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Neue Zahlen des Amts für Statistik

In Schöneberg sind 1,5 Prozent der Bevölkerung verpartnert

Jeder dritte Berliner ist verheiratet, aber nur jeder 200. lebt in einer eingetragenen Partnerschaft. Die Zahlen steigen jedoch langsam.


In der Berliner Innenstadt leben prozentual deutlich mehr verpartnerte Paare als in den Außenbezirken
  • 23. April 2017, 08:58h 15 2 Min.

In Berlin lebten im vergangenen Jahr rund 17.000 Menschen in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft. Dies vermeldete die Nachrichtenagentur dpa am Wochenende unter Berufung auf das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg.

Im Vergleich zum Vorjahr handelt es sich um eine Zunahme von rund zehn Prozent. Im Vergleich zur heterosexuellen Ehe sind die Verpartnerungs-Zahlen allerdings noch immer sehr gering: Während in ganz Berlin etwa 0,5 Prozent der Menschen eine eingetragene Lebenpartnerschaft geschlossen haben, sind 35 Prozent verheiratet.

Nur wenige Verpartnerungen in Hellersdorf, Marzahn und Reinickendorf

Prozentual die meisten Verpartnerungen meldete das Amt für Statistik im Stadtteil Schöneberg, zu dem auch der Szenekiez am Nollendorfplatz gehört. Hier leben etwa 1,5 Prozent der Bevölkerung in einer eingetragenen Partnerschaft. Auf Platz zwei folgt Mitte mit einem Prozent. Den dritten Platz teilen sich Friedrichshain und Wilmersdorf mit jeweils 0,8 Prozent. Anteilig am wenigsten verpartnerte Paare leben in den Außenbezirken Hellersdorf, Marzahn und Reinickendorf mit jeweils nur rund 0,2 Prozent.

Das Lebenspartnerschaftsgesetz wurde 2001 von der damaligen rot-grünen Bundesregierung gegen den Widerstand von Union und FDP beschlossen. Das Amt für Statistik veröffentlicht die Zahl der eingegangenen Partnerschaften seit dem Jahr 2004. Damals waren in der deutschen Hauptstadt nur knapp über 3.000 Menschen verpartnert. (cw)

-w-

#1 Julian SAnonym
  • 23.04.2017, 13:05h
  • Wundert mich überhaupt nicht.

    Mein Freund und ich werden auch keine Ehe 2. Klasse eingehen, sondern wir warten, bis die richtige Ehe geöffnet ist.
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#2 LaurentEhemaliges Profil
#3 JustusAnonym
  • 23.04.2017, 16:01h
  • Antwort auf #2 von Laurent
  • Man kann sich ja auch anders absichern. Aber ich kenne auch viele Leute, die ganz bewusst auf diese Art der Absicherung durch ein diskriminierendes Rechtsinstitut verzichten und die alleine schon aus Prinzip auf die Eheöffnung warten.
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