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Kommentare zu:
NRW: Rot-Grün abgewählt


#11 FennekAnonym
  • 14.05.2017, 18:46h
  • "Laschet lehnt Ehe-Öffnung ab"

    Laschet ist schon lange als erz-homophob bekannt und leckt gerne irgendwelchen Bischöfen die Füße.

    Und der wird jetzt NRW-Ministerpräsident, womit auch die Bundesratsmehrheit für die Gleichstellung dahin sein dürfte.

    Das ist die Schuld der SPD, die die Wähler sogar in ihrem Stammland verjagt.

    Dank der SPD ist die Gleichstellung jetzt ferner denn je.

    Und nach der Bundestagswahl, wenn dann die AfD im Bundestag sitzt, wird es auf Jahre oder gar Jahrzehnte hinaus keine Fortschritte mehr für uns geben. Oder sogar Rückschritte.

    Alles dank der SPD, die lieber Homohasser an der Macht hält, statt Wort zu halten.

    Wer hat uns verraten? - Sozialdemokraten.

    Pfui SPD.
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#12 AlzheimerAnonym
#13 AufwachenAnonym
  • 14.05.2017, 18:50h
  • Spiegel online: "SPD stürzt auf historisches Tief"

    Und das in ihrer "Herzkammer" NRW...

    Aber dennoch wird die SPD auch unter Lügenbaron Martin Schulz die Parole "Weiter so" verfolgen.

    Eine Partei, die die letzten Mitglieder mit Anstand und Rückgrat längst verloren hat, hat halt auch keine Positionen mehr, sondern versucht nur noch in Großen Koalitionen möglichst viel Pöstchen für sich rauszuschlagen.
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#14 MarcAnonym
  • 14.05.2017, 18:52h
  • Dann kann in Zukunft ja NRW fröhlich klagen gegen jeden noch so kleinen Schritt in Richtung Gleichberechtigung - keiner der möglichen Koalitionspartner wird sich dem entgegenstellen.

    Ich war neulich Zeuge einer Unterhaltung verschiedener CDU- und SPD-Mitglieder, die sich freundschaftlich einig waren, dass ihre Parteien sich doch 'eigentlich' in kaum einem Aspekt noch inhaltlich unterscheiden. Ein SPD-Opa brachte dann just das Thema "Homo-Ehe" (wie er es nannte) als Paradebeispiel dafür, dass die Unterschiede zwischen SPD und CDU doch wirklich nur noch in "absoluten Randthemen" lägen.
    Das spiegelt natürlich auch die Stimmung im Lande: 97% der Deutschen ist es sch...egal, ob wir auch weiterhin nicht heiraten und adoptieren dürfen. Wenn allerdings schon die Parteien, auf die bisher noch zaghaft zu hoffen war, uns als "absolutes Randthema" bezeichnen, brauchen wir uns über nichts zu wundern.

    Um Kraft persönlich und ihre rotgrüne Chaostruppe in NRW tut es mir nicht eine Sekunde leid. Aber dass wir nun bei der dritten Landtagswahl in Folge einen drastischen Rechtsruck erleben (CDU-Gewinne bzw. -Sieg plus AfD-Einzug), frustriert mich dann schon.
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#15 goddamn liberalAnonym
  • 14.05.2017, 18:57h
  • Antwort auf #12 von Alzheimer
  • "Wie vergesslich und blöd muss man sein?"

    Das frage ich mich angesichts der Bilanz von 5 Jahren Rüttgers in NRW auch.

    Eigenartig ist natürlich der Community-Tunnelblick in diesem Forum. Als wenn das Eherecht für die Mehrheit der Wähler irgendeine Relevanz hätte.

    Es ist hier eher eine mittelmäßige Regierung abgewählt worden als eine neue begeistert eingesetzt.

    Nach fünf Jahren mit dem zweiten rheinischen Obermessdiener wird die Bilanz sehr nüchtern ausfallen.

    Für die Bevölkerungsmehrheit und ihre Themen.

    Und für uns und unsere Themen.
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#16 HeckmeckAnonym
  • 14.05.2017, 18:58h
  • Antwort auf #8 von Julian S
  • Dummfug! Die SPD in NRW ist nicht dafür abgestraft worden, dass sie im Bund nicht aus der Koalitionsdisziplin ausgeschert ist und die Ehe geöffnet hat. Das hat im Landtagswahlkampf überhaupt keine Rolle gespielt. Die Themen hießen Sicherheit und Schulpolitik!

    Queerpolitische Themen sind für uns immer wichtig, aber Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass wir im einwohnergrößten Bundesland damit wahlentscheidend sind.
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#17 MannoAnonym
#18 HeckmeckAnonym
  • 14.05.2017, 19:05h
  • Antwort auf #11 von Fennek
  • Ich würde ein wenig besonnener sein. In NRW wird es jetzt wahrscheinlich zu einer GroKo unter Führung von Laschet kommen. Damit wird die SPD zum Hüter der LGBT-Interessen in der Landesregierung. Wir werden das den Sozialdemokraten deutlich machen und unsere Erwartungen formulieren müssen.

    Wenn wir wollen, dass Projekte wie SCHLAU NRW usw. auch künftig gefördert werden, dann hilft es nicht, wenn wir die SPD beschimpfen. Wir müssen vielmehr deutlich machen, dass sie jetzt in der Verantwortung dafür stehen.
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#19 Tommy0607Profil
  • 14.05.2017, 19:08hEtzbach
  • Erstmal Herzlichen Glückwunsch für den neuen Ministerpräsidenten in NRW .
    Hoffentlicht gelingt ihm es .
    Persönlich finde ich es nicht so gut . Schon weil , die Christlichen Parteien zu weit "Rechts " sich orientieren . Sie werden zu Patriotisch und diskriminieren so langsam andere "Minderheiten " .
    Ich hoffe sehr , dass auch diese Partei mal "umschwenkt " .
    Nur so kann man auch nicht für ein Offenes und "Buntes" Europa sein .
    Man muss den Menschen sehen ; egal welche Herkunft , Religion oder Sexualität man hat .
    Hoffe sehr , dass es bei der Bundestagswahl 2017 anders wird !
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#20 myysteryAnonym
  • 14.05.2017, 19:08h
  • Antwort auf #11 von Fennek
  • Leute, hört doch auf zu träumen.

    Die Bundes-SPD wurde nicht abgestraft und schon gar nicht, weil sie nicht "homo-freundlich" genug ist. Die "Homofreundlichkeit" der Parteien ist 99% der Wähler scheißegal, um es mal ganz deutlich zu sagen.

    Die Wähler in Deutschland sind schuld, dass es keine Gleichstellung gibt. Die Wähler wollen es einfach nicht. Meinst du ernsthaft, der SPD wäre es besser ergangen, wenn sie die Eheöffnung im Bund "durchgeboxt" hätte und dafür den Mindestlohn "verraten" hätte. Sicherlich nicht.

    Politik ist auch Kompromiss und es ist die Schuld des kompletten linkslastigen Lagers, sich kindisch selbst Steine in den Weg zu legen und auch schwule "Bockigkeit" - nach dem Motto "Ihr wart böse zu mir und jetzt bin ich beleidigt" - trägt dazu bei. Bei den letzten Landtagswahlen haben ja nicht "homo-freundlichere" Parteien auf Kosten der SPD gewonnen, sondern dezidiert homo-feindliche (CDU, AfD insbesondere).

    Wach auf, es wird keine Eheöffnung ohne SPD geben. Das ist die Realität. Entweder ihr akzeptiert das und nehmt eben hin, dass die SPD auch Makel hat und Schwulenrechte nicht auf Nummer 1 setzt oder ihr lasst es bleiben und es bleibt bei schwarzen Regierungen (solange es wirtschaftlich gut läuft) oder brauen (wenn es mal wirtschaftlich bergab geht).
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