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Polizeibericht

In Berlin-Neukölln dreimal hintereinander homophob beleidigt und verletzt

Die Angriffe auf einen 22-Jährigen ereigneten sich am 24. April zwischen 6 und 7 Uhr – der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


Anders als in anderen Städten weist die Berliner Polizei in ihren Presseberichten regelmäßig auf mögliche homo- oder transphobe Motivationen einer Straftat hin (Bild: Sebastian Rittau / flickr)

  • 26. April 2017, 14:59h 10 2 Min.

Am Dienstag zeigte ein schwuler Mann auf einem Berliner Polizeiabschnitt an, dass er am Vortag dreimal nacheinander von verschiedenen Personen homophob beleidigt und geschlagen wurde. Dies meldete die Polizei am Mittwoch in ihrem Pressedienst.

Nach Angaben des 22-Jährigen wurde er am 24. April gegen 6 Uhr an der Neuköllner Ilsestraße Ecke Schierker Straße im Vorbeilaufen von zwei entgegenkommenden Männern mehrfach und lautstark beleidigt. Der junge Schwule lief weiter und wurde wenig später an der Kreuzung Fuldastraße Ecke Sonnenallee erneut von zwei Unbekannten homophob beleidigt.

Gegen 6.50 Uhr wurde er schließlich an der Einmündung Weserstraße Ecke Fuldastraße von einer achtköpfigen Personengruppe umringt, beleidigt und ins Gesicht geschlagen. Der 22-Jährige konnte den Angreifern entkommen, die Personengruppe flüchtete in verschiedene Richtungen.

Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung übernommen. Täterbeschreibungen wurden bislang nicht veröffentlicht. Anders als in anderen deutschen Städten werden mögliche homo- oder transfeindliche Hintergründe von Straftaten gezielt in den Polizeiberichten Berlins publik gemacht. Die Polizei und Staatsanwaltschaft der Hauptstadt besitzen eigene Ansprechpartner für LGBTI.

Vergangenen November hatte die Berliner Polizei anlässlich der Verleihung des Respektpreises ihre aktuelle vorläufige Statistik homophober und transphober Straftaten vorgestellt. Für Januar bis Oktober 2016 wurden demnach 113 Vorfälle statistisch erfasst. Das bedeutete einen leichten Anstieg im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres, in dem 107 Straftaten gemeldet worden waren. Im Mai hatte das Beratungstelefon Maneo zugleich seine Statistik vorgelegt, die auch wegen anderer Zählweise mehr Taten erfasst und für das gesamte Jahr 2016 291 Fälle erfasste. Ein Jahr zuvor war es auf 259 Taten gekommen. (cw/pm)

#1 Sven100Anonym
  • 26.04.2017, 18:54h
  • Die Leute hier bei queer.de, die uns immer erzählen wollen, dass sie selbstbewusst überall als Schwule auftreten, dass sie immer und überall und zu jeder Tages- und Nachtzeit, wo sie wollen, Hand in Hand mit einem Mann durch die Stadt gehen, sollten dies vor allem mal in Neukölln tun. Denn gerade dort werden mutige Schwule gesucht, die der dortigen Bevölkerung zeigen, wie man als stolzer Gay lebt.
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#2 niccinicciAnonym
  • 26.04.2017, 22:42h
  • willkommen im bezirk neukölln. man braucht nur interviews von buschkowski lesen, um zu verstehen, wie sehr multi-kulti dort gescheitert ist. zusammen mit friedrichshain-kreuzberg passieren dort wohl die meisten gewalttaten. pfiffige makler erzählen gerne märchen vom chelsea von berlin, um die grundstückspreise in neukölln hochzukriegen. wers glaubt....?!
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#3 BananenshakeAnonym
  • 26.04.2017, 23:03h
  • Warum wird die Täterbeschreibung nicht endlich veröffentlicht? Nur so besteht die Chance die Täter zu finden!
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