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Startschuss in Kiew
Eurovision: Relativ gute Einschaltquoten für erstes Halbfinale
Dieses Jahr zeigten mehr Menschen in Deutschland Interesse am ersten Halbfinale des Musikwettbewerbs.

Die Moderatoren-Boyband musste am Dienstag erstmals ran (Bild: EBU)
- 10. Mai 2017, 08:34h 2 Min.
Der ARD-Spartensender One konnte mit dem ersten Semifinale des Eurovision Song Contest für seine Verhältnisse hervorragende Quoten einfahren. Insgesamt 560.000 Zuschauer sahen nach Angaben des Branchenmagazins DWDL.de ab 21 Uhr die erste ESC-Show des Jahres 2017 aus dem ukrainischen Kiew. Der Marktanteil lag damit bei 2,2 Prozent. Bei der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil sogar bei 3,6 Prozent – insgesamt sahen 310.000 jüngere TV-Konsumenten das Spektakel.
Für One waren die Quoten ein Erfolg, da der Sender sonst bei einem Marktanteil von unter einem Prozent herumdümpelt. Auch die Sendungen vor und nach der Musikshow waren viel schwächer: Um 20.15 Uhr erreichte "Doctor Who" etwa nur einen Marktanteil von 0,6 Prozent. Nach dem ESC schaffte es "Torchwood" um 23.15 Uhr auf lediglich 0,9 Prozent.
Freilich könnten noch mehr Menschen den ESC verfolgt haben, da das Event unter anderem auch als Livestream auf eurovision.de und in internationaler Version auf Youtube von eurovision.tv übertragen wurde.
Im vergangenen Jahr wurde das erste Halbfinale von weniger Menschen im deutschen Fernsehen verfolgt: Bei Phoenix schalteten damals lediglich 360.000 Zuschauer ein (Marktanteil: 1,4 Prozent). Bei den 14- bis 49-Jährigen waren 170.000 Menschen dabei (Marktanteil 1,7 Prozent).
Beim zweiten Halbfinale am Donnerstag könnten die Quoten noch steigen, denn dann dürfen die deutschen Zuschauer und die deutsche Jury mitbestimmen, wer das Ticket ins Finale löst. Die Show wird wieder um 21 Uhr auf One gezeigt.
Am Dienstag für das Finale qualifiziert hatten sich die Beiträge aus Moldawien, Aserbaidschan, Griechenland, Schweden, Portugal, Polen, Armenien, Australien Zypern und Belgien (hier eine Übersicht aller Teilnehmer des ersten Halbfinals).
Für Deutschland wird Levina mit ihrem Lied "Perfect Life" am Wettbewerb teilnehmen, als Vertreterin einer der großen fünf Beitragszahler ist sie automatisch für das Finale qualifiziert. Sie wird ihren Song allerdings bereits beim zweiten Halbfinale am Donnerstag kurz vorstellen.
Die 26-Jährige hatte sich Anfang Februar beim deutschen Vorentscheid in Köln gegen vier Konkurrenten durchgesetzt (queer.de berichtete). Wettbüros räumen ihr nur geringe Chancen auf einen Sieg ein: Wer 100 Euro auf Levina setzt, würde bei einem Sieg Deutschlands 12.500 Euro zurückerhalten. Als Favoriten gelten Italien und Portugal. (dk)















Die einzigen beiden, die ich einigermaßen okay fand waren Tschechien und Slowenien, aber die sind ja leider beide raus.
Vom Titel her fand ich auch den "queeren" Interpreten aus Montenegro nicht schlecht. Das war auch ein cooler Typ. Der darf auch gerne mal seinen Zopf wirbeln, warum der aber fast konstant an seinem Zopf rumspielte, fand ich albern und konnte gut verstehen, dass er damit nicht weiterkam. Hätte er gar nicht nötig gehabt, da sein Gesang und der Titel gut genug waren.