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- 01. Juni 2005 1 Min.
London Eine weitere Tierart macht mit Homo-Sex von sich reden: nimmt man männlichen Libellen die Weibchen weg, treiben sie es untereinander. Hans van Gossum von der Universität Antwerpen und seine Kollegen hatten männliche Pechlibellen zwei Tage ohne Weibchen eingesperrt. Als ihnen nach der Gefangenschaft Weibchen zugeführt wurden, blieben die meisten beim Homo-Sex, so eine Vorabveröffentlichung der Forschung im Fachblatt "Proceedings of the Royal Society: Biology Letters". Gegenüber "Spiegel Online" versuchte sich Gossum mit der Erklärung, dass sich die Libellen beim Aussuchen ihres Partners am Aussehen der Insekten in ihrer Nähe orientieren. Wurden die gleichen Männchen noch einmal für zwei Tage in einen Käfig geschlossen, diesmal aber ausschließlich in weiblicher Gesellschaft, habe sich ein "überraschend hoher Prozentsatz" wieder mit Weibchen gepaart. Weder "Spiegel Online" noch der Forscher erklären jedoch, warum der Homo-Sex das "Verletzungsrisiko" erhöhe, wie in dem Bericht erwähnt. (nb)
Links zum Thema:
» Spiegel-Bericht
» Proceedings of the Royal Society: Biology Letters













