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Kommentare zu:
Heiko Maas wettet: Ehe für alle steht im nächsten Koalitionsvertrag


#1 goddamn liberalAnonym
  • 20.05.2017, 14:41h
  • Homophobie ist für die Unionsmitglieder der Kitt, der sie zusammenhält.

    Gegen die Mehrheit ihrer eigenen Wähler und auch gegen ein Großteil der ev. Landeskirchen, die mittlerweile penibel auf gleiche Rituale achten.

    Deshalb sollte Herr Maas im Wahlkampf nicht zu früh wetten.

    Umso verdienstvoller sind aber gerade deswegen seine erfolgreichen Bemühungen um Rehabilitierung der 175er - bei einem solchen Koalitionspartner.
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#2 RobinAnonym
  • 20.05.2017, 14:46h
  • Heiko Maas soll nicht irgendwelche Wetten abschließen, um vom kompletten Einknicken der Umfaller-Partei SPD abzulenken, sondern endlich handeln und das tun, was die SPD vor der Wahl versprochen hat und wofür sie gewählt wurde. (Und was übrigens auch mehr als Zwei Drittel des Volkes will.)

    Dafür ist auch die Zustimmung der Union gar nicht nötig. Die SPD braucht da gar nicht den Schwarzen Peter weiterzuschieben. Das ist einzig Entscheidung der SPD, ob sie das macht oder nicht.
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#3 RobinAnonym
  • 20.05.2017, 14:48h
  • Antwort auf #1 von goddamn liberal
  • >> erfolgreichen Bemühungen um Rehabilitierung der 175er <<

    Auch die Mehrheit der Union war (auch dank des medialen Drucks) dafür. Sonst hätte es das nicht gegeben. Dann hätte die SPD auch in diesem Punkt vor der Union gekuscht (denn solange die Union noch dagegen war, hat die SPD das ja auch brav zurückgehalten).
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#4 JustusAnonym
  • 20.05.2017, 14:54h
  • "Der Bundesjustizminister meint in einem Interview [...]"

    Jaja, im Wahlkampf "meinen" die von der SPD immer ganz viel.

    Vor der letzten Wahl haben auch Manuela Schwesig und Andrea Nahles groß rumgetönt, dass sie ohne die versprochenen "100% Gleichstellung" keinem Koalitionsvertrag zustimmen werden. Aber als sie dann Ministersessel angeboten bekommen hatten, war das ganz schnell vergessen.

    Das ist nichts als das typische Wahlkampf-Blabla der SPD.
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#5 AlexAnonym
  • 20.05.2017, 15:03h
  • Wettet Herr Maas auf Schwarz-Grün?

    Denn dass die SPD sich nicht gegenüber der Union durchsetzt und lieber Merkels Pudel spielt, wissen wir ja.
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#6 Julian SAnonym
  • 20.05.2017, 15:17h
  • Herr Maas,

    nicht so viel labern, lieber handeln.

    Die SPD hat vor der letzten Wahl "100% Gleichstellung" versprochen. Dafür wurden Sie gewählt und daran müssen Sie sich messen lassen.

    Die Zeit des Laberns und Hinhaltens ist endgültig vorbei. Mit sowas lassen wir uns nicht mehr abspeisen. Ab jetzt zählen nur noch Taten und Fakten!!

    Wenn die SPD in dieser Legislaturperiode ihre Wahlversprechen bricht, gibt es keinen Grund, denselben Wahlversprechen nochmal Glauben zu schenken.
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#7 Julian SAnonym
  • 20.05.2017, 15:23h
  • PS:
    ---------------------------------------------------
    laut der Meldung der Zeitung aber selbst noch letzte Zweifel zu haben scheint: Wenn die Politik das Thema nicht entscheide, werde "das Bundesverfassungsgericht dafür sorgen und uns die Entscheidung abnehmen."
    ------------------------------------------------

    Wieso soll eigentlich ständig das Bundesverfassungsgericht die Arbeit der Bundesregierung machen?

    Wenn die Regierungsparteien regierungsunfähig sind, gehören sie eben in die Opposition!
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#8 SebiAnonym
  • 20.05.2017, 15:31h
  • Es ist leicht, irgendwelche obskuren Wetten abzuschließen, wenn man weiß, dass ein Irren keinerlei Konsequenzen hat.

    Herr Maas weiß doch ganz genau, dass durch den mehr als wahrscheinlichen Einzug der AfD in den nächsten Bundestag, dann gar keine Mehrheit mehr dafür möglich ist. Dann wird die SPD gar nicht mehr in die Verlegenheit kommen, Farbe bekennen zu müssen.

    Wenn die SPD das wirklich will, muss sie das noch diese Legislaturperiode umsetzen; ansonsten wird es das für sehr lange Zeit gewesen sein mit der Chance auf Gleichstellung. Das würden wir der SPD aber auch niemals verzeihen.
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#9 goddamn liberalAnonym
  • 20.05.2017, 15:32h
  • Antwort auf #3 von Robin
  • "Dann hätte die SPD auch in diesem Punkt vor der Union gekuscht"

    Ach, hätte, hätte...

    An den verdrucksten Äußerungen der CDUler im Bundestag war zu merken, dass sie nur sehr ungern der SPD gefolgt sind.

    Nach dem Motto: Besser diese 'kleinere Übel' als die eheliche Gleichstellung.
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#10 JasperAnonym
  • 20.05.2017, 15:42h
  • Herr Maas, hier geht es um Grundrechte und demorkatische Grundwerte. Nicht um ihre Wettspielchen.

    Wenn Sie wetten wollen, gehen Sie ins Wettbüro, aber missbrauchen Sie nicht unsere Rechte, die uns zustehen, für ihre zynischen Macht-Spielchen.
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#11 Paulus46Anonym
  • 20.05.2017, 15:42h
  • In fünf Monaten wissen wir dann, was die Wette von Maas wert ist.

    Denn wir werden eine Neuauflage der GroKo mit Merkel als Kanzlerin erleben, wie es derzeit alle Umfragen von Allensbach, usw. zeigen.

    AfD, Grüne, FDP und Linkspartei werden alle als Oppositionsparteien im Bundestag voraussichtlich vertreten sein und damit reicht es weder für Rot/Grün noch für Schwarz/Gelb und auch nicht für Rot/Rot/Grün, weil die SPD zu schwach ist.

    Merkel wir erneut mit der SPD vier weitere Jahre regieren und insgeheim haben Maas, Nahles, Hendricks und Gabriel auch "alle" nichts dagegen, weil sie Ihre Ministerämter dann weiter bekleiden.
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#12 20 ProzentAnonym
  • 20.05.2017, 15:43h
  • Ich meine:

    Die "S"PD hat gute Chancen, bei der Bundestagswahl einen neuen Negativrekord aufzustellen.

    Seit 4 Jahren Dauerblockade einer sozialen, fortschrittlichen Politik trotz entsprechender Mehrheit im Bundestag und immer mehr rechter, menschenfeindlicher Rotz als ohnehin schon unter Schröder -

    und jetzt nur noch darauf spekulieren, die nächsten 4 Jahre wieder den Mehrheitsbeschaffer für noch rechtere Politik unter Merkel zu machen, wenn es für Schwarz-Gelb nicht reicht.

    Dann mit FDP und Neofaschisten im Bundestag - die mit Hilfe der Medien für noch aggressivere, rechte Stimmungsmache und Angriffe auf soziale und demokratische Rechte sorgen werden.

    Bei der "S"PD fallen nach kurzem "Gerechtigkeits"-Blabla schon wieder alle Masken.

    Man muss nur Augen und Ohren öffnen.
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#13 SebiAnonym
  • 20.05.2017, 15:43h
  • Antwort auf #9 von goddamn liberal
  • Naja, nach den diversen Rechtsgutachten und dem winkenden Zaunpfahl vom Bundesverfassungsgericht, war der Regierung halt klar, dass sie das eh nicht mehr lange aufhalten kann. Und dann will man eben nach Dutzenden Schlappen vor dem BVerfG nicht noch eine weitere kassieren. Erst recht nicht, so kurz vor der Wahl, da bereits mehrere Eilanträge ans BVerfG vorbereitet waren.

    Das ist reine Taktik und hat ziemlich wenig mit Überzeugung zu tun.

    Und abgesehen davon, ändert das nichts daran, dass Heiko Maas' Wetten ziemlich unglaubwürdig sind.
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#14 SebiAnonym
  • 20.05.2017, 15:50h
  • Antwort auf #11 von Paulus46
  • "In fünf Monaten wissen wir dann, was die Wette von Maas wert ist."

    Ja. Und ich wette, dass (falls es wieder zu einer Großen Koalition kommen sollte, was relativ wahrscheinlich ist) die SPD wieder einknicken wird.

    Und ich mache sogar noch eine zweite Wette:
    die SPD wird uns dann mit Krokodilstränen versichern, wie "schwer ihr das gefallen ist", dass sie nur "unter Bauchschmerzen" zustimmen, aber dass es eben ihre demokratische Pflicht sei, eine handlungsfähige Regierung zu bilden.

    Das selbe Gelaber wie immer von dieser Lügner- und Betrügerpartei SPD.
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#15 Milieu-TrendsAnonym
  • 20.05.2017, 15:59h
  • Antwort auf #5 von Alex
  • "wettet er auf Schwarz-Grün?"

    Die Schwarz-"Grünen" wählen jetzt lieber wieder das Original!

    Das ist wie bei den Schwarz-"Roten"!

    Siehe Umfragewerte der von zwei Schwarz-"Grünen" geführten Grünen.

    Auch viele AfD-Wähler fühlen sich ja jetzt wieder von den (noch!) vornehmeren Hetzern von der FDP angezogen.

    Seitdem die das Lieblingsthema der Konzern- und Oberschichtenmedien - "Migranten"/"Flüchtinge" - endlich für sich entdeckt haben.
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#16 Milieu-TrendsAnonym
#17 goddamn liberalAnonym
#18 saltgay_nlProfil
  • 20.05.2017, 16:25hZutphen
  • Hat sich eigentlich jemand die Frage gestellt, warum dieser Heiko Maas sich immer nur bei Randthemen publikumswirksam äußert?

    Hat jemand bemerkt, dass dieser Heiko Maas das Grundgesetz beugt, ohne es an die Öffentlichkeit gelangen zu lassen?

    Hat eigentlich jemand bemerkt, dass dieser Heiko Maas ein Verfassungsfeind ist?

    Dieser Mann posaunt ständig irgendwelche Forderungen heraus und setzt sie teilweise um, wenn sie nichts oder nur wenig kosten, aber vielleicht dafür ein paar Wählerstimmen bringen.

    Heimlich sorgt er dafür, dass über das Netzwerkzersetzungsgesetz die Kritik an Politikern durch eine privatisierte Zensur unterdrückt wird. Es ist schlimm, dass sich ausgerechnet die Identitätsnazis zusammengerottet haben um dagegen etwas zu unternehmen. Jeder Gutlinke traut sich natürlich nicht mehr dagegen etwas zu tun, weil es dann heißt, er mache gemeinsame Sache mit Nazis.
    Das war ein Geschenk des Himmels für diesen Justizminister, der nun sogar mit dem Segen der Linken die Meinungsfreiheit in der BRD unterdrücken kann, wenn Jene nicht lernen, dass man leider auch einmal von der falschen Seite Beifall erhält.

    Diese Politik, nicht nur vom Justizminister, dass man grundgesetzwidrige Gesetze durchdrückt und darauf spekuliert, dass es keine Klage vor dem BVG gibt, oder einfach genüsslich abwartet, bis diese Gesetze dann nach vielen Jahren vom BVG kassiert werden, zeugt von maßloser Verachtung des demokratischen Rechtstaates. Sie müssten alle mit dem Verbot belegt werden, ein öffentliches Amt oder eine Tätigkeit im öffentlichen Dienst auszuüben. Jeder Aktenträger in der öffentlichen Verwaltung würde bei solchen Vorfällen gefeuert werden, weil er gegen seinen Arbeitsvertrag verstößt.

    Ein Justizminister, der solch' eine Denkungsweise an den Tag legt, dem gehören die juristischen Examina aberkannt und der Rauswurf aus der Anwaltskammer wäre fällig.
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#19 AlexAnonym
  • 20.05.2017, 16:47h
  • Da kann er lang wetten. Am nächsten Koalitionsvertrag wird die SPD garnicht beteiligt sein.
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#20 SebiAnonym
  • 20.05.2017, 17:12h
  • Antwort auf #17 von goddamn liberal
  • "Zumal Rechtsgutachten keinerlei Verbindlichkeit haben."

    Richtig, aber wenn mehrere Rechtsgutachten übereinstimmend zum Schluss kommen, dass die Rehabilitierung nicht nur möglich, sondern sogar geboten ist, wenn bereits mehrere Eilanträge beim BVerfG angekündigt wurden, wenn das BVerfG die Regierung bereits mehrfach bloßgestellt hat und wenn die Bundestagswahl kein Jahr mehr entfernt ist, ist es aus wahltaktischen Gründen sinnvoll, nicht mehr länger zu blockieren, was sich eh nicht mehr aufhalten lässt.

    Und auch nicht vergessen:
    nur diese Eigeninitiative hat es erlaubt, die Opfer mit so unverschämt niedrigen Beträgen abzuspeisen und manche Opfer gar nicht zu entschädigen.
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#21 FelixAnonym
  • 20.05.2017, 17:35h
  • Dass die SPD der Union die Mehrheiten für unsere Diskriminierung sichert, ist schon schlimm genug.

    Aber muss die SPD uns dann auch noch ständig für dumm verkaufen wollen und uns dermaßen verarschen?!
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#22 Mr OneAnonym
  • 20.05.2017, 17:48h
  • Es ist einfach nur traurig das er sowas sagt. Er soll nicht Wetten das es im nächsten Vertrag steht sondern seinen hintern bewegen und was dafür tun das es jetzt soweit ist und nicht erst in der nächsten Legislaturperiode!!

    Deutschland ist einfach nur traurig. Will in vielerlei Hinsicht so fortschrittlich sein und dann ist es beim Thema Ehe für alle noch im Mittelalter. Die Regierung sollte sich einfach nur schämen.

    Eine Regierung und deren Politiker sollen in einem demokratischen Land das volk vertreten. Das ist in diesem Falle nicht gegeben. 83% der deutschen sprechen sich für die Ehe für alle aus aber die alteingesessenen Sesselfurzer der Union und SPD sind nicht in der Lage das umzusetzen und die Ehe für alle zu legalisieren. Einfach nur traurig. Reden vom Abbau der diskriminierungen und dann diskriminieren sie die schwulen und lesben selbst. Stattdessen Sprüche reisen wie "im nächsten Koalitionsvertrag ". Schämt euch, schäm dich Herr Maas.

    Sollten mal auf die Linken und die Grünen schauen, die sind fortschrittlich !

    Hoffentlich kommen die Grünen mit der Klage vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die GroKo durch und können endlich die Abstimmung erzwingen. Aber trotzdem eigentlich traurig das man dagegen gerichtlich vorgehen muss. Wir leben im 21. Jahrhundert. Wo ist das Problem die Ehe für alle zu legalisieren? Es gibt doch nichts schöneres als wenn sich zwei Menschen lieben. Warum dürfen diese Menschen dann nicht heiraten???
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#23 Taemin
  • 20.05.2017, 18:11h
  • Heiko, gib's auf. Niemand glaubt dir mehr. Dafür haben du und deine Partei einfach zu oft gelogen.
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#24 herve64Ehemaliges Profil
  • 20.05.2017, 18:40h
  • Tja, stellt sich nur die Frage, wie die nächste Koalition aussehen wird. Derzeit ist lt. dem letzten Politbarometer rechnerisch auch "Jamaika" drin.
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#25 val1nProfil
  • 20.05.2017, 20:32hHalle (Saale)
  • Gemessen an dem bisherigen Vorgehen der SPD bin ich fast geneigt sie in der nächsten Bundestagswahl vielleicht zwei bis drei Prozentpunkte vor der AfD - bei 10-15% - anzusiedeln. Aber nicht mehr!
    Die SPD sagt eigentlich seit Jahren, dass sie die Ehe öffnen will und was kommt dabei raus? Vor kurzem haben sie erneut, zusammen mit der Union, für eine weitere Verschiebung der Diskussion im Ausschuss beantragt.

    !!In der 28. Sitzung zu diesem Thema!!

    Wie soll das Thema, auf diese Weise, auch bearbeitet werden können, wenn es noch nicht mal bis ins Hohe Haus (Bundestag) gelangt?

    Wenn sie [die SPD] sich auch weiterhin als ein Stimmzäpfchen der Union anbieten will, kann ich ihr nur raten, ihre Politik im selben Maße (oder doch eher im selben Maase?) fortzuführen.
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#26 stephan
  • 20.05.2017, 22:04h
  • Ich möchte eher wetten, dass die forschen Sprüche des Justizministers der SPD nicht nützen werden, denn die Eheöffnung war für diese Legislaturperiode versprochen: "100% GLEICHSTELLUNG - NUR MIT UNS!" ... Und schaut man sich die Umfragen an, sehe ich Mehrheit für die Eheöffnung auch im nächsten Bundestag nicht! Mit den Menschen- und Bürgerrechten von Minderheiten ein politisches Spiel zu treiben, ist wirklich schäbig!
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#27 AlterZockerAnonym
  • 20.05.2017, 23:17h
  • Da verzockt der Heiko die letzten Reste an Glaubwürdigkeit. Man scheint zu merken, dass es nach Kiel und Düsseldorf so langsam um die Futtertröge geht.

    Wenn der Chulz-Zug so weiter in Richtung Abstellgleis dampft, dann war's das dann bald gewesen mit den weichen Minister-Sesseln.

    Logisch, dass man dann die absurdesten Versprechen bringt, um doch noch das eine oder andere Prozent zu ergattern.

    So bekannt, so unglaubwürdig.
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#28 herve64Ehemaliges Profil
  • 20.05.2017, 23:47h
  • Aber mal ernsthaft: es ist eine bodenlose Unverschämtheit eines Heiko Maas, in der gegenwärtigen Legislaturperiode durch Untätigkeit für unsere Belange zu glänzen und jetzt großspurig verlautbaren zu lassen, dass die Eheöffnung im nächsten Koalitionsvertrag eine Rolle spiele. Guzt, das mag zwar sein, aber wenn in einer Jamaika-Koalition dieses Thema spruchreif wird, hat ihn das eh nicht zu interessieren, denn geleistet hat er und seine Sozenverbrecher nichts dafür.

    Insofern würde ich mir fast wünschen, dass die Eheöffnung durch eine schwarz-gelb-grüne Koalition spruchreif würde, allein schon deswegen, um den roten Strolchen eine schallende Ohrfeige zu verpassen und ihnen damit zu signalisieren, dass sie einfach nicht mehr gebraucht werden.

    Es ist nämlich nur noch unerbittlich, wie diese Partei ihrer Stammklientel und deren Nachfolgern regelmäßig in den Rücken gefallen ist (schöne Grüße von Hartz IV und Co). So eine "Partei" braucht kein Mensch!
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#29 HeckmeckAnonym
  • 21.05.2017, 00:10h
  • Vielleicht mal zur Klarstellung:

    1.
    Die Grünen wollen mit ihrer Klage erzwingen, dass der Bundestag endlich über die Eheöffnung abstimmen muss. Es geht nicht darum, dass das Verfassungsgericht über die Eheöffnung selbst entscheidet.

    2.
    Wie diese Abstimmung im Bundestag ausgehen wird, das wissen wir alle schon jetzt. Die GroKo wird die Eheöffnung ablehnen. Die SPD wird sich mehrheitlich der Koalitionsdisziplin unterwerfen.

    3.
    An anderer Stelle habe ich einen Artikel gelesen, dass Verfassungsrechtler der Klage der Grünen kaum Chancen einräumen. Damit wäre das Pulver verschossen.

    4.
    Mit der Klage erreichen die Grünen für die Eheöffnung also nichts. Vielmehr geht es den Grünen hauptsächlich darum, wenige Monate vor der Bundestagswahl Wahlkampfgetöse zu veranstalten. Das merkt man auch daran, dass Volker Beck extra nach Karlsruhe fährt, um die Klage dort persönlich beim Pförtner im Posteingang abzugeben. Das ist ein schönes PR-Foto, aber mehr auch nicht.

    5.
    Vermutlich war das die letzte Gelegenheit für Volker Beck, sich im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit noch einmal als Held der LGBT-Bewegung inszenieren zu können. Tatsächlich wird er die Eheöffnung im Bundestag nicht mehr als Abgeordneter miterleben. Sein politisches Leben bleibt demnach unvollendet.

    Das letzte Bild von ihm wird also das mit dem Aktenstapel vor dem Verfassungsgericht bleiben. Das ist eigentlich eine schöne Ikonografie für seinen langen Kampf um LBGT-Rechte. Möglicherweise war das auch so gewollt. Er hat seine Abschiedsvorstellung gegeben.

    Die Eheöffnung kommt in der nächsten Legislatur, wenn er nicht mehr dabei ist.
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#30 Patroklos
#31 MrFernsehgartenAnonym
#32 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 21.05.2017, 08:00h
  • a) hoffentlich bekommen wir nicht schon wieder die lähmende große koalition
    b) warum sollten wir der SPD glauben, nach der abstimmung in MV, dass der SPD das thema "ehe für alle" gerade ab herbst auf den nägeln brennt?
    c) sollte es zu keiner weiteren uns erstickenden großen koalition kommen, so gäbe es auch keinen koalitionsvertrag mit und für die SPD, weil keine rechnerische mehrheit für ein dreierbündnis unter der führung der SPD möglich sein wird.
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#33 TimonAnonym
  • 21.05.2017, 08:38h
  • Ein bisschen weniger wetten und dafür mehr handeln stünde Justizminister Heiko Maas ganz gut zu Gesicht.
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#34 dgsfgdsgsfdgfAnonym
  • 21.05.2017, 10:21h
  • DIe Ehe für alle steht schon in diesem Koalitionsvertrag, denn SPD und Union haben sich darauf verständigt Diskriminierungen von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnern abzubauen (was leider überhaupt nicht passiert ist, siehe etwa auch Adoptionsrecht).

    Kurz: SPD und Union halten sich nicht an ihre Vereinbarung im Koalitionsvertrag. Die SPD unterwirft sich dem Diskriminierungswunsch der Union.
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#35 Paulus46Anonym
  • 21.05.2017, 12:52h
  • Antwort auf #34 von dgsfgdsgsfdgf
  • Nicht nur das die SPD Ihr Wahlversprechen von 2013 gebrochen hat und die CDU/CSU blockiert, macht homosexuelle Bürger und Aktivisten so sauer auf die GroKo.

    Ebenso kommt hinzu, dass mit der Zuwanderung wir viele homophob motivierte Menschen ins Land bekommen, das ist leider so, weil die zu uns kommenden Menschen aus Weltregionen (Nordafrika/Naher Osten) stammen, die massiv homophober und repressiver geprägt sind. Viele ("aber längst nicht alle") homophob motivierten Gewaltdelikte gehen auf ausländische Straftäter mit islamischen Kulturhintergrund zurück.

    Die Folge dieser politischen und gesellschaftlichen Großwetterlage ist, dass wir in der LGBT-Community (stellvertretend steht dafür David Berger) einen tiefen Riss mittlerweile haben.

    Das fällt auch auf, wenn man sich die Zusammensetzung der offen homosexuellen Politiker in den Landtagen in Deutschland anschaut:

    1960 Anja Kofbinger (MdA, Grüne, Berlin)
    1962 Farid Müller (MdHB, Grüne, Hamburg)
    1964 Frank-Christian Hansel (MdA, AfD, Berlin)
    1964 Dietrich Wersich (MdL, CDU, Hamburg)
    1966 Heiner Garg (MdL, FDP, Schleswig-Holstein, Landesvorsitzender der FDP Schleswig-Holstein, ehem. Landesminister)
    1966 Jürgen Lenders (MdL, FDP, Hessen)
    1966 Hakan Ta (MdA, Linke, Berlin)
    1968 Markus Klaer (MdA, CDU, Berlin)
    1970 Carsten Schatz (MdA, Linke, Berlin)
    1970 Alexander Tassis (MdBB, AfD, Bremen)
    1971 Arndt Klocke (MdL, Grüne, NRW)
    1973 Holger Arppe (MdL, Mecklenburg-Vorpommern, Stadtrat, AfD, Rostock)
    1973 Kai Klose (MdL, Grüne, Hessen)
    1973 Jan Stöß (SPD-landesvorsitzender Berlin)
    1973 Jennifer Schubert (MdL, Grüne, Thüringen)
    1974 Thomas de Jesus Fernandes (MdL, Afd, Mecklenburg-Vorpommern)
    1974 Klaus Lederer (MdA, Linke, Berlin)
    1975 Matthias Höhn (MdL, Linke, Sachsen-Anhalt)
    1975 Daniel Wesener (MdA, Grüne, Berlin)
    1978 Tom Schreiber (MdA, SPD, Berlin)
    1979 Patrick Schreiber (MdA, CDU, Sachsen)
    1979 Sebastian Walter (MdA, Grüne, Berlin)
    1980 Stefan Evers (MdA, CDU, Berlin)
    1981 Sven Tritschler (MdL. AfD, NRW)
    1986 Rasmus Andresen (MdL, Grüne, Schleswig-Holstein)
    1986 Daniel Mack (MdL, Grüne, Hessen)

    --> Rund ein Viertel aller offen homosexuellen Landtagsabgeordneten stammen mittlerweile von der AfD.

    Die Zeiten, wo offen homosexuelle Politiker nur in den Reihen der Grünen und SPD zufinden sind (1990er) oder wo dann in den 2000er auch die offen homosexuellen Politiker der bürgerlichen Parteien von CDU/FDP hinzukamen sind ebenso bereits Geschichte.

    Heute in den 2010er erleben wir, dass sich offen homosexuelle Politiker vermehrt in den rechten/rechtspopulistischen Parteien finden und es muss analysiert werden, WARUM dies so ist. Meine politische Einschätzung und Wahrnehmung ist, dass sich ein viel größerer Teil der homosexuellen Wähler von der zunehmenden Islamisierung in den Großstädten bedroht fühlt und die Grünen/Linken/SDP darauf keine Antworten geben; daher wandern viele LGBT-Wähler ins bürgerliche Lager ab und ein Teil dann leider zur AfD.

    Aber diese Zusammenhänge der Wählerwanderungen und zum RISS in der LGBT-Community, der sich nunmehr seit Mitte der 2010er ergeben hat, wird kaum von LGBT-Medien thematisiert, weil die allermeisten LGBT-Portale "links/grün" dominiert sind.
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#36 TheDadProfil
  • 21.05.2017, 14:10hHannover
  • Antwort auf #35 von Paulus46
  • ""Die Folge dieser politischen und gesellschaftlichen Großwetterlage ist, dass wir in der LGBT-Community (stellvertretend steht dafür David Berger) einen tiefen Riss mittlerweile haben.""..

    An der "Spaltung der Community", zu der man bevor man sich abspalten kann erst einmal gehören muß, was man bei David Berger durchaus anzweifeln darf, ist also die Zuwanderungspolitik der CDU/CSU-Kanzlerin "schuld", und dennoch strebst Du dann an diese Kanzlerin mit der Wahl der FDP an der Macht zu halten ?

    Kuck an..
    Retten kann uns vor diesem Unsinn wahrscheinlich nur ein noch größerer Unsinn :
    Das "Unabhängigkeitsstreben" eines Herrn Lindner, der momentan daran arbeitet die CDU-NRW in eine Minderheitsregierung zu drängen, damit er sein eigenes Profil für die Bundestagswahl schärfen kann..
    Man will sich "unabkömmlich" stellen um ein erneutes Desaster wie 2013 zu vermeiden..
    Dafür geht Herr Lindner über "politische Leichen", denn obwohl er durchaus persönliche Kontakte zu Herrn Laschet pflegt, und mit ihm zusammen schon Artikel verfasst hat, will er ihn nun in einer GroKo drängen, der sich die SPD verweigert, was die CDU dazu zwingt in die Minderheit zu gehen..

    Dieses Kalkül, diese Kaltschnäuzigkeit der FDP und des Herrn Lindner gehört viel mehr öffentlich angeprangert, damit man auch weiß mit wem man es hier zu tun hat..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#37 Heuchler46Anonym
  • 21.05.2017, 14:22h
  • Antwort auf #35 von Paulus46
  • "Nicht nur das die SPD Ihr Wahlversprechen von 2013 gebrochen hat und die CDU/CSU blockiert, macht homosexuelle Bürger und Aktivisten so sauer auf die GroKo. "

    Sollten "homosexuelle Bürger und Aktivisten" in erster Linie nicht sauer auf die C D U generell sein?! Komisch, hast du sie doch bereits bei der EU-Wahl unterstützt und willst sie durch die Wahl des kleineren Partners weiter an die Macht halten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#38 Andreas SAnonym
  • 21.05.2017, 14:24h
  • Herr Maas,
    verarschen können wir uns alleine!
    Ihre "Wette" ist nichts als ein feuchtes Wahlkampffürzchen.
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#39 andreAnonym
#40 Patroklos
#41 FennekAnonym
  • 22.05.2017, 10:15h
  • "Der Bundesjustizminister meint in einem Interview, die Union werde die Ehe-Öffnung nicht mehr verhindern können."

    Das könnte die Union schon seit 3,5 Jahren nicht mehr, wenn die SPD ihr nicht die Mehrheiten dafür sichern würde...
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#42 OutAndProud
  • 22.05.2017, 11:51h
  • Wetten kann man auch verlieren. Wie hoch ist denn sein Einsatz, ein Fläschchen "Söhnlein" ?
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