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Kommentare zu:
Lieben, glauben, kämpfen: 40 Jahre HuK


#21 LorenProfil
  • 12.04.2017, 12:56hGreifswald
  • Antwort auf #6 von BuntUndSchön
  • "Es kommt darauf an, was man daraus macht!"

    Es kommt m.E. vor allem darauf an, was Menschen aus ihrem Menschsein machen. Aufgeklärte Humanisten können sich auch jenseits aller Glaubensgemeinschaften für ein gedeihliches Zusammenleben engagieren (ob politisch-gesellschaftlich oder im Alltag). Sie können das auch innerhalb einer Glaubensgemeinschaft tun, wobei ich mir wünschen würde, dass sich in diesem Fall jede und jeder von elitären Anwandlungen befreit, die leider allzu oft ein Hinderniss für ein gedeihliches Zusammenleben darstellen.
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#22 LorenProfil
  • 12.04.2017, 13:04hGreifswald
  • Antwort auf #14 von TOMTOM
  • Solange sich Glaubensorganisationen (z.B. Kirchen) in die Politik einmischen und Einfluss auf die Lebensbedingungen von Menschen ausüben wollen, die es vorziehen, ihnen nicht anzugehören, werden sie sich mit Kritik auseinanderzusetzen haben, zumindest in einem demokratisch organisierten Staat. Das gilt auch für diejenigen, die Mitglieder einer Glaubensorganisation sind, da sie schließlich im Wortsinne diese Organisation verkörpern.
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#23 GeorgB
  • 12.04.2017, 13:31h
  • Antwort auf #14 von TOMTOM
  • "Wer keine Lust auf Kirche hat darf gerne fernbleiben, wir leben in einem freien Land! Es geht Euch weiter nichts an- dann haltet auch die Klappe! "

    Und wer keine Lust auf ein freies Land hat und lieber Kirche macht, kann auch gerne fernbleiben. Wer mit seiner Mitgliedschaft in menschenverachtenden Gemeinschaften diesen Gewicht verleiht, bleibt Täter und macht sich mitschuldig, ob er schwul ist oder nicht. Also hör auf zu jammern und finde dich damit ab, dass man dir und deinesgleichen gegenüber nicht die Klappe hält, sondern wirklich in einem freien Land leben will.
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#24 ursus
  • 12.04.2017, 13:34h
  • Antwort auf #20 von Loren
  • danke auch für diesen link. ein paar interessante denkanstöße nehme ich da mit.

    "Darum hält Norenzayan auch gar nichts von der Idee, den Leuten ihren Glauben auszureden: "Ich sage immer: Sorgt lieber für eine anständige Krankenversicherung, das wirkt am besten." Wo die Menschen sich sicher fühlen und gut versorgt, ist die Religion obsolet - in Frankreich etwa, in Deutschland bedingt, in Skandinavien ganz sicher. Hier ist der Anteil der Ungläubigen besonders hoch."

    das lässt nichts schmeichelhaftes über die weniger offen vorgetragenen motive der amerikanischen innenpolitik vermuten.

    aber ein satz ließ mich doch aufseufzen:
    "Heute dominiert der große Gott der drei Weltreligionen."

    die zählen da nicht etwa das judentum zu den drei größten und den hinduismus nicht zu den weltreligionen, oder doch?
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#25 ursus
#26 Homonklin44Profil
  • 12.04.2017, 14:39hTauroa Point
  • Antwort auf #5 von BuntUndSchön
  • "Gott" = die Summe aller Menschen?

    Naja, viele Menschen tragen diese Fantasie in Variationen mit sich herum, sei es, dass sie als Kinder mit den vielfältigen Geschichten darüber berieselt wurden, oder selbst in diversen Introjekt-Abhängigkeiten verblieben sind. Das Märchen vom Gott / den Göttern ist ein Teil der Legendensammlung im Bewusstsein vieler. So, wie das Bewusstsein um Donald Duck, Mickey Mouse und vielleicht vogonische Gedichte.

    Eine pauschale Vereinnahmung ist jedoch fast schon unvwerschämt, und eine Zumutung aus der Ecke der Gläubigen.
    Bei dieser pauschalen Vereinnahmung darf es hoffentlich gestattet sein, dankend abzulehnen.

    Ein Gott, oder mehrere davon, passen am Besten ins Fantasy-Genre. Für ein freies Leben sind sie so unnötig, wie ein Kropf. Dann lieber ein Kanarenvogel, oder noch ein zweites Longboard ;o)
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#27 LorenProfil
  • 12.04.2017, 15:08hGreifswald
  • Antwort auf #24 von ursus
  • Der Spiegel-Autor scheint an dieser Stelle etwas oberflächlich zu referieren, während im von mir angesprochenen Buch ausdrücklich weniger Religion(en) als der Gottglaube an sich untersucht wird in möglichen Funktionen für die Evolution des Homo sapiens (bis in die Gegenwart). Der Autor J. Bering meint, dieser Gottglaube ginge über Religion(en) hinaus. Religion schließe in ihrer je spezifischen Ausformung "kulturell erworbene Vorstellungen ein, die so flexibel sind, dass sie den speziell vorliegenden sozioökologischen Bedingungen entsprechen - sie umfasst die spezifischen Glaubensinhalte, nicht aber das, was den Glauben selbst antreibt" (S. 263).
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#28 sanscapote
  • 12.04.2017, 15:36h
  • Antwort auf #5 von BuntUndSchön
  • Wen meinen sie mit "wir alle"?
    Gehoert auch unsere Susi (Dalmatiner) dazu?
    Oder soll jenes Ding, das einige Menschen "Gott" nennen - mit Attributen von allwissend, allmaechtig usw. vesehen - nur fuer die Menschen ein "Gott" sein?
    Wenn das so gesehen wird, ist die Aussage falsch, denn in der HuK wird nichts von Hunden und auch nichts von schwulen oder lesbischen Hunden geschrieben.
    Wenn das Ding jedoch nichts mit Hunden zu tun hat, dann sind sie bei dem "wir alle" nicht inbegriffen. Dann ist aber das Ding weder allwissend noch allmaechtig und allein schon unter diesem Gesichtspunkt neben vielen anderen zu vernachlaessigen.
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#29 maaaartinAnonym
  • 12.04.2017, 16:47h
  • kinders, helft mir weiter. ich blick langsam nicht mehr durch. wer sind nochmal die dogmatiker hier in der diskussion?

    ich bin ja immer gern dabei, wenn es gegen instutionalisierte religion geht, aber merkt ihr nicht, dass ihr in euren kommentaren bisweilen das gleiche in grün abliefert?
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#30 QueerblickAnonym
  • 12.04.2017, 17:40h
  • Antwort auf #1 von CharlesDar
  • Es gibt Gott nicht. Für dich. Für mich: Keinen Gott gibt es nicht. Mag ich töricht in den Augen vieler Menschen sein. Lieber glaube ich ich an einen Gott der Liebe - so wie ich ihn persönlich verstehe, als ohne dem Absoluten Geheimnis. Ein Leben ohne Gott, als glaubender - katholisch -Schwuler, würde ich nicht aushalten. Es ist mein Weg. Ich danke der HUK. Auch wenn ich nur Diasporamitglied bin. VerÄnderungen geschehen indem Menschen, ich selbst, sich einsetzen für eine Hoffnung, Vision. Für mich ein Weg mit Sinn.
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