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Kommentare zu:
Schicksalswahl in Frankreich


#1 BuntUndSchoenEhemaliges Profil
#2 Ulli_2mecsProfil
#3 MahmoudProfil
  • 21.04.2017, 22:17hDuisburg
  • Nur um einmal die Dimensionen zu verdeutlichen:

    Mélenchon möchte 100 Milliarden Euro Schulden aufnehmen, um seine Wahlversprechen zu finanzieren.

    www.faz.net/-gpf-8x3j7

    Währenddessen hat die deutsche Bundesregierung unter Bundesfinanzminister Schäuble 145,7 Milliarden Euro gespart.

    www.faz.net/-gqe-8x4a7

    Nun sind ein paar Milliarden Euro eine hohe Summe. Was ist das überhaupt?

    Das ist Geld, das man hat, oder das man eben nicht hat, und mit dem der Staat Krankenhäuser, Schulen, Polizisten, usw. bezahlt.

    Manche Staaten irgendwo auf diesem Planeten fehlt nämlich das Geld, um so etwas zu tun.

    Um es noch einmal zu wiederholen:

    Deutschland hat gerade 150 Mega-Geldeinheiten gespart, und Mélenchon möchte gerne 100 Mega-Geldeinheiten für Frankreich leihen, um sich irgendetwas zu kaufen oder irgendetwas damit zu bezahlen.

    Ich hoffe dies genügt, um gewisse Befremdlichkeiten mancher Menschen gegenüber Deutschland und der Bundesregierung zu erklären.
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#4 DimensionenAnonym
  • 21.04.2017, 23:05h
  • Antwort auf #3 von Mahmoud
  • Das mit den Dimensionen stimmt wohl.

    Aber es ist ja nicht so, dass die 150 gesparten Geldeinheiten dafür sorgen, dass Frankreich weniger davon hat.

    Was Schäuble spart, sind Zinsen, die er (bzw wir) nicht zahlen muss. Wer der Nutznießer der (jetzt ausbleibenden) Zinsen war, kann man gern mal fragen. Ich vermute aber, es ist nicht der Franz. Staat. Und vermutlich auch nicht (nur) die Kleinsparer mit ihrem Sparkassen-Sparbuch.
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#5 GurkenhobelAnonym
  • 21.04.2017, 23:38h
  • Antwort auf #3 von Mahmoud
  • Nichts dagegen, wenn man Mega-Geldeinheiten ausgibt, wenn man es hat. Wenn man es nicht hat, dann jedoch weniger. Frankreich ist jetzt schon hoch verschuldet und wieder mehr Schulden aufzunehmen, wäre der komplett falsche Weg.

    Grundsätzlich ist der Weg der BReg richtig, zumindest einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Ob man an der richtigen Stelle spart/gespart hat, ist wiederum ein anderes Thema. Mal abgesehen davon, dass mehr Schulden nicht bedeuten, dass am Ende das Geld an der "richtigen" Stelle ausgegeben wird. Vgl. nur NRW, in der die Regierung Kraft 2010 als mehr oder weniger erste Amtsanhandlung die Neuverschuldung um 3 Mrd. Euro angehoben hat, aber trotzdem weiter Raubbau bei Polizei und Justiz betreibt.

    Zum eigentlichen Thema: es bleibt zu hoffen, dass - unabhängig vom Gewinner der Wahl - das (im Juni neu zu wählende) Parlament jegliche Versuche, die Ehe für alle wieder abzuschaffen, blockiert
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#6 Patroklos
#7 orchidellaProfil
  • 22.04.2017, 01:42hPaderborn
  • Dass der durch und durch korrupte Fillon republikanikanischer Präsidentschaftskandidat werden und -trotz Aufdeckung der Skandale, in die er verwickelt ist (Veruntreuung öffentlicher Gelder) bleiben konnte, hat er einzig seiner Unterstützung durch die erzreaktionär-homophobe Sammlungsbewegung «Sens commun» («Gemeinsinn») zu verdanken, die mit ihren 6.000-10.000 Aktivist*innen 2012/13 massiv gegen den «marriage pour tous» mobil machte und anschließend bei den Vorwahlen die Werbetrommel für Fillon rührte, der sich überraschend gegen den gemäßigten Mitbewerber Alain Juppé durchsetzten konnte, der zuvor als Favorit gehandelt worden war.

    Seit den Vorwahlen bildet «Sens commun» das organisatorische Rückgrat von Fillons Kampagne. Wie bigott «Sans Commun» agiert, zeigte sich spätestens, als herauskam, dass die vielbeschworenen traditionellen Familienwerte von Fillon offenbar so ausgelegt wurden, dass er seine politisch völlig inaktive Frau und seine damals noch minderjährigen Kinder fälschlicherweise als parlamentarische Mitarbeiter*innen bzw. Berater*innen ausgegeben und sich auf diesem Wege mutmaßlich rund eine Million Euro Steuergelder in die eigenen Taschen gesteckt hatte.

    Als die Wellen der Empörung hochschlugen, rettete «Sans Commun» Fillon den Arsch, indem es gelang, auf der Place du Trocadéro, wo sich Fillon als Opfer einer angeblichen Verschwörung von Regierung und Justiz stilisierte, einige Tausend Teilnehmer zu mobilisieren; andernfalls wäre er von den Republikanern durch Ex-Regierungschef Juppé ersetzt worden.

    Nach alledem weiß Fillon genau, wem er seine Kandidatur und die Abwendung seines überfälligen Rücktritts zu verdanken hat, und so steht zu befürchten, dass er als Präsident die homophobe Agenda von «Sens Commun» gnadenlos durchziehen würde.

    Über Marine Le Pen ist kein weiteres Wort zu verlieren. Dass letztlich zwei erklärte Gegner von LGBTI-Rechten in die Stichwahl gelangen könnten, ist eine Besorgnis erregende, aber leider nicht ganz unwahrscheinliche Vorstellung, gruselig auch deshalb, weil sowohl Le Pen als auch Fillon ganz offen mit dem autoritär-repressiven Putinregime und dessen Günstling, den Massenschlächter Assad, sympathisieren.
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#8 MOMOAnonym
#9 blumenhundAnonym
#10 francenumeriqueAnonym
#11 FinnAnonym
  • 22.04.2017, 16:55h
  • Ich hoffe, dass einer der LGBTI-freundlichen Kandidaten die Wahl gewinnt. Am besten möglichst deutlich, damit die ganzen Homohasser endlich mal einsehen, dass sie nur eine schrille Minderheit repräsentieren...
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#12 BoykottAnonym
  • 23.04.2017, 11:48h
  • Mein Mann und ich fahren seit mehr als 20 Jahren jährlich mehrere Male nach Frankreich, neben Verwandtenbesuchen auch immer ein paar Wochen Ferien.
    Letztere finden dieses Jahr definitiv in einem anderen Land statt, wenn Le Pen oder Fillon Präsident werden sollten.
    Im Gegensatz zu letzten Sommer gibt es dank Onkel Donald auch keinen USA Besuch. Türkei?...Hahaha
    Bleibt für diesmal noch Kanada und Spanien.
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#13 MariposaAnonym
  • 23.04.2017, 12:29h
  • Antwort auf #10 von francenumerique
  • Sowohl bei Fillon als auch selbstverständluch bei Le Pen kriege ich ganz schlimme Zustände..... Zudem auch beide gerne Putin in den Allerwertestnb kriechen. Leider geht trotz LGBTI-Freundlichkeit auch Melenchon bei mir nicht, obwohl ich mich selbst als links orientiert bezeichne. ER möchte keine enge Partnerschaft mit Deutschland und ist ebenfalls russlandhörig (das ist in meinen Augen ein eindeutiger Sündenfall für einen Linken !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Dann kann er noch so sozial tun.... Geht absolut nicht) Der einzig für mich akzeptable Kandidat ist eindeutig Macron. Ihm traue ich menschenwürdige Migrationspolitil zu und er könnte in Zeiten vom Trump auf ein neues selbstbewußtes Europa setzen. ER lebt ja selbst in einer Art von ungewöhnlicher Partnerschaft, er ist nämlich mit seiner ehemaligen Lehrerin verheiratet. Bonne chance !!!
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#14 SebiAnonym
#15 MariposaAnonym
#16 Pro-LGBT*Pro-EuropaAnonym
#17 PROGRESSIVESAnonym
#18 LavendelschwertAnonym
  • 23.04.2017, 15:52h
  • Antwort auf #13 von Mariposa
  • euer Artrikel ist sehr einseitig-Herr Nacron immerhin ein ENA-Absovent ist Kandidat des Großkapitals- wenn er gewählt würde- wird Mariene Le Pen bei der nächsten Präsidentenwahl im ersten Wahlgang gewählt,. Er ist ein Kandidat der "caste" der 1% Prozent die sich ständig reicher macht während in Paris Familien obachlos auf den Straßen leben....
    Der einzige Kandidat der sich gegen die neoliberale Gehirnwäsche wehrt, ist Jean Luc Melenchon..
    und ja er will 100 Milliarden Investieren weil in Frankreich ahnlich wie in Deutschland wie hier die Infrastruktur zerfällt-kaputte Straßen , Krankhausschließungen, die Sncf wir kaputt gespart- toll man hat dann ein schwarze Null
    Jean Luc Melenchon setzt sich für die Rechte von LBGT ein..
    Eine neoliberale EU hat keine Zukunft , denn ihr werden die Interessen der Oligarchie durchgestzt während sich in Südeuropa Arbeitslosigkeit, Armut und Hoffnungslosigkeit breit machen..
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#19 Patroklos
#20 Sven100Anonym
  • 23.04.2017, 18:42h
  • Emmanuel Macron wird der Sieger sein! Und das wird er seinem guten Aussehen zu verdanken haben.
    So ein Mann wird von 60-80 % der Frauen und ca 30 % der Männer gewählt werden.
    Es ist wie in der Werbung - gutaussehende Frauen werden nur noch von dumpfen Heteromännern gewählt, ein gutaussehender Mann aber von Frauen und vielen Männern
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#21 seb1983
  • 23.04.2017, 21:55h
  • Bleibt zu hoffen dass nicht auch noch das gerne wiederholte Mantra "eine Eheöffnung lässt sich im Gegensatz zu einer ELP nicht rückgängig machen" widerlegt wird....
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#22 herve64Ehemaliges Profil
  • 24.04.2017, 09:15h
  • Antwort auf #20 von Sven100
  • Komisch. Du benimmst dich jetzt genau so wie jene "dumpfbackigen Heteromänner", die du so gerne anführst: du bist offensichtlich genau so eine Matschbirne, die nur nach den Federn schaut und sich dann wundert, dass sie eine Gans erwischt. Wie sonst kämst du dazu, das ach-so-gute Aussehen eines Emmanuel Macron als wahlentscheidendes Kriterium anzuführen?

    Mal ganz abgesehen davon, dass der Kuchen noch nicht gegessen ist und es immer noch Faktoren gibt, die den Wahlausgang am 7. Mai zu Macrons Ungunsten beeinflussen können.

    Also verkauft das Fell des Bären erst dann, wenn das Tier erlegt ist, aber nicht vorher.
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#23 BuntUndSchoenEhemaliges Profil
  • 24.04.2017, 10:12h
  • Macron liegt momentan vorne und ich wünschen ihm, dass er die Wahl gewinnt!

    Le Pen hat widerliche Programminhalte, was ich Frankreich nicht wünsche.
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#24 Patroklos
#25 QualitätsmedienAnonym
  • 24.04.2017, 11:42h
  • Juhu!

    "Linksaußen" (ein soziales, demokratisches und friedliches Europa für die überwältigende Mehrheit der Menschen in der Einen Welt statt Ausbeutung, Unterdrückung und immer mehr Krieg für die Top 1%) wurde mit den üblichen Diffamierungs- und Hetzkampagnen verhindert.

    Planmäßig nun im 2. Wahlgang:

    Neoliberalismus oder gleich die unmittelbar nächste Eskalationsstufe kapitalistischer Herrschaft: Faschismus.

    Die Übergänge sind bereits jetzt fließend.
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#26 MariposaAnonym
  • 24.04.2017, 20:14h
  • Antwort auf #25 von Qualitätsmedien
  • Natürlich ist Macron kein Traumkandidat, aber doch etwas besser als das übliche "kleine Übel". Man weiß zumindest halbwegs, wie er tickt. Nirgendwo in Europa gibt es nunmal "lupenreine" Linke, die mehrheitsfähig wären, das ist nunmal leider Tatsache. Aber wenn die Gefahr besteht, daß eine bekennende Rassistin wie Le Pen den Elyssee-Palast hat man ihn ohne Wenn und Aber zu unterstützen. Melenchon hat sich mit seiner Nähe zu Putin vollkommen disqualifiziert und Frankreich hätte irgendwann wie Venezuela ausgesehen (war früher mal die Musterdemokratie in Südamerika, lang ist es her....). Es bleibt realistischerweise nur Macron........
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#27 Patroklos
#28 BuntUndSchoenEhemaliges Profil

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