichkeit und auch seine Neigungen vorhanden.
    Erklär mir doch warum die sexuelle Orientierung fest verankert ist aber der Wunsch sozial zu arbeiten oder körperlich oder handwerklich etwas zu tun nicht sein soll? Wie können Geschwister sonst so unterschiedlich sein oder getrennte Zwillinge doch das Gleiche mögen?
    Und nein es wird niemanden etwas vorenthalten, wenn er sich für etwas entscheidet.

    "Aufgrund der Technisierung der Arbeit fällt mir nun so spontan nicht ein einziger Beruf ein,.. + Gehaltsunterschiede aufgrund des Geschlechtes absolut nichts anderes sind, als eine willkürliche Diskriminierung durch Männer an Frauen.."

    Ja wenn das der Fall wäre, warum gehen Frauen denn dann nicht in die 'hochbezahlten' Männerjobs, wie Bauarbeiter, Müllmann. Oder mag es doch noch andere Gründe geben?
    Für wie unselbstständig und doof hältst du die Frauen eigentlich? Dass wenn jemand sage, Müllmann machen Männer, dass die das dann Frauen aus diesem Grund dort nicht anfangen?
    Und der ganze Mint Bereich wird beworben für Frauen. Seit Jahren und dennoch gehen Frauen da nicht hin. Wen findest du denn hier als Schuldigen, dass Frauen nicht Programmierer werden? Oder Physiker?
    Alle sind schuld, Hauptsache du musst nicht eingestehen, dass es die persönliche Entscheidung für oder gegen etwas ist.
    Dein Menschenbild der von außen gesteuerte Entscheidungen ist verkehrt. Um es ganz klar zu sagen, halte ich deine Aussagen sogar für anmaßend, als wäre der Mensch nicht fähig für sich zu entscheiden. Das widerspricht im Kern meinem eigenen Menschenbild.

    "Das ist durch diverse Studien belegt.."

    Natürlich ist es belegt, wenn man die vergleichenden Faktoren wie Arbeitsqualifikation, Ausbildung, Arbeitszeit etc. herausrechnet. Ein Techniker bei einer Firma mit gleichen Voraussetzungen (Arbeitszeit, Quali, ...) verdient als Frau oder Mann gleich viel.

    "Als Atheist geht mir auch dieses "Fest" am Arsch vorbei.."

    Ich verstehe ehrlich gesagt den prinzipiellen Unterschied zwischen Atheismus und Gottesglauben nicht. Beide berufen sich auf etwas Unbewiesenen. Der eine sagt, das gibt es, der andere sagt, das gibt es nicht. Aber beide können es nicht belegen und sagen der andere hat unrecht. Eigentlich ist Atheismus nur ein Gottesglaube mit negativem Vorzeichen.
    Glaubwürdiger wäre ein agnostischer Ansatz.

    Frohe Ostern.
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#100 OrthogonalfrontAnonym
  • 14.04.2017, 14:06h
  • Antwort auf #99 von Gronkel
  • "Eigentlich ist Atheismus nur ein Gottesglaube mit negativem Vorzeichen.
    Glaubwürdiger wäre ein agnostischer Ansatz."

    Das Eine schließt das Andere ja nicht aus. Theismus/Atheismus beschreiben Positionen des Gottesglaubens. Gnostik/Agnostik beschreiben Positionen des Wissens (um Gott). Daher kann es durchaus agnostische Atheisten geben. Eben Leuten die zwar nicht an Gott glauben, dessen Existenz aber nicht ausschließen können. Das ist die meiner Ansicht nach einzige vernünftige Position, die man in Hinsicht auf die Gottesfrage einnehmen kann. Nicht dran glauben, da die Beweise fehlen, aber die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass sich die Beweislage ändern könnte. Am schlimmsten sind aber die, die meinen ihr glaube sei die absolute Wahrheit (gnostische Überzeugung), denn solche Leute fangen dann an zu missionieren, zu unterdrücken, zu vernichten. Gerade die gnostischen Theisten haben in dieser Hinsicht eine unglaubliche Blutspur durch die Geschichte gezogen.

    PS: Nicht verwechseln mit Gnostizismus! Das hat mit meiner Ausführung nichts zu tun! Stattdessen schaue hier:
    en.m.wikipedia.org/wiki/Agnostic_atheism
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#101 GronkelAnonym
  • 15.04.2017, 09:23h
  • Antwort auf #100 von Orthogonalfront
  • "Daher kann es durchaus agnostische Atheisten geben. Eben Leuten die zwar nicht an Gott glauben, dessen Existenz aber nicht ausschließen können."

    Meinst du 'nicht glauben' im Sinne von etwas annehmen oder als eine Antwort auf eine Frage?

    "Das ist die meiner Ansicht nach einzige vernünftige Position, die man in Hinsicht auf die Gottesfrage einnehmen kann. Nicht dran glauben, da die Beweise fehlen, aber die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass sich die Beweislage ändern könnte."

    Ist mir der agnostische Atheismus fast schon zu tendentiös in eine Richtung. Mein Status ist da, ich weiß es nicht, andere wissen es nicht, alles ist möglich. Also wenn mich jemand fragen würde, gibt es einen Gott, würde ich sagen: weiß ich nicht. Die Frage daran, ob man an einen Gott glaubt, würde ich verneinen, da ich keinen Grund sehe. Und dachte, das wäre die Essenz des Agnostizismus.

    Bedeutet agnostischer Atheismus nicht zwingender dass man die Existens ablehnt bzw. erstmal vom negativ Zustand ausgeht? "Im Sinne von, prinzipiell möglich aber gibts nicht. Ich ändere meine Ansicht, sobald du einen Beweis bringst." Aber würde das nicht jeder sagen, der einen Gottesbeweis erhält, also auch ein Atheist, der die Möglichkeit auch ausschließt?

    Je mehr ich darüber nachdenke, bin ich gar nicht sicher was genau deine Ausführungen im Detail bedeuten (habe auch jeden Absatz mehrmals angefasst und mich irgendwie verrannt), bzw. ob wir nicht haargenau das Gleiche sagen. Ich glaube, das Gespräch ist schwierig in Text zu bannen oder vielleicht schnalle ich den agnostischen Atheisten nicht. Was ist denn dann ein agnostischer Theist?

    "Am schlimmsten sind aber die, die meinen ihr glaube sei die absolute Wahrheit (gnostische Überzeugung), denn solche Leute fangen dann an zu missionieren, zu unterdrücken, zu vernichten. Gerade die gnostischen Theisten haben in dieser Hinsicht eine unglaubliche Blutspur durch die Geschichte gezogen."

    Da kann ich dir uneingeschränkt zustimmen. Das gilt aber auch genereller. Ich bezeichne auch den Glauben mal als Ideologie: jede Ideologie hat die Keimzelle andere, 'Unüberzeugte', auszumerzen. Und irgendwie führt auch jede Ideologie automatisch, sobald sie die Überhand erlangt hat, dazu andere zu töten oder sterben zu lassen. Und das Schlimme ist, alles kann zur Ideologie erhoben werden. Selbst der Veganismus, als lebenrettender Gedanke, könnte als Ideologie schrecken verbreiten.

    Auf jeden Fall ein interessantes Thema. Habe für die Antwort in 5 Brockhausbänder nachgeschlagen und habe immer noch so manche Frage offen. Danke dafür.
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#102 AFD-WatchAnonym
  • 15.04.2017, 11:18h
  • Antwort auf #101 von Gronkel
  • Uff... Ich finde die Diskussionen um die Definition nervig und schon fast ideologisch. Zum Teil wird auch von gläubigen Menschen selbst eine neue Schublade aufgemacht, weil sie sich nicht vorstellen können, dass es auch Menschen gibt, die NICHT glauben. Somit erklärt man die Abwesenheit eine Religion zu einer neuen "Nicht"-Religion, weil manche Gläubige es nicht haben können, dass man außerhalb dieses Systems steht. Man MUSS ja einen Glauben haben, denn wenn die eigene Religion die Richtige ist, muss die andere zwangsläufig falsch sein. Wenn der andere hingegen gar nicht glaubt, dann kommt dieses System ins Wanken. Weshalb manche nun die Atheisten zum neuen Feindbild erklären, wo man sich mit den anderen verhassten Religionen auf einmal einig ist.

    Letztendlich ist der ganze Hickhack drumrum die beste Werbung für den Atheismus...

    Es gibt einfach Leute, die das Thema einfach NICHT INTERESSIERT und denen es egal ist. Punkt.
    Das ist irgendwann so albern, als wenn ich einen Nicht-Raucher zum Raucher der Marke "Frischluft" erkläre.
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#103 OrthogonalfrontAnonym
#104 stromboliProfil
  • 15.04.2017, 15:47hberlin
  • Antwort auf #99 von Gronkel
  • Ich denke mal, es geht dad nicht um seinen "theologischen " Status den du ihm mit deiner unsinnigen Randdebatte aufdrücken willst.
    Es geht ihm eher darum, nicht mit dümmlichen grüßen aus der religioten Gesinnungswelt belästigt zu werden.
    Aber das kümmert religiote Mitläufer ja wenig.

    Geh, zieh dir Monty Pythons "Das leben des Brians" als Dauerschleife zwecks Überbrückung der christlichen Dauerberieselung rein, und genieße die Überspanntheit und Lockerheit des dort geführten politischen Diskurses...
    Es gibt keine Religion, alles ist Politik!
    Always Look on the Bright Side of Life....
    Vergiss Hammer und Nägel nicht .
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#106 OrthogonalfrontAnonym
#107 LaurentEhemaliges Profil
  • 16.04.2017, 11:09h
  • Antwort auf #104 von stromboli
  • Ich würde das mit den "dümmlichen Grüßen aus der religioten Gesinnungwelt", unabhängig vom vorliegenden Schriftverkehr, nicht so eng sehen, sind sie doch eher Ausdruck eines höflichen Umgangs miteinander, wenn mir z.B. auch die Lidl-Kassiererin "frohe Ostern" wünscht.
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#108 Homonklin44Profil
#109 AFD-WatchAnonym
  • 16.04.2017, 18:51h
  • Antwort auf #106 von Orthogonalfront
  • Nö. Wie nervig diese ganze Diskussion doch ist und letztendlich genau meine Meinung bestätigt!
    Demnächst bitte ich noch um neue Bezeichnungen für die Leute, die die Existenz mehrerer Götter bestreiten (worin die Monotheisten ganz gross drin sind), weder ablehnen noch befürworten, oder einfach nichts davon wissen wollen.

    Und dann bitte nochmal nach verschiedenen Nicht-existenten Göttern sortiert und dann nach denen, die extra erfunden werden. Aber bitte auch die berücksichtigen, die noch nicht erfunden wurden und somit die Überlegung um deren Existenz- oder Nicht-Existenz oder Nicht-Nicht-Existenz oder Noch-Nicht-Nichtexistenz überflüssig ist.
    A-Polytheisten, Poly-Atheisten, A-Zeusisten, A-Jupiteristen, Rosa-Einhorn-Atheisten, etc...

    Demnächst erfindet man noch diverse Bezeichnungen für die Blindheit von Farben außerhalb des Spektrums und von Nicht-existenten Fantasie-Farben...Wir sind alle infrarot- und ultraviolett-blind, aber auch die Nicht-Wahrnehmung der nicht-existenten Nicht-Farbe "unsichtbar" muss eine Blindheit sein...
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#110 OrthogonalfrontAnonym
  • 18.04.2017, 10:44h
  • Antwort auf #109 von AFD-Watch
  • Oha, so wie du redest darf man wohl davon ausgehen, dass es für dich auch nur zwei Geschlechter - Mann und Frau - gibt und nichts dazwischen oder darüber hinaus und Menschen die eine andere Geschlechtsidentität für sich bevorzugen sich mal gefälligst nicht so anstellen sollen. Schließlich verwirrt es Leute wie dich, dass immer wieder neue Bezeichnungen zur korrekten Selbstbezeichnung "erfunden" werden müssen. Ich schätze mal, da haste vielleicht schon ein bisschen zu lange auf die AfD gewatched, denn damit kannst du denen direkt die Hand reichen.
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#111 ursus
#112 OrthogonalfrontAnonym
  • 18.04.2017, 17:01h
  • Antwort auf #111 von ursus
  • Tja, dann bist du damit ebenfalls auf der AfD-Schiene. Wer hätte das gedacht. Selbst du bist dir nicht zu schade jemandem beizupflichten der Leute lächerlich macht, weil ihm die Art ihrer Selbstidentifikation nicht passt. Aber naja, scheinbar hat jeder so seine dunklen Seiten. Selbst der sonst sich über jeglichen Zweifel erhaben findende ursus.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #111 springen »

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