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Kommentare zu:
AfD: Aufhebung der §175-Urteile ist "Schande"


#41 TheDadProfil
#42 GrundrechteAnonym
  • 05.05.2017, 21:53h
  • Antwort auf #7 von _LM_
  • "Grundrechte dürfen nicht von den "geltenden politischen, moralischen und sittlichen Grundlagen" abhängen."

    Genau das ist der wichtigste Punkt. Und genau deshalb sind die Opfer vollumfänglich zu rehabilitieren, weil kein herrschender Nazizeitgeist so einen Umgang mit Menschen wie damals legitimieren kann.
    Wenn das der AfD nicht passt, weil sie Grundrechte für abhängig von herrschendem Zeitgeist halten, können wir ja einfach mal nen kleinen Schauprozess abhalten und das elendige AfD-Gesocks nicht nur verbieten, sondern in den Knast schmeißen. Sorry AfD, das war dann halt der "grünlinksversiffte Zeitgeist", über den ihr immer heult. Und das der einfach eure Grundrechte missachten darf, findet ihr ja erklärtermaßen total supi.
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#43 TheDadProfil
  • 05.05.2017, 22:09hHannover
  • Antwort auf #28 von Laurent
  • ""sondern eine Staatsanwältin/Beamtin, die nach Lage der Dinge nach Recht und Gesetz entschieden hat.""..

    Irgendwie sprechen hier neuerdings Leute eine andere Sprache..

    Staatsanwälte "entscheiden nicht", wenn sie "denken" " homophobe Hetze zur 'Meinungsbildung' " beitrage..

    Entscheidungen werden bei Gericht von Richter*n getroffen..
    Wenn Staatsanwältinnen denen die Entscheidung abnehmen, weil sie Fälle nicht zur Anklage vorlegen, dann begehen sie im Zweifel eine Art von Rechtsbeugung..

    ""Menschen, die man gar nicht kennt, vorzuverurteilen, nur weil sie eine einem persönlich nicht genehme, allerdings der Sachlage entsprechende rechtlich einwandfreie Entscheidung getroffen haben, finde ich nicht nur nicht in Ordnung, sondern auch menschlich unanständig.""..

    Wen meinst Du hier ?
    Die Staatsanwältin ?
    Ob die Entscheidung "rechtlich einwandfrei" war, ist noch nicht geklärt..
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#44 KoppsiProfil
#45 Patroklos
  • 06.05.2017, 00:29h
  • In zwei Jahren sind die nächsten Landtagswahlen in Thüringen und hoffentlich fliegt die AfD dann mit Pauken und Trompeten aus dem Landtag!
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#46 LarsAnonym
  • 06.05.2017, 01:36h
  • Der Antrag wurde mit 67 zu acht Stimmen angenommen. Irgendwie passt die Schlagzeile nicht ganz zu dem Inhalt des Artikels. Er suggeriert fast das Gegenteil im Sinne von: Seht her, es wird immer schlimmer, während der Befund doch auch lauten könnte, dass auch im sehr traditionsverhafteten Thüringen auch die Konservativen (sprich CDU) für den Antrag gestimmt haben. Ich finde: Auf plumpen Populismus sollte man nicht mit plumpem Populismus reagieren, vor allem sollte man das Spiel der AfD beim Buhlen um Aufmerksamkeit um jeden Preis nicht mitspielen.
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#47 juleAnonym
  • 06.05.2017, 02:00h
  • Stefan Möller, geboren 23. März 1975

    www.thueringer-landtag.de/landtag/abgeordnete-und-fraktionen
    /abgeordnete/biografien/daten/87245/


    Stephan Brandner, geboren 1966

    www.thueringer-landtag.de/landtag/abgeordnete-und-fraktionen
    /abgeordnete/biografien/daten/87085/


    sind beides als Anwalt tätige Juristen.

    Und in Deutschland ist es so, dass sich die juristischen Ausbildung im wesentlichen darin erschöpft, Leute zu Gesetzes-Umsetzern zu formen, die nicht Fragen, ob die Gesetze nicht selbst Kriminell sind.

    Deutsche Juristen würden Menschen ermorden lassen, sobald das, verlogen als Todesstrafe bezeichnet, in den Gesetzen vorgesehen ist.

    Die würden allen ernstes behaupten, es sei rechtens, weil es die Gesetze vorsehen.

    Bei der juristischen Ausbildung in Deutschland wird faktisch kein Rechtswissen vermittelt, etwa Grundlangen der Rechtsstaatlichkeit, sondern wirklich nur reine Rechtsvorschriften-Kenntnis.

    Nicht einmal einfachste Sachkenntnis zur Nachprüfung von Behauptungen wie zum Beispiel, dass man zur Homosexualität verführt oder gegendert werden könnte, wird beim Jurastudium vermittelt.

    Der Möller blamiert sich auf seiner Landtagsseite auch noch kräftig, in dem er allen Ernstes schreibt, er habe - Zitat - "Rechtswissenschaft" studiert.

    Herr Brandtner und Herr Möller - als Nur-Jurist sind Sie Bildungspräkariat.

    Und solches Bildungspräkariat erzählt dann öffentlich im Thüringer Landtag, dass deren Heterosexualität darauf beruhe, dass sie sich einer Verführung durch Homosexuelle entzogen hätten.

    Ich zitiere das mal aus obigem Text:

    "Wer das Urteil lese (in ihm wird Homosexualität u.a. als "Abartigkeit" bezeichnet, die "sittlich mißbilligt" wird, und der Paragraf 175 als
    "Schutz gegen homosexuelle Verführung"
    und gegen eine "stärkere Verbreitung der Homosexualität" begründet), der merke schnell, "dass das Gericht damals ausführlich die damals geltenden politischen, moralischen und sittlichen Grundlagen erörterte" und so zu einem anderen Ergebnis kam als heute: "Daran ist nichts rechtswidrig, daran ist nichts verfassungswidrig und da verstößt auch nichts gegen die Menschenwürde."

    Herr Möller und Herr Brandtner

    Bitte beantworten Sie die Frage:
    - wessen Moral?
    - wessen Recht?

    Es ist offenkundig moralisch verwerflich, Menschen zu benachteiligen dafür, dass sie sich in einen erwachsenen Menschen verlieben und diese Liebe leben.

    Es ist offenkundig moralisch verwerflich, die Sprüche von der angeblichen Verführbarkeit und der GenderGaGa-Prägung der Richtung des SichVerliebens sich ohne jede Nachprüfung zu eigen zu machen, weil sie gerade ins eigene Vorurteil passen.

    Diese Richter, die §175 für rechtens erklärten, widerlegten damit ihre Befähigung zum Richteramt.

    Ihr wollt gegen islamischen Fundalismus vorgehen? Worin unterscheidet Ihr Euch denn von denen?

    Dass ihr statt Selbstmordattentätern die Poizei und das psychiatrische Gesindel losschickt.
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#48 JuleAnonym
#49 Karl NapfAnonym
  • 06.05.2017, 04:41h
  • Schon wieder einer, der nicht mit der Schande leben kann, das die AfD immer mehr Sympatisanten verliert.
    Auch in Europa.
    May aus GB hat bei den Wahlen letzte Woche den "Rechten" die Fluegel gestutzt.
    In Schleswig-Holstein kommt die AfD wohl nicht ueber 5 %.
    Diese Schande von AfD hat immer noch nicht gemerk, das man heutzutage
    mit Schwulenthemen in Deutschland kaum mehr eine Stimme bekommt.
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#50 ArdigermanAnonym
  • 06.05.2017, 07:05h
  • Ach Gott was macht denn da jetzt die arme Frau Dr. Weidel? Darf die bleiben oder muß die gehen?
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