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Polizeibericht Wien
Vier Somalier überfielen schwulen Landsmann
Das 19 Jahre alte Opfer wurde im Februar bedroht, verprügelt und beraubt – jetzt konnten die mutmaßlichen Täter festgenommen werden.

Beamten des Landeskriminalamts Wien gelang es, alle vier Beschuldigten "auszuforschen und festzunehmen", wie es im Polizeipressedienst heißt (Bild: Metropolico.org / flickr)
- 18. April 2017, 11:31h 1 Min.
Vier teilweise maskierte Männer verschafften sich am späten Abend des 17. Februar in Wien gewaltsam Zutritt zur Wohnung eines schwulen Somaliers, bedrohten den 19-Jährigen, verprügelten ihn und raubten ihn aus. Am Dienstag vermeldete die Landespolizeidirektion die Festnahme der mutmaßlichen Täter.
Laut "Kronenzeitung" soll es sich bei den Verdächtigen um Landsmänner des Überfallenen handeln. Der 19-Jährige hatte einen der mutmaßlichen Täter, der zuvor bereits erkennungsdienstlich behandelt worden war, auf Polizeifotos wiedererkannt. Der junge Schwule erlitt durch die Tat mehrere Rissquetschwunden am Kopf. Ihm wurden sein Handy, ein iPad sowie Kleidungsstücke gestohlen.
Als Motiv der Tat gab einer der Beschuldigten an, dass das Opfer aufgrund seiner Homosexualität ausgesucht worden sei. "Seine sexuelle Neigung sei eine Schande", zitierte Polizeisprecherin Irina Steirer den Verdächtigen.
Die vier mutmaßlichen Täter befinden sich in Untersuchungshaft. (cw/pm)















Als Motiv der Tat gab einer der Beschuldigten an, dass das Opfer aufgrund seiner Homosexualität ausgesucht worden sei. "Seine sexuelle Neigung sei eine Schande"
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Die Täter haben klar gemacht, dass sie demokratische Grundrechte und freiheitliche Werte nicht ertragen können und dafür sogar gewalttätig werden.
Damit haben sie gezeigt, dass sie hier nichts zu suchen haben. Man sollte solche Subjekte sofort abschieben, bevor sie noch weitere Menschen bedrohen oder gar verletzen/töten.
Mir ist jeder willkommen, der hier leben möchte, aber dann kann man auch wenigstens erwarten, dass die sich zur freiheitlichen Grundordnung bekennen. Das ist ja wohl nicht zu viel verlangt.
Wer das nicht will, kann eben nicht hier leben.